Sonja Dolinsek

Sonja schreibt über Menschenrechte, Migration, Gender, insb. über Sexarbeit und Menschenhandel. Twitter: @sonjdol
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RE: Prostitution: Ein deutscher Skandal? | 09.11.2013 | 17:26

Ich bin ja erfreut, dass man mir immer mit Argumenten entgegentritt, ganz ohne falschen Tatsachenbehauptungen

Menschenhandel verteidige ich nicht. Sexarbeit sehr wohl. Es ist ja auch nicht das gleich. Habe ich das schon mal gesagt?

RE: Prostitution: Ein deutscher Skandal? | 09.11.2013 | 07:59

Ach Herrje, Sie brauchen mich doch nicht in Schutz nehmen und in Schubladen brauchen Sie mich auch nicht stecken. Ich bin in erster Linie Mensch mit einer Meinung und habe im Gegensatz zu Ihnen nicht das Bedürfnis mich in irgendwelche Schubladen zu stecken - egal ob jetzt Hure, Politikerin oder Gewerkschafterin. Meines Wissen trifft keiner dieser Kategorien auf mich zu. Aber meine Selbstwahrnehmung kann mich ja täuschen.

Können Sie denn auch über Argumente sich austauschen ohne diejenigen, mit denen Sie sprechen, zu verschubladieren? Das wäre toll!

RE: Prostitution: Ein deutscher Skandal? | 08.11.2013 | 21:01

Nein, es behagt mir nicht, aber ich weiß nicht so Recht, ob und welche Reaktion Sie von mir verlangen. Über Mindestlöhne sollten Sie schon die echten Huren befragen...

RE: Prostitution: Ein deutscher Skandal? | 08.11.2013 | 20:47

"Anmerkung 3: Nach der emotionalen Kritik wird in den nächsten Tagen auch eine sachliche Kritik auf menschenhandelheute.net erscheinen."

Und: http://kleinerdrei.org/2013/11/warum-ich-den-appell-gegen-prostitution-der-emma-und-von-alice-schwarzer-ablehne/

RE: Prostitution: Ein deutscher Skandal? | 08.11.2013 | 20:46

Und was wollen Sie, dass jetzt die "Hure" zu Ihnen sagt? Hure?

RE: Prostitution: Ein deutscher Skandal? | 08.11.2013 | 18:21

"Germany inzwischen der größte Puff der Weltgeschichte geworden ist"

Tolle Emotionalisierungsstrategie, die wieder mal meine These bestätigt!

RE: Das Stigma tötet | 23.07.2013 | 07:26

Ja, der Bogen ist weit. Aber es geht ja nicht nur um den Mord (bzw. die Morde), bzw. darum, was sie verkörpern. Das Argument von ICRSE ist ja: Wenn die Behörden den Anzeigen von Jasmine Folge geleistet hätten (wie sie es vermutlich bei jeder anderen Frau gemacht hätten) und der Sexarbeiterin geglaubt hätten (so wie sie jeder anderen Frau gegalubt hätten), dann wäre das nicht unbedingt so passiert. Der paternalistische Umgang der Behörden mit Jasmine, die lieber einem gewalttätigen Vater das Sorgerecht gegeben haben als einer Prostituierten, ist hier zentral. Und dieser paternalistischen Umgang "von oben herab" ist eng mit den Staatsfeminismus in Schweden verwoben. Dieser Feminismus hat die Stigmatisierung und Ausgrenzung von Jasmine als Prostituierte legitimiert und anstatt für sie einzugreifen, hat er sie im Stich gelassen.