luggi

go raw now

08.01.2012 | 21:31

Hilfe! Schmerztablette ist kaputt.

Mach ich doch heute, nach einem gewissen Blogeintrag, einen lebensgefährlichen Selbstversuch.

Ich habe nichts, nicht einmal etwas gegen Experimente. Aber lassen wir das sein. Hab'  ich eine angefangene Packung Schmerztabletten zur Hand genommen. Erst einmal den Waschzettel gelesen (also Bypackzettel) und todesmutig in das Abenteuer, also teuer ohne Häme, gestürzt. Es kostete mich einige Überwindung, mehr dem natürlichen Abschluckreflex, dieses Trockenpaket zu überwinden. Mit Flüssigkeit funzt es.

Ab jetzt hieß es abwarten. Nichts passierte. Keine Schmerzen tauchten auf, die dann wieder verschwinden sollten.

Jetzt habe ich vermehrt Angst vor den Nebenwirkungen, als vor den versprochenen Wirkungen.

Bevor hier so der eine oder andere antwortet, empfehle ich mal Dr. Guhgel bei der Suche nach Tod durch Nebenwirkungen, Erztepfusch, Arzneimitteltest etc..

Homöopathie scheint bei Nebenwirkungen das kleinere Übel  zu sein ... Krankheiten heilt die Natur ... deshalb gibt es sie .... also die Natur.

Komisch, neben anderen intelligenten Lebewesen hat nur der Homo sapiens sapiens Erzte in seinem Portfolio ... vielleicht ist diese Spezies, bis auf wenige Ausnahmen, doch nicht so intelligent.

 
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Kommentare
s0cialliberalism schrieb am 08.01.2012 um 21:39
Wahre Worte. Aber unsere Gesellschaft liebt Pillen für alles, nicht nur für die Gesundheit. Du willst ein glückliches Leben? Kauf dir neue Schuhe, ein tolles Computerspiel, ein neues Mountainbike, ein Snowboard! Das sind auch Pillen, irgendwie.
luggi schrieb am 08.01.2012 um 21:49
... die Droge nennt sich Warenfetischismus ...
Ihr Pillendoktor Gmeiner Kapitalismus
Yola schrieb am 08.01.2012 um 22:19
Vorsicht luggi. Parodie, wenn sie nicht von einem Merdiziner vorgenommen wird, kann sehr schnell zum Exitus communitalis führen...
luggi schrieb am 08.01.2012 um 22:37
Nö, no problem.
Wenn dieser Merdiziner hier bei mich, also in OBB eine Chance hätte ermöglichen können, dann nur mit kwalifizierter Kwalifikation als ausgewiesener Homöopath. Sonst sind die Petrodollars gefährdet.
Dieses fundamentale Problem scheint bei der RWTH nicht vermittelt zu werden ... oder es kennt sich niemand aus, damit.
GeroSteiner schrieb am 08.01.2012 um 22:57
Ärzte, in homöopathischen Dosen verabreicht, haben nur wenige Nebenwirkungen.




Quelle: masztalerz.wordpress.com/category/medizin/
luggi schrieb am 09.01.2012 um 22:45
"Ganz Groszes Aua" (Karton 3) in deutsch? Gibt's da nicht einen Nebelaussatz auf Latein ... also so, dass ihn Erzte und Patienten nicht begreifen?
h.yuren schrieb am 09.01.2012 um 09:58
was exkrementierst du mit pillen, um den schmerz zu killen, lieber luggi?
hast du keinen holzhammer?
luggi schrieb am 09.01.2012 um 22:48
Lieber helder,
mein Holzhammer hat keine Einfuhrmöglichkeit für jegliche Art von Schamerztabletten. Deiner?
h.yuren schrieb am 11.01.2012 um 11:38
lieber luggi, hab nur einen plastikhammer für empfindliche schläge, aber ohne magazin für medizin. ist ja auch überflüssig, wenn der schlag richtig trifft.
übrigens hab ich mal in jungen jahren den alten lao dsi gelesen. der sagt, dass krankenhäuser krank machen. das sagt der vor 2 einhalb tausend jahren. wir müssen also noch ein weilchen warten, bis das alle gelesen und kapiert haben.
luggi schrieb am 12.01.2012 um 22:47
jes, Sör
luggi
Ein Indianer kennt keine Kyttasalbe.
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