Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Links die fett sind, führen zu Texten auf Englisch, wenn möglich habe ich versucht auch etwas auf Deutsch zum Thema zu finden.

Über von Rechten ausgehende Gewalt, im Vorfeld der geplanten Blockade von eben diesen, am 19.2. in Dresden, berichtet der Tagespiegel (siehe auch 1).

In Anbetracht der aktuellen Nachrichtenlage in Nahost ist die Studie, wie und warum sich Nachrichten verbreiten, vielleicht ganz interessant.

Über Korruption am Krankenbett berichtet die SZ, während sich die taz um einen Skandal kümmert, der einen im ersten Moment denken lässt, es ginge um Contergan. Doch auch in Frankreich gab es in jüngerer Vergangenheit, Tote durch eine "Schlankheitspille"(siehe auch (1)).

Eine merkwürdige Beobachtung kann man im Laufe der Zeit über die Wirkung von Medikamenten machen. Je länger sie auf dem Markt sind, desto weniger wirken sie. Im New Yorker gibt es einen langen Bericht dazu, das Wort "Placebo-Effekt" hingegen fehlt komischerweise darin. Man sollte wohl ohnehin Medienberichten über neue Verfahren, Medikamente und komische Studien als Unterhaltung verstehen.

Daniel von Astro-TV mag das anders sehen.






Wie Medien verantwortungsbewusst über psychische Erkrankungen berichten können, thematisiert der Guardian. Die Diagnose psychischer Erkrankungen ist ebenfalls nicht banal und kann enorme Konsquenzen für Betroffene haben. Als Anschaungsmaterial (inkl. Video) kann dieser Bericht der BBC über das Alien Hand Syndrom dienen, wobei das ja ein neurologisches Geschehen ist(?). Auch bei SPON.

Ging die Nachricht über das Plus der Gesetzlichen Krankenkassen für 2010 schon durch große Medien? Nur damit ich weiß, ob ich mich auf einen grinsenden Rössler und ein Interview mit Ulla Schmidt einstellen muss. Gewinn machen auch viele Krankenhäuser in Deutschland mit privaten Patienten aus dem Ausland, dafür muss der Service im Hospital gesteigert werden.

In Holland scheint es zu wenig AltenpflegerInnen zu geben, denn aus Deutschland werden solche dahin "abgeworben", auch haben die Niederländer ein anderes Konzept in der Betreuung Alter Menschen: sie setzen auf Aktivierung. Das gesparte Geld geht wohl ans Personal.

In einer Sendung zur "personalisierten Medizin" kann man Licht und Schatten unseres Gesundheitswesens erkennen. Dazu passt ein Bericht über die Kritik der Cochrane Heart Group, die den ungezielten Einsatz von Cholesterinsenkern kritisiert. Menschen mit hohem Risiko für einen Herzinfarkt, haben durch die Einnahme durchaus Vorteile, diese verschwinden aber, wenn man kein erhöhtes Risiko hat.

2011 ist das Jahr der Chemie, dazu hat ein Chemiker eine Kolumne geschrieben, in der es darum geht, wie die Ergebnisse seiner Forschung, die Menschen dienen soll, missbraucht werden und was er dabei empfindet. Er forscht zum Teil mit synthetischen Drogen, die sich nach der Veröffentlichung von Papern dann in Menschen wiederfanden, von denen einige die Einnahme nicht überlebten.

In Kanada haben Ärzte die größer werdende Rolle von Kokain im Zusammenhang mit Herzinfarkten entdeckt.

Kurze Pause mit einem Video über eine Sopransängerin, die um ihr Leben gekämpft hat und nun mit einer neuen Lunge singt. Wer sich die sehr schöne Geschichte nicht anhören will oder kann, springe zu 15Minuten und höre der jungen Dame beim Singen mit ihrer neuen Lunge zu.










Im Economist geht es um Promotionen und warum es sich nicht lohnt einen Doktortitel anzustreben. Auch die SZ berichtete bereits über das akademische Prekariat und über den medizinischen Doktortitel und dessen Wert.

Nun berichtet auch SPON über die Therapie von Tinnitus. Wissenschaft.de hingegen, teilt uns mit, warum Frauen älter werden, als Männer. Hier hingegen steht, wie gefährlich Sex sein kann, ich sage nur "Penis captivus" und" Thrombose durch Knutschflecken".

Es gibt Neuigkeiten darüber, wie Zähne sich schützen oder die guten Seiten der Schmerzen beim Zahnarzt, wenn sie das nicht geschafft haben. Mit der richtigen Körperhaltung kann man sein Selbstbewußtsein stärken, gegen Prüfungsangst soll hingegen etwas anderes helfen.

Warum können Menschen nicht geradeaus laufen?

Alle loben Oxytocin, nur kleine gelbe Enten nicht.

Hier erzählt ein Roboter Witze, an der Performance wird man noch lange feilen (siehe auch (1).










Die letzten Fundstücke findet man hier, sie sind, wie auch die Nächsten, von Cassandra.

12:28 28.01.2011
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

merdeister

Ein guter Charakter erzieht sich selbst. - Indigokind - Blogtherapeut
merdeister

Kommentare 14

Avatar