Die Grünen trauen sich heldenmütig in das Wagnis über "Das Jahr 30"

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Die Grünen trauen sich heldenmütig, politisch überaus fleissig, in das Wagnis ihres Alters über den Limes "Das Jahr 30" (dreißig)

Nachdem die Charta 77 im Wege der Ergebnisse der KSZE von 1975 in Helsinki mit ihrem Warenkorb "Menschenrechte" unter maßgeblicher Beteiligung des Prager Bürgerrechtlers Vaclav Havel in der CSSR geschrieben, Rudolf Bahro sein Buch "Die Alternative" aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland in die Brandtswtiete zu Hamburg zum Wochenmagazin Der Spiegel geschmuggelt, dafür durch DDR Organe wg. feindlicher Verbindungsaufnahme in Haft genommen war, der polnische Papst Johnnes Paul II gewählt, die polnische Solidarnosz im Anzug war, nahm sich endlich die Öko- Paxe, samt Teilen der undogmatischen Spaßguerilla, der Sponti- Strömungen, Kita- bewegten Blumenkinder in Westdeutschland unter dem Druck der Despotie des Kalten Krieges, durch alle parlamentarischen Banken von den etablierten Parteien als Hefe des nachgewachsenen Jungvolkes, mit Petra Kelly an der Spitze, ausgewildert, mit der verschollenen taz Parole:

"Sei politisch jung & fleissig, trau keinem über dreißig"

ein unerhört baisdemokratisches Herz, den Hebel von "Null- Bock-, Tu Nix- Konferenzen" in Westberlin , auf das Raster "Tu wat" umzulegen und am 13. Januar 1980 in Karlsruhe eine politische Peer Group, namens "Die Grünen" auf Kiel gelegt, auf ihrem Gründungsparteitag , pazifistisch gewaltfrei rotierend, vom Stapel zu lassen, dass alle Stapelhölzer im eintönig bunten Blätterwald vor Lachen und Weinen in Memoriam an Rudi Dutschkes zu frühen Tod, taz taz taz tränereich, im Panthersprung krachten.

Rudi Dutschke war im Vorwege der Gründung der Partei "Die Grünen" als maßgeblicher Mitgründer dieser politischen "Peer Group" aus dem Unlust Jux und Dollerei Flesich der demokratischer Parteien Not am 24. Dezember 1979, zum Entsetzen aller Achtundsechziger und deren Sympathisanten, auf der Zielgeraden in das Jahr 1980 unsterblich an den Folgen des Attentats auf seine Person am 10. April 1968, medizinisch unbeobachtet, einfach so vor dem einnehmenden Genuss des weihnachtlichen Gänsebratens seiner Grete im Bad dahin geschieden .

Nur die dogmatische bis miltantbereit unbehauste Linke, K-Gruppen Kohorten bis Hausbesetzer/innen Szene, einschließlich selbstgewisser "Verbal- Haudegen" Gefährder Marke Joschka Fischer, Daniel Cohn Bendit, blieb von der Gründung der Partei "Die Grünen" vorläufig demonstrativ unberührt auf der Suche, sich in ausgesuchten Bagatellen, Scharmützeln an der Front des Hauptwiderspruches des Kapitals in der Großwetterlage des Kalten Krieges mit dem anschwellenden Geschmack von außerparlamentarisch parteifernem Kaltem Kaffee, letzte Meriten in Brokdorf, Gorleben, Wackersddorf, Frankfiurter Flughafen bei Wald- , Wiesen- und Hausbesetzungen krümmelweise als Riten zu verdienen oder heillos verloren, auf dem Marsch in den Arsch der Institutionen, bildungs- und vermögenswirksam in den Wind kommender historischer Gefahrenlagen schießen zu lassen.

Nach den beachtlichen Ergebnissen der Partei in Gründung Die Grünen zur Europawahl im Jahr 1979 als Vorgeschmack auf den so genannten Jahrhundert- Bundestgaswahlkampf der "Giganten" Helmut Schmidt und Franz Joseph Strauss als Kanzlerkandidaten ihrer politischen Lager im Jahr 1980, die sich trotz aller gegenseitigen öffentlichen "Bombastus theophrastus" Polemiken wie:
"Freiheit statt Sozialismus",
"Mehr soziale Gerechtigkeit",
"Mehrheit links von der Mitte",
NATO- Doppelbeschluss ,
gerade unverhohlen unverbrüchliche Geschlossenheit in Sachen subventionierter Atomindustrie und Endlagerpolitik in Gorleben blockübergreifend und anderswo geschworen hatten, suchte selbst die dogmatisch miltantbereit behauste wie unbehauste Linke bis Hausbesetzer/innen Szene, einschließlich selbstgewisser "Verbal- Haudegen" Marke Joschka Fischer, Daniel Cohn Bendit stehenden Fusses den wortgewaltigen linkssozialen Vorstoss und Anschluss im spitzen Spitzenpersonal der Partei Die Grünen.
Was ihnen tatsächlich, medial zielführend von interessierter Seite aufgeblasen, an vorderster Stelle im spitzen Spitzenpersonal der Partei DIe Grünen vorübergehend für ein paar Jahre vordemokratisch, gemäß den Riten Zwängen des "Fischer Nabucco Gefangenenchor- System"sortiert, gelang, bis ausgerechnet diese Links- ideologischen Radikalinskis, diese "Verbal- Haudegen/innen" im Wege der Vereinigung auf Augenhöhe mit Bündnis 90 der bürgerbewegten Teile aus der ehemaligen DDR ab 1992 wundersam zu scheinbar alternativ- wie geschlechtslosen Realos "Mit Verlaub Herr Aussenminister a. D. Joschka Fischer" ohne politischen Arsch in der Hose ins Irgendwo mutierten.


Im gesellschaftspolitischen Fach innerdeutsche Integration haben Bündnis 90/Die Grünen in jeder Hinsicht versagt.

Warum?

Die Grünen wie Bündnis 90 haben sich locker vom gesellschaftspolitischen Wende Hocker im nacheilenden Gehorsam auf ihrem gemeinsamen Parteitag in Berlin 1992 vereinigt, ohne ihre eigenen Mentalitäten auf nachhaltige Belastbarkeit und Integrationsbereitschaft und -fähigkeit abzuklopfen.

Das Ergebnis war 1998/99 der alternativlose Durchmarsch der kriegswilligen "Nationbuildings" Realos unter Aussenminister Joschka Fischer, die sich selbstgefällig

"Ich war nie Pazifist"

auf die eigenen Schultern klopften, ohne auch nur einen Gedanken nach den friedensstiftenden Erfahrungen des KSZE Prozesses ab 1975 in Europa auf die Unterscheidung zwischen allgemeinem wie politisch fundiertem Pazifismus zu verschwenden.

Das war ein Schlag ins Kontor der mentalen Magengrube all jener in dem vereinigten Bündnis90/Die Grünen, die sich, während des Kalten Krieges und danach, den politischen Pazifismus, samt ziviler Verteidigung auf die Fahnen geschrieben.

Deshalb meine weitergehende Frage als "

Haben die Grünen mit 30 ihr Verfallsdatum erreicht?"

"Haben Bündnis 90/Die Grünen ihr Zerfallsdatum in ihre vorherigen Teile, das Bündnis 90 und Die Grünen, erreicht?

JP

16:50 11.01.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

Kommentare 6