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RE: Der Markt regelt das nicht! | 29.01.2021 | 13:27

"Na ja der Nahrungsmittelsektor war ja (zumindest) hierzulande schon immer in privater Hand. Da wurde ja nichts privatisiert"

Auch so ein Ding, das ich letztes Frühjahr nicht verstanden habe: Wieso ging da kein Aufruf an die Filialleiter raus, dass die jedem nur übliche Mengen an Mehl, Bohnen, Erbsen etc verkaufen, so dass Leute, die noch nicht bei Ladenöffnung auf der Treppe stehen, auch die Chance haben, sich was kaufen zu können?

„Die Leute stehen da ständig bis raus auf die Straße an um das gute Zeug zu bekommen. Oft ausverkauft. Die Ketten laufen alle auf 400 Euro-Job Basis“

„Bis raus auf die Straße“ ist seit Corona je nicht eben selten. Spaß beiseite.Bei Brezeln kommt es hauptsächlich darauf an, dass ständig frisch gebacken wird. Leider haben schon vor 40 Jahren sehr wenige Bäcker sich an diese wirklich einfache Regel gehalten. Hier im Viertel bäckt die Lidl-Filiale am häufigsten. „Glücklicherweise“ für die anderen Bäcker haben sie ihr Rezept für Croissants „verbessert“, heißt, weniger Butter. Seither führt wieder der französische Bäcker mit seinen, wirklich überirdischen Croissants, absolut unangefochten. Zuvor habe ich öfter mal bei Lidl welche mitgenommen, wo 4 Stück so viel kosten, wie beim guten Croissant-Bäcker eines.

RE: Der Markt regelt das nicht! | 29.01.2021 | 12:52

Danke! Danke! Danke, dass endlich mal jemand darauf hinweist, dass die zwangsweise Corona-gelähmte Bevölkerung ein anderes Interesse hat, als die Impfhersteller und die Regierung.

In den TV-Talkrunden - egal wo - nur Dauer-Gezicke, ob nun Scholz was Falsches gesagt hat oder Spahn was Falsches gemacht hat oder vielleicht sowieso die EU-Kommission alles verbockt hat.

Unsere Leitmedien sind die Anti-Aufklärer vom Dienst. Die "Vierte Macht" ist schon seit Längerem einzig dazu da, die Interessen der Verlagsbesitzer-Milliardäre per Softpower mit Dauerberieselung durchzusetzen. BTW: Wo ist denn seit Corona die sonst so heilige Eigenverantwortung hin?

Die Querdenker sind erfolgreich in die Schmuddelecke gestellt. Wenn jemand ernsthaft nach Patenten fragt oder sonstige innerste Interessen der Milliardäre und ihrer Regierungen berührt, kriegt er einfach mit der „Ah, ja, und Bill Gates hat den Corona-Virus erfunden und übt per 5G-Gedankenkontrolle aus“-Keule eins übergezogen.

Fall erledigt.

Danke! Danke! Danke, dass endlich mal jemand darauf hinweist, dass die zwangsweise Corona-gelähmte Bevölkerung ein anderes Interesse hat, als die Impfhersteller und die Regierung.

In den TV-Talkrunden - egal wo - nur Dauer-Gezicke, ob nun Scholz was Falsches gesagt hat oder Spahn was Falsches gemacht hat oder vielleicht sowieso die EU-Kommission alles verbockt hat.

Unsere Leitmedien sind die Anti-Aufklärer vom Dienst. Die "Vierte Macht" ist schon seit Längerem einzig dazu da, die Interessen der Verlagsbesitzer-Milliardäre per Softpower mit Dauerberieselung durchzusetzen. BTW: Wo ist denn seit Corona die sonst so heilige Eigenverantwortung hin?

Die Querdenker sind erfolgreich in die Schmuddelecke gestellt. Wenn jemand ernsthaft nach Patenten fragt oder sonstige innerste Interessen der Milliardäre und ihrer Regierungen berührt, kriegt er einfach mit der „Ah, ja, und Bill Gates hat den Corona-Virus erfunden und übt per 5G-Gedankenkontrolle aus“-Keule eins übergezogen.

Fall erledigt.

RE: Die Freiheit der Kapitalinteressen | 25.10.2020 | 08:49

> NICHT aus sog. „alternativen Medien“

Die WHO schätze Anfang Oktober, dass weltweit rund 780 Mio Menschen bereits mit Covod-19 infiziert waren. https://www.manager-magazin.de/politik/coronavirus-who-schaetzt-dunkelziffer-der-infektionen-auf-zehntel-der-menschheit-a-0df1d803-ad40-4df5-af76-a2c4b387155b

>"Unsere derzeit besten Schätzungen ergeben, dass etwa 10

> Prozent der Weltbevölkerung bereits mit diesem Virus

> infiziert gewesen sein könnten", sagte WHO-Experte

> Mike Ryan (55) am Montag in Genf.

Zu der Zeit war der Corona-Totenzähler gerade über 1 Mio.

Das ergibt dann eine Sterblichkeitsrate von 0,13%. Also ziemlich genau das, was auch bei ernsteren Grippen seit vielen Jahren vom RKI kommuniziert wird.

Nun, es kann natürlich sein, dass unsere Leitmedien von der WHO-Bekanntmachung nichts mitgekriegt haben. Es kann auch sein, dass sie niemand im Büro hatten, der wusste wie man die Sterblichkeit ausrechnet. Es kann auch sein, dass sie keinen Virologen im Telefonbuch hatten, der dazu was sagen konnte. Man weiß es halt nicht. Jedenfalls erschien die Meldung bei ihnen nicht.

Ich denke, dass es einfach nicht ins derzeit angesagte „Wir, die wir wissen, wie der Hase läuft, kämpfen gegen Corona“-Programm passt. Dass die Hygiene-Demos massiv denunziert wurden, ist den meisten Leuten einfach noch zu gegenwärtige. Das empfänden die Redaktionen vermutlich als dann doch zu offensichtliche Blamage.

Allseits ist derzeit auch gedrückte Stimmung zu beobachten, dass trotz all der Masken-Vorgaben der Hase-Läuft-Checker die Neuinfiziertenzahlen steigen und steigen. Scheint’s ist der Virus immun gegen die höhere Einsicht unserer Topp-Virologen und ihrer Follower.

Auch nett, wenn man googelt mit „WHO Mike Ryan Tagesschau Corona“ findet man nur Angstmacher-Artikel mit der Ausnahme des Artikels, als Mike Ryan gerade von seiner China-Reise zurück war und zu positiv über den dortigen Corona-Kampf gesprochen hatte.

Wir erinnern uns. Da war dann auch plötzlich die Finanzierung der WHO ein erlaubtes Thema. Allerdings mit dem Schwerpunkt China. Und, Scheiße! Kommunisten machen nichts besser!

BTW. Ich finde auch, dass man Menschen nicht einsperren sollte.

RE: Die Freiheit der Kapitalinteressen | 24.10.2020 | 10:28

"ich war mehrere tage deprimiert"

Das Framing und Wording der Bürgerlichen hat genau diesen Zweck. Du sollst dich schlecht fühlen, bzw. dir wird Schlechtfühlen in Aussicht gestellt, wenn du dich zu sehr an die Bemängelten annäherst.

Ich war auch schon auf den Friedensdemos in den 80ern und auch dort waren Leute, die man alle erst besser kennen lernen musste, bevor man sie akzeptieren konnte. Den Live-Style-Linksfühlern ist das einfach zu viel Mühe. Die wollen keinesfalls Opfer einer bürgerlichen Schmähkritik werden. Vor 1990 gab es noch einen von Bürgerlichen gepflegten Chic _politisch_ links zu sein. Heute gibt es weit überwiegend nur noch das Linksfühlen. Die Leute gehen dann auf die Straße, weil sie mit jeder Faser ihres Körpers spüren, dass da was falsch läuft, wollen aber explizit weder links noch rechts sein. Oder noch extremer Leute wie die bei Extinction Rebellion mit ihrem von Greenpeace inspirierten Polit-Aktionskarnevall, die dann Leute wegmobben, die mit politischen Fragen nerven (unbedingt Lesen-Erzählung bei Telepolis). Etwas weniger, schon im Ansatz extrem wird das auch in der Links-Partei praktiziert.

Die tiefgreifende nun schon Jahrzehnte andauernde Neoliberalisierung hat dazu geführt, dass es das Lebensgefühl, dass man in einem reichen Land lebt und sich keine Sorgen machen muss, wenn man mal seine Meinung sagt, nicht mehr gibt. Schon gar nicht bei Journalisten, die unablässig dabei sind, den Diskursraum immer noch enger zu zurren. Gestern musst der Chef der Ärztekammer öffentlich widerrufen, weil er bei Lanz gesagt hat, dass Masken, wenn die Leute im Bus eng aufeinander sitzen schon was helfen können, aber an der freien Luft eher nicht. Lanz hatte das dramatisch unterstrichen und scheint’s zahlreiche Ärzte, die einem Oberen mal Zucht beibringen wollten aktiviert. Wissenschaftliche Belege? Null.

Aber. Trotz Masken-Maßnahmen werden die Ansteckzahlen auch noch weiter steigen. Jedoch Empirie interessiert Leute nicht, die eingechworen durch sämtliche Medien sich im Herdenmodus im Besitz der Wahrheit fühlen. Papers der WHO aus der Zeit kurz vor Corona sagen, dass diese Masken zwar Spucke (Bakterien) zurückhalten, mehr aber auch nicht. Darum gibt es FFP2-Masken.

Lanz ist ein Künstler im Einengen des Diskurs-Korridors. Nur Leute wie Wagenknecht hat er bisher nicht klein gekriegt. Das hat die Partei für die Bürgerlichen erledigt.

Die großen Redaktionen sind angefüllt mit Söhnchen und Töchterchen der Bürgerlichen, die es sich leisten können, sich über Jahre mit unbezahlten und schlecht bezahlten Jobs einzuarbeiten. Da sitzen sie dann und machen sich einen Spaß daraus, die Ausbrecher in ihrem Medienzirkus mit der Peitsche zur Ordnung zu rufen bzw. wenn ihnen das nicht gelingt, sie als schräge Vögel abzustempeln und auszugrenzen. Diese Söhnchen und Töchterchen haben es mit der Muttermilch aufgesogen, sich über abstrampelnde Kleinbürger und Unterprivilegierte zu erheben, sich zu belustigen und sie in die gesellschaftliche Schmuddelecke abzuschieben.

Ohne Klassenbewusstsein oder wenigstens ein klein wenig selbständiges Denken hat jeder den sozialen Reflex, dass er da nicht zum Opfer werden will. Deswegen tun (und wählen) die Leute reihenweise so, als wären sie selber Reiche – oder sind zuvor noch ein bisschen deprimiert und spuren erst dann. Fatal.

RE: Die Freiheit der Kapitalinteressen | 23.10.2020 | 10:20

"corona-skeptiker"

Oje.

Ok. Also dann jetzt mal die volle Ladung.

Natürlich gab es bei den Demos von Anfang an auch Kapitalismuskritik. Beispielsweise auch von LINKEN-Politikern. https://www.welt.de/politik/deutschland/article208091959/Corona-Proteste-Zeit-in-Rente-zu-gehen-Genosse-Hunko.html

Die bürgerliche Presse suchte sich ein paar Verstrahlte, die bei ihrer Kritik maßlos überzogen und installierte dann das Bild der völlig abgedrehten Demo-Spinner (neu: Verschwörungstheoretikers).

Die SPD steuerte dann noch mediengeil den Begriff Covidioten bei.

Weil ein Schenkelklatscher heutigen Linksfühlern wichtiger ist, als ein Klassenbewusstsein, übernahmen sie verängstigt und konzeptlos die Sicht des Bürgertums.

Durch die völlig entpolitisierte Linke, die sich vom Bürgertum in aus Klassensicht sinnlose identitäre Kleinscharmützel (sexuell, Hautfarbe, Geschlecht...) locken lässt und sich dort dann in Zwergenaufständen verkämpft, ist es seit Marx noch nie so leicht gewesen Kapitalismuskritik schon im Keim zu ersticken, weil sich Linksfühlende mit minimalsten rhetorischen Tricks dazu verführen lassen, ihre eigenen Fürsprecher zu zerfleischen.

Heutige Linke schauen sich lieber Anne Will bei Überlegungen an, ob es in Firmenvorständen eine Frauenquote geben sollte, als dass Frauenberufe gut bezahlt werden sollten.

Ich weiß zwar, dass ich mich damit abfinden muss, aber ich fass mir doch jedes Mal wieder an den Kopf, wenn Linksfühlende genüsslich bürgerliche Weltsichten wiederkäuen und sich dann gegenseitig für ihre Verständigkeit loben.

Weltweit gehen die Corona-Maßnahmen primär zu Lasten der Ärmeren. Bis zum Tod, weil sie sich die Behandlung nicht leisten können. Bis zur Existenzvernichtung, weil sie ihre Jobs verlieren. Es sind bei uns die in kleinen Wohnungen, ohne Garten oder nur Terrasse, die besonders gekniffen sind. Es sind die Kassierer, Pfleger, Logistiker und Fleischschneider, die trotzdem arbeiten müssen. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Kleine Kinder, die man in ihrer wichtigsten Wachstums- und Lernphase in Einzelhaft geschlossen hat – ohne dass ihnen selbst oder ihren Eltern ernsthafte Gefahr drohte. Jugendliche, die eh schon eine wackelige Schulgeschichte haben, wurden sich selbst überlassen. Ausbildungsstellen fielen massenhaft weg. Ebenso Studentenjobs, Minijobs, Nischenjobs. Bisher sind die Arbeitslosenzahlen fast um eine Million gestiegen. Wird das bei Anne Will diskutiert? Etwa, weil das Soziobiotop dessen Interesse bei Anne Will im Fokus stehen, von all diesen Aspekten unberührt ist?

Welch Geistes Kind ist jemand, der Demos von Leuten die zahlreiche Aspekte in den Diskurs einbringen möchten, mit gänzlich unreflektierten Floskeln kritisiert? – Sich dabei noch chic vorkommt und nicht merkt, dass das bürgerlicher Chic ist? – Eine rhetorische Frage.

Auch nett, gerade noch mal überprüft: Google Corona ArbeitslosenzahlenErster Treffer der Tagesschau: „Statistik September: Arbeitslosenzahl sinkt erstmals seit Corona“.

Wir leben mit unserer Regierung doch wahrlich in einer nahezu perfekten Welt. Nur Corona, die Covidioten und natürlich die Russen stören ein klein wenig.

RE: „Sie werden sterben“ | 22.10.2020 | 19:51

War es denn nicht abzusehen, dass sich ein Lockdown in Entwicklungs- und Schwellenländern mit eh schon minimalem Gesundheitssystem verheerend auswirken wird? Jedenfalls gibt's in Afrika das gleiche Bild. Viele Familien haben nur noch ein minimales "Einkommen", indem die jungen Frauen für kleinste Summen auf das älteste Gewerbe zurückgreifen.

Leider hat auch die Linke noch nichts dazu gelernt und nagelt weiterhin jeden, der sich Corona-Maßnahmen-/Lockdown-kritisch äußert erst mal ohne Anhörung an den Pranger.

Auch im Artikel typische Phrasen "überlastete Kliniken" schon im Aufmacher, was vermutlich präventiv jedes kritische Nachdenken über die Maßnahmen abbremsen soll. Im Text dann immerhin die Info, dass dort schon vor Crorona nur ein Zehntel der notwendigen Versorgung vorhanden war.

Dabei haben die Länder wegen ihrer sehr jungen Bevölkerung wenig von Covid-19 zu fürchten. Die Toten und sozialen Schäden durch die Lockdown-Folgen überwiegen vermutlich weit. Wenn da auch 70 % aufgeklärt würden, wäre ich sehr, wirklich sehr überrascht.

RE: Die Freiheit der Kapitalinteressen | 22.10.2020 | 19:22

"wes geistes kind diese veranstaltungen waren"

Da hängt aber einer exemplarisch schön am Haken. Welch Geistes Kind waren sie denn?

@Artikel

Auch aus dem Berchtesgadener Land hört man die Schilderung: Zuerst wurde einer in der Fabrik krank. Dann wurden die anderen getestet und etliche waren positiv. Dann wurden ihre Familien getestet und es gab noch mehr Positive. Gefeiert hatte niemand exzessiv.

RE: Dem Wohle der Allgemeinheit dienen | 02.09.2020 | 11:10

„es fehlte bisher nur der politische Mut“Ich habe bisher den Eindruck, dass es im real existierenden Kapitalismus in der Demokratie nicht auf politischen Mut, sondern auf mächtige „Unterstützer“ (denkt: Initiatoren) in der Privatwirtschaft ankommt.Dass man dort nur an Enteignungen interessiert ist, die dem eigenen Interesse dienen (Enteignung von Bauern und Eigenheimbesitzern für Großprojekte aller Art) muss nicht verwundern.Entliehene Phrasen von den Bürgerlichen wie „es fehlte bisher nur der politische Mut“, die üblicherweise auftauchen, wenn die Unterprivilegieren noch weiter runter gedrückt werden wollen, lenken nur vom Verständnis für die realen politischen Verhältnissen in der parlamentarischen Demokratie ab.

RE: Die Unterschätzte | 26.08.2020 | 19:14

"Schroeder bei Gazprom"

Wobei noch zu erklären wäre, wo Schröder da die Interessen der deutschen Wähler/Bevölkerung verraten hat.

Der Verrat war die Agenda 2010.

Borjans und Esken sind überhaupt nur gewählt worden, weil der normale SPD-Funktionärsapparat, der seit vielen Jahren streng auf neoliberale Ausrichtung der Kandidaten für wichtige Jobs achtet, umgangen wurde.

Garstigkeit muss zum Grundinstrumentarium jener gehören, die für die Unterprivilegierten kämpfen. Mit Nettigkeiten wird man Bundespräsident. Die Karriere-SPDler kalkulieren, dass Karriere leichter ist, wenn sie mit den bürglerlichen Medien in Gleichklang sind. Für die SPD bedeutet das langsames Gleiten in die paralamentarische Bedeutungslosigkeit. Noch wird sie als Mehrheitsbeschaffer gebraucht, aber der Countdown läuft.

RE: „Die Lautesten sind nicht die Mehrheit“ | 26.08.2020 | 18:45

"baltische Staaten ... Digitalisierung"

Das haben die mit den EU-Geldern gemacht. Immerhin! – Muss man sagen. Denn ansonsten gehen die Leute im benachbarten EU-Ausland jobben, um über die Runden zu kommen.

Auch in den baltischen Staaten kommt der knallige Nationalismus nicht von ungefähr. Wer sonst nichts hat, hat die Nation. Bei den Balten äußert sich das zum Unglück für die ethnischen Russen in Anti-Russismus. So gibt es in Estland und Lettland so genannte Nicht-Bürger. https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtbürger_(Lettland)

https://de.wikipedia.org/wiki/Estland#Nichtbürger

Die vollen Staatbürgerrechte haben dort nur Menschen von Geburt an, die selbst oder ihre direkten Vorfahren vor dem Einzug der Sowjets dort gelebt haben.

Hallo! Ein dreifach Hoch auf die Balten, die mit Hilfe der EU-Geldern ein so tolles Internet haben.

Da sitze ich lieber ab und zu in einem Funkloch, als nonstop inmitten von nationalistischen Dumpfbacken, die sich ihr nationales Selbstverständnis auch noch mit abgrundtiefem Hass und Rache wegen politischer Gegebenheiten von vor 100 Jahren aufpolstern müssen.

Unter den Zaren hungern, das war prima – unter den Sowjets arbeiten und feiern, das war unerträglich. Tja, diese Nationalisten sind ein seltsames Völkchen. Überall.

BTW Herr Ramelow, allgemein gilt die These, dass in Deutschland so wenig ausgebaut wird, weil erstens die Post, die nach dem Anschluss '89 noch ruckizucki den Osten digitalisiert hat (aber leider mit ISDN-Kabeln) privatisiert wurde und weil dann die Privatfirmen die Unsumme von 50 MRD Euro für die Funk-Lizenzen bezahlen mussten, die sich nie gerechnet haben und Privatfirmen mehr an Profiten liegt als an gleichen Lebensbedingungen in allen Regionen.

Google: UMTS-Versteigerung

Alleine mit den Dividenden, die die Telekom seit der Privatisierung an die Aktionäre ausbezahlt hat, hätte Deutschland mehrfach rundum digitalisiert werden können.

Google: Telekom Dividenden