Überschrift folgt

Saturday Roundup Frühlingsputz: Selbsterneuerung der Presse / Die Partei und die Religion / Geschichte der israelischen Linken / Historischer Kalender
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Neufassung des Pressekodex

Wenn Sie beim Aufschlagen Ihrer Zeitung in den letzten Tagen ein Gefühl der Fremdheit beschlichen haben sollte, dann wissen Sie jetzt, warum: seit dem 22.03. gilt eine Neufassung des Pressekodex.

Eigentlich habe man einen "Leitfaden für Redaktionen" erstellen wollen, zitiert die "FAZ" den Geschäftsführer des Deutschen Presserats, Lutz Tillmanns. "Aber das Thema hat sich doch als deutlich komplexer erwiesen als erwartet." Ergo habe man dann doch die Richtlinie geändert - die Richtlinie ist eine Ergänzung - laut Wikipedia eine Konkretisierung - zum Pressekodex.

Einen Überblick über den Umgang mit dieser und mit anderen freiwilligen Gesetzessammlungen unter Journalisten bietet Dame von Welt.

Die Partei und die Religion

Parteimitglieder dürfen keine Religion ausüben. Aber Religionen dürfen sich für die Partei nützlich machen: das chinesische "spirituelle Leben" bereichern oder - so die "New York Times", die Führung des Landes durch die Partei "legitimieren".

Das setzt natürlich ein gewisses Maß an Kontrolle durch die Partei voraus: wer in China ein lebender Buddha werden will (oder soll), muss dazu ein Zertifikat beantragen. Wenn die für derartige Mysterien zuständige (weil regierende) atheistische Partei darüber positiv befunden hat, überreicht sie den neuen lebenden Buddhas die Zertifikate im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Natürlich lässt sich mit Religion auch viel Böses anstellen. Darum darf man derart wichtige Dinge auch keinesfalls den Religiösen überlassen.

Geschichte der israelischen Linken

Das Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet einen (undatierten) Blick auf die Geschichte linker Parteien in Israel, von Noam Sheizaf.

Historischer Kalender

Vor acht Monaten verließ Wolfram Heinrich unfreiwillig die FC. Aber da bloggt er noch.

Heute ist Sonntag

Weiß ich selbst. Man sollte unbedingt mal wieder zum Tanztee.

Eingebetteter Medieninhalt

Also dann, bis später.

11:28 26.03.2017
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

JR's China Blog

Marxisten können die Zukunft vorhersagen. Das mit der Vergangenheit ist komplizierter.
JR's China Blog

Kommentarfunktion deaktiviert

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert. Deshalb können Sie das Eingabefeld für Kommentare nicht sehen.

Kommentare