Kindesmissbrauch: CDU will Datenschutz aufweichen

Vorratsdatenspeicherung Die Zahl der gemeldeten Fälle sexualisierte Gewalt ist stark gestiegen. Muss der Datenschutz aufgeweicht werden, um den Tätern besser auf die Spur zu kommen?
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 23/2022
Leider sind Kinder immer noch viel zu oft auf sich allein gestellt – das nutzen manche gnadenlos aus
Leider sind Kinder immer noch viel zu oft auf sich allein gestellt – das nutzen manche gnadenlos aus

Foto: Cavan Images/Plainpicture

In München wird ein 75-Jähriger festgenommen, weil ihn ein heute erwachsener Mann beschuldigt, ihn als Kind sexuell missbraucht zu haben. Ein ehemaliger Jugendtrainer des Drittligisten Wehen steht unter Verdacht, mit mehreren Jugendlichen und einem zehnjährigen Kind sexuelle Handlungen vollzogen zu haben. In Schwäbisch Gmünd wird ein Fall verhandelt, in dem einem 30-Jährigen vorgeworfen wird, Geschlechtsverkehr mit der 13-jährigen Nachbarstochter gehabt zu haben. Ende Mai erschien der Bericht über die Missbrauchsfälle im Bistum Münster. Drei ehemalige Bischöfe stehen im Mittelpunkt.

Gar nicht zu reden vom aktuellen Missbrauchs-Komplex von Wermelskirchen, in dem die Polizei gegen 70 Verdächtige in 14 Bundesländern ermittelt, di