Das Argument der Quotengegner, nicht das Geschlecht sondern allein die Qualifizierung solle für Personalentscheidungen ausschlaggebend sein, blendet aus, dass dies ohne Quote keineswegs der Fall ist. Wo Männernetzwerke tonangebend sind, werden qualifizierte Frauen gerne übersehen oder erhalten gar nicht erst die Chance zur Qualifizierung. Umgekehrt scheint der männliche Freund eines männlichen Freundes gerne mal qualifizierter als er eigentlich ist, wenn durch einen solchen Gefallen das Netzwerk geschmeidiger und Loyalität zwischen Männern gefestigt werden kann. Solche Praktiken werden oft erst dann als Machtverhältnisse sichtbar, wenn sie durch die Einführung einer Quote blockiert und in Frage gestellt werden.
permalinkDie Frage der Finanzierbarkeit ist in erster Linie eine Frage des politischen Willens. Wo ein Wille ist, findet man auch einen Weg. Mein Vorschlag: die Subventionierung der Luftfahrt canceln und Kerosin ebenso besteuern wie Benzin und Diesel.
permalinkDanke für diese sehr gute Frage. Der großtechnologische Ansatz ist das Hauptproblem bei der Energieversorgung. Und zwar nicht aus technologischen, sondern aus politischen Gründen. Ohne die Abwicklung von RWE, Eon, EnBW & Co kann keine Energiewende gelingen.
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