Prantl schreibt die SPD depressiv!!!

Prantl / SZ Die SPD - 100 Jahre nach August Bebel Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
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Das Problem ist, dass der Journalismus 2013 solche Artikel in nahezu literarischer Qualität verfasst, aber die Regierenden, die in den letzten 4 Jahren regiert habenden, nicht mit gleicher Leidenschaft analysiert und die Spaltung der Gesellschaft beschreibt wie sie ist.
Wenn eine Regierung derart geschont wird, derart miserabel analysiert wird, dann kann man natürlich locker die SPD als depressiv darstellen.
Nein, die SPD wird depressiv geschrieben, obwohl in den Ortsvereinen eine neue SPD erstarkt ist unter Gabriel mit neuem Selbstbewusstsein. Man nehme nur die SPD-NRW unter Hannelore Kraft. Da ist die CDU-NRW doch ein Scherbenhaufen von trüben Tassen. Und darüber wird nicht berichtet.

Kann es denn nicht einmal gelingen , die SPD einfach mal so zu beschreiben, wie sie ist?

Wir wollen dieses unsägliche Regierungschaos beenden und beispielsweise einen de Maiziere loswerden, der zum Superstar hochgeschrieben wurde und wird und der - wäre er SPD-Minister - seit Wochen im Kanonenfeuer der Medien wäre und aus diesem Grunde von sich aus das Handtuch schon längst geschmissen hätte, weil er sich nirgendwo mehr in dieser Republik zeigen könnte.. Aber die Medien stützen ihn, damit diese Chaosregierung über die Runden kommt.

Eine Kanzlerin, die nichts, aber auch gar nichts geleistet hat, sondern nur noch Kanzlerin ist, weil die Medien sie täglich, stündlich, sekündlich schonen. Eine Kanzlerin, die die größte Grundrechtsverletzung seit der Gründung der BRD zu verantworten hat, kann locker in den Urlaub fahren. Eine SPD-Kanzlerin hätte sich im Urlaub keinen Meter ohne Verfolgung von JournalistenInnen bewegen können, hätte keine Sekunde Ruhe bekommen, bis sie die ausstehenden Antworten gegeben hätte.

Es muss Schluss sein mit diesem medialen Filter, mit diesem medialen Schutz für diese Chaosregierung.

Und an allem medialen Runterschreiben vorbei werden von SPD-Mitgliedern 5 Millionen WählerInnen und Wähler besucht und gegen diesen kampagnenartigen krankmachen Versuch des depressiv Machens ANGEKÄMPFT! Und am 22.September wird Schluss sein mit dem MerkelChaos!

Noch etwas zum Satz: "...Steinbrück hat eine SteinbrückGeschichte. Man nimmt bestimmten Personen bestimmte Bekenntnisse nicht so leicht ab, auch wenn sie rhetorisch noch so brillant sind..."

Wer ist hier "man"? Und wer will und schreibt, dass dieser Satz permanent perpetuiert wird?

Wie wäre es mit diesem Satz:

"...Merkel hat eine Merkelgeschichte. Man nimmt Merkel bestimmte ideologische Kehrtwendungen in der Atompolitik, in der Bildungspolitik( Gesamtschule statt Dreigliedrig) nicht so leicht ab, auch wenn sie es rhetorisch noch so brillant vorträgt..."

Das klingt komisch, klingt fremd, irgendwie daneben, oder?

Warum? Weil Merkel nicht so permanent, täglich, stündlich mit ihrer SaltoRückwärtsgeschichte medial konfrontiert wird, weil man in der Analyse der MerkelReden zur Energiewende nie daran erinnert, dass diese Frau jahrelang die von Rot-Grün beschlossene Energiewende mit Macht gestoppt und nur durch eine Atomkatastrophe ihre unsinnige Politik zumindest rhetorisch beendet hat. Nein, Merkel wird nie täglich stündlich mit der Merkelgeschichte konfrontiert.

Merkel wird durch ihre ihr treuen Medien eine Einsicht in Fehler und ein Lernen daraus zugestanden und genehmigt, ja als klug verkauft, während Steinbrück gleiches nicht zugestanden wird. Steinbrück darf einfach nicht lernen, weil das für ihn und die SPD ein Vorteil wäre, real und medial und sich in Umfrageergebnissen pro SPD niederschlagen könnte.

Nein, die Behandlung Steinbrücks und Merkels durch die Medien ist gewollt.

Merkel soll weiter regieren, damit die Reichen reicher bleiben und werden und Mindestlöhne nie und nimmer Realität werden, Frauen nie und nimmer gleiche Löhne erhalten, damit Golfplätze von der Energiesteuer befreit werden und bleiben

Steinbrück muss aus gleichem Grunde runter geschrieben werden - ob literarisch perfekt oder platt und demagogisch - für jeden halt das Seine!!!

LINK: http://www.sueddeutsche.de/politik/die-spd-jahre-nach-august-bebel-auf-der-suche-nach-der-verlorenen-zeit-1.1743492?commentspage=all:6:#comments

05:01 12.08.2013
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Geschrieben von

SiebzehnterJuni

MenschenSchutz statt HeimatSchutz Chemiker und Organist
SiebzehnterJuni

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