Deutschland

Mit 13 Knoten

2009 jährt sich der Beginn des zweiten Weltkrieges zum 70. Mal. Es wäre an der Zeit, die Rolle Russlands, Frankreichs und Großbritanniens neu zu beleuchten

Lutz Herden

Russen mögen Deutsche

70 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1939 überlagert die Vergangenheit kaum noch das Verhältnis zwischen Russen und Deutschen. Man respektiert sich

Versöhnliche Töne von Putin

Er könne die Gefühle der Polen am 1. September 1939 und zum Fall Katyn verstehen, hat Russlands Premier Putin in einem Text für die Zeitung „Gazeta Wyborcza“ erklärt

Seitenhiebe auf die Berufseuropäer

Die deutsche Regierung und das Parlament müssen nach dem aktuellen Urteil zum Lissabon-Vertrag mehr zustande bringen als das gerade verhandelte Begleitgesetz

Der Gast ist immer Mitbürger

Die Philosophin Şeyla Benhabib sieht ein demokratisches Defizit in Deutschland. Sie fordert ein kommunales Wahlrecht für Nicht-Staatsangehörige

Politisch oder moralisch falsch?

In Russland gibt es zwei konträre Positionen zum Hitler-Stalin-Pakt von 1939. Die einen reden von einem verbrecherischen Komplott, die anderen von nötiger Interessenpolitik

Das Elend ist nie relativ

Die deutschen Verhältnisse werden dem Hinweis auf die Slums von Mumbai und Mombasa nur schöngeredet. Armut kann in einem reichen Land deprimierender sein als in einem armen

Schwarze Stiefel, kalter Blick

Nazi ist man, G.I. wird man. Über die Traummaschine Hollywood und ihre stereotype Idee von den Nazis zum Start von Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds"

Durchs Netz gerutscht

Atomare Gefechtsfeldwaffen werden von den derzeit stattfindenden Abrüstungsverhandlungen nicht erfasst. Noch nicht einmal ihre genaue Zahl ist bekannt

Grüne Götterdämmerung

Wissenschaftler versuchen eine Neu(be)gründung der Ökologie aus dem Geiste der Kulturgeschichte. Ein Projekt, das die Grünen längst aufgegeben haben

Wer hilft uns morgen?

Arbeit am Nächsten: Ohne Migranten wird in Zukunft bei Feuerwehr und Rettungsdienst nichts mehr gehen. Die interkulturelle Öffnung kommt langsam voran

Das Dresdener Modell

Gerade mal ein Monat ist vergangen seit dem Mord an einer Ägypterin in einem Dresdener Gerichtssaal. Doch die Stadt ist inzwischen schon wieder mit sich im Reinen

Verfangen im Sicherheitsnetz

Die Strategie der NATO begünstigt eine schleichende Paramilitarisierung der Außen- und Entwicklungspolitik

Bad Boat Bank

Krisenmodell mit Konjunktur: Wenn für „faule Kredite“ Bad Banks gegründet werden, warum soll es dann keine Auffanglösung für derzeit unverkäufliche Schiffe geben?

Makler des Todes

In Krisengebieten wirkt der Waffenhandel als ­Brandbeschleuniger. Doch die Initiativen zu seiner Einschränkung kommen nur schleppend voran. Die Hoffnungen liegen nun bei der UN

Mut und Mehrheiten haben gefehlt

Der CSU-Europapolitiker Thomas Silberhorn über den Streit mit der CDU nach dem Karlsruher Lissabon-Urteil und das Schicksal früherer Beschlüsse der Union

Wendelin in der Weltliga

Angeblich soll der Abgang von Porsche-Boss Wiedeking mit über 100 Millionen Euro vergoldet werden. Die Superabfindung wäre ein Beleg für die Untätigkeit der Politik

Krisenstimmung

Die Kriegsangst wächst, doch die Deutschen zeigen sich wenig kriegslüstern: Die ausländische Presse zeichnet Mitte 1939 ein differenziertes Bild von Deutschland

Schnittstelle am Bosporus

In Istanbul soll eine deutsche Künstlerakademie nach dem Vorbild der Villa Massimo entstehen. Mit problematischer Symbolik und weit ab vom Schuss

Lieferant gesucht, Pipeline vorhanden

Europa feiert die Unabhängigkeit vom russischen Gas - aber die Alternative ist gar keine. Will man Russland wirklich umgehen, kommt lediglich der Iran als Lieferant in Frage

Makler des Todes

Das internationale Waffengeschäft boomt wie selten zuvor. Es einzudämmen, ist bisher kaum gelungen. Die UNO unternimmt die kommenden Tage einen neuen Anlauf

„Deutsche sind die Feinde Gottes“

Der rassistisch motivierte Mord an einer Ägypterin in einem Dresdener Gerichtssaal löst in ihrem Heimatland große Empörung aus – auch weil es hier kein Thema ist

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