Was tun, wenn Volkswirtschaftler Amok laufen? Die „Debatte“ der Hetztiraden Sarrazins zeigt einmal mehr, wie der rechtspopulistische Diskurs die öffentliche Meinung überschwemmt, indem er Ressentiments bedient und das auto...>> mehr
Nachdem bereits am Sonntag Kanzlerin und Vizekanzler mit einer öffentlichen Kabinettsitzung gelangweilt hatten, durften gestern Westerwelle, Trittin und Lafontaine für die im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien in den Talkshow-Ring der ARD stei...>> mehr
„Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“ Kurt Tuchols...>> mehr
Der Kapitalismus ist immernoch periodisch krisenhaft, und es gibt offensichtlich kein Mittel dagegen. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die Hauptprobleme, die die kapitalistische Wirtschaftsweise macht, nicht nur in der Krise, sondern ebenso im Norma...>> mehr
Diesen Ruf nach mehr Polizei finde ich der Tat auch sehr frustrierend. Ich schließe mich ebenfalls im Großen und Ganzenden Aussagen in Ihrem Blog an und bin keinesfalls für mehr Polizei oder schärfer...
Danke für die Gelegenheit zur Klarstellung: Nichts liegt mir ferner, als die Täter zu entschuldigen. Die Schuldfrage wird das Gericht zu klären haben. Es geht mir allein um das allgemeine sozialpolitische Szenario, innerhalb dessen sich die Tat ereignete. Sich für den sozialen Hintergrund der Tat zu interessieren, schließt überhaupt nicht aus, davon auszugehen, dass es sich um "mörderische Wut aus niedrigen Beweggründen" handelte. Es geht auch nicht darum, Verständnis für diese Wut aufzubringen. Es geht mir allein darum, den sozialpolitischen Zusammenhang zwischen Dequalifizierung und Verelendung auf der einen Seite und der Verrohung im öffentlichen Raum auf der anderen Seite aufzuzeigen.
Danke für die beruhigende Momentaufnahme des alltäglichen Lebens in einer pakistanischen Großstadt. Die These, dass die Westmedien in Pakistan vor allem das Katastrophische suchen und dabei die normale Lebensrealität der westorientierten Zivilgesellschaft in den Städten weitgehend ausblenden, hat ihre Plausibilität. Die Frage ist nur, wie die Entwicklung weitergeht, wenn die pakistanische Gesellschaft immer weiter in den Afghanistankrieg hineingezogen wird. Bis in die 80er Jahre hinein galt der Irak als das Land mit der am meisten westorientierten städtischen Bevölkerung im Nahen Osten. Nach drei Kriegen und über fünf Jahren Westbesatzung ist nicht mehr viel davon übrig. Hoffentlich bleibt der pakistanischen Zivilgesellschaft ein ähnliches Schicksal erspart.
Die Piratenpartei ist eine pubertäre politische Albernheit. Killerspiele, in welchen Verschiedenen Ausprägungen auch immer, gibt es schon seit es Internetspiele gibt. Denjenigen, die vorschlagen sie z...
@JoachimZ: Das ist exakt die Argumentation der Piratenpartei (die ich ebenfalls unterstütze). Ebenso wie das, was Sie zu von der Leyens Websperre schreiben. "pubertäre politische Albernheit"?
Orthodox und fundamentalistisch ist möglicherweise eine linke Wochenzeitung, die kaum Frauen schreiben lässt; und wenn, dann ist es eine Übersetzung aus dem Guardian, in der eine feministische Position, wenn sie denn schon erwähnt werden muss, als orthodox und fundamentalistisch abgewertet wird. Eigentlich ist es unnötig, darauf hinzuweisen, dass die Dekonstruktion des biologischen Geschlechts ab Anfang der 90er Jahre eine neue Position in der feministischen Debatte aufgemacht hat, die sicherlich umstritten war und ist, und der vieles vorgeworfen wurde, ausser ausgerechnet das: orthodox und fundamentalistisch zu sein. Der Vorschlag, Geschlecht vor allem als performance zu denken, hat neue Forschungsstrategien und Debatten hervorgebracht und ist fast 20 Jahre später aus postcolonial, gender, poplinken und anderen studies gar nicht mehr wegzudenken. Notwendig sind solche Hinweise offensichtlich nur dann, wenn man sich in Kreisen bewegt, die denjenigen, die an althergebrachten Gewissheiten zu rütteln wagen, gerne das vorwerfen, was die eigene Denkweise kennzeichnet, nämlich orthodox und fundamentalistisch zu sein.
> Jetzt hat Eminem ironische Distanz gelernt und verbindet seine Selbstbezogenheit mit Humor und Romantik ist das zu glauben? der gott dr filmkritik, georg seeßlen, macht so einen fehler. hat er shady nie gesehen? als wäre nicht rionie über das umferld in dem er sich bewegt und selbstironie die atmisphäre in der emimen erst atmen kann.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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