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TITANIC-Magazin
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RE: Is that what democracy looks like? | 02.06.2013 | 17:06

Gestern ist es ihnen wohl oder übel gelungen. Das ist leider eine Quelle dagegen.

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Leider sieht unsere Demokratie so aus. Doch wenn sich solches Gebahren der Politik fortsetzt, so wird sich die Solidarität, die ich und jeder andere Demonstrant gestern gespürt hat und gelebt hat, auf die restliche Gesellschaft übertragen müssen. Es kann nicht sein, dass der Staat in Form eigenwilliger Politiker die Exekutive missbraucht - Ja, die Polizisten wurden gestern von ihrer Ensatzleitung missbraucht. - um unliebsame Botschaften nicht zu Gehör kommen zu lassen.

RE: Wohin steuert die SPD-Linke? | 25.03.2013 | 14:26

Gewagte These - natürlich werden solche "Schublädchen" noch gebraucht. Wo kämen wir denn hin, wenn wir sie nicht mehr hätten und Parteinen nur noch dazu da wären, um die Leute zur Wahlurne zu bringen? Erst diese unterschiedlichen Denkrichtungen ermöglichen uns politische Streitkultur und Emanzipation!

Was den linken Parteiflügel der Sozialdemokraten angeht, hat sie sich ja schon im Wahlprogramm der SPD deutlich bemerkbar gemacht. Was ich mir jetzt wünschen würde, wäre ein Zugehen auf die Links-Partei seitens der SPD. Dies scheint auch im Anbetracht der anstehenden Wahlen im Bund die einzige Möglichkeit, um nicht in vier Jahren Stagnation aka. "Große Koalition" zu versinken.

Und dass, lieber Vorkommentator, es in Deutschland keine ernstzunehmende Linke gibt, erscheint mir nicht so. Die parlementarische Linke im Bundestag und den Ländern macht einen sehr guten Job!

Beste Grüße (auch an den Autor) aus Darmstadt ;-)

RE: God save the Strokes | 23.03.2013 | 01:04

Ist die Frage, ob es sich der Autor der Rezension bei "Zeit Online" nicht ein wenig zu leicht macht. Und dass ein Album, das zwölf Jahre nach dem Debütalbum erschienen ist, nicht wie das erste klingt, stellt eigentlich keinen relevanten Kritikpunkt dar.

RE: So kommt ihr nicht davon | 14.03.2013 | 18:16

Ich bin sicherlich auch kein Fan der Institution "Katholische Kirche", aber die Berichterstattung hat eine gewisse Tradition. Dabei geht es nicht nur um Religion und Glauben, sondern auch um das Spektakel der Papstwahl selbst. Es ist schon etwas Besonderes, wie sich die katholische Kirche seit knapp 2000 Jahren durch immer den selben Ritus und dem selben Prozedere seinen geistigen Führer auswählt und so dem Vatikanstaat sein absolutistisches Oberhaupt erwählt. Das hat etwas von Schaulustigkeit, den viele Menschen haben und sich alle 8 Jahre gerne mal mit einer Tüte Chips und einem kühlen Bier gönnen.

Immerhin jeder vierte Deutsche ist Mitglied im katholischen Club und "direkt" betroffen. Und wenn da mal die Tagesschau eine halbe Stunde Berichterstattung über den Papst bringt finde ich das völlig in Ordnung. Die unzähligen Stunden, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen für Fußballberichterstattungen (Gottseidank gibt es die!) draufgehen, betreffen wahrscheinlich weniger Menschen und nehmen mehr Sendezeit in Anspruch.

Dass die Kardinäle mit ihrer Wahl jetzt den Sendeplatz der Tagesschau geschnitten haben, ist natürlich bitter. Aber immerhin haben sie Rücksicht auf die Sendeplätze der Spiele der Champions-League genommen.

LG ;-)

RE: Ungarn rückt nach rechts | 13.03.2013 | 16:39

Mein Ansichten sind altmodisch - aber das ist die Demokratie doch auch. ;-) Wieso sie aber amüsant sind, vermag ich nicht zu verstehen. Ebenso den "Richtungsschwindel", den Sie ansprechen.

Was aber unseren Freund J.G. Fichte angeht, so würde er mir, als "Begründer des deutschen Idealismus", doch sicher die Art meines Verständnisses von Demokratie in Europa, nämlich als Grundlegendes Ideal, begrüßen.

Dieses Ideal gilt es - meiner Meinung nach - zu schützen. Und das ist wiederum etwas, was mit meinem Verstand zu tun hat. Natürlich sind wir keine kantschen Vernunftwesen im Reich der Zwecke, doch die Demokratie ist etwas, das sich durchaus mit der Vernunft verträgt! :-)

RE: Ungarn rückt nach rechts | 12.03.2013 | 11:39

Die offensichtliche Ironie in Deinem Kommentar zeigt mir, dass die Ironie in meinem Beitrag anscheinend nicht so klar ankommt, wie ich mir das gedacht habe. Der Satz soll als kleiner Seitenhieb verstanden werden: Wir haben in Europa (gottseidank!) auch noch andere Probleme!