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In einem ständig fortschreitendem Leben

vedichten sich Bücher gelebten Lebens zu Kapiteln,

Kapitel zu Sätzen

und Sätze zu Worten,

die dann gegen Ende des Lebens

fortwährend

in scheinbarer sinnloser

und willkürlicher Reihenfolge

wiederholt werden.

Menschen die gehört werden wollen

mit ständig sich wiederholenden Worten,

so sinnentleert, aber doch voller Sehnsucht

nach dem was einmal war

und nicht mehr ist.

Irre und nervig

wirken diese Worte

auf die Begleiterinnen

und Begleiter dieser

Menschen in der Demenz,

doch was so sinnentleert daherkommt,

hat Wurzeln in Menschlickeit

und erlebter Schönheit des Lebens.

Liebe Gesichter

und Verhaltensweisen,

die nicht zu den Gesichtern passen

und dazu

immer nur Worte

ohne Ende

bis zum Ende

und zur Schließung des Raumes

in dem diese Worte

gesprochen werden.

18:20 09.01.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

poor on ruhr

Vielseitiger interessierter Arbeiter und ziemlich stark in die in die in aller Welt bekannten Pandabären vernarrt. 🐼
poor on ruhr

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