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Medienkultur

Blogbeiträge

18.03.2010 | 11:16 hest

Hasta la vista, Außen-Dynamo!

So, jetzt reicht es, Du minderwertiges Industrie-Produkt. Das war ja jetzt wohl der kapitale Durchhänger. Fällst einfach mitten in der Fahrt aus – und natürlich mitten in der Nacht. So konnte ich Dich „Pseudo“-Dynamo nicht mal ... >> mehr
11.03.2010 | 13:33 hest

Der famose (nicht nur) Jazz-Sänger Jose James

Wer den US-amerikanischen Sänger Jose James unter „Jazz“ einordnet, liegt damit nicht ganz falsch. Und wer ihn als aussergewöhnlichen Vokalisten und grosses musikalisches Talent sieht, liegt damit gewiss richtig. Doch seine sanfte Stimme ... >> mehr
05.03.2010 | 11:16 hest

Konzertbericht: Joss Stone Live in Berlin

Beim Konzert der britischen Sängerin braucht die Band reichlich Zeit, um deftig zu klingen, während Stone den an sich urbanen Tanz-Club-Soul mit einem Gala-Diner-Outfit-Auftritt konterkariert. Das heftige, leider zu kurze Finale jedoch versö... >> mehr
01.03.2010 | 15:00 hest

Wieso machen Musiker Musik?

Auf der Suche nach den Triebkräften von (Rock-)Musikern liefert der sehenswerte Dokumentarfilm „72 musicians“ aufrichtige Antworten und tiefe Blicke in Musikerseelen – sowie frische, hungrige und mitreissende Live-Musik „Man ... >> mehr
25.02.2010 | 09:17 hest

Liebezeit/Friedman: Geheime Rhythmen Live

Wer etwas für polyrhythmische Musik übrig hat, dem werden diese knapp 10 Minuten hier gefallen (oder kennt sie schon). Was der Ausnahme-Drummer Jaki Liebezeit (CAN) und sein Counterpart, der, sagen wir mal, Elektro-Tasten-Dub-Frickler Burnt Friedman ... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Hasta la vista, Außen-Dynamo!

18.03.2010 | 11:16 hest
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18.03.2010 | 16:11 Wolfram Heinrich
Hasta la vista, Außen-Dynamo! So, jetzt reicht es, Du minderwertiges Industrie-Produkt. Das war ja jetzt wohl der kapitale Durchhänger. Oh, dachte ich, schon wieder jemand, der über Herrn Westerwe...
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18.03.2010 | 20:48 hest
Na, was „Radosophie“ betrifft (Danke für den Lesch-Link), da habe ich doch auch noch einen: In seinem lesenswerten Radsport-Roman „Das Rennen“ gelingen dem Autoren Tim Krabbé einige bemerkenswert lebensnahe, sozusagen „radosophische“ Bonmots. Das hier gefiel mir persönlich besonders: „Ich habe zu spät mit diesem Sport angefangen. Meine Muskeln haben sich noch meinem Rad fügen können, die fanden es gerade schön. Muskeln sind gesellige Wesen, schnell dressierbar. Aber Abfahren ist eine Nervensache und meine Nerven haben von Anfang an gedacht: Rutsch uns den Buckel runter mit deinem Radsport.“
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Hasta la vista, Außen-Dynamo!

18.03.2010 | 11:16 hest
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18.03.2010 | 16:11 Wolfram Heinrich
Hasta la vista, Außen-Dynamo! So, jetzt reicht es, Du minderwertiges Industrie-Produkt. Das war ja jetzt wohl der kapitale Durchhänger. Oh, dachte ich, schon wieder jemand, der über Herrn Westerwe...
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18.03.2010 | 18:14 hest
Hohoho, sehr gut. Vielleicht steckt in mir ein genialer subtiler Kommentator der politischen Unverhältnisse, ohne dass ich es bisher wusste. Etwa so wie bei „Mr.Chance“, dem von Peter Sellers wunderbar gespielten Politker-Gärtner. Dessen floristische Erklärungen wurden um ihn herum so lange als Politosophie missverstanden, bis er damit sogar als Präsident reüssierte (oder zumindest Präsidentschaftskandidat, ich weiss nicht mehr genau). Grosser Film. Insofern werde ich mal in mich, oder besser noch: in den Fahrradkeller gehen und Inspirationen sammeln. Führende Mutter locker im Steuerkopf (!), fest sitzende Schalt-Hebel bei der Drei-Parteien-Koali..., äh, Drei-Gang-Schaltung, ... OK, OK, ich werde da mal dran herum schrauben ...
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Konzertbericht: Joss Stone Live in Berlin

05.03.2010 | 11:16 hest
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13.03.2010 | 13:03 sprawling
hallo hest, warum der Verriß???? was für ein Diner-Kleid?? Einfacher geht es gar nicht. Da war Luxus sero, einfach pur Joss. Was interpretierst Du denn da alles rein??? Leute, das Konzert war gut, r...
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13.03.2010 | 13:57 hest
@sprawling: So schlecht war mein Tag nicht, die Nacht davor auch nicht und das Joss-Konzert erst recht nicht. 'nen Verriß hatte ich auch gar nicht im Sinn, denn am Ende ging ich durchaus zufrieden aus dem Konzert. Doch ich bleibe dabei, dass die erste Hälfte etwas schlaff war. Die Sache mit dem Diner-Kleid und der Luxus-Attitüde ist mir im Nachhinein auch noch mal durch den Kopf gegangen: ich fragte mich, ob weisse Soul-Sängerin am besten so rough-tuff wie Amy Winehouse aussehen und rüberkommen müssen? Natürlich nicht! Und angesichts des Luxus, den beispielsweise Beyoncé oder Mary J. Blige zelebrieren, muss ich meine Irritation bezüglich der Luxus-Joss erst recht revidieren. Revidier, revidier. Insofern: thanx für den Kommentar, seriously.
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Nichts besseres als die Zukunft

Alltag | 04.03.2010 | 16:00 Irene Habich
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10.03.2010 | 16:41 hest
Ich habe die Limit-Show gestern in Berlin gesehen. Ganz so dämlich, wie im Artikel beschrieben, war sie nicht. Klar, den Vorwurf, hier selbstdarstellt eine Art Selbstüberschätzing auf einer Bühne herum, die er an sich nicht nötig hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Ebenso die Feststellung, dass ihn eine, wenngleich charmante Eitelkeit treibt. Wäre da nicht die Tatsache, dass sein erster Roman vier Millionen mal verkauft wurde. Denn Verkaufszahlen, Quoten, Kassenumsatz, Werbeumsatz, Lizenzeinnahmen – wer in diesen Disziplinen Rekordzahlen generiert, der hat – nach Logik der Massenmedien jedenfalls – sowieso immer recht. Also ist so eine „Show“ keine schlechte Idee. Warum soll „Literatur“ nur als Lesung, in Talkshows oder via Rezensionen zu medialen Märkten getragen werden? Das Ganze ist nur eine kostenpflichtige Marketing-Veranstaltung? Ja, klar, aber das ist doch nicht ungewöhnlich. Für eine Buchmesse zahlt man ja auch Eintritt, für Tourismus-Börse, Funkaustellung, Grüne Woche, Autosalon - für eine Messe legen manche Familien mal eben 100 Euro Gesamt-Eintritt hin, um dann an hunderten von Marketing-Ständen unterwürfigst nach Werbe-Geschenken zu gieren und sich bei dümmlichen Mitmach-Spielchen wie Marken-Clowns zu benehmen. Mitmaching gab es bei Limit überhaupt nicht, doch auch Schätzing liess Goodies „verschenken“: auf jedem Sitz lag die erste CD der Hörbuchversion von Limit. „Anfixen“, na klar, denn das Gesamtwerk läuft auf 22 CD‘s (oder 1300 Seiten). Klapper, Klapper. Auch teure Pop-Konzerte werben oft unverhohlen für den Kauf von Tonkonserven und T-Shirts, obwohl die Besucher ja schon satt bezahlt haben, für Eintritt, Getränke, Toilettenbenutzung, Garderobe. Gleichwohl: solange man sich gut unterhalten fühlt ... . Was nun „gut unterhält“, bleibt relativ. Schätzing bemüht sich als Ein-Mann-und-eine-Leinwand-Show um Abwechslung, setzt aber auf das Seichte. Das ist durchaus folgerichtig, denn vier Millionen, das meint doch, er hat breitest mögliche Leserschichten, von jung bis alt, von gering gebildet bis intellektuell, von unbelesen bis klugscheissend. Er flechtet geschickt Musik von Sci-Fi-Klassikern wie „2001“ ein, darf Einspieler zum „Weltraum-Fahrstuhl“ vom ZDF übernehmen. So bleibt er auf TV-Niveau, aber auch das muss ja nicht gleich „blöd“ bedeuten. Sind Joachim Bublath und Ranga Yogeshwar ja auch nicht (und machen ja dann auch TV zu Büchern). Klar, den deutlich erkennbaren Science-Fiction-Fans und Technik-Nerds im Publikum dürfte Schätzings Geplauder zu lapidar sein. Doch der war jahrelang Werbeprofi. Er inszeniert Marken – hier „Limit“ – am liebsten ganzheitlich. Und er weiss, dass er mit seinen laut gedachten Umwelt-Energie-Machtpolitik-Überlegungen und den knalligen Weltraum-Fahrstuhl-Bewegtbildern vor allem eins stimuliert: das Bedürfnis, ja, die Sehnsucht der Zuschauer nach einer vorstellbaren, spannend erzählten Zukunft – und damit der nach der ganzen Geschichte, sprich: seinem Buch. Zwingend ist die Show gewiss nicht. Ob Frank Schätzing ein zeitgenössischer Stanislaw Lem, ein neuer Herbert W. Franke oder ein deutscher John Brunner ist vermag ich nicht zu beurteilen. (So ein Vergleich mit großen Science-Fiction-Unterhaltern würde ihm gewiss gefallen; in der Show lässt er den Namen Dan Brown in abfälligem Kontext nennen). Ob die „Limit“-Show gar ein Wegbereiter für derlei Literatur-Events ist, würde ich nicht ausschliessen. Aber klar ist auch: spektakulärer, dichter und erhellender – Stichwort „No Limits“ – geht‘s bestimmt.
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Zu viel Trauma, zu wenig Musik

16.02.2010 | 13:10 hest
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17.02.2010 | 09:28 hest
Danke für das Lob. „Zerlegen“ im Sinne von „schlecht machen“ wollte ich den Film nicht. Is‘ schon Kino, is‘ schon Dury, aber vergibt vieles. Den Eindruck, hier wurde mit vermutlich geringen finanziellen Mitteln und, sagen wir, limitierter Tiefe in der Auseinandersetzung mit dem Gegenstand ein unzulänglicher Film abgeliefert, scheinen hingegen die Protagonisten selbst bestätigt zu haben: Nach Ansicht einer B.Z.-Journalistin, die eine Berlinale-Fragerunde miterlebte, war die Arbeit am Film gar nicht so intensiv und legten Regisseur und Schauspieler eine Art herablassendes Desinteresse an ihrem eigenen Filmthema an den Tag: www.bz-berlin.de/archiv/sex-drugs-punk-dury-bilderbrei-article736983.html (Danke dafür an Jürgen, der mir den Link sandte). Das würde gewiss so manches erklären.
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Fußballarena

Fragen

Antworten

hest 29.09.2009 | 10:20

Jetzt schmeisst ihr auch noch den Favre raus? Ich bin weder Profifussball-Professor noch Ultra. Aber als irgendwie-doch-Fan-Gebliebener kann ich jetzt nur sagen: Hertha, das Ding ist doch komplett verfummelt und vermurkst, dit wird einfach nüscht mehr. Macht mal ordentlich Pause und überlegt euch, wie ihr es schafft, tausende Fans nicht nur für Tickets-Fan-Artikel-Saufen zu aktivieren, sondern für so etwas wie freiwillig und ehrenamltich ein Stadion mitzubauen.
Also, Gegenbauer/Preetz: legt einen kontrollierten und sauberen Durchfall bis in die 3. Liga hin und arbeitet ab sofort an Hertha 2.0; als Hauptstadtverein lasst ruhig mal die Eisernen ran!

Woche 35/2009 Am 23.08.2009 | 17:56 fragte verqueert

Schwule Fußballer: Sollten sie sich outen?

hest 29.08.2009 | 11:00

Nein, ganz gewiss nicht. Schon gar nicht „sollen“, also verordnet. Schwule mögen sich dort und dann äußern, wo und wann sie es selbst wollen, bei Verwandten, Freunden, Kollegen oder in Communities, das gilt auch für Fussballer, Popstars, Politiker oder Manager. Keine Öffentlichkeit kann irgendein Recht an einem derartigen Outing reklamieren, auch wenn ihnen manche Medien das aus eigenen Interessen einbläuen mögen. Homophobie ist nicht das Problem von prominenten Schwulen, es ist das Problem der Homophoben. Ängste abbauende Aufklärung muss keine Outings bemühen, sie muss nur eines: stattfinden.

Kommentare

siggy 28.09.2009 | 20:42

Der Union, steht das Recht, "Hauptstadtverein Nr. 1" zu sein, vielmehr zu, als dem Retortenverein "Hertha".

hest 29.09.2009 | 09:52

Moment mal, Retorte stimmt nicht ganz, Hertha hat ja eine ebenso wahrhaftige Zeugungs-Geschichte wie Union. Nur haben die Vereinsführungen der letzten Jahre (Jahrzehnte) vergessen, den Wert solcher Wurzeln auch – um mal den üblichen Marketingsprech zu zitieren – für den „Kern der Marke Hertha“ zu nutzen. Das war in den 70ern noch anders. Ich bin weder Profifussball-Doktor noch Marketing-Schlaumeier. Aber als irgendwie-doch-Fan-Gebliebener kann ich nur sagen: Hertha, das Ding ist jetzt komplett verfummelt und vermurkst, dit wird einfach nüscht mehr. Macht mal Pause und überlegt euch, wie ihr es schafft, tausende Fans nicht nur für Tickets-Fan-Artikel-Saufen zu aktivieren, sondern für so etwas wie freiwillig und ehrenamltich ein Stadion mitzubauen.
Also, Gegenbauer/Preetz: einen kontrollierten und sauberen Durchfall bis in die 3. Liga hinlegen und jetzt schon an Hertha 2.0 arbeiten; lasst ruhig mal die Eisernen ran.

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