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Spukt das Gespenst des Kapitalismus in unser aller Köpfen?
Ein Gespenst geht um in der Welt - das Gespenst des Kapitalismus.
Alle Mächte der organisierten, nicht organisierten Lohnarbeitskultur, haben sich zu einer heiligen Medien Hatz und Hetzjagd im bunten Blätterwald gegen dieses Gespenst verbündet, die UNO, die Weltbank, der IWF, die Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Verbände, Stiftungen, NGOs, Oppositionen, Regierungen der G- 20 Staaten, darunter neuerdings der Papst, Frank Schirrmacher von der FAZ, demokratisch bewegt afrikanisch-, arabisch- französische Barrikadenstürmer, deutsche Dichter, Denker, zivile Saal- Ordnungshüter und Polizisten.
Wo sind die lokalen und globalen Verhältnisse, die nicht von der UNO, Weltbank, IWF, Regierungen, Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen, Verbände, NGOs im Bunde mit den Medien scheinbar ohnmächtig als unfehlbar kapitalistisch verschrien werden?
Wo sind die UNO, Weltbank, IWF, Oppositionsparteien, Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen, Verbände, die den aufgeklärten Bürgern/innen sowohl wie deren rechthaberischen Gegnern den brandmarkenden Vorwurf des Kapitalismus als unhaltbar zurückgeschleudert?
Es gibt sie nicht.
Sie alle verbergen sich, ihre Hände auf Lebenszeit in der Unschuld bildungsferner Kinder, Heranwachsenden, Alten, Gehandicapten, der Minderbemittelten, der Darbenden, der Verhungenden in unserer Einen Welt waschend, hinter der Moralkeule des
"Kapitalismus"
als Ultima Ratio des fatalistischen Kalküls:
"Wir wollen etwas ganz anderes, als den Kapitalismus, aber wir kommen nur nicht dazu, denn da kann man nichts machen!"
Eines geht aus dieser Tatsache eindeutig hervor.
Der Kapitalismus wird bereits von allen zivilen wie miltärischen Mächten der Welt als eine scheinabr unanfechtbar unumkehrbare Macht anerkannt.
Es ist hohe Zeit, daß die Kapitalisten, dass die privaten wie staatlichen Kapitaleigner mit ihren Staatsfonds, Pensionsfonds in den G- 20 Staaten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst des Kapitalismus eine Konvention transparenter Gesetzlichkeit, eine erweiterte UNO- Konvention der Menschenrechte, eine von allen Saaten der Welt, darunter Deutschland, rafifizierte UNO- Konvention gegen Korruption und Abgeordnetenbestechung selbst entgegenstellen.
JP
siehe:
hydra.humanities.uci.edu/derrida/manifest.html
Karl Marx / Friedrich Engels
Manifest der Kommunistischen Partei
Einleitung
www.freitag.de/community/blogs/michael-jaeger/67-wird-sollte-es-etwas-wie-arbeit-gar-nicht-mehr-geben?
19.08.2011 | 13:51 Michael Jäger
(67) Wird (sollte) es etwas wie "Arbeit" gar nicht mehr geben?
Kommt Lohnarbeit unserer Welt teuer zu stehen?
arbeit kapital kapitalismus akws kredit ablasshandel verantwortungsgemeinschaft fugger welsers arbeitsfetisch recht_auf_faulheit lafargue marx j-ap
AKWs wurden "auf radioaktiv strahlenden Deubel komme heraus" durch Lohnarbeit erstellt,
Wer trägt das Restrisiko, samt Folgekosten dieser AKWs?
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Selten einen sinnloseren Blogtext von Dir, JP, gelesen:
Wenn der Kapitalismus ein Gespenst ist, dann bist Du wahrscheinlich sein schlotterndes Nachtgewand. Deine Forderung, an die Kapitalisten (es gibt sie also, wie seltsam???) diesem Gespenst abzuschwören, während es doch so furchtbar nichtexistent sei, ist nur lächerlich. Marx und Engels hätten wohl das kommunistische Manifest nie schreiben müssen, als sie die Anschaung der Menschen über ihre Gesellschaft vom Kopf, dem Ort ideologischer Einbildung auf die Füße stellten? Die Kritik der Politischen Ökonomie war der beweis, dass sich die Bürgerliche Gesellschaft eine gespenstisch irreale vorstellung über den Kapitalismus macht, dessen Realität herrscht. Wenn Du glaubst, Dich hier mit deiner mechaischen Suchen und Ersetzen-Übung in irgendeiner Weise zu Wort melden zu können, dann tust Du mir intellektuell allenfalls leid. - Das ist das Original: "Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten. Wo ist die Oppositionspartei, die nicht von ihren regierenden Gegnern als kommunistisch verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden Vorwurf des Kommunismus nicht zurückgeschleudert hätte? Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor. Der Kommunismus wird bereits von allen europäischen Mächten als eine Macht anerkannt. Es ist hohe Zeit, daß die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst entgegenstellen." Diese Sätz von Dir "Wo sind die lokalen und globalen Verhältnisse, die nicht von der UNO, Weltbank, IWF, Regierungen, Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen, Verbände, NGOs im Bunde mit den Medien scheinbar ohnmächtig als unfehlbar kapitalistisch verschrien werden Wo sind die UNO, Weltbank, IWF, Oppositionsparteien, Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen, Verbände, die den aufgeklärten Bürgern/innen sowohl wie deren rechthaberischen Gegnern den brandmarkenden Vorwurf des Kapitalismus als unhaltbar zurückgeschleudert? " ist ein einziger syntaktischer und politologischer Unsin. finis causa |
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Lieber Uwe Theel,
Du schreibst: "Wenn der Kapitalismus ein Gespenst ist, dann bist Du wahrscheinlich sein schlotterndes Nachtgewand." Eine gelungene Pointe. Alle Achtung, aber ohne Schotter. |
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Lieber Uwe Theel,,
"....während es doch so furchtbar nichtexistent sei, ist nur lächerlich." Als Gespenst nicht existent, aber als solches kommuniziert. |
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@ut
".....deiner mechaischen Suchen und Ersetzen-Übung " Was meinst Du damit? |
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@ut
"....dann tust Du mir intellektuell allenfalls leid." geht das überhaupt? "....intellektuell allenfalls leid" meinst Du: ".... menschlich leid"? wenn ja, warum fällt Dir das Wort "menschlich" so schwer ein, es zu schreiben? |
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@ut
".....ist ein einziger syntaktischer und politologischer Unsin." das wäre doch einmal etwas "Sinn im Unsinn", wenigstens das. Was hast Du zu dem Thema "Moralkeule Kapitalismus selber zu sagen? Bisher scheint Deine unausgesprochen wie hier und da ausgesprochenen Devise zu den meisten FC- Themen "Halt die Klappe!", oder? Dein Erregungspotential scheint ungeheuer. mach was draus! |
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@ Joachim Petrick am 26.08.2011 um 20:38
".....deiner mechaischen Suchen und Ersetzen-Übung " war ein Tippfehler, es muß heißen ".....deiner mechanischen Suchen und Ersetzen-Übung " |
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@ut
Danke für die Korrektur |
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@ Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 20:41
meinst Du: ".... menschlich leid"? Nein meinte ich nicht, sonst hätte ich es geschrieben, nur mache ich nicht den Fehler, den Du machst, die Texte, die mir im Blog hier entgegentreten für den Menschen JP nehme, der mir weitestgehend in diesem virtuellen Raum dahinter verborgen bleibt. Nur von einer intellektuellen Warte aus sind diese Texte zu betrachten, und nur auf dieser Ebene, kann mir der Autor in seiner Textlichen (intellektuellen) Realisation dann leid tun, für solch unsinniges Schreiben. Im Blog treten sich Menschen in der Rolle von Autoren über ihre Texte entgegen. Nur auf dieser Ebene bewege ich mich. Deinen Psychologisierungen solltest Du durch Theoriebildung in der inhaltlichen Diskussionsführung ersetzen und nicht wild über meine geistige Verfassung spekulieren (JP: " Dein Erregungspotential scheint ungeheuer. mach was draus!") Ich gehe auch nicht davon aus, dass du ein schlampiger Mensch bist, bloß weil Du hier im Blog es mit politischer Theorie und Analysemethoden nicht sonderlich ernst nimmst. |
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@ Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 20:46
"Was hast Du zu dem Thema "Moralkeule Kapitalismus selber zu sagen?" Auch hier hast Du wieder nur mechanisch bei der Walser-Diskussion, bei Walser selbst geborgt, ohne offenbar selbst nachzudenken: Es gibt keine "Moralkeule" Kapitalismus, da die Kritik am Kapitalismus keine Moralkritik ist, sondern eine der politischen Ökonomie des historisch herrschen Gesellschafts- und Wirtschaftssystems, bzw. seiner affirmativen Ideologie, die er zur eigenen Rechtfertigung liefert. Ich habe Dir nie plump geraten "die Klappe zu halten", sondern angeraten mal genauer über das nachzudenken, was Du hier schreibst. Du soltest inzwischen gemerkt haben, dass es auf Deinen texte allenfalls zwei Arten von Antworten gibt: Man blödelt zurück, oder Fragt Dich was das eigentlich ernst zu nehmender Weise bedeuten soll. Deinen Antwort, dass Du im Spaß Ernst machtest, ist ein Bonmot, dass nicht wirklich zündet. |
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@Uwe Theel
"Nur von einer intellektuellen Warte aus sind diese Texte zu betrachten, und nur auf dieser Ebene, kann mir der Autor in seiner Textlichen (intellektuellen) Realisation dann leid tun, für solch unsinniges Schreiben." Wo bleibt da selbst im Virtuellen "So als ob" das Allzumenschliche? |
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@Uwe Theel
"Deinen Psychologisierungen solltest Du durch Theoriebildung in der inhaltlichen Diskussionsführung ersetzen und nicht wild über meine geistige Verfassung spekulieren (JP: " Dein Erregungspotential scheint ungeheuer. mach was draus!")" Zugegeben, das mit dem Erregungspotential auf Deine Person bezogen kommt recht frech und kühn daher, wo doch selbst das im virtuellen "So als ob" nichts als graue Theorie ist, aber eigentlich doch das, wonach Du strebst, was Du begehrst!, oder? |
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@ Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 22:01
Wo bleibt da selbst im Virtuellen "So als ob" das Allzumenschliche? da antworte ich Dir knapp mit Wilhelm Bendow und sage: "„Wo laufen sie denn?“ dessen Rennbahnbesucher trotz Fernglas die Pferde nicht sah, weil er es "verkehrt" herum hielt. |
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@Uwe Theel
"Ich gehe auch nicht davon aus, dass du ein schlampiger Mensch bist, bloß weil Du hier im Blog es mit politischer Theorie und Analysemethoden nicht sonderlich ernst nimmst." Danke, das ist nett von Dir, aber gut, dass wir drüber geschrieben haben, ich könnte ja rein theoretisch ein schlampiger Mensch in Theorie und Analyse sein!, von Tuten & Blasen womöglich nicht den Schimmer einer Ahnung haben, was es auch nicht leichter mit mir machen täte, rein theoretisch, oder? |
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Hallo Uwe Theel,
der Nutzen Ihrer Argumente ist für JP sehr hoch. Nach jedem Posting von Ihnen kann er 2...5 eigene reinhacken. Die Quote von Selbstpostings in JPs Blogs liegt bei ca. 60%. Der ist ein Junkie. Sobald er seinen Blog im Ranking sieht, ist er high. Wenn er mal alle 5 Plätze besetzt, kippt er uns weg. Das ist der goldene Schuss. Als Therapie hatte ich schon mal vorgeschlagen, die Selbstpostings für das Ranking nicht zu zählen. |
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Rapanui schrieb am 26.08.2011 um 22:24 Hallo Uwe Theel, der Nutzen Ihrer Argumente ist für JP sehr hoch. Zugegeben, ich hatte das anders "gemeint" :-) Setzen wir also mit Hegel auf die List der Vernunft, oder mindestens auf den Eulenflug in der Nacht. Ich wünsche eine gute ut |
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schrieb am
27.08.2011 um 00:10
rumpelstielchen
das mit dem selbstposting ist keine schlecht idee, aber selbst auch mal was schreiben, wie waer das? |
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@Rapanui
Die Quote von Selbstpostings in JPs Blogs liegt bei ca. 60%. Im Durchschnitt durchgehend oder nur vorübergehend? |
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"Der ist ein Junkie. Sobald er seinen Blog im Ranking sieht, ist er high. Wenn er mal alle 5 Plätze besetzt, kippt er uns weg. Das ist der goldene Schuss. Lieber Rapanui, Sie werden es nicht vermuten. Sie brauchen mich nicht in der Dritten Person umständlich über mehrere Ecken ansprechen, Sie können mich doch tatsächlich in Erster Person direkt ansprechen |
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Lieber Rapanui,
was Sie für ausgekochte Junki Manieren halten, ist vielleicht der Versuch von Achtsamkeit. Was fällt Ihnenn denn zu dem Thema dieses Blogs ein? |
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Lieber Uwe Theel,
ich weiß Deine den Diskurs nur scheinbar beschleunigenden Einlassungen sehr wohl zu schätzen. Falls es Dir hier im Diskurs irgendwie, irgendwann zu langsam zugeht, nimm es als Entschleunigungsübung. Der Weisheiten der Reinen Schule gibt es genug auf Erden, geht es nicht eher darum, diese nicht eskalierend zu kommunizieren, was Dir n. m. E. äußerst schwer fällt, weil Du einen gut sortierten Sack prall voller gefühlter Wahrheiten mit Dir herumschleppst, was Dir wiedrum ein belastbares Gefühl vermittelt, auf der richtigen, auf der sicheren Seite zu sein!, oder? Geht es nicht vielmehr darum, erschütterbar zu sein und zu bleiben? Du schreibst soviel auf ein Mal. ich nehme einmal folgenden Satz von Dir heruas: : "Deinen Antwort, dass Du im Spaß Ernst machtest, ist ein Bonmot, dass nicht wirklich zündet." Das ist kein Bonmot an sich, sondern wirklich praktiziert, eine interessante Erfahrung. Versuch es doch selber einmal? |
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@UweTheel
"Auch hier hast Du wieder nur mechanisch bei der Walser-Diskussion, bei Walser selbst geborgt, ohne offenbar selbst nachzudenken" Woher nimmst Du mir, wie auch Martin Walser "Moralkeule im Zusammenhang mit der von ihm so angeblich identifizierten Holocaust Betrioffnheitskultur" gegenüber Deine übergriffigen Gewissheiten? Von Dir gehen so keine Einladungen zum Diskurs aus, sondern n. m. E. Aufforderungen, sich egenüber Deinen kühn gewagt in den Raum gestellten An- und Mutmaßungen gegenüber zu rechtfertigen. Dialogstile schauen anders aus. Gell, um mit Martin Walser Lieblingswort zu sprechen |
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@ut
"Ich habe Dir nie plump geraten "die Klappe zu halten", " Das wäre ja noch schöner. Was ich damit andeutend meine, ist Dein n. m. E. latent aggressiv gehemmter Unterton, der nicht nur mir auffällt, der ja in Kommentarleisten Dir hier in der Freitags Community belegbar wiederholt zu Abwehrreaktionen, gar Zurückweisungen verhilft. Manchmal frage ich mich, ob Du das übrhaupt zur Kenntnis nimmst? |
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@ Joachim Petrick schrieb am 27.08.2011 um 00:23
JP = 66 46 Selbstpostings von Gesamt 70, macht eine aktuelle Quote von 66%. (SI: JP = Joy Posting) |
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@Rapanui
Danke für die teilnehmend gepostet demoskopisch, wenn auch etwas komisch, beobachtende Begleitung. Gibt es für Sie zu Thema selber nicht sbeizutragen? Wollen Sie nicht einfach erst einmal, zweimal, immer öfter eine eigene Meinung riskieren?, oder erhalten Sie Honorar für die teilnahmslos demoskopische Begleitung? |
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Dass die Übernahme der Anfangssätze aus dem "Manifest" hinkt - um es gelinde auszudrücken - hat ja schon U. Theel mitgeteilt.
Was mich stört, ist die Behauptung, dass der Kapitalismus - man müsste seine unterschiedliche Ausprägung im Laufe der Geschichte herausarbeiten - nur von Unternehmern, Bankiers etc. gewollt sei. Nein, auch "Otto Normalverbraucher" wollte und will den Kapitalismus! Solange dieser ihm die Befriedigung seiner wichtigsten Bedürfnisse sichert, will eben jener Normalbürger keine andere Gesellschaft - egal, ob Kommunismus, Monarchie (bin mir da nicht so sicher) oder sog. dritter Weg. |
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@Nietzsche 2011
"Dass die Übernahme der Anfangssätze aus dem "Manifest" hinkt - um es gelinde auszudrücken - hat ja schon U. Theel mitgeteilt" Was hinkt, ist gebrechlich und bedarf des Meinungsartenschutzes!, wie ja auch das Gespenst vom Kommunismus erbarmungswürdig in der Weltgegend herumhinkt, oder? |
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@Nietzsche 2011
"Nein, auch "Otto Normalverbraucher" wollte und will den Kapitalismus! Solange dieser ihm die Befriedigung seiner wichtigsten Bedürfnisse sichert...." Genau das hebt ab auf das, was ich "listiges Versprechen" (vergiftetes Geschenk der Freisetzung aus sklavischer Dienstverpflichtung im Ackerbau beim Übergang von der reinen Agrarkultur über den Merkantilismus (Kriminalisierung der Selbstversorgung) hin zur Industrieproduktion) nenne, das niemals einlösbar ist, weil der Kapitalismus nicht nur unterfinaziert ist, wie Uwe Theel an anderer Stelle meint, sondern gar nicht finanzierbar, außer über Schulden über Schuldenaufnahmen vagabundierend unterwegs ist. |
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@ Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 20:49
Was hinkt, ist gebrechlich und bedarf des Meinungsartenschutzes!, wie ja auch das Gespenst vom Kommunismus erbarmungswürdig in der Weltgegend herumhinkt, oder? Irrtum JP, in jeder Hinsicht Meinung bedarf erst der Kritik, bevor sie gelten kann. Schutz hat sie nur in der Weise, dass auch die kritikwürdigste Meinung geäußert werden können muß. Dieses Recht, dieser schutz ist Dir nie abgesprochen worden. Und hinken tut Deine Blogidee bis zum Stillstand. Nocheinmal: Als Marx und Engels das Manifest schrieben formulierten sie mit "Gespenst des Kommunismus" den doppelten Charakter der historischen Situation, sowohl auf Seiten der bürgerlichen Gesellschaft, als auch auf Seiten der Kommunisten: Für die Bürgerliche Gesellschaft war der Kommunismus auf der einen Seite eine reales Gefahr ("reales" Gespenst), da Sie Angst um ihre Macht bekommen mussten, die bürgerliche Revolution war noch längst nicht in trockenenn Tüchern. Auf der anderen Seite nahm sie den Kommunismus nicht ernst (holes Gespenst), weil sie selbst sich nicht als die Fiktion begriff, die sie neben dem realen historischen Fortschritt gegenüber dem ancien régime auch darstellte, dem sie selbst auch als Gespenst zunächst erschienen war. Dein Gespensterbegriff ist ahistorisch und undialektisch: Du versuchst zu behaupten, der Kapitalismus wäre schon am Ende, bzw. in sich selbst zu bezwingen (einzuhegen) und stellst deshalb die unsinnige Frage, warum die Schirrmmachers nicht explizit und entschieden die Beendigung des Kapitalismus fordern, was sie aktuell tatsächlich auch nicht tun. Sie tun es aus denselben Gründen nicht, aus denen heraus Marx und Engels das Kommunistische Manifest schrieben. Um es ganz kurz auszudrücken zitiere ich mal einen alten Satz von Mo-tse-tung, den vom Papiertiger des US-Imperialismus: Mao: „Der Imperialismus und alle Reaktionäre sind Papiertiger.“... Ebenso wie es nichts auf der Welt gibt, das nicht eine Doppelnatur hätte (das ist eben das Gesetz der Einheit der Gegensätze), so haben auch der Imperialismus und alle Reaktionäre eine Doppelnatur: sie sind wirkliche Tiger und zugleich Papiertiger. (...) Einerseits sind sie echte Tiger, die Menschen fressen, Millionen und aber Millionen Menschenleben vernichten. Der Kampf des Volkes ist eine Zeit hindurch voller Schwierigkeiten und Härten, sein Weg voller Windungen und Wendungen. Das chinesische Volk brauchte, um die Herrschaft des Imperialismus, des Feudalismus und des bürokratischen Kapitalismus in China zu liquidieren, mehr als hundert Jahre, und Dutzende Millionen Menschen mußten ihr Leben lassen, ehe im Jahre 1949 der Sieg errungen war. Sehen Sie, waren das nicht lebendige Tiger, eisenharte Tiger, echte Tiger? Letzten Endes aber haben sie sich in Papiertiger, in tote Tiger, in butterweiche Tiger verwandelt. Das sind historische Tatsachen. Hat man denn das alles nicht gesehen und gehört? Wahrlich tausendmal und aber Tausende Male! In Tausenden und Zehntausenden von Fällen! Somit muß man von ihrem Wesen her, aus einer langen Perspektive, in strategischer Hinsicht den Imperialismus und alle Reaktionäre als das betrachten, was sie in Wirklichkeit sind als Papiertiger. Darauf müssen wir unser strategisches Denken gründen. Anderseits sind sie aber wiederum lebendige, eisenharte, wirkliche Tiger, die Menschen fressen können. Darauf müssen wir unser taktisches Denken gründen." (zitiert nach Wikipedia) Raffst Du es Jetzt mein lieber JP? |
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@ut
" Raffst Du es Jetzt mein lieber JP?" Bin ich Raff oder was? Wonach gierst Du denn? |
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@Uwe Theel
"Meinung bedarf erst der Kritik, bevor sie gelten kann. Schutz hat sie nur in der Weise, dass auch die kritikwürdigste Meinung geäußert werden können muß. Dieses Recht, dieser schutz ist Dir nie abgesprochen worden." Meinung spricht für sich. Darin allein entfaltet sich das Recht auf Meinungsfreiheit. Meinung bedarf keiner eingehenden Kritik noch Kommentare anderer.. Meinung bedarf allerdings eines Diskurses, des Chors der Meinungen anderer, auf der Basis des gegenseitig gelten lassen. Wo Meinungen nnicht kommentiert werden, sondern Meinungen für sich selber sprechen, Erst das unkommentierte Hören, Lesen anderer Meinungen schafft das Angebot, seine eigene Meinung zu ergänzen, zu erweitern, gar aus Freien Stücken durch neue Einsichten zu korrigieren. In Emotinous Anomymous Gruppen (EA- Gruppen) wird das lange segensreich praktiziert. Versuch doch einfach einmal, ohne meine Meinung ab- oder aufwertend zu kommentieren, Deine eigene Meinung zum Thema wichtig zu nehmen. Wie findest Du das? |
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@ JP um 20.58 Uhr
ich befürchte, wir reden aneinander vorbei :-(. Zum einen, weil ich darauf hinwies, dass der Kapitalismus verschiedene Phasen durchlief - vom Manufakturkapitalismus bis hin zum Finanzkapitalismus gegenwärtiger Prägung - und nicht den "Aufstieg" von der Agrarwirtschaft zur Industriewirtschaft meinte. Zum anderen, weil ich den individuellen Anteil an der Existenz und am Überleben des Kap. betonte; der m.E. im Blogbeitrag ausgeblendet wird. |
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@Nietzsche 2011
".......und nicht den "Aufstieg" von der Agrarwirtschaft zur Industriewirtschaft meinte" Danke für die Begriffsklärung. Aber wird der Kapitalismus nicht mimmer noch medial, trotz vielem Gewese und Getöse übers Finanzkapital, im vorherigen Sinne kommuniziert, als ginge es immer noch nur um die Kapitalbildung und nicht investive Verteilung des bereits lange vorhanden wachsenden Kapitals? |
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@Nietzsche 2011
"...weil ich den individuellen Anteil an der Existenz und am Überleben des Kap. betonte; der m.E. im Blogbeitrag ausgeblendet wird." Wie ist das konkret gemeint |
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@JP um 11.50
Banken haben eine sehr geringe Eigenkapitalquote; auch eine der Ursachen für die Zusammenbrüche diverser Banken. Wäre also nicht die Gier des Einzelnen nach höchsten Zinsen da, welche ihn veranlasst, sein Geld bei Banken zu hinterlegen (die ihm hohe Zinsen versprechen), dann würde manche Bank gar nicht existieren. Bzw.. da diese Existenz "wacklig" ist, würden Banken weniger Risiko eingehen. Grundsätzlich meine ich aber, dass Gesellschaftsformen nur solange existieren, wie eine Mehrheit der Gesellschaft diese stützt. Was 1989/90 letztmals in Deutschland "zu besichtigen" war. Und das alleinige Eindreschen auf Banker und Politiker vergisst diese Tatsache. |
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@Nietzsche 2011
"Banken haben eine sehr geringe Eigenkapitalquote; auch eine der Ursachen für die Zusammenbrüche diverser Banken" Wohl wahr, von der rotgrünen Regierung gewollt, von Staatswegen im Rettungsschirm zu Lasten der Steuerzahler geparkt |
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@Nietzsche 2011
Banken locken nicht mehr mit hohen Zinsen auf Sparkonten, sondern machen mit outgesourcten Beratern externer Finanzdienstleister auf ganz normale Kunden, darunter sogar Kirchen, Gewerkschaften, Druck, angeblich renditestarke Derivate wie im Fall Lehman Brother umschichtend zu kaufen |
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@Nietzsche 2011
"Grundsätzlich meine ich aber, dass Gesellschaftsformen nur solange existieren, wie eine Mehrheit der Gesellschaft diese stützt" Am Beispiel der AKWs sehen wir, dass die Politik, trotz gegenteiliger Mehrheiten, seit Jahrzehnten weiter an diesen, mit all ihren Gefahrenlagen auf Jahrmillionen, ungerührt festhält |
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@ Joachim Petrick
Alle Mächte der organisierten, nicht organisierten Lohnarbeitskultur, haben sich zu einer heiligen Medien Hatz und Hetzjagd im bunten Blätterwald gegen dieses Gespenst verbündet, die UNO, die Weltbank, der IWF, die Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Verbände, Stiftungen, NGOs, Oppositionen, Regierungen der G- 20 Staaten, darunter neuerdings der Papst, Frank Schirrmacher von der FAZ, demokratisch bewegt afrikanisch-, arabisch- französische Barrikadenstürmer, deutsche Dichter, Denker, zivile Saal- Ordnungshüter und Polizisten. Woher nimmst Du diese Erkenntnis? Bist Du wirklich der Auffassung, dass die Verlautbarungen der von Dir aufgezählten Organisationen den Kapitalismus kritisieren? Ich habe das bisher nicht bemerkt. Im Gegenteil. Zwar wurde manche button-gebende Worthülse kreiert, um vermeintliche Distanz zum herrschenden Wirtschaftssystem zu suggerieren, jedoch laufen alle diese verbalen Bemühungen in die gegenteilige Richtung: dem Kapitalismus Halt zu geben. Wir sind nur in einer historischen Situation angekommen, in der gewahr wird, dass das von der Politik entfesselte System das gerade noch akzeptierte Ungleichgewicht zwischen Reich und Arm kippen und den bisher Privilegierten schädlich werden könnte. Deshalb treten Kirchen, IWF, Weltbank etc. auf den Plan. Würden sie sich für die Rettung der Demokratie und der Menschrechte eintreten, müssten sie ihre Kritik in des Wortes ursprünglichem Sinn radikal werden. Doch dann hätten sie keine Möglichkeit, in den "bunten Blätterwald" hineinzurufen. |
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@Achtermann
"Bist Du wirklich der Auffassung, dass die Verlautbarungen der von Dir aufgezählten Organisationen den Kapitalismus kritisieren? " Nein, der Auffassung bin ich nicht, die Kritik des Kapitalismus ist auch nicht das Thema dieses Blogs "Moralkeule Kapitalismus" , sondern das Unterlaufen,Marginalisieren von inhaltlicher Kritik am Kapitalismus durch ein Allgemeinse Klagen über das ohnmächtig machende Rätsel, das Gespenst, das Ungeheuer, namens Kapitalismus als dunkler Macht, die vom Himmel fiel oder aus der Hölle hervorgekrochen kam. . Selbst das war kein direkter Weg, wie wir wissen!, oder? |
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@Achtermann
" ............Im Gegenteil. Zwar wurde manche button-gebende Worthülse kreiert, um vermeintliche Distanz zum herrschenden Wirtschaftssystem zu suggerieren, jedoch laufen alle diese verbalen Bemühungen in die gegenteilige Richtung: dem Kapitalismus Halt zu geben" Treffend beschrieben ich fürchte, genau das geschieht gegenwärtig wie alle Tage zuvor, nur noch robuster der "Repressiven Toleranz" verpflichtet, wie diese Herbert Marcuse als wissenschaftlich fundiertes Menetekel bereits im Jahre1968 an die Wand des Audimax der Westberliner Freien Universitär (FU) geschrieben. |
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@Achtermann
"Wir sind nur in einer historischen Situation angekommen, in der gewahr wird, dass das von der Politik entfesselte System das gerade noch akzeptierte Ungleichgewicht zwischen Reich und Arm kippen und den bisher Privilegierten schädlich werden könnte. Deshalb treten Kirchen, IWF, Weltbank etc. auf den Plan. Würden sie sich für die Rettung der Demokratie und der Menschrechte eintreten, müssten sie ihre Kritik in des Wortes ursprünglichem Sinn radikal werden. Doch dann hätten sie keine Möglichkeit, in den "bunten Blätterwald" hineinzurufen." Genau so isses. Da passen bunte Vögel wie Margot Käßmann (Botschafterein der INSM ) wunderbar, wie die Faust aufs blaue Auge im Lichtungsgehege von Talk Shows im bunten Blätterwald. Die Kirchen hadern vielleicht synodal intern über ihre Alt- Lasten als geschlossener Grund- , Boden- , Immobilienfond, samt sonstig irgendwie über die Jahrhunderte gemeindlich wundersam zusammen geklaubt aufgestockten Vermögens, samt der jährliche Einnahmen/Apanagen für Bischöfe in Höhe von 460 Millinen € von Amtswegen aus Altverträgen von und seit 1806/1919/1949/1989/90. Selbst Parteien, Gewerkschaften, Stitungen, Verbände sind als Vermögende, als Kapitaleigner von solch klerikalkapitalen Erwägungen nicht mehr frei. |
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schrieb am
26.08.2011 um 22:10
Moralkeule "Kapitalismus" schreibst Du. Keule JA, Moral NEIN!
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@apatit
"Moralkeule "Kapitalismus" schreibst Du. Keule JA, Moral NEIN!" Interessante Spaltung des Begriffs Moralkeule. Frage. Was ist Moral anderes als eine Keule? |
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schrieb am
27.08.2011 um 08:59
Lieber JP: Ehrlich gesagt komme ich mit dem Begriff nicht klar. Ähnlich wie “Morgenstern“. Klingt sehr romantisch verursacht aber wenn er auf den Schädel des Romantikes auftritt schmerzhaften oder tödlichen Totalausfall.
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@apatit
"Ähnlich wie “Morgenstern“. Klingt sehr romantisch verursacht aber wenn er auf den Schädel des Romantikes auftritt schmerzhaften oder tödlichen Totalausfall." Danke. Sehr bedenkenswert. Wird so nicht selten der Theoriebegriff "Kapitalismus" ins alltäglich Praktische Richtung Totalausfall des Denkapparats übersetzt und instrumentalisiert? |
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schrieb am
27.08.2011 um 13:10
Gut, bei manchen Begriffen ist doch Totalausfall angebracht ( Schutz des ZNS ) z.B. Papst, Gauck, Freiheit, Kollateralschaden, Notleidende Banken, intelligente Waffensysteme (intelligente Bomben),
Personalentsorgung,Moralkeule,Integrationsver- weiger,deutsche Leitkultur usw. |
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@apatit
Wohl wahr!, wie z. B. Bauvorhabenbeschleunigungsgesetz. Was heißt "( Schutz des ZNS"? |
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schrieb am
28.08.2011 um 15:52
ZNS = Zentrales Nervensystem
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schrieb am
28.08.2011 um 15:52
ZNS = Zentrales Nervensystem
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@apatit
Danke für die Klärung |
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@ Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 20:49
Was hinkt, ist gebrechlich und bedarf des Meinungsartenschutzes!, wie ja auch das Gespenst vom Kommunismus erbarmungswürdig in der Weltgegend herumhinkt, oder? Irrtum JP, in jeder Hinsicht Meinung bedarf erst der Kritik, bevor sie gelten kann. Schutz hat sie nur in der Weise, dass auch die kritikwürdigste Meinung geäußert werden können muß. Dieses Recht, dieser schutz ist Dir nie abgesprochen worden. Und hinken tut Deine Blogidee bis zum Stillstand. Noch einmal: Als Marx und Engels das Manifest schrieben formulierten sie mit "Gespenst des Kommunismus" den doppelten Charakter der historischen Situation, sowohl auf Seiten der bürgerlichen Gesellschaft, als auch auf Seiten der Kommunisten: Für die Bürgerliche Gesellschaft war der Kommunismus auf der einen Seite eine reales Gefahr ("reales" Gespenst), da Sie Angst um ihre Macht bekommen mussten, die bürgerliche Revolution war noch längst nicht in trockenenn Tüchern. Auf der anderen Seite nahm sie den Kommunismus nicht ernst (holes Gespenst), weil sie selbst sich nicht als die Fiktion begriff, die sie neben dem realen historischen Fortschritt gegenüber dem ancien régime auch darstellte, dem sie selbst auch als Gespenst zunächst erschienen war. Dein Gespensterbegriff ist ahistorisch und undialektisch: Du versuchst zu behaupten, der Kapitalismus wäre schon am Ende, bzw. in sich selbst zu bezwingen (einzuhegen) und stellst deshalb die unsinnige Frage, warum die Schirrmmachers nicht explizit und entschieden die Beendigung des Kapitalismus fordern, was sie aktuell tatsächlich auch nicht tun. Sie tun es aus denselben Gründen nicht, aus denen heraus Marx und Engels das Kommunistische Manifest schrieben. Um es ganz kurz auszudrücken zitiere ich mal einen alten Satz von Mo-tse-tung, den vom Papiertiger des US-Imperialismus: Mao: „Der Imperialismus und alle Reaktionäre sind Papiertiger.“... Ebenso wie es nichts auf der Welt gibt, das nicht eine Doppelnatur hätte (das ist eben das Gesetz der Einheit der Gegensätze), so haben auch der Imperialismus und alle Reaktionäre eine Doppelnatur: sie sind wirkliche Tiger und zugleich Papiertiger. (...) Einerseits sind sie echte Tiger, die Menschen fressen, Millionen und aber Millionen Menschenleben vernichten. Der Kampf des Volkes ist eine Zeit hindurch voller Schwierigkeiten und Härten, sein Weg voller Windungen und Wendungen. Das chinesische Volk brauchte, um die Herrschaft des Imperialismus, des Feudalismus und des bürokratischen Kapitalismus in China zu liquidieren, mehr als hundert Jahre, und Dutzende Millionen Menschen mußten ihr Leben lassen, ehe im Jahre 1949 der Sieg errungen war. Sehen Sie, waren das nicht lebendige Tiger, eisenharte Tiger, echte Tiger? Letzten Endes aber haben sie sich in Papiertiger, in tote Tiger, in butterweiche Tiger verwandelt. Das sind historische Tatsachen. Hat man denn das alles nicht gesehen und gehört? Wahrlich tausendmal und aber Tausende Male! In Tausenden und Zehntausenden von Fällen! Somit muß man von ihrem Wesen her, aus einer langen Perspektive, in strategischer Hinsicht den Imperialismus und alle Reaktionäre als das betrachten, was sie in Wirklichkeit sind als Papiertiger. Darauf müssen wir unser strategisches Denken gründen. Anderseits sind sie aber wiederum lebendige, eisenharte, wirkliche Tiger, die Menschen fressen können. Darauf müssen wir unser taktisches Denken gründen."(zitiert nach Wikipedia) Raffst Du es Jetzt mein lieber JP? |
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@Uwe Theel
".....Für die Bürgerliche Gesellschaft war der Kommunismus auf der einen Seite eine reales Gefahr ("reales" Gespenst), da Sie Angst um ihre Macht bekommen mussten, die bürgerliche Revolution war noch längst nicht in trockenenn Tüchern" Erstens ist Angst ein schlechter Ratgeber, zweitens das gespenstisch gerüchtweise Gerede von der realen Gefahr in diesem wie anderen Zusammnehängen eine spekulativ renditeschwangere Schutzbehauptung |
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@Uwe Theel
"Für die Bürgerliche Gesellschaft war der Kommunismus auf der einen Seite eine reales Gefahr ("reales" Gespenst), da Sie Angst um ihre Macht bekommen mussten, die bürgerliche Revolution war noch längst nicht in trockenenn Tüchern. Auf der anderen Seite nahm sie den Kommunismus nicht ernst (holes Gespenst), weil sie selbst sich nicht als die Fiktion begriff, die sie neben dem realen historischen Fortschritt gegenüber dem ancien régime auch darstellte, dem sie selbst auch als Gespenst zunächst erschienen war. Danke für diesen eindringlichen Text! "Du versuchst zu behaupten, der Kapitalismus wäre schon am Ende, bzw. in sich selbst zu bezwingen (einzuhegen) und stellst deshalb die unsinnige Frage, warum die Schirrmmachers nicht explizit und entschieden die Beendigung des Kapitalismus fordern, was sie aktuell tatsächlich auch nicht tun" Hier sind wir auf gar nicht überraschende Weise näher zusammen, als Du vielleicht vermutest. Mein Punkt ist nicht, dass Schirrmacher und Konsorten den Kapitalsimus konkret kritiseren, gar abschaffen wollen, sondern mien Punkt ist, dass sie sich in Szene setzen mit ihrem Entsetzen "Da Da ist er der Kapitalismus das Gespenst, das Ungeheuer. Ich habe ihn gesehen, mich schauderts!", oder wie Franz Müntefering, die Feder ist noch nicht einmal trocken, mit der er die Deregulierung der Finanzmärlkte nach Deutschland rotgrün, schwarzrot ausgeweitet, um dann wohlfeil "Bombastus Theophrastus" von den Gefaheren der der Hedgefonds mit ihren Aktien leerverkäufen als Heuschecken unter jubelndem Beifall des Publikums und der Medien zu faseln. |
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Lieber JP,
raffe, wenn Du sonst nichts raffst dein Nachtgewand und entschwinde, wie es sich für ein anständiges Nachtgespenst gehört: Abgesang: Johann Wolfgang von Goethe (1813) Der Totentanz Der Türmer, der schaut zu mitten der Nacht Hinab auf die Gräber in Lage; Der Mond, der hat alles ins Helle gebracht: Der Kirchhof, er liegt wie am Tage. Da regt sich ein Grab und ein anderes dann: Sie kommen hervor, ein Weib da, ein Mann, in weißen und schleppenden Hemden. Das reckt nun, es will sich ergötzen sogleich, Die Knöchel zur Runde, zum Kranze, So arm und so jung und so alt und so reich; Doch hindern die Schleppen am Tanze. Und weil nun die Scham hier nun nicht weiter gebeut, Sie schütteln sich alle: da liegen zerstreut Die Hemdlein über den Hügeln. Nun hebt sich der Schenkel, nun wackelt das Bein, Gebärden da gibt es, vertrackte; Dann klippert's und klappert's mitunter hinein, Als schlüg' man die Hölzlein zum Takte. Das kommt nun dem Türmer so lächerlich vor; Da raunt ihm der Schalk, der Versucher, ins Ohr: Geh! hole dir einen der Laken. Getan wie gedacht! und er flüchtet sich schnell Nun hinter geheiligte Türen. Der Mond, und noch immer er scheinet so hell Zum Tanz, den sie schauderlich führen. Doch endlich verlieret sich dieser und der, Schleicht eins nach dem andern gekleidet einher, Und husch! ist es unter dem Rasen. Nur einer, der trippelt und stolpert zuletzt Und tappet und grapst an den Grüften; Doch hat kein Geselle so schwer ihn verletzt, Er wittert das Tuch in den Lüften. Er rüttelt die Turmtür, sie schlägt ihn zurück, Geziert und gesegnet, dem Türmer zum Glück: Sie blinkt von metallenen Kreuzen. Das Hemd muß er haben, da rastet er nicht, Da gilt auch kein langes Besinnen, Den gotischen Zierat ergreift nun der Wicht Und klettert von Zinnen zu Zinnen. Nun ist's um den armen, den Türmer getan! Es ruckt sich von Schnörkel zu Schnörkel hinan, Langbeinigen Spinnen vergleichbar. Der Türmer erbleichet, der Türmer erbebt, Gern gäb' er ihn wieder, den Laken. Da häkelt - jetzt hat er am längsten gelebt - Den Zipfel ein eiserner Zacken. Schon trübet der Mond sich verschwindenden Scheins, Die Glocke, sie donnert ein mächtiges Eins, Und unten zerschellt das Gerippe. |
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@ Joachim Petrick am 26.08.2011 um 23:19
Es freut mich, wenn ich mich Dir einmal verständlich gemacht haben sollte. Allerdings ist das Thema der Doppelzüngigkeit von bürgerlichen Politikern ein ganz anderes Thema, als dass, ob und wie der existierende Kapitalismus an sein Ende komme, bzw. wie Sozialimus (neu) zu bestimmen wäre, bzw. was Arbeit in einer "Neuen gesellschaft" (Jäger) zu bestimmen wäre; Letzteres hattest Du aber formuliert. Vielleicht verwischst Du n icht nur die gängigen Begriffe, sondern auch Dein je eigenes Anliegen, wenn Du immer nur die Clownsmaske aufsetzt, deren Schminke im Schweiß der eigenen Anstrengung dann doch nur verläuft. lg ut |
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@Uwe Theel
"Vielleicht verwischst Du n icht nur die gängigen Begriffe, sondern auch Dein je eigenes Anliegen, wenn Du immer nur die Clownsmaske aufsetzt, deren Schminke im Schweiß der eigenen Anstrengung dann doch nur verläuft." Interessant steil gemutmaßte These. Am besten Du bleibst bei Dir. Tue doch nicht so, als ob Du das Thema Moralkeule Kapitalismus abschließend beantwortet, gar gelöst hättest. Aber auf jeden fall ein gelungen anrührendes Bild des Herrn Sysyphos mit der Clownsmaske bei der unermüdlichen Frohn, das Du geradezu zart einfühlend bescheibst? Gut Nacht tschüss Jochen Warum den leichten Weg nehmen, wenn sich doch der bleiern schwere so andient? |
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Lieber UweTheel,
wie das Leben so spielt. Du selber hast mir ein nicht zu übertreffendes beispiel geliefert, wie der Begriff Kapitalismus als Moralkeule instrumentalisiert werden kann und wird. Auf meine Frage in einem anderen Blog, was meinst Du, ist unsere Zivilgesellschaft in Deutschlad unterfinanziert, hast Du, trotz meines ungläubigen Nachhakens, weiderholt insistierend geantwortet "Der Kapitalismus ist immer unterfinanziert." Dass unsere Parteien über das weltweit einmalige Parteienfinanzierungsgestz jährlich mit Hunderten von Millionen € für sich selber und ihre parteinahen Stftungen von staatswegen ausgestattet sind, fiel dabei wie selbstverständlich unerwähnt unter den Tisch. Es ist ja bereits viel Geld unterwegs in unserem Gesellschaftsystem, nur eben in beachtlichen Teilen an der einen Stelle, u. a. den Parteien, darunter der NPD, mutmaßlich überfinanziert, während der Rest unserer Zivilgesellschaft bisher, in die Röhre guckend, unterfinanziert bleibt. Die Moralkeule Kapitalimus ist bei Gelegenheit,wie der genannten, den Fragen nach konkreten Misständen, Korruption, Orgnaisationsverschulden, Leistungsverkürzung, gar Regierungskriminalität, bestens zu Diensten, über Theorie Begriffe vom Scharfen ins Unscharfe auszuweichen, |
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@ut
"Den gotischen Zierat ergreift nun der Wicht" Nimmst Du dden Wicht mit Zierat eventuell zurück?, wenn nicht, ist die Sache für mich erledigt |
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@ut
"Nur einer, der trippelt und stolpert zuletzt Und tappet und grapst an den Grüften" sind wir hier nicht mindestens zu zweit? |
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@ut
"Nun hebt sich der Schenkel, nun wackelt das Bein, Gebärden da gibt es, vertrackte;" Du sprichst von Dir?, da ist mir zum Brüllen und Schreien |
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@ut
"raffe, wenn Du sonst nichts raffst dein Nachtgewand und entschwinde, wie es sich für ein anständiges Nachtgespenst gehört" Das Nachtgespenst hat Dich von Deinem gelungenem Reim letzte Nacht betört erhört |
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@ut
"Allerdings ist das Thema der Doppelzüngigkeit von bürgerlichen Politikern ein ganz anderes Thema..." Hier geht es um die Doppelzüngigkeit von selbsternannten Theoriefreunden, die Theorie Begriffe, wie den buchhalterischen Bilanz Begriff Kapital, politiasierend ins praktische des Alltagslebens der menschen ungeprüft übersetzen zu gedenken |
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@ Joachim, Du hast die wichtigsten vergessen, die, die immer vom Kapitalismus faseln wenn es ihnen gut geht und notleidend jammern wenn sie auf die Schnauze gefallen sind aber den Dreck den sie dann schlucken müssen nicht schlucken wollen von dem sie immer predigen. So, das war mal nun so ein JOPE Satzgebilde ;-)
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@sachima
ich habs geahnt, ich hab doch glatt jemanden in dr ohnehin langen Reihe vergessen. Danke für Deinen zielführenden Hinweis |
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schrieb am
27.08.2011 um 00:27
ja, trotzdem die pingeligen UTschen Mahnungen sind auch eben nich ohne...
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@sachima
".....trotzdem die pingeligen UTschen Mahnungen sind auch eben nich ohne..." wie meinst Du das? |
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Lieber sachima,
vielleicht verstehst Du ja besser, worum es Uwe Theel bei seiner Not, die ich zu spüren vermeine, wirklich geht? Schön wäre es da, wenn Du Dich konkreter einlassen könntest. Danke! tschüss Jochen |
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Da brauchst Du den guten sachichma nun wirklich nicht bemühen.
Mir geht es darum: 1) Dass Du ernsthafte Themen ernsthaft dikutierst und nicht glaubst alles mit Nonsens- und Sprach-Lachspielen, als l´art pour l´art Veranstaltung durchziehen müssen, wobei bei dir Syntax, Semantik, Rationalität und commen sens gleichzeitig auf der strecke bleiben. 2) das Du nicht, wie ich annehme vor lauter Theorie- und Wisssenschaftsfeindlichkeit nicht mehr bereit bist, in einem Gespräch Dich auch auf der Ebene des Gesprächspartner zu bewegen, bzw. diese wenigstens anzuerkennen und dann nicht immer nur Äpfel mit Birnen zu vergleichen, nur weil beides ja Obst sei. 3) Zu erkennen, dass Dein Sprachspaß Grenzen hat, wenn es um Erkenntnisgewinn auf der Ebene von bloggestützen Diskussionen geht. Wir feiern hier keine Party, um anderen Morgen uns an der werkbank, bzw. im Seminar wiederzutreffen. P.S. Spaß darf auch sein, aber To every thing there is a season, and a time to every purpose under the heaven und die "Zeit für etwas" ist nie endlos, sonst wäre es nicht Zeit sondern Ewigkeit. |
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@Uwe Theel
Eine zweite Meinung einholen, schadet nie!, oder? Dein : "Mir geht es darum:" ist etwas anderes, ist etwas Anmaßendes, das per se schon Übergriffe darstellt. Das ist nicht die Not, die ich bei Dir zu spüren vermeine. Mir geht es darum, ob Du geneigt bist, Deine eigene Meinung zur Geltung zu bringen, ohne ab- und aufwertend die Meinungen anderer zu kommentieren. Dein Dich Verzetteln, Verhakeln in meine Meinung gibt noch keine wirkliche Auskunft über deine Meinung zum Thema. Das, was Du übergriffig von mir zu fordern gedenkst, bist Du latent belegbar geneigt, übergriffig zu missachten. |
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Da habe ich nur noch einen Frage:
Was glaubst Du eigentlich, was Du mit dem Artikulieren DEINER MEINUNG hier machst? P.S.: Deine Unterstellung von Übergriffigkeit oder Rechthaberei auf meiner Seite scheint mehr Deiner Undudsamkeit der Anstrengung des Begriffs geschuldet, denn meinen Diskussionsbeiträgen. Welche anderen, als die meiner Ansicht nach weiterführenden sollte ich denn verrtreten? Oder: Verlangst Du das jede Position gleich mit Verfallsdatum nur eingebracht werden dürfte, bzw. mit der vollkommen Beliebigkeit, Unverbindlichkeit und manchmal sogar Nichtsagenheit Deines SPASSstempels?? JP, was glaubst Du eigentlich, was intellektuelle Diskussion ist? - Deine Regeln und Anschuungen dafür scheinen bei Dir im Sandkasten der Kindheit stecken geblieben zu sein. Die Not, die Du bei mir glaubst zu spüren, ist vielmehr Deine projezierte Not intellektuell, theoretisch nach den traditionellen Regeln zu diskutieren. |
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@ut
"JP, was glaubst Du eigentlich, was intellektuelle Diskussion ist? - Deine Regeln und Anschuungen dafür scheinen bei Dir im Sandkasten der Kindheit stecken geblieben zu sein." Ein sehr hochgegriffener Maßstab, den ich mir nicht anmaße. |
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@ut
"Oder: Verlangst Du das jede Position gleich mit Verfallsdatum nur eingebracht werden dürfte, bzw. mit der vollkommen Beliebigkeit, Unverbindlichkeit und manchmal sogar Nichtsagenheit Deines SPASSstempels??" ....auch dieses liegt mir fern, auch wenn ich den Begriff SPASSstempel in Verbindung mit Verfallsdatum bedenkenswert finde. |
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@ut
"Deine Unterstellung von Übergriffigkeit oder Rechthaberei auf meiner Seite scheint mehr Deiner Undudsamkeit der Anstrengung des Begriffs geschuldet, denn meinen Diskussionsbeiträgen" Der Ping Pong King Kong Ball geht unzustellbar an den Absender zurück |
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@ut
"Was glaubst Du eigentlich, was Du mit dem Artikulieren DEINER MEINUNG hier machst?" Ich glaube es nicht nur, ich bin in der glücklichen Lage, es zu wissen |
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@sachima
meinst Du Uwe Theels Mahnungen seien nicht ohne Komik im Loriot Stil eines Dr. Müller- Lüdenscheid weiss Bescheid? |
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Lieber Uwe Theel,
Du akzeptierst es scheinbar einfach wiederholt nicht, Fragen, die an andere gerichtet, als nicht an Dich gerichtet wahrzunehmen? |
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@Rahab
"www.zeit.de/kultur/2011-08/slavoj-zizek-interview/komplettansicht" Das scheint vielversprechend. Danke |
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Knappes und glänzendes Beispiel der alten Erkenntnis,
dass der größte Feind aller Blusauger das Andere der Vernuft ist. |
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..der Vernunft ist.
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@Emma in Uniform
"Blusauger " Blutsauger? |
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Blutsauger!
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Unglaublich, aber wahr: Dieses Žižek-Interview ist tatsächlich halbwegs brauchbar.
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Emma in Uniform schrieb am 28.08.2011 um 15:55
Blutsauger Danke!!!!!! |
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...Žižek klingt für einige Ohren vielleicht geschwätzig, aber er ist es nicht!
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Unerträglich!
Mal wieder einen Blick in "Freitag" geworfen. Eindruck: fast noch unter Spiegel-Foren. |
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@Gaukler
Gaukler schrieb am 28.08.2011 um 15:21 Unerträglich! Mal wieder einen Blick in "Freitag" geworfen. Eindruck: fast noch unter Spiegel-Foren" unerträglich was?, wenn ja, tut es weh? wenn das, ist das gut? |
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Gaukler schrieb am 28.08.2011 um 15:21
@Gaukler Unerträglich! Mal wieder einen Blick in "Freitag" geworfen. Eindruck: fast noch unter Spiegel-Foren." also im Allgemeinen ziemlich hoch?, wenn ja, gegenüber wem? Unerträglich?, wenn ja?, wer oder was? tut das weh?, wenn das , ist das bisweilen gut? |
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Gaukeln Sie noch oder meinen Sie schon, was Sie schreiben?
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schrieb am
28.08.2011 um 22:21
Husch husch Gaukler, der Spiegel wartet!
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Lieber JP,
offen gesprochen, ich habe die Schnauze voll, mich von Deinem verdrehten Wortgespiele an der Nase herumführen zu lassen: Wenn ich Dich Frage, für WAS Du Deine Art der Argumentation GLAUBST zu halten, nachdem Du offenbar überzeugt warst, mir mit Gewißheit erklären zu können, WAS ich schriebe, wäre etwas "Anmaßendes, das per se schon Übergriffe darstellt(e)" Du mir mit einem arroganten >>>Du WÜSSTEST was du tätest<<< anwortest, ohne auch nur im mindesten zu sagen WAS es den wäre, weder inhaltlich oder vom Charakter her. Deine zentrale These in diesem Blog von der "Moralkeule des Kapitalismus" ist ein aufgeblasene Hohlheit, die Du glaubst sagen zu können, weil Du der Meinung bist, dass der Begriff des Kapitalismus in keiner gesellschaftspolitischen Diskussion mehr sinnvoll benutzt werden könnte, es sei denn dem, der ihn benutzt selbst Obsoletheit vorzuwerfen, bzw. mit einem Deiner selbsgebastelten Wortverdrehungen anzukommen, die vortäuschen, die überkommenen Begriffe ablösen zu können. Als Comedian magst Du ja vor einem gewissen publikum ankommen, als ernstzunehmender Gesprächspartner bist Du aber mehr als nur enttäuschend, Du täuschst nur Gespräch vor. Es ist mir auch egal, ob die These, du seist ein Junkie der meisten Blogeinträge, zutrifft, aber ich will Dir noch sagen, wer andere über deren Kommentare zu meinen Kommentaren befragt, muß schon damit rechnen, dass ich ihm die Antwort gebe, abgesehen davon das dies ein öffentlicher Blog ist, zu dem jeder alles sagen kann, Du Deinen in meinen Augen - mehrheitlichen Blödsinn und ich meine Kritik, die Du von Dir aus genausowenig annnehmen MUSST, wie ich mich von Deinen Wortgespinnsten überzeugen lassen muss. Uwe |
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schrieb am
28.08.2011 um 18:28
... Zur Entspannung!
Ein Sohn fragt den Vater: "Papi, was ist eigentlich Politik?" Da sagt der Vater: "Mein Sohn, das ist ganz einfach. Sieh mal, ich bringe das Geld nach Hause, also bin ich der KAPITALISMUS. Deine Mutter verwaltet das Geld, also ist sie die REGIERUNG. Der Opa passt auf, dass hier alles seine Ordnung hat, also ist er die GEWERKSCHAFT. Unser Dienstmädchen ist die ARBEITERKLASSE. Wir alle haben nur eins im Sinn, nämlich dein Wohlergehen. Folglich bist Du das VOLK. Und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt ist die ZUKUNFT. Hast Du das verstanden, mein Sohn?" Der Kleine überlegt und bittet seinen Vater, dass er erst noch eine Nacht darüber schlafen möchte. In der Nacht wird der kleine Junge wach, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und furchtbar brüllt. Da er nicht weiß, was er machen soll, geht er ins Schlafzimmer seiner Eltern. Da liegt aber nur seine Mutter und die schläft so fest, dass er sie nicht wecken kann. So geht er weiter in das Zimmer des Dienstmädchens, wo der Vater sich gerade mit derselben vergnügt, während der Opa durch das Fenster unauffällig zuschaut. Alle sind so beschäftigt, dass sie nicht mitbekommen, dass der kleine Junge vor ihrem Bett steht. Also beschließt der Junge unverrichteter Dinge wieder schlafen zu gehen. Am nächsten Morgen fragt der Vater seinen Sohn, ob er nun mit eigenen Worten erklären kann, was Politik ist. "Ja", antwortet der Sohn: "Der KAPITALISMUS mißbraucht die ARBEITERKLASSE und die GEWERKSCHAFT schaut zu, während die REGIERUNG schläft. Das VOLK wird vollkommen ignoriert und die ZUKUNFT liegt in der Scheiße". Das ist POLITIK! Quelle: unbekannt |
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@apatit
köstliche Pointe aus dem heutigen bzw. gestrigen Kabarett aus Franken im Bayrischen Fernsehen. Nur dass da im kabarettt aus Franken der Kapitalismus die Arbeiterschaft vögelt, ohne für die Folgekosten evtl. Vaterschaft aufkommen zu wollen. Danke für die Entspannung, auch wenn es hier eher um die Herstellung eines Spannungsbogens für eine gegenseitig befruchtende Diskussion geht, der bisher in diesem Blog nur unzureichend in Serien von Blitzen und Donnerschlägen in der Ursuppe des Ungewissen gelingen will? "Herr Dr. Koepen, alias Herr Dr. "....." die Badeente bleibt draussen.....!" |
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@Uwe Theel
Selbstverständlich, weiss ich, was ich hier tue "ich blogge". Meine Texte sind wie alle Texte hier im Internet Kunstwerke, die für sich sprechen und andere einladen, für sich zu sprechen. Die Frage"Was hat sich der Künstler dabei gedacht, ist so müssig, wie die Frage, warum ist die Farbe Grün Grün und nicht Blau? Als Künstler kann ich, wie Horst Seehofer als Wortkünstler vermelden: "Wenn Sie glauben, Sie haben mich verstanden, habe ich mich in meinem Kunstwerk falsch ausgedrückt!" Bisher kann ich nicht erkennen, dass Du für Dich sprichst. Was ich erkenne, ist, dass Du gegen meinen Text als Kunstwerk sprichst. Gerade in Zeiten aufgeblasenen Hohlheit, der Du Dein aufmerkendes Wort leihst, ist es da nicht hohe Zeit, diese mit den eigenen Mitteln, sprich Kunstwerken "hohler Aufgeblasenheit" kenntklch machend, im Gelächter des Wohlgefallens wie Missfallens aufzulösen. Was Dir offentsichtlich als Don Quijote im unermüdlichen Kampf gegen Windmühlen, nicht gefällt, bzw. äußerst schwerrfällt, ist, vorhanden Angeboten möglicher Lachreize angemessen zu folgen? |
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@Uwe Theel
"Deiner selbsgebastelten Wortverdrehungen anzukommen, die vortäuschen, die überkommenen Begriffe ablösen zu können" Da irrst Du Dich. Es geht mir um Auflösung von überkommenen Vertändnissen von Begriffen, nicht um deren Ablösung |
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@Uwe Theel
"Als Comedian magst Du ja vor einem gewissen publikum ankommen, als ernstzunehmender Gesprächspartner bist Du aber mehr als nur enttäuschend, Du täuschst nur Gespräch vor." Das sagt wenig über mich, aber viel über Dein Verständnis von Gesprächen aus. Mir tut es nur leid, dass Du Dein Zeithonorar hier entrichtest und doch keine Freude dabei hast.Irgendetwas muss es da geben, das Dich hier bei der zeitfressenden Stange hält. Mit mir hat das mutmaßlich gar nichts zutun. Vielleicht kommt zeit kommt Rat statt Unrat? |
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Joachim Petrick schrieb am 29.08.2011 um 01:59 "Es geht mir um Auflösung von überkommenen Vertändnissen von Begriffen, nicht um deren Ablösung" Dann erläutere mir bitte endlich einmal in eigenen Worten, welches Verständnis von Kapitalismus Du durch welches neue Verständnis abgelöst hättest, wenn Du mechanisch die ersten Sätze des Kommunistischen Manifestes durch Wortaustausch entstellst, den Kapitalismus ein Gespenst nennst, vor dem die von Dir Aufgezählten Angst hätten. Du hast davon auch nicht ein einziges Wort belegt. Marx und Engels haben sich immerhin mit der Kritk der politischen Ökonmie und noch ein paar anderen Schriften der Mühe unterzogen, das von Ihnen Hypostasierte zu beweisen. Ich habe auch in diesem Blog noch keine Analysearbeit von Dir gesehen, die am marx´schen Text dessen Begrifflichkeit in nachvollziehbarer Weise, auf einen der üblichen Weisen "aufgelöst" hätte, weder künstlerisch noch sonstwie. Schließlich würde ich Dich noch freundlich bitten, mir mal an einem Beispiel (z.B. am Begriff des Kapitalismus" zu erklären, wie es geht, dass Du das Verständnis dieses Begriffes "auflöstest", ohne den Begriff, denn was anderes ist er als Überbauphänomen, als das Verständnis, den Inhalt den wir an ihn binden, auch "ablöstest", es sei denn Du hast vor, den alten Begriff einfach ratz fatz zu zerstören, ohne Neues anzubieten. Das geht in Ausnahmefällen, besonders wenn man selbst sehr ratlos ist - dann sollte man aber mit dem "auflösen" sehr vorsichtig sein! - , aber bestimmt nicht in den wesentlichen Fällen. Kapitalismus z.B. ist wesentlich. Dein Blogtext ist weder formal ein (Wort)Spiel, noch besonders witzig, sondern Du hast genau die "Ursuppe des Ungewissen" selbst angerührt, die Du mir als durch meine Störung angeblich erst entstanden vorwirfst. Weder erklärst Du verständlich, was Deinem verständnis nach Kapitalismus bei Marx meint, noch erklärst Du uns, warum es plötzlich ein Gespenst sei - bei Marx ist er das nicht - und was dies heute bedeutete. Nebenbei: Dass Du hier blogst, habe ich übrigens auch schon bemerkt. P.S.: Deine Texte für Kunst auszugeben, halte ich nebenbei gesagt für ziemlich übertrieben. Aber selbst die Kunstfreiheit schlösse Kunstkritik nicht aus. Und: Fällt Dir eigentlich nicht auf, dass Deine Texte nur zu oft nicht verstanden werden und die Antworten eigentlich nur darin bestehen, Dir aus der Nase zu ziehen, was Du eigentlich meinst, außer Spaßmachen, selbst wenn selbst der Witz verborgen bleibt? Ich finde es jedenfalls weser witzig noch verständlich mir den Kapitalismus als Gespenst (= ein hohles, nur in miener einbildung existentes Nichts) vorzustellen, wenn es keinen guten Grund für diese Vorstellung gibt. |
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@ Joachim Petrick schrieb am 29.08.2011 um 02:04
@Uwe Theel Vielleicht kommt zeit kommt Rat statt Unrat? Soll das etwa witzig oder gar Kunst sein? Das ist hohles, reflexhaftes Wortumkehrungsgeklingel, dass nur dem Autor gefällt noch dazu mit Anklängen an eine Sprache, die Joachim Petrick angeblich nicht führte. |
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@ut
"Das ist hohles, reflexhaftes Wortumkehrungsgeklingel, dass nur dem Autor gefällt noch dazu mit Anklängen an eine Sprache, die Joachim Petrick angeblich nicht führte." Was denn nun , hohles oder reflexhaftes Wort oder Umkehrungsgerede? Hast Du mit Deinem Ungestüm im Momentum die Übersicht verloren? |
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@Uwe Theel
"Dann erläutere mir bitte endlich einmal in eigenen Worten, welches Verständnis von Kapitalismus Du durch welches neue Verständnis abgelöst hättest, wenn Du mechanisch die ersten Sätze des Kommunistischen Manifestes durch Wortaustausch entstellst, den Kapitalismus ein Gespenst nennst, vor dem die von Dir Aufgezählten Angst hätten" Meine These ist nicht, dass die Aufgezählten Angst hätten, sondern sich hinter der Moralkeule Kapitalismus "Angst verbreitend" verstecken. |
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@Uwe Theel
".....noch erklärst Du uns, warum es plötzlich ein Gespenst sei - bei Marx ist er das nicht - und was dies heute bedeutete". Du entfaltest hier das charmefreie Temperament eines Kader Führungsoffiziers, der einen "Novizen Kandidaten" wg. "Freier Reden" zum Kaderschmieden Rapport befiehlt. Ich vertrete nicht die These, dass der Kapitalismus ein Gespenst sei, sondern als solches medial kommuniziert werde, wie Karl Marx auch nicht behauptet hat, dass der Kommunismus ein Gespenst sei, sondern auch nur darauf verwies, dass der Kommunismus als solche von den alten Mächten kommuniziert werde. |
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@ Joachim Petrick am 29.08.2011 um 13:55
Ich zitierte nur: "Unrat" |
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@Joachim Petrick schrieb am 29.08.2011 um 14:01
Meine These ist nicht, dass die Aufgezählten Angst hätten, sondern sich hinter der Moralkeule Kapitalismus "Angst verbreitend" verstecken. Da würde doch der geneigte Leser gerne nicht nur die Behauptung lesen, sondern viel lieber erfahren mit welchem Begriff von Moral, dieselbe denn in Form welchen Kapitalismusbegriffes auf welchem Wege zur brutalen Keule in wessen Händen würde, dass sie Angst und Schrecken verbreite. Was Du hier im Kern behauptest ist der Blödsinn, dass die Kapitalisten dem Volck mit einem Begriff von Kapitalismus verantwortunghslos vor dem Kapitalismus Angst machten, . - Oder anders herum: Wenn früher die Kapitalisten den Bürgern Angst einjagten, indem sie es vor dem bösen Sozialismus warnten, um weiter Kapitalsimus betreiben zu können, so machen Sie es jetzt umgekehrt, wenn auch weiter um Kapitalismus zu machen. Wenn Du Deine Gedankenblitze mal selbst zuende denken würdest, dann würdest Du merken, welcher Unsinn dabei herauskommt. Nur für alle Fälle: Was ich eben schrieb, das sind Deinen gedanken zuende gedacht, nicht meine! |
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@ Joachim Petrick schrieb am 29.08.2011 um 14:09
Du entfaltest hier das charmefreie Temperament eines Kader Führungsoffiziers, der einen "Novizen Kandidaten" wg. "Freier Reden" zum Kaderschmieden Rapport befiehlt. Offensichtlich geht hier Deine Phantasie vollkommen mit Dir durch, oder Du enthüllst dich hier als kleinbürgerlicher Antisozialist, aber am wahrscheinlichsten ist es, dass ich kleiner Wicht Deine große Kunst nicht begreife. |
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@Uwe Theel
"Offensichtlich geht hier Deine Phantasie vollkommen mit Dir durch, oder Du enthüllst dich hier als kleinbürgerlicher Antisozialist, aber am wahrscheinlichsten ist es, dass ich kleiner Wicht Deine große Kunst nicht begreife." Wer sich in den Staub wirft, um sich als Wicht, als Maus getarnt robbend als Tiger unkenntlich zu machen, hat viel vor!? Bei der Gelegenheit verweise ich auf den Hinweis von Rahab auf ein interessantes Interview. Vielleicht finden wir ja so überraschend doch einen angemessen belastbaren Spannungsbogen für unseren Diskurs: siehe: www.zeit.de/kultur/2011-08/slavoj-zizek-interview/komplettansicht zeit.de Datum 25.8.2011 - 13:35 Uhr Philosoph Žižek "Der autoritäre Kapitalismus ist der Gewinner der Krise" Žižek: Da der Kapitalismus heute keinen äußeren Feind mehr hat, stößt er an seine inneren Grenzen. Dies geschieht vor allem im Hinblick auf die Frage der Ökologie und die des intellektuellen Eigentums. In beiden Bereichen wird das Privateigentum als universelles Prinzip infrage gestellt. In beiden Bereichen sind wir mit Gemeingütern konfrontiert, die sich nicht in diesen Kategorien denken lassen. Bei Luft und den Meeren zum Beispiel ist das offensichtlich, aber auch in Computernetzwerken finden sich ähnliche Phänomene. Dort handelt es sich fast um klassischen historischen Materialismus. Die Produktionsmittel haben sich gewandelt und erfordern neue gesellschaftliche Modelle |
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@Uwe Theel
"Nur für alle Fälle: Was ich eben schrieb, das sind Deinen gedanken zuende gedacht, nicht meine!" Vorab: Sinn für grandiosen Größenwahn scheint noch keine Kategorie, die Dein übergriffiges Streben nach einem scheinbar unfehlbar unanfechtbaren Selbstwertgefühl erfasst? Nehmen wir einmal den von Michael Jäger in seinem Blog eingeführten Begriff der Kapitallogik, die ziellos sei. Ob das mit der Kapitallogik so ist, wissen wir nicht wirklich, was dagegen ziemlich gesichert ist, ist eine Vorstellung und Welterfahrung, , dass Angstlogik ziellos daherkommt, um sich grenzenlos lateral nach oben wie nach unten, seitwärts links, seitwärts rechts ab durch die Mitten auszubreiten. Was Dir einfach abgeht, scheint es mir, ist der Respekt vor Kunstwerken im Allgemeinen, insbesondere aber vor den Wandmalereien im Internet. Statt zu staunen, schmierst Du monologisierend die Farben über, kritzelst in die Schrift hinein, streichst durch, klierst Dein Graffti "Unsinn" in die Kunstwerke, in die Wandmalereien hinein "Mr. Theel was here!" Ich sachma, bleib doch einfach bei Deinen Gedanken, wie ich es Dir bereits auch hier wiederholt sinnstiftend empfohlen. |
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@ut
"forever ziellos" Falls Du meinst, dass die Kapitallogik ziellos sei, wo wir doch, die einen maßlos unter- wie die anderen überfordert, unter den Zielen des Kapitals Richtung ungebremsten Schulden- Wachstums leiden, kann ich mich nur wundern. |
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Uwe Theel schrieb am 29.08.2011 um 18:05
forever ziellos oder bist Du selber forever ziellos? Da ginge es Dir wie vielen Menschen!, oder? |
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1) "forever ziellos", das war nur ein Test, und Du hast für mich erwartungsgemäß reagiert.
2) Ein letztes: Dein Gefasel von der "Ziellosigkeit der Kapitallogik" könnte an und für sich leicht beendet werden, wenn Du Marx im ersten Band des Kapitals, dort im zweiten Abschnitt, S. 161 - 191 je gelesen und verstanden hättest. Das Definitive Ziel des Kapitals ist die Verwandlung von Geld in Kapital. Nur in dieser Zirkulation (G-W-G') entsteht der abzuschöpfende Mehrwert, jener Lebenssaft des Kapitalismus. In diesem Umschlag so Marx finet es "Maß und Ziel" Falls Du das nicht verstehst, ich erklär`s Dir nicht, lies es selber nach und vermeide künftig solche wohlfeilen Formeln, aus denen bei Dir nichts springt als Blendung des Lesers. P.S.: Dein Žižek-Zitat ist übrigens reinster Marx und nicht gegen ihn zu verwenden. |
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@Uwe Theel
"1) "forever ziellos", das war nur ein Test, und Du hast für mich erwartungsgemäß reagiert." Ach , manipulativ bis Du auch noch? hat es Spass gemacht? |
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@Uwe Theel
"1) "forever ziellos", das war nur ein Test, und Du hast für mich erwartungsgemäß reagiert." Ach , manipulativ bis Du auch noch? hat es Spass gemacht? @Uwe Theel "2) Ein letztes: Dein Gefasel von der "Ziellosigkeit der Kapitallogik" könnte an und für sich leicht beendet werden, wenn Du Marx im ersten Band des Kapitals, dort im zweiten Abschnitt, S. 161 - 191 je gelesen und verstanden hättest. Das Definitive Ziel des Kapitals ist die Verwandlung von Geld in Kapital. Nur in dieser Zirkulation (G-W-G') entsteht der abzuschöpfende Mehrwert, jener Lebenssaft des Kapitalismus. In diesem Umschlag so Marx finet es "Maß und Ziel" Das ist eben das Problem, Du vermeinst robust, unfehlbar Marx nicht zeitbezogen logisch, sondern ehern theologisch zu verstehen, um Dich n. m. E. , den Anstrengungen zu entziehen, andere Diskutanten überhaupt ansatzweise verstehen zu wollen. |
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@Uwe Theel
"P.S.: Dein Žižek-Zitat ist übrigens reinster Marx und nicht gegen ihn zu verwenden." Dein intellektuelles Bedürfnis scheint hier ungemein bescheiden,weils Dir reicht, scheinbar ein Marx Zitat als solches zu erkennen, als handle es sich um ein Gedicht für Wichte und nicht um Stoff zur anregenden Diskussion? Schade eigentlich. |
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@ut
"...In diesem Umschlag so Marx finet es "Maß und Ziel" was Michael Jäger in seinem Blog wiederum ziellos nennt: "www.freitag.de/community/blogs/michael-jaeger/67-wird-sollte-es-etwas-wie-arbeit-gar-nicht-mehr-geben?" |
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@Uwe Theel
Kapitallogik sei ziellos, meint Michael Jäger hier, um den Nihilismus im Sinne von Friedrich Nietzsche zu begründen!? Wie findest Du das? |
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@streifzug
tolles Bild von den Bremer Stadtmusikanten, wo einer auf des anderen Schultern steht |
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@ Joachim Petrick am 29.08.2011 um 20:28
Wie üblich verstehst Du die eigene Rede nicht: Jäger hat in einer Diskussion mit j-ap diskutiert, inwieweit die Kritik Marxens, die die Begrenztheit, nicht Ziellosigkeit des Wirkprozesses G-W-G belegt , selbst nihilistisches - also als kein ein Ziel annehmendes - Denken sei. Das ist zunächst ein erkenntnistheoretisches Problem, aber kein Problem materialistischer Kritik der politischen Ökonomie. j-ap z.B. gibt hier www.freitag.de/community/blogs/michael-jaeger/67-wird-sollte-es-etwas-wie-arbeit-gar-nicht-mehr-geben#comment-304384 eine Antwort in diesem Zusammenhang, die mit Deinen Annahmen ganz und gar nicht zusammengeht. Indem Du Jägers Ausdruck von der "ziellossen Kapitallogik" zitierst muß Du erst einmal diesen eben angeführten Zusammenhang begreifen und dann noch ein Stück weiterdenken: Wenn die Kritik der politischen Ökonomie des Kapitals, diesem eine Ziellosigkeit bescheinigt in dem Sinne, dass es das selbst gesteckte Ziel der "ewigen Akkumulation zwecks gerechter, gleichmäßiger Subsistenzsicherung für Alle" aufgrund seiner inneren Logik (ausgedrückt z.B. im Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate) nicht erfüllen kann, dann heißt das noch lange nicht, sondern setzt sogar voraus, dass es dieses innere Ziel durch aus und sehr real hat: Dieses Ziel ist die Mehrwehrtabschöpfung die im Zusammenhang des Wertschöpfungsprozesses nur ein anderer Ausdruck der Ausbeutung der arbeitenden Klasse als "Ware Arbeitskraft" darstellt. Dass die Kritik dieses Ziel weder moralisch noch praktisch anerkennen kann läßt in einem kritischen Sinne die Ziellosigkeit kapitalistischer Arbeit für eine "Andere Gesellschaft" (M. Jäger) aufscheinen. Genau in diesem Zusammenhang, nicht aber für die Kritik des Kapitals und seines Charakters, seines Wesens benutzt Jäger diesen Ausdruck. Man sollte zunächst seinen Marx verstanden haben, bevor man ihn kritisiert oder gar für obsolet erklärt. |
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@ Joachim Petrick schrieb am 29.08.2011 um
Kapitallogik sei ziellos, meint Michael Jäger hier, um den Nihilismus im Sinne von Friedrich Nietzsche zu begründen!? Wie findest Du das? Hat Jäger formuliert, stimmt. Allerdings hast Du ihn gründlich mißinterpretiert, wenn Du glaubst, er sagte das, was Du zu meinen glaubst. Lies hier meine bereits gegebene Antwort: www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/moralkeule-kapitalismus#comment-306854 |
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@streifzug
:) Danke. ;) |
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@ Joachim Petrick schrieb am 29.08.2011 um 20:12
Ach , manipulativ bis Du auch noch? hat es Spass gemacht? Wie hätte ich Dich wozu manipuliert, wenn ich herauszufinden suche, was und wie Du - mir bisher unverständlich - denkst.? Legte ich Dir - gar mit Gewalt - irgendwelche Worte in den Mund, die Du nicht sagen wolltest. JP, bitte wähle Deine Gedanken und sie ausdrückende Worte mit Bedacht. "forever ziellos" ist meine Befürchtung für Dein Denken. Auf die Idee bist Du gar nicht gekommen. Das hatte ich befürchtet. Aber weder das noch Deine dann geäußerten Spekulationmen habe ich irgendwie geäußert. Da stand nur "forever ziellos". Mach was draus :-), aber schreibe mir nichts zu, was Du nicht belegen kannst. |
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Joachim Petrick schrieb am 29.08.2011 um 20:28
"...In diesem Umschlag, so Marx, findet es "Maß und Ziel"" Hier noch das Zitat auf das ich mich bezog: "Die Wiederholung oder Erneuerung des Verkaufs, um zu kaufen, findet, wie dieser Prozeß selbst, Maß und Ziel an einem außer ihm liegenden Endzwecke, der Konsumtion, der Befriedigung bestimmter Bedürfnisse. Im Kauf für den Verkauf dagegen sind Anfang und Ende dasselbe, Geld, Tauschwert, und schon dadurch ist die Bewegung endlos."(Karl Marx - Friedrich Engels - Werke, Band 23, "Das Kapital", Bd. I, Zweiter Abschnitt, S. 165) Beachte das letzte Wort des Kommentars, dass Jäger richtig, Du aber falsch interpretierst. Die Erklärung dazu findest Du in meinem Kommentar www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/moralkeule-kapitalismus#comment-306854 |
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@ Joachim Petrick am 29.08.2011 um 20:33
Dass Du mir jetzt die Marx-Brothers nicht auch noch als ziellose Märchenmusikannten mißverstehst, lies bitte das: "The Marx Brothers are comedy's great anarchists, and their best film, Duck Soup, finds them at their anarchic greatest. When Rufus T. Firefly (Groucho) is appointed to lead the small country of Freedonia, the neighboring country of Sylvania dispatches two spies (Chico and Harpo) to infiltrate his government and plot a takeover. Eventually, Groucho declares war on his enemies, with all of the Marx Brothers (including Zeppo!) at the center of the conflict. Duck Soup reduces politics and governments to madness, making a joke out of everything including war. Joke for joke, minute for minute, it's still one of the funniest movies ever made -- and one of the earliest and best political comedies"". Quelle: comedians.about.com/od/top10lists/tp/comedianspoliticalcomedies.htm Hervorhebungen: ut |
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@ Joachim Petrick schrieb am 29.08.2011 um 20:15
Das ist eben das Problem, Du vermeinst robust, unfehlbar Marx nicht zeitbezogen logisch, sondern ehern theologisch zu verstehen, um Dich n. m. E. , den Anstrengungen zu entziehen, andere Diskutanten überhaupt ansatzweise verstehen zu wollen. Wäre der Kapitalismus nur ein theologisches Problem, dann könntest Du zur Hälfte recht haben (wir hätten mit dem Kapitalismus kein wirkliches problem), aber bevor Du mir Vorwürfe des vermeidens von theoretischer Diskussion machtest, bloß weil Du nicht weißt, wie das geht, oder Dich aus obskurer Theoriefeindlichkeit darum drückst, müßtest DU doch schon zeigen, dass du dich begrifflich wirklich anstrentest. Aber das macht Dir ja eingestandner Maßen keinen Spaß. |
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@ Joachim Petrick schrieb am 29.08.2011 um 20:15
Das ist eben das Problem, Du vermeinst robust, unfehlbar Marx nicht zeitbezogen logisch, sondern ehern theologisch zu verstehen, um Dich n. m. E. , den Anstrengungen zu entziehen, andere Diskutanten überhaupt ansatzweise verstehen zu wollen. Wirklich witzig: Du wirfst einem Marxisten vor, im Denken nicht historisch-materialistisch, sondern idealistisch-theologisch vorzugehen und belegst es noch nicht einmal. Vielleicht untersuchst Du erstmal Deine eigenen Texte, ich verstehe diese nämlich sehr wohl: Sie seien eingestandenermaßen spaßige Fragen die Kunstcharakter hätten und unernst gemeint den Ernst herbeibrächten, wenn man sie eben so unernst beantwortete. Was das aber heißen soll, das bleibst Du schuldig zu erklären. Dass Deine Fragen uralte Thesen bürgerlicher Ideologie der "Widerlegung der Gültigkeit marcistischer Anlysen" repräsentieren, merkst Du in Deinem Eifer, den Kapitalismus einhegen zu wollen nicht einmal, da den aktuellen Schirrmachers nicht unähnlich, obwohl ich langsam glaube, dass Du im Gegensatz zu einigen bürgerlichen Stimmen wirklich so gut wie keine Ahnung von Marxens Ansatz hast, der Dir hier so flott zur historischen Leiche immer gerät. Was Du ferner elegant zu verdrängen scheinst, ist die Tatsache, dass Du im Blog praktisch keine Antworten auf Deine "Fragen" erhältst, an denen Du dann endlich einmal exemplifizieren würdest, wie Du denn die Misere heilen wolltest. Vor lauter Spaßfragen drückst Du Dich nämlich nachweisslich um jede ernstzunehmende eigene Antwort, treibst die Postings nur mit Kurzfragen oder abstrusen persönlichen Unterstellungen in die Höhe, indem Du lange Antworten, mit x einzelnen Gegenfragen nur konterst, für jede Gegenfrage einen eigenen Kommentar erstellend. - Rapanui hatte oben wohl wirklich recht. Was bei Dir dann wie eigene Vorschläge auzusehen scheint sind Inhalte, die man mit dem schönen Begriff "politisches Abenteurertum" beschreiben könnte. |
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ut
Die Marx Brothers sehen den Bremer Stadtmusikanten aber zum Verwechseln ähnlich und waren vor diesen da, das wirst Du doch wohl aufgeräumt einräumen!, oder? |
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@ut
"...aber bevor Du mir Vorwürfe des vermeidens von theoretischer Diskussion machtest, bloß weil Du nicht weißt, wie das geht, oder Dich aus obskurer Theoriefeindlichkeit darum drückst, müßtest DU doch schon zeigen, dass du dich begrifflich wirklich anstrentest." Oh ja, das wird eine schöne Bello Hund Stöckchen Nummer. Bello sag einmal "Fünf Nonnen holen Kohlen....?", oder wie soll das gehen |
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@ut
"Wirklich witzig: Du wirfst einem Marxisten vor, im Denken nicht historisch-materialistisch, sondern idealistisch-theologisch vorzugehen und belegst es noch nicht einmal." Ich gebe ein Bestes, um Herr Itzig witzig zu bleiben. Wer behauptet ein Marxist zu sein, ist selten einer, nicht selten ein Blender, zumal, wenn er wie Du, Marxens Inhalte mutmaßlich als Gedicht präsent, die Zeit verpennt, sich ansonsten in einen pastoral theolgischen Prior Zungenschlag verrennt. |
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@ut
"Dass Deine Fragen uralte Thesen bürgerlicher Ideologie der "Widerlegung der Gültigkeit marcistischer Anlysen" repräsentieren, merkst Du in Deinem Eifer, den Kapitalismus einhegen zu wollen nicht einmal, da den aktuellen Schirrmachers nicht unähnlich, obwohl ich langsam glaube, dass Du im Gegensatz zu einigen bürgerlichen Stimmen wirklich so gut wie keine Ahnung von Marxens Ansatz hast, der Dir hier so flott zur historischen Leiche immer gerät." Wen Du gerne in Deine "Feindbilder" ungefragt übergriffig einhegst, wird hiermit einmal mehr klar. Das scheint Deinen Hauptantrieb zu sein!, oder? Wer Antworten in Texten finden will, findet sie, Du willst einfach keine Antworten finden!, weil Du fraglos bis über den Kragenknopf mit Antworten zugepackt bist!, oder. |
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@ut
"nur mit Kurzfragen oder abstrusen persönlichen Unterstellungen in die Höhe, indem Du lange Antworten, mit x einzelnen Gegenfragen nur konterst, für jede Gegenfrage einen eigenen Kommentar erstellend. - Rapanui hatte oben wohl wirklich recht." Versuche meinerseits, Dir Antworten zu geben, kannst Du u. a. hier nachlesen: Joachim Petrick schrieb am 29.08.2011 um 14:09 @Uwe Theel ".....noch erklärst Du uns, warum es plötzlich ein Gespenst sei - bei Marx ist er das nicht - und was dies heute bedeutete". .........: "Ich vertrete nicht die These, dass der Kapitalismus ein Gespenst sei, sondern als solches medial kommuniziert werde, wie Karl Marx auch nicht behauptet hat, dass der Kommunismus ein Gespenst sei, sondern auch nur darauf verwies, dass der Kommunismus als solche von den alten Mächten kommuniziert werde." Bisher warst Du nicht geneigt, diese Antwort zur Kenntnis zu nehmen, geschweige denn dialogisch auf diese nach Deinen vorherigen Unterstellungen lösungsorientiert einzugehen: |
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@ Joachim Petrick schrieb am 30.08.2011 um 02:15
"@ut ... Herr Itzig witzig" Sagen sie mal Herr Petrick nach dem "Unrat" o. am 29.08.2011 um 02:04 Uhr jetzt das????? Ihrem mehr als unterirdischem Humor, sind wohl überhaupt keine Grenzen gesetzt? Als was entlarven Sie sich eigentlich gerade? |
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@Uwe Theel
"Was bei Dir dann wie eigene Vorschläge auzusehen scheint sind Inhalte, die man mit dem schönen Begriff "politisches Abenteurertum" beschreiben könnte." Ach ist der Rasen grün! Wenn ich ein Polit- Abenteuerer bin, bis Du ein banalisierender Vulgär- Marxist von fremdem Gnaden?, der Karl Marx Werke als Geheimwissenschaft für noch geheimere Kader Zirkel missbraucht. Heute schon gezirkelt? |
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Es gibt leute die stellen sich vielleicht nicht nur hartnäckkig uneinsichtig, sondern sind es vielleicht auch:
Was es mit der Methapher vom Gespenst auf sich hat habe ich Ihnen hier www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/moralkeule-kapitalismus#comment-30705 erklärt. Sie haben es nicht begriffen. Ihr Satz "Ich vertrete nicht die These, dass der Kapitalismus ein Gespenst sei, sondern als solches medial kommuniziert werde, wie Karl Marx auch nicht behauptet hat, dass der Kommunismus ein Gespenst sei, sondern auch nur darauf verwies, dass der Kommunismus als solche von den alten Mächten kommuniziert werde." ist in seiner Aussage, dass der Kapitalismus von den "alten", also den aktuell Mächtigen als Gespenst kommuniziert würde wie weiland der Kommunismus, grundfalsch. Der Kommunismus ist den Mächtigen heute noch im Sinne von Marx ein Gespenst und der Kapitalismus wird von den Mächtigen immer noch als bezähmbare Hoffnung für die Menschheit ausgegeben, Für diese Hoffnung auf Zähmung, machen sie in der not sogar ideologisch verkehrte Anleihen, bei dem, was sie für Sozialismus halten. Ihre, JPs, mechanischen Umkehrungen sind nicht Ausdruck von Erkenntnis, sondern günstigsten Falls der von Nichtwissen. Das, was Sie offensichtlich nicht verstehen, ist, der Umstand, dass mit "Kapitallogik" die "endlose" Logik von G-W-G' gemeint ist, während Sie offenbar nachweisen wollen, dass die "Kapitalpraxis" ebenso ziellos, daher sinnlos sei, obwohl diese doch immer ganz klar das historisch je konkrete Ziel der Mehrwertbildung und- Abschöpfung aus jedem Umschlagzirkel G-W-G' hat. Da Sie nicht zugeben wollen, dass diese Praxis heute noch gilt, versuchen Sie den Trick, über die Logik, die Sie sich dazu des öfteren noch ganz schön "zurechtlachen", die Praxis zu ignorieren, die eben nicht zum Lachen ist. Sie schließen - gegen jede Regel - aus einer "ziellosen" Logik auf eine ebensolche Praxis. Einen andere Erklärung habe ich für Ihre seltsamen Fragen und Ihre abenteuerlichen Thesen inzwischen nicht mehr. Ihre Anklänge an die Sprache der rechten, habe ich hier zum letzten Mal ignoriert. Ansonsten glaube ich nicht me, dass Ihnen viel mit Argument und gutem Willen nahe zu kommen ist. |
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@Uwe Theel
Guten Morgen liebe Sorgen, seit ihre alle da. Guten Mittag Mr. Bitter Na endlich, klappt doch endlich sind wir wieder beim Sie. Sie haben behauptet, ich bezeichne den Kapitalismus verharmlosend als Gespenst. Darauf habe ich Ihnen, Herr Theel, wiederholt geantwortet mitnichten. Sie haben es bisher dialogisch unerzogen vorgezogen in der Sache zu schweigen. Ich vesuche es noch ein weiteres Mal: @Uwe Theel: "Dann erläutere mir bitte endlich einmal in eigenen Worten, welches Verständnis von Kapitalismus Du durch welches neue Verständnis abgelöst hättest, wenn Du mechanisch die ersten Sätze des Kommunistischen Manifestes durch Wortaustausch entstellst, den Kapitalismus ein Gespenst nennst, vor dem die von Dir Aufgezählten Angst hätten" Meine Thes ist nicht, dass die Aufgezählten Angst hätten, sondern sich hinter der Moralkeule Kapitalismus "Angst verbreitend" verstecken. Žižek: Da der Kapitalismus heute keinen äußeren Feind mehr hat, stößt er an seine inneren Grenzen. Dies geschieht vor allem im Hinblick auf die Frage der Ökologie und die des intellektuellen Eigentums. In beiden Bereichen wird das Privateigentum als universelles Prinzip infrage gestellt. In beiden Bereichen sind wir mit Gemeingütern konfrontiert, die sich nicht in diesen Kategorien denken lassen. Bei Luft und den Meeren zum Beispiel ist das offensichtlich, aber auch in Computernetzwerken finden sich ähnliche Phänomene. Dort handelt es sich fast um klassischen historischen Materialismus. Die Produktionsmittel haben sich gewandelt und erfordern neue gesellschaftliche Modelle Angesichts der Tatsache , dass dem Kapitalismus mutmaßlich immer mehr bekennende Freunde/innen, bzw Feinde abhanden kommen, siehe dazu: www.zeit.de/kultur/2011-08/slavoj-zizek-interview/komplettansicht zeit.de Datum 25.8.2011 - 13:35 Uhr Philosoph Žižek "Der autoritäre Kapitalismus ist der Gewinner der Krise" Ich vertrete nicht die These, dass der Kapitalismus ein Gespenst sei, sondern als solches medial kommuniziert werde, wie Karl Marx auch nicht behauptet hat, dass der Kommunismus ein Gespenst sei, sondern auch nur darauf verwies, dass der Kommunismus als solche von den alten Mächten kommuniziert werde. @Uwe Theel "Dann erläutere mir bitte endlich einmal in eigenen Worten, welches Verständnis von Kapitalismus Du durch welches neue Verständnis abgelöst hättest, wenn Du mechanisch die ersten Sätze des Kommunistischen Manifestes durch Wortaustausch entstellst, den Kapitalismus ein Gespenst nennst, vor dem die von Dir Aufgezählten Angst hätten" Meine Thes ist nicht, dass die Aufgezählten Angst hätten, sondern sich hinter der Moralkeule Kapitalismus "Angst verbreitend" verstecken. Žižek: Da der Kapitalismus heute keinen äußeren Feind mehr hat, stößt er an seine inneren Grenzen. Dies geschieht vor allem im Hinblick auf die Frage der Ökologie und die des intellektuellen Eigentums. In beiden Bereichen wird das Privateigentum als universelles Prinzip infrage gestellt. In beiden Bereichen sind wir mit Gemeingütern konfrontiert, die sich nicht in diesen Kategorien denken lassen. Bei Luft und den Meeren zum Beispiel ist das offensichtlich, aber auch in Computernetzwerken finden sich ähnliche Phänomene. Dort handelt es sich fast um klassischen historischen Materialismus. Die Produktionsmittel haben sich gewandelt und erfordern neue gesellschaftliche Modelle Über die Güte des Versuchs einer Antwort wäre ich Ihnen, sehr vereehrter Herr Theel, überaus verbunden. Achtungsvoll tschüss JP |
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@Uwe Theel
"Der Kommunismus ist den Mächtigen heute noch im Sinne von Marx ein Gespenst " Jawohl, den Mächtigen schlottern aus Angst vor dem drohend heraufziehenden Kommunismus die Knie?, oder was?. Das ich nicht lache, wenn es nicht zum Heulen wäre. Armleuchter, die sich selber zu hoch gehandelt oder gehängt, kann man einfach nicht gedankenzündend zur Leuchte machen. Da ist Docht und Streichholz wie Hopfen & Malz verloren. Ihre Argumente sind doch nur Wasser auf die Mühlen der Rechten, denen die Feindschaft gegenüber dem Kommunismus abhanden kam, weil der so dunkel wie mörderisch, den Kapitalisten verbunden das Wasser reichend, in unsere Welt als Statsmonopolkapitalismus als real existierender Sozialismus kam |
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Verkennender, abstruser geht es nicht:
"Ihre Argumente sind doch nur Wasser auf die Mühlen der Rechten, denen die Feindschaft gegenüber dem Kommunismus abhanden kam, weil der so dunkel wie mörderisch, den Kapitalisten verbunden das Wasser reichend, in unsere Welt als Statsmonopolkapitalismus als real existierender Sozialismus kam" P.S.: Von Ihnen laß ich mich bestimmt nicht anzünden. |
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@ut
" P.S.: Von Ihnen laß ich mich bestimmt nicht anzünden." Das glaube ich Ihnen als Selbstanzünder aufs Wort |
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@Joachim Petrick schrieb am 30.08.2011 um 14:52
Na endlich, klappt doch endlich sind wir wieder beim Sie. Ja, bin ich und zwar mindestens solange, bis Sie Ihre unerträgliche Sprache mit so nur allzu bekannten Ausdrücken wie "Unrat" und "Herr Itzig witzig" mir gegenüber sich entschuldigend zurückgenommen haben. Ihre sonstige Küchenpsychologie meiner Person gegenüber mögen sie üben, wenn es behagt, das halte ich locker aus. Aber, wenn Sie schon immer vom "kommunizieren von etwas" reden, dann glauben sie ja nicht, dass Sie damit irgendetwas kommunizieren, was erkenntnisträchtig oder die Kommunikation motivierend, gar vertrauensstiftend wäre. |
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@ut
"Na endlich, klappt doch endlich sind wir wieder beim Sie. Ja, bin ich und zwar mindestens solange, bis Sie Ihre unerträgliche Sprache mit so nur allzu bekannten Ausdrücken wie "Unrat" und "Herr Itzig witzig" mir gegenüber sich entschuldigend zurückgenommen haben." Herr Professor Unrat, alias Uwe Theel., da darf Sie das Publikum hier unverfälscht hochfahrend, anmaßend unverfroren erleben. Wie und ob das da mit uns in welcher Form "Sie oder Du" weitergeht, werden nur wir beide gemeinsam in gegenseitiger Abstimmung bestimmen oder gar nicht. Schreiben Sie sich das verdammt noch einmal hinter ihre grinsenden Binsen. Das mit dem Unrat bezog sich in literarischen Bezügen auf " kommt Zeit, kommt Rat, kommt Unrat?" Sie haben sich für die Unrat entschieden, weil Sie uns keine Zeit lassen wollen und schon gar nicht sich selber. Zum Siezen, wie Duzen gehören immer noch zwei. |
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Ist diese Art einen Block zu schreiben sowas wie "Polit-Wort-Kunst", oder wie ist das zu verstehen?
Welche Drogen muss dazu nehmen, sowas hinzubekommen? Oder ist das eine Art Ratespiel: Wer entdeckt den einen sinnvollen Satz darin? Ich habe für mich zumindest eine interessant klingende Phrasen-Frage entdeckt, die andere vielleicht mal zum Nachdenken anregen könnte. Sie lautet: "Kommt Lohnarbeit unserer Welt teuer zu stehen?" ...das gefällt mir. Werde ich in meinem Umfeld ausprobieren. Hab ich jetzt gewonnen? Bekommt man da vom Freitag was? |
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@Tiefendenker
".."Kommt Lohnarbeit unserer Welt teuer zu stehen?" Das ist tatsächlich die entscheidende Frage, die im ganzen gedanken Wirrwarr zu entdecken war. BRAVO! 99 Punkte und vielleicht eine Freikarte für den Freitagssalon am 07. September 2011 im Maxim Gorki Theater? |
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@JP
In Zusammenhang mit dem Kapitalismus ist die frage nach der Moral doch müßig, was noch nicht einmal heißen soll, das der Kapitalismus vollkommenm unmoralisch sei. Ich finde die Frage ganz einfach müßig. Es freut mich für Dich ,dass Du mit UT so einen fleißigen Kommentator gefunden hast, der so gut auf Dich eingehen kann. Inhaltlich stimme ich ihm oft zu. Manchmal finde ich im Persönlichem die Antworten von UT etwas streng oder "pingelig" ;) wie sachichma sagt. Er gibt sich Mühe bei der Kritik und Du bei Deinen Blogs. Ihr solltet Euch beide unabhängig von der inhaltlichen Ebene achten und respektieren. Vielleicht könnt ihr Euch ja mal persönlich treffen und einen gemeinsamen Blog machen? Herzliche Grüße por |
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@por
Mensch por, Du hast ja Qualitäten eines Mediators. Deine Bemühungen rühren mich an. Gleichzeitig erstaunst Du mich, dass Du Dich im Für und Wider der Argumente so bedeckt hälst. In diesem Blog geht es doch um die Überfrachtung von Begriffen wie Kapitalismus, wie Kommunismus bis zur Absurdität, diese zu Gunsten und Lasten bestimmter Interessen als Gespenster zu denunzieren. Inzwischen kommen sowohl dem Kapitalismus wie Kommunismus die inneren wie äußeren Feinde abhanden., weil wir immer weniger in äußere, innere, sondern in zusammen wachsenden Kategorien und Maße in einer Welt leben. Der Kapitalismus wird in Diskursen dagegen, wie der Kommunismus immer noch als Moralkeule angestrengt bemüht, um Diskurse im Sinne der unhaltbaren Lagerkonstruktionen- und -erhaltung inhaltlich abzuwürgen. siehe: www.zeit.de/kultur/2011-08/slavoj-zizek-interview/komplettansicht zeit.de Datum 25.8.2011 - 13:35 Uhr Philosoph Žižek "Der autoritäre Kapitalismus ist der Gewinner der Krise" Žižek: Da der Kapitalismus heute keinen äußeren Feind mehr hat, stößt er an seine inneren Grenzen. Dies geschieht vor allem im Hinblick auf die Frage der Ökologie und die des intellektuellen Eigentums. In beiden Bereichen wird das Privateigentum als universelles Prinzip infrage gestellt. In beiden Bereichen sind wir mit Gemeingütern konfrontiert, die sich nicht in diesen Kategorien denken lassen. Bei Luft und den Meeren zum Beispiel ist das offensichtlich, aber auch in Computernetzwerken finden sich ähnliche Phänomene. Dort handelt es sich fast um klassischen historischen Materialismus. Die Produktionsmittel haben sich gewandelt und erfordern neue gesellschaftliche Modelle |
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@por
ergänzend: "Ich vertrete nicht die These, dass der Kapitalismus ein Gespenst sei, sondern als solches medial kommuniziert werde, wie Karl Marx auch nicht behauptet hat, dass der Kommunismus ein Gespenst sei, sondern auch nur darauf verwies, dass der Kommunismus als solche von den alten Mächten kommuniziert werde." |
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@ Joachim Petrick schrieb am 30.08.2011 um 23:49
Wie oft denn noch dieser von Ihnen unerklärte Satz? Por hat Recht: Der Kapitalismus kann keine Moralkeule sein, da er als Stichwort eines Argumentes - ob richtig oder falsch - keine moralische Kraft entfalten kann, die Kritik an etwas zweitem oder dessen Urheber zum verstummen zu bringen kann. Ansonsten: Schon gelesen und bedacht und verstanden? >>> www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/moralkeule-kapitalismus#comment-307121 Nachtrag zu Žižek: Die Grenzen von denen Žižek spricht sind die der Akkumulation (nach Marx). Ferner weist Žižek daraufhin, dass eben nicht alles und jedes unter das Kapital subsummiert werden kann, wenn die Menschheit überleben will, er gibt Beispiele dafür (auch auf diesen Umstand hat schon der junge Marx in den Frühschriften (Ökonomisch-philosophische Manuskripte) hingewiesen. Žižek fordert eine Neue Gesellschaft aus Einsicht in den realen Kapitalismus, die die marx`sche Methode ihm schafft. Diese Methode wendet er gegenüber der Kapitalistischen Praxis an, die für ihn kein Gespenst ist und es ist dabei ganz unerheblich, ob irgendeiner den kapitalismus zur. Angstmache bei den Massen als "Gespenst" kommunizierte. Das ließe sich mit zwei Sätzen Ideologiekritik widerlegen. An dieser Zwergenaufgabe scheinen Sie interessiert zu sein, ohne selbst Ideologiekritik zu üben, üben zu können, übersehen dabei die Titanenaufgabe den herrschenden Kapitalismus als das zu begreifen was er ist, um ihn praktisch zu überwinden, da das nur auch mit linker Theorie geht, der Sie wie jeder Theorie abhold zu sein scheinen. Žižeks geforderte "Neue Gesellschaftsmodelle" sind solche eines Sozialismus/Kommunismus, die Sie ablehnen soweit ich verstanden habe. Sie sollten Žižek nicht gegen ihn selbst anwenden, wenn Sie versuchen damit Ihr eigenes, wenn auch bisher verborgengehaltenes Modell zu verteidigen, bzw. zu beweisen, dass die marx`sche Kritik an Ihr ende gekommen sei. Marx hat übrigens kein "Neues Gesellschaftsmodell" entworfen, sondern in der Kritik der politischen Ökonomie nur entdeckt, wie der Kapitalismus wirklich, praktisch funktioniert. Marxens Werk ist unvollendet, aber nicht ziellos. Lesen und Lernen! |
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@Uwe Theel
Warum fällt es Ihnen so unduldsam schwer, sich bei Fragen, die hier nicht an Sie, sondern an andere adressiert gerichtet, deren Beantwortung Sie darüberhinaus an anderer Stelle verweigerten bzw. an meiner Sache vorbei beantwortet haben, zunächst einmal achtsam und geduldig zurückzuhalten?, damit ich hier auch einmal eine zweite Meinung, neben der Ihrigen, erfahre? Ist soviel Selbstdisziplin von Ihnen zuviel verlangt? Mich ärgert durchweg ihr anmaßend unduldsamer Unterton, dass es mir äußerst schwerfällt überhaupt in Ruhe zu registrieren, ob und was Sie zur Sache selber vorzutragen haben. Dass Sie mir den Marx & Engels einladend näher brigen könnten, wenn ich diesen nicht schon nahe wäre, ist da kaum anzunehmen. Im übrigen, was heißt hier: "Lesen und Lernen!" Erstens sind Sie n. m. E. weit von Ihrer eigenen Maxime, mutmaßlich aus guten Gründen, weit weit entfernt. Zweitens, geht es nicht um das Deuten der Welt und der Autoren wie Marx und Engels, sondern um das Verändern und sei es sich selbst. Da hat jeder sein eignes Tempo. wie wir ja beide gerade in Reinkultur erleben!, oder? |
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@ut
"Marx hat übrigens kein "Neues Gesellschaftsmodell" entworfen, sondern in der Kritik der politischen Ökonomie nur entdeckt, wie der Kapitalismus wirklich, praktisch funktioniert. Marxens Werk ist unvollendet, aber nicht ziellos." Hat hier jemand behauptet Marxens Werk sei ziellos? "...wie der Kapitalismus wirklich, praktisch funktioniert" Nun bleiben Sie einmal dialektisch, denn auch das ist nur eine These. Ist es nicht eher so, dass die Dialektik der Historie der Lieferung vollendeter Gesellschaftsmodelle den Raum verweigert, auch wenn wir wundersam, gemäß der unsichtbaren Hand Adam Smith in der Marxens Modellanhaftung gelandet sind, die Marx argumentativ kitzelig belesen hervor kritisiert? |
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@por
"Inhaltlich stimme ich ihm oft zu" an welchen Stellen in welchen Teilen denn? |
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@por
"Er gibt sich Mühe bei der Kritik und Du bei Deinen Blogs. Ihr solltet Euch beide unabhängig von der inhaltlichen Ebene achten und respektieren. " Eine wahrhaft gelassen geschriebene Weisheit hohen Grades. Ich gebe mir alledings nicht nur mit meinen Blogs sondern auch mit meiner Kritik u. a. an Uwe Theel zeitaufwendig Mühe. Daran möchte ich Dich schon bei Deinen Mediationsbemühungen erinnern. |
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@ Joachim Petrick schrieb am 31.08.2011 um 01:31
Mich ärgert durchweg ihr anmaßend unduldsamer Unterton, dass es mir äußerst schwerfällt überhaupt in Ruhe zu registrieren, ob und was Sie zur Sache selber vorzutragen haben. Da haben wir den Irrtum Ihrerseits in nuce: Was sie für Unduldsamkeit halten ist mein in der Sache nicht einer Ansicht sein mit Ihnen . Sie interpretieren alles, was ich inhaltlich gegen Ihre Texte, deren "Aussagen" kritisch einwende (Sachebene), als persönliche Kritik an Ihnen als Mensch (interpsychologische, persönliche Ebene). Warum Sie diese falsche Identifikation vornehmen, die Gründe müssen Sie bei sich suchen; bezeichnend ist, dass Sie umgekehrt tatsächlich laufend explizit "psychologische" Anahmen über meine Schreibmotivation, mein Theorieverständnis machen, an keiner Stelle aber jemals sich auf eine Sachdiskussion (auch theoretischer Art) zum Thema einlassen. Dass Ihre "hergelachten Fragen" als meißtens sinnlose Behauptungen das nicht ersetzen können (s. z.B. Fahrenheit 451Nichtverstehensbekundungen im Nachbarblog) müßten auch Sie inzwischen einsehen können. Ihre Behautungen im Zusmmenhang des Charakters der marx`schen Theorie entbehren jeder rationalen, wissenschaftlichen Grundlage, was ich nicht aus Unduldsamkeit oder Rechthaberei sage, sondern weil ich diese studiert habe und gelernt habe sie zu verstehen. Bei Ihnen erkenne ich immer nur Versatzstücke davon, die sie in aller Regel sehr unmarxistisch neu zusammensetzen - sie halten das für Kunst, ws ich ebenfalls nicht nachvollziehen kann -, um dann zu behaupten, mit Marx komme man nicht weiter. - Freilich so kann man es auch machen. ich tue es nicht so. |
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@JP
"Ich gebe mir alledings nicht nur mit meinen Blogs sondern auch mit meiner Kritik u. a. an Uwe Theel zeitaufwendig Mühe." Natürlich. Nur, ich meinte die Haupttendenz. Du schreibst Blogs. UT bietet Dir Analysen. Was Du draus machst, ist Deine Sache. Ich habe Dich früher immer für Deine Eleganz und Stilistik im Schreiben gelobt. Ich meine immer noch , dass es bei Dir sehr fließt und Vieles liest sich in meinen Ohren sehr klang voll und ich vermute große Horizonte dahinter. Bei dir habe ich aber manchmal Sätze, bei denen es mir sehr schwer fällt, sie zu verstehen. Ich finde das schade. Ich glaube , dass Du was zu sagen hast, über das man durchaus diskutieren kann und wohl auch sollte. Um inhaltlich detaillierter Stellung nehmen zu können, müßte ich mir sicher sein, Deine Sätze richtig verstanden zu haben. Früher habe ich da einfach meinem Gefühl vertraut. Die Kommentare von UT haben mir aber klar gemacht, dass das Selber denken durch nichts zu ersetzen ist. Im Augenblick käme ich mir wie ein Hochstapler vor, wenn ich detaillierter auf Deine inhaltlichen Positionen eingehen würde. Insofern hast Du UT auch eine Menge zu verdanken, weil der sich gründlich mit Deinen Texten auseinandergesetzt hat und wohl auch vielen Leuten überhaupt erst einmal klar gemacht hat , was die Motive Deines Schreibens sind oder sein könnten. Ihr seid ja kontrovers. Jetzt setzen sich doch sehr viele Leute mit Deinen Texten auseinander und das möchte doch jeder Blogger? ;) Liebe Grüße por |
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@JP
"Ich gebe mir alledings nicht nur mit meinen Blogs sondern auch mit meiner Kritik u. a. an Uwe Theel zeitaufwendig Mühe." Natürlich. Nur, ich meinte die Haupttendenz. Du schreibst Blogs. UT bietet Dir Analysen. Was Du draus machst, ist Deine Sache. Ich habe Dich früher immer für Deine Eleganz und Stilistik im Schreiben gelobt. Ich meine immer noch , dass es bei Dir sehr fließt und Vieles liest sich in meinen Ohren sehr klang voll und ich vermute große Horizonte dahinter. Bei dir habe ich aber manchmal Sätze, bei denen es mir sehr schwer fällt, sie zu verstehen. Ich finde das schade. Ich glaube , dass Du was zu sagen hast, über das man durchaus diskutieren kann und wohl auch sollte. Um inhaltlich detaillierter Stellung nehmen zu können, müßte ich mir sicher sein, Deine Sätze richtig verstanden zu haben. Früher habe ich da einfach meinem Gefühl vertraut. Die Kommentare von UT haben mir aber klar gemacht, dass das Selber denken durch nichts zu ersetzen ist. Im Augenblick käme ich mir wie ein Hochstapler vor, wenn ich detaillierter auf Deine inhaltlichen Positionen eingehen würde. Insofern hast Du UT auch eine Menge zu verdanken, weil der sich gründlich mit Deinen Texten auseinandergesetzt hat und wohl auch vielen Leuten überhaupt erst einmal klar gemacht hat , was die Motive Deines Schreibens sind oder sein könnten. Ihr seid ja kontrovers. Jetzt setzen sich doch sehr viele Leute mit Deinen Texten auseinander und das möchte doch jeder Blogger? ;) Liebe Grüße por |
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@por
"Jetzt setzen sich doch sehr viele Leute mit Deinen Texten auseinander und das möchte doch jeder Blogger? ;)" Wer möchte da widersprechen. Wenn Dir Sätze von mir unverständlich sind, möchte ich Dich zu unser beiden gegenseitigen Verständnis bitten, da nachzufragen. Fragen steht nicht für Hochstapelei. Deine liebenswerten Worte lassen mich die ganze Veranstaltung mit diesem Text zu ganz neuen Überlegungen kommen, nämlich, ob Uwe Theel bei günstiger Gelegenheit, sich nach eigenem Bekenntnis als studierter Marxist in Szene setzend, seine Analysen hinsichtlich Karl Marxens Thesen, Blog Raum greifend, transportierend unters Volk zu bringen sucht, auch wenn es nur marginal am Rande um Karl Marx geht? Denn der hat ja nicht das Kapital erfunden, sondern achtbar umfassende Thesen zu Thesen vom und zum Kapital selber verfaßt, die andere, wie Uwe Theel als Marx Apologeten in eine hegemoniale Deutungsmacht der Welt umdeutend kommunizieren? In meinem Blog geht es um das Phänomen in den Medien, Alltagsbegriffe wie Scham, Kapital, Gemeinschaft(Kommunismus) als Moralkeule zu instrumentalisieren. Mit dem Kommunismus wurde das im 19./20.Jahrhundert praktiziert, mit dem Kapital wird das womöglich paralell und insbesondere heute zu bestimmten "Angstreibenden" Zwecken praktiziert, auch wenn die Welt ohne Kapital nicht vorstellbar scheint? Darin liegt meine Fragestellung in diesem Blog und nicht darin, ob ich Karl Marx richtig verstehe. Wenn ich mich da weiterbilden wollte, würde ich das hier in einem anderen Blog bekunden. Ungebetener Rat "Unrat" von Leuten voll des Rates wird immer für alle Beteiligten wenig lieb und am Ende umso teuerer wahrgenommenen. . Nicht das Kapital, das bereits da, das in Bildung ist, ist per se schlecht, sondern mutmaßlich das, was die Menschen und Gesellschaften aus dem Umgang mit dem Kapital machen? "Die Kommentare von UT haben mir aber klar gemacht, dass das Selber denken durch nichts zu ersetzen ist." das ist ein satz mit dem ich mich schwer tue, weil Uwe Theek n. m. E. gerade das Selbstdenken zu untergraben sucht!? Aber unsere Welt ist voller Wunder"Wer das Böse sucht, das Gute schafft!?" Selbstdenken beginnt übrigens damit, die Scheu abzulegen, nachzufragen, wenn jemand oder in diesem Fall Du etwas nicht versteht!, oder? tschüss Jochen |
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@JP
"Spukt das Gespenst des Kapitalismus in unser aller Köpfen?" Wieso ist der Kapitalismus ein Gespenst? Er existiert doch real. "Ein Gespenst geht um in der Welt - das Gespenst des Kapitalismus." Ich glaube nicht an Gepenster. Der KapitaLISMUS EXISTIERT REAL. |
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@por
Du erhälst 99 Punkte, Du hast aufgepaßt, bist nicht auf das Gerede vom Gespenst des Kapitalismus, Horst Köhler nennt es Monster, hereingefallen?, kannst die Gefahrenlagen des Kapitalismus frei von Panik mit Erkenntnisgewinn registrieren? Ich wünsche es Dir und uns! |
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@JP
Danke. ;) |
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@ Joachim Petrick schrieb am 02.09.2011 um 15:33
1.) Wenn Dir Sätze von mir unverständlich sind, möchte ich Dich zu unser beiden gegenseitigen Verständnis bitten, da nachzufragen. - Na sowas und da warte ich trotzdem immer noch auf die Antwort, wer konkret auf welche Weise heute mit dem Kapitalismus wem Angst macht, und warum er das nicht sollte. - Auch habe ich immer noch nicht erfahren warum dieses Vorgehen eines mit "Moralkauele" sei, d.h. welches moralische Argumentdenn dabei transportiert würde, um den anderen (wen?) zum Schweigen zu bringen? Soviele Fragen, so wenig Antworten von JP **************************************************************** 2.) "Die Kommentare von UT haben mir aber klar gemacht, dass das Selber denken durch nichts zu ersetzen ist." (Por) das ist ein satz mit dem ich mich schwer tue, weil Uwe Theek n. m. E. gerade das Selbstdenken zu untergraben sucht!? (JP) Wenn Sie mir bitte mal erklären könnten, JP, wie man Ihnen konkret das eigene "Nachdenken untergraben" kann und dann ein Beispiel geben, wie mir das gelänge wäre ich dankbar. |
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@Uwe Theel
"- Na sowas und da warte ich trotzdem immer noch auf die Antwort, wer konkret auf welche Weise heute mit dem Kapitalismus wem Angst macht, und warum er das nicht sollte." So einschüchternd im kommunikativen Versuch ihr Unterton süffisant anklingt, so einschüchternd wird mit den Begriffen Kapitalismus, Kommunismus weiterhin medial umgegangen. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Während früher die Begriffe Kommunismus, Kapitalismus vornehmlich dazu instrumentalisiert wurden, Fronten heisser und kalter Kriege aufzubauen, indem jeder für sich Meinungssoldaten/innen um sich scharte, um gegen den anderen als Feind zu agieren, zu agitieren, wandelt sich der Gebrauch der Begriffe Kommunismus, Kapitalismus n. m. E. zunehmend hin zur gemeinsam koordinierten Verbreitung von allgemein gesellschafltichen Zuständen der Art von politisch- metaphysischen Ohnmachtsgefühlen "Das ist so, da kann unsereiner nichts machen" , weil beiden, dem Kapitalismus, wie dem Kommunismus ideologisch die inneren und äußeren bekennenden Freunde wie Feinde abhanden gekommen. Also tut man sich für großangelegt globale Projekte, u. a. dem Projekt globaler Akzeptanz ud Toleranz gegenüber politisch materieller Korruption/Subventionsbetrug bei Gelegenheit auch schon einmal, zweimal und dann immer öfter zusammen? "Wenn Sie mir bitte mal erklären könnten, JP, wie man Ihnen konkret das eigene "Nachdenken untergraben" kann und dann ein Beispiel geben, wie mir das gelänge wäre ich dankbar." Ob Sie es können, kann ich nicht einmal sagen, aber, dass Sie dies hier im Blog wiederholt versuchten, indem Sie das Thema dieses Blogges in andere, in Fragend der Analyse der Thesen Marxens verschoben. Ihre Art des Agierens hat n. .E. die Wirkung von Einschüchterungen, um weitergehed eingehenden Anreizen zu Fragen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das kenne ich noch sehr gut aus Tagen der DKP- , K- Gruppen Treffen in Hamburg und Westberlin. Da scheinen Sie mir nicht frei von. So ist das eben mit alten Leiden!, oder? |
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@ Joachim Petrick schrieb am 02.09.2011 um 20:25
Lassen wir das mit der Süffisanz lieber weg, Ironie würde ich zugestehen. ad rem: 1) Ihr ganzer langer zentraler Absatz, 1)"Während früher die Begriffe Kommunismus, Kapitalismus vornehmlich dazu instrumentalisiert wurden, Fronten heisser und kalter Kriege aufzubauen, indem jeder für sich Meinungssoldaten/innen um sich scharte, um gegen den anderen als Feind zu agieren, zu agitieren, wandelt sich der Gebrauch der Begriffe Kommunismus, Kapitalismus n. m. E. zunehmend hin zur gemeinsam koordinierten Verbreitung von allgemein gesellschafltichen Zuständen der Art von politisch- metaphysischen Ohnmachtsgefühlen "Das ist so, da kann unsereiner nichts machen" , weil beiden, dem Kapitalismus, wie dem Kommunismus ideologisch die inneren und äußeren bekennenden Freunde wie Feinde abhanden gekommen. Also tut man sich für großangelegt globale Projekte, u. a. dem Projekt globaler Akzeptanz ud Toleranz gegenüber politisch materieller Korruption/Subventionsbetrug bei Gelegenheit auch schon einmal, zweimal und dann immer öfter zusammen?" bleibt mir im Zusammenhang ihres Blogthemas weitgehend unverständlich, teilweise schon rein aus syntaktisch-semantischenen Gründen. Dass dem Westen in gewisser Weise der kommunistische Feind abhanden gekommen ist, scheint nur auf den ersten Blick (Blockkonfrontation) stimmig, aber dass das bürgerliche Lager dem Sozialismus/Kommunismus verziehen hätte, oder ihn als relae Perspektive anerkenne, stimmt nicht. Weiterhin wird, wenn er nicht unbedingt bekämpft werden muß, auf allen Ebenen, mit allen Mitteln vor ihm gewarnt; ersatzweise nimmt man auch den Islamismus. Bleibt aber immer noch Ihre zentrale These, bzw. meine Frage "Wer schwingt die Moralkeule "Kapitalismus" gegen wen? und dazu haben Sie wieder nichts gesagt. Ihre abstrakt bleibende These einer Allianz kapitalistischer Kräfte und kommunistischer Kräfte untermauern Sie mit keinerlei Fakten - eben noch stellten Sie zudem fest, dass der Kommunismus als Feind abhanden gekommen sei. Wer also konkret tut sich mit wem gegen wen "auch schon einmal, zweimal und dann immer öfter zusammen"? Die Ohnmacht- und Angstgefühle der Massen kann ich mir jedenfalls innersystemisch sehr gut erklären. Dieses System macht daher z.B. in Deutschland durch die INSM Werbung für den Kapitalismus, verbreitet in seinem Namen aber keine Angst. 2) Ihre These, ich würde Ihr Blogthema unzulässig "in Fragen des Marxismus verschieben" (ich interpretiere diesen leicht unverständlichen Ausdruck so, dass Sie meinen, ich sollte Ihre Texte keiner Kritik unterziehen, die Kriterien marxistischer Analyse genügt) ist natürlich haltlos: Die Methode meiner Kritik steht mir frei. Sie könnten mir höchstens deren fehlerhafte Anwendung nachweisen, was Sie bisher nie erfolgreich taten. Da sie zudem darauf bestehen selbst linker Theorie sich zu bedienen, könnte ich Ihnen tatsächlich "den Wind nur dann aus den Segeln nehmen", wenn meine Analyse belegte, dass Ihre Analyse/These/Behauptung fehlerhafter als meine Kritik wäre, Sie haben letzteres aber noch nie zugestanden. Ansonsten wäre mein marxistischer Kritikversuch in keiner Weise ein Verstoß gegen irgendeine Regel politischer Diskussion. Mir scheint eher, Sie seien der Meinung, Marxismus als Methode der Kritik sei unzulässig. Dieswäre unideologisch zu beweisen. Aber ich habe leider bisher nicht registrieren können, dass Sie sich auf mehr als unbelegt Behauptungen, bzw. meistens sehr unverständliche Fragen von Ihrer Seite in die Diskussion einliessen, meine Gegenargumente werden von Ihnen praktisch nie argumentierend beantwortet. Auch hier allenfalls Gegenfragen oder "steile Thesen" (Originalton JP) 3) Bleibt Ihr altmodischer K-Gruppenvorwurf, den ich als Nichtmitglied einer K-Gruppe allenfalls vom RCDS gewohnt war damals nach 1968. Da mögen sie ja - wann eigentlich - schlechte Erfahrung gemacht haben, mich unbekanntermaßen zu ihren alten Erfahrungen da in einen Topf zu werfen ist ebenso nicht zulässig, besonders da sie dies inhaltlich wieder nicht belegen. Wenn Sie mein Marxismuswissen einschüchtert, dann ist Ihres entweder geringer als meines, oder sie agieren von einem anderen Standpunkt aus, kommen damit aber nicht so recht zu Potte. Sollte ich deswegen unter meinen Möglichkeiten agieren. 4) Wegen der "alten Leiden" wünsche ich auf jeden Fall gute Besserung. |
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@Uwe Theel
"bleibt mir im Zusammenhang ihres Blogthemas weitgehend unverständlich, teilweise schon rein aus syntaktisch-semantischenen Gründen. Dass dem Westen in gewisser Weise der kommunistische Feind abhanden gekommen ist, scheint nur auf den ersten Blick (Blockkonfrontation) stimmig, aber dass das bürgerliche Lager dem Sozialismus/Kommunismus verziehen hätte, oder ihn als relae Perspektive anerkenne, stimmt nicht. Weiterhin wird, wenn er nicht unbedingt bekämpft werden muß, auf allen Ebenen, mit allen Mitteln vor ihm gewarnt; ersatzweise nimmt man auch den Islamismus" Was bei Ihnen ungetrennt daherkommt, sind Ihre meinung und ihre Fakten. Warum tun Sie das, um unanfechtbat zu wirken? ist es nicht eher so, dass insbeondere seit Nine Eleven 2001, Kommunsimus und Kapitalismus untergehakt, einen neuen Feind, den Islamismus erfunden haben, den die UdSSR von 1979- 1989 vergeblich in Afghanistan bekämpft? Sie gehen immer noch nicht auf mein Argument ein, dass sowohl der Kommunismus als auch Kapitalismus, denen heute Niemand wirklich mehr beikommen will, geradezu eine metaphysische Ohnmacht verbreitend, spekulierend als Gespenst an den Weltbörsen politisch gehandelt werden? |
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@Uwe Theel
"Die Ohnmacht- und Angstgefühle der Massen kann ich mir jedenfalls innersystemisch sehr gut erklären. Dieses System macht daher z.B. in Deutschland durch die INSM Werbung für den Kapitalismus, verbreitet in seinem Namen aber keine Angst. " Die INSM sehe ich eher im Bunde mit solchen Globalplaern wie die bertelsmann Stiftung in der Nähe von medialen Versuchen, die Welt vom Gelde befreiend, in vorherige Despotien säkularer, klerikaler Prägung zurückzuführen. Dass da der Kapitalmarkt bis auf Weiters als Übrigens sind da die RCDS- und K- Gruppen ähnlich gestrickt, weil in allen Gruppen das umwerfende Motto gilt, Meinungen, ungetrennt von Fakten, als Wirklichkeiten einschüchternd an neue Gruppen Kandidaten/innen heranzuiführen |
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@ Joachim Petrick schrieb am 03.09.2011 um 11:39
Was bei Ihnen ungetrennt daherkommt, sind Ihre meinung und ihre Fakten. Warum tun Sie das, um unanfechtbat zu wirken? Was soll das? Bloß weil sie ihre Behauptungen ("Meinung" ohne Fakten heranzuziehen nur unblegt in den raum stellen, muß ich dies dann ebenso unwissenschaftlich verfahrend auch tun? z.B. so: "ist es nicht eher so, dass insbeondere seit Nine Eleven 2001, Kommunsimus und Kapitalismus untergehakt, einen neuen Feind, den Islamismus erfunden haben, den die UdSSR von 1979- 1989 vergeblich in Afghanistan bekämpft? Sie gehen immer noch nicht auf mein Argument ein, dass sowohl der Kommunismus als auch Kapitalismus, denen heute Niemand wirklich mehr beikommen will, geradezu eine metaphysische Ohnmacht verbreitend, spekulierend als Gespenst an den Weltbörsen politisch gehandelt werden?" Das ist alles ahistorisches und unbelegtes Ideologiegespinnst und sprachlich verworren, mit dem Sie wahlweise bürgerlicher oder gar rechter Indoktrination auf den Leim gehen. Die UDSSR hat in Afghanistan ihre post 1945 Hegemonialstellung und strategischen Zugang zum Erdöl wahren wollen, aus dem selben Grund haben die USA die Taliban erst unterstützt und dann fallen lassen. Das ist aber keine Zusammenarbeit von Kapitalismus und Kommunismus gewesen, eher das Gegenteil. Nach dem Zusammenbrauch der UdSSR gibt es keinen Kommunismus mehr, der auch nur ansatzweise mit dem Kapitalismus als globaler Erscheinung gleichgesetzt werden könnte, das Hirngespinnst einer Koalition aus beiden schon gar nicht. Der "Kampf degen den Islamismus" ist einen Erfindung des Westens in Ermanglung des selbst als gewonnen erklärten Kampf gegen den Kommunismus. Was China als formal Kommunistisches land betrifft, so müsste erst einmal diskutiert und belegt werden, inweiweit dessen Wirtschaftspolitik , bzw. Gesellschaftspolitik das eine oder das andere wäre, oder schon etwas Drittes und welche Koalition im Weltmaßstab hier tatsächlich eingegangen werden. Mit "Steilen Thesen" à la JP klärt man solches aber nicht, und ich werde es hier auch nicht tun, da ich die "JP-Antworten", die nur die Kommentarzahl hochtreiben sollen, voraussehe. |
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@Uwe Theel
"Sie gehen immer noch nicht auf mein Argument ein, dass sowohl der Kommunismus als auch Kapitalismus, denen heute Niemand wirklich mehr beikommen will, geradezu eine metaphysische Ohnmacht verbreitend, spekulierend als Gespenst an den Weltbörsen politisch gehandelt werden?" Bundespräsident a. D. Horst Köhler, vormals Direktor beim IWF, davor Staatssekretär im Bundesfinanzministerium während der Verhandlungen über die deutsch- deutsche Währungsunion, den Deutschen Einheitsvertrag 1990, sprach letztes Jahr, ohnmächtig das Gespenst des Kapitaliswmus beschwörend, von den Monstern am Weltfinanzmarkt, dessen Deregulierung er selber aktiv betrieben hatte. |
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@Uwe Theel
"Das ist alles ahistorisches und unbelegtes Ideologiegespinnst und sprachlich verworren, mit dem Sie wahlweise bürgerlicher oder gar rechter Indoktrination auf den Leim gehen." Das sind diese durchweg von Ihnen praktizierten Versuche, die Meinungsfreiheit verkürzend, Meinungen Andersdenker in alten Koordinatensystemes des Kalten Krieges, der Heissen Kriege und Vorkriege abwertend einzuschüchtern. |
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@Uwe Thel
"Die UDSSR hat in Afghanistan ihre post 1945 Hegemonialstellung und strategischen Zugang zum Erdöl wahren wollen, aus dem selben Grund haben die USA die Taliban erst unterstützt und dann fallen lassen. Das ist aber keine Zusammenarbeit von Kapitalismus und Kommunismus gewesen, eher das Gegenteil." Angenommen Ihre steile Thes träfe zu, sind dann nicht die sichtbaren Konsequenzen aus diesem heillosen Geschehen um Afghanistan, dass Russland und die USA nun einen gemeinsamen Gegner, den angeblich erstarkten Internationalen Terrorismus nach Nine Eleven aus der Taufe gehoben haben? |
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@ut
"Nach dem Zusammenbrauch der UdSSR gibt es keinen Kommunismus mehr, der auch nur ansatzweise mit dem Kapitalismus als globaler Erscheinung gleichgesetzt werden könnte, das Hirngespinnst einer Koalition aus beiden schon gar nicht. Der "Kampf degen den Islamismus" ist einen Erfindung des Westens in Ermanglung des selbst als gewonnen erklärten Kampf gegen den Kommunismus." was Sie alles kühn zu meinen wissen. Okay. Eine Rose ist einen Rose , eine Meinung ist eine Meinung, ist eine Meinung. Der Kampf gegen den angeblichen Islamismus klingt hoffentlich jetzt im Wege des demokratischen Aufbruchs in den kaukasisch- arabisch- afrikanisch- islamischen Ländern ab. Welche Schlussfolgerungen ziehen Sie da auf dem Hintergrund Ihrer obigen Meinung? |
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@ut
"Was China als formal Kommunistisches land betrifft, so müsste erst einmal diskutiert und belegt werden, inweiweit dessen Wirtschaftspolitik , bzw. Gesellschaftspolitik das eine oder das andere wäre, oder schon etwas Drittes und welche Koalition im Weltmaßstab hier tatsächlich eingegangen werden." Für einen studiert bekennenden Marxisten wie Sie eine ziemlich beliebig unfundiert daherkommende Meinung. Okay! |
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@ut
"Mit "Steilen Thesen" à la JP klärt man solches aber nicht, und ich werde es hier auch nicht tun, da ich die "JP-Antworten", die nur die Kommentarzahl hochtreiben sollen, voraussehe." Sie scheinen nicht nur studierter Marxist, sondern des Gedankenlesens mächtig. Frage: Wer war zuerst da, der studierte Marxist oder der Gedankenleser Uwe Theel? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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