Jetzt schmeisst ihr auch noch den Favre raus? Ich bin weder Profifussball-Professor noch Ultra. Aber als irgendwie-doch-Fan-Gebliebener kann ich jetzt nur sagen: Hertha, das Ding ist doch komplett verfummelt und vermurkst, dit wird einfach nüscht mehr. Macht mal ordentlich Pause und überlegt euch, wie ihr es schafft, tausende Fans nicht nur für Tickets-Fan-Artikel-Saufen zu aktivieren, sondern für so etwas wie freiwillig und ehrenamltich ein Stadion mitzubauen.
Also, Gegenbauer/Preetz: legt einen kontrollierten und sauberen Durchfall bis in die 3. Liga hin und arbeitet ab sofort an Hertha 2.0; als Hauptstadtverein lasst ruhig mal die Eisernen ran!
Nein, ganz gewiss nicht. Schon gar nicht „sollen“, also verordnet. Schwule mögen sich dort und dann äußern, wo und wann sie es selbst wollen, bei Verwandten, Freunden, Kollegen oder in Communities, das gilt auch für Fussballer, Popstars, Politiker oder Manager. Keine Öffentlichkeit kann irgendein Recht an einem derartigen Outing reklamieren, auch wenn ihnen manche Medien das aus eigenen Interessen einbläuen mögen. Homophobie ist nicht das Problem von prominenten Schwulen, es ist das Problem der Homophoben. Ängste abbauende Aufklärung muss keine Outings bemühen, sie muss nur eines: stattfinden.
permalinkDer Union, steht das Recht, "Hauptstadtverein Nr. 1" zu sein, vielmehr zu, als dem Retortenverein "Hertha".
permalinkMoment mal, Retorte stimmt nicht ganz, Hertha hat ja eine ebenso wahrhaftige Zeugungs-Geschichte wie Union. Nur haben die Vereinsführungen der letzten Jahre (Jahrzehnte) vergessen, den Wert solcher Wurzeln auch – um mal den üblichen Marketingsprech zu zitieren – für den „Kern der Marke Hertha“ zu nutzen. Das war in den 70ern noch anders. Ich bin weder Profifussball-Doktor noch Marketing-Schlaumeier. Aber als irgendwie-doch-Fan-Gebliebener kann ich nur sagen: Hertha, das Ding ist jetzt komplett verfummelt und vermurkst, dit wird einfach nüscht mehr. Macht mal Pause und überlegt euch, wie ihr es schafft, tausende Fans nicht nur für Tickets-Fan-Artikel-Saufen zu aktivieren, sondern für so etwas wie freiwillig und ehrenamltich ein Stadion mitzubauen.
Also, Gegenbauer/Preetz: einen kontrollierten und sauberen Durchfall bis in die 3. Liga hinlegen und jetzt schon an Hertha 2.0 arbeiten; lasst ruhig mal die Eisernen ran.
Ausgabe 11/10
18.03.2010
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