Nationalismus
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Warum Krieg? Einstein und Freud ahnen 1932 das heraufziehende Unheil
Zwei der größten Denker ihrer Zeit fragen sich: Warum führen Menschen Krieg? Im Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud, den der Völkerbund initiiert, wird über die Schwäche der Vernunft gerätselt
Mit dem Iran-Krieg werden Israel und die Türkei von Gegnern zu Feinden
In Ankara werden Stimmen lauter, sich Russland und China anzunähern, falls das Verhältnis zu Tel Aviv noch konfrontativer wird, als es das ohnehin schon ist. Vor allem die ultranationalistische MHP bringt sich dafür in Stellung
Die Regionalwahlen in Wales bescheren Labour womöglich eine historische Niederlage
Die Verluste der traditionellen Parteien sind die Gewinne der rechtsnationalen Reform UK von Nigel Farage. Dies wiederum stärkt die autonomistischen Kräfte in Wales wie Schottland und hat Konsequenzen für das Vereinigte Königreich
Von Feinden zu Partnern: Warum China an Taiwans Opposition so leicht anknüpfen kann
Das Treffen zwischen der taiwanesischen Oppositionsführerin Cheng Li-wun und Chinas Präsident Xi Jinping in Peking war eine behutsame Annäherung. Vorbei die Zeiten eines konfrontativen Verhältnisses zwischen der KP Chinas und der Kuomintang
Aufstand gegen die neoliberale Ordnung: Als linke Revolte für einen Sommer möglich schien
Vom Berliner Bankenskandal bis Genua 2001: Vor 25 Jahren schien es, als stünden ein neues 1968 und das Ende des Neoliberalismus bevor. Dann sorgte der 11. September für eine Zäsur, die die Welt bis heute prägt
Der Fall einer multikulturellen Metropole: Alaa al-Aswanis Alexandria-Roman
Der Bestsellerautor Alaa al-Aswani beschreibt in seinem melancholischem Roman „Die Bäume streifen durch Alexandria“, wie Nationalismus und Misstrauen eine ganze Stadt verstummen lassen
Technofaschismus: Was Hannah Arendt und Gilles Deleuze mit Elon Musk verbindet
Technologie soll herrschen, nicht der Mensch: In der US-amerikanischen Rechten um Elon Musk regiert die Philosophie des Technofaschismus. Auch linke Denker spielen darin eine Rolle. Kurze Einführung anhand eines Staubsauger-Roboters
Dorothy Thompson über die Weimarer Republik: Wie ein Kommentar zur Gegenwart
Die US-Journalistin Dorothy Thompsons schrieb analytische Texte über ein nervöses Europa der 1930er Jahre. Ihre Beobachtungen treffen erschreckend gut auch auf die Gegenwart zu
Peter Ullrich: „Manche verorten Antisemitismus nur noch bei Migranten und Linken“
Antideutsche, Palästina-Solidarität, junge Aktivisten: Der Nahostkonflikt bringt verdrängte Konflikte der deutschen Linken wieder an die Oberfläche. Ein Gespräch mit dem Protestforscher Peter Ullrich über Geschichte, Macht und Sackgassen
Wer hat sich bei Israels Gründung vorstellen können, dass eines Tages Faschisten regieren?
80 Jahre haben wir das „Nie wieder Auschwitz!“ in der Schule gelernt. Doch machte das Bestehen auf die Singularität des Holocausts Faschisten auch ein leichtes Spiel. Was daraus zu lernen ist
Ukraine/Russland: Wie aus verfeindeten Brüdern unerbittliche Feinde wurden
Als Russen, Weißrussen und Ukrainer Ende 1991 die Auflösung der UdSSR beschlossen, glaubten sie, Verbündete zu bleiben. Dies sollte sich für das Verhältnis zwischen Moskau und Kiew als Irrtum erweisen, was auch historische Gründe hatte
„Smillas Gespür für Schnee“: Die Energiekrise von morgen
Die Serienadaption von „Smillas Gespür für Schnee“ verlegt Peter Høegs Thriller ins Jahr 2040 und macht Klimakrise, Überwachung und Nationalismus zum zentralen Thema. Ihm gelingt eine politisch hochaktuelle Neuinterpretation des Klassikers
Peter Thiel, Björn Höcke und Carl Schmitt: Wie denken Faschisten Demokratie?
Viele neurechte Denker, auch der Tech-Unternehmer Peter Thiel, greifen in ihrem Denken auf den Staatstheoretiker Carl Schmitt zurück. Es lohnt ein Blick auf Schmitts Idee von Demokratie, um zu begreifen, wo die faschistische Gefahr liegt
Wenn der linke Nationalismusvorwurf zum Bumerang wird: Eine Erwiderung
Für Frank Jöricke kann man nicht Kolonialismus ablehnen, ohne Nationalist zu sein. Dabei zieht er merkwürdige Parallelen zwischen linker Politik und Nationalismus. Seine Argumentation greift aber zu kurz
„Trump erkennt die multipolare Ordnung an und Xi will die Welt nicht chinesisch machen“
Daniel Marwecki nennt Donald Trump in seinem Buch „Die Welt nach dem Westen“ einen historischen „Abstiegsmanager“ des Imperiums USA. Xi Jinpings China wird mächtiger – aber was das bedeutet, verstünden viele in Europa und Deutschland falsch
Karl Heinrich Ulrichs: Der Beginn der deutschen LGBT-Bewegung vor 200 Jahren
Vor 200 Jahren wurde Karl Heinrich Ulrichs geboren, der erste Deutsche, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte. Sein Werk über queeres Begehren beeinflusst die LGBTQ+-Bewegung bis heute
Graue Wölfe: Wie gefährlich ist der türkische Rechtsextremismus in Deutschland?
Sie sind ultranational, gewaltbereit, im politischen Mainstream verankert – und sprechen gezielt türkischstämmige Jugendliche an. Ismail Küpelis Buch wirft ein neues Licht auf die Grauen Wölfe. Kann Präventionsarbeit helfen?
Für einmal keine Gräfin Dönhoff: Margarete Solty, Landarbeiterin aus Masuren
Unser Autor schreibt mit den Biografien seiner proletarischen Groß- und Urgroßeltern eine Gegengeschichte Ostpreußens. Nach dem Weltkrieg findet diese Geschichte eine Fortsetzung in einer Flüchtlingssiedlung in Mönchengladbach
Von wegen Zusammenhalt: Warum Demokratie unbedingt unseren Streit braucht
In Politik und Medien wird allzu oft der gesellschaftliche Zusammenhalt beschworen. Dadurch werden Machtverhältnisse verschleiert und ökonomische Ungleichheiten geleugnet. Wir brauchen wieder mehr Raum für offenen Dissens
Trump-Zölle: Sollen jetzt Linke die Globalisierung und den Freihandel verteidigen?
Verkehrte Welt: Die US-Regierung treibt die Weltwirtschaft mit ihren Zöllen in die Krise. Alle anderen verteidigen den Freihandel gegen Trump. Dabei war es doch die Linke, die die Ungerechtigkeit der Globalisierung stets kritisierte
Gebrauchsanweisung für Trumps radikalen Machtausbau: Was ist „Project 2025“?
Die Trump-Regierung setzt in ihren ersten Wochen zahlreiche Inhalte des radikalen „Project 2025“ um – doch dessen Architekten sind nur ein Teil des Angriffs auf die amerikanische Verfassungsordnung
1926: Italiens Faschismus inspiriert Thomas Mann zu „Mario und der Zauberer"
Mit Ehefrau Katia und den beiden jüngsten Kindern verbringt der Dichter den Sommer in Forte dei Marmi am Tyrrhenischen Meer. Ihm begegnet eine Atmosphäre nationaler Gereiztheit. Zum Schlüsselerlebnis wird ein Abend im Varieté
In Deutschland kann man sich nur noch auf eines einigen: Ausländer raus!
Im Rassismus rückt Deutschland zusammen: Kaum eine nennenswerte politische Kraft stellt sich gegen den ausländerfeindlichen Konsens im Land, die AfD holt Rekordergebnisse ein. Warum das auch ein Erbe der Wiedervereinigung ist
Massenhafte Wolfsgrüße: Ein EM-Sieg für Erdoğan und die türkischen Nationalisten
Während die türkische Mannschaft im Viertelfinale gegen die Niederlande verlor, zeigten türkische Fans in Berlin den Wolfsgruß – verboten ist das nicht. Wieso bietet die deutsche Regierung türkischen Nationalisten solch eine Bühne?
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