Warum der Hermann doch den Lippern gehört

Arminius starb in Lippe Eine Expertentruppe des RKI kommt zur Neubewertung der Geschichte. Warum Hermann nicht an seiner Schlacht teilnahm. Der Sieg des Varus. Neues zur Bielefeld-Theorie.
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Historische Recherche

Wie eine Virusforschergruppe des RKI, die Virus mit Varus verwechselte, herausfand und somit neben allen anderen gesellschaftlichen Disziplinen auch noch Archäologie und Geschichte revolutionierte, steht das Hermannsdenkmal doch am richtigen Ort, bei den Lippern, bei Detmold.

Hätte der Teamleiter dieser forschen RKI-Truppe in der Schule Latein nicht abgewählt - all das wäre nie passiert.

Hermann, alias Arminius Gebeine wurden auf der Grotenburg, direkt neben seinem Denkmal gefunden. Vermutlich überlebte er den großen Varus um einige Tage und erlag dann einem kleinen Virus.

Die Rekonstruktion der Ereignisse durch einen dazu berufenen Tierarzt:

Mit knapper Not konnte der Germanenfürst, der einst als Offizier in römischen Diensten stand seinen germanischen Häschern entkommen. Entgegen bisheriger historischer Lehre führte er seine Truppen nicht in den Sieg, da er wegen falscher Kleiderordnung nicht zum Schlachtfeld kam, dessen Nähe sogar fluchtartig verlassen musste.

Voller Vorfreude auf das kommende Niedermetzeln der Varus-Legionen zog er sich zur Schlacht seine Ausgehuniform an.

Nun sah er aus wie ein echt schneidiger Offizier, der zum Herren-Buffet geladen ist. Dummerweise wie ein römischer Offizier, weil, die Germanen kannten keine Ausgehuniformen, außer die der Römer.

Für die waren eher schlechte Zeiten, was das Ausgehen anging.

Lieber hätten sie der Parole ihrer Führer folgen sollen: Wir bleiben daheim.

Nun kam Hermann, der Cherusker, zu einem seiner Posten, die hinterhältig auf die Römer warteten und der völlig überrascht war, als ein römischer Offizier in Ausgehuniform ihm auf die Schulter klopfte.

Der Germanenkrieger ließ nicht mehrfach klopfen, sondern eine ganze Rotte von Hermanns Germanen wollte diesen Römer - welch ein Geschenk der Götter - vor der Schlacht in die ewigen Jagdgründe schicken.

Hermann, alias Arminius nahm seine Beine in die Hand, lief und lief und lief, um seinen Truppen zu entkommen. Kurz hinter der Sparrenburg, beim seit dem nicht mehr existierenden Bielefeld, gaben die auf. Außerdem hatten sie strikten Befehl von Hermann, dem Cherusker, dem ehemaligen römischen Söldner, sich nicht durch römische Arglist vom Schlachtfeld locken zu lassen.

Hermann, alias Arminius, der Cherusker lief voller Panik noch weiter bis Detmold, er wusste, mit Germanen ist nicht zu spaßen. Er lief bis zur Grotenburg und legte dort noch den Grundstein für sein Denkmal und begründete den Hermannslauf.

Seinen Truppen entkommen, arg geschwächt durch die Flucht und das Tragen der schweren Ausgehuniform, erwischte ihn ein kleiner Virus. Wie der Name schon sagt, römischer Herkunft.

So besiegte Varus den Hermann.

14:10 14.11.2020
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