Texanische Rechte erklärt trans Menschen zu ihren Feinden

Sexuelle Diskriminierung Republikaner:innen aus Texas fahren einen aggressiven Kurs gegen die LGBTQIA+-Community und versuchen mit Gesetzen gegen Transmenschen Politik zu machen
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 46/2022
„Wir verdienen es, zu leben, wo immer wir wollen, und glücklich zu sein, oder?“, fragt Mars, 30, aus Texas
„Wir verdienen es, zu leben, wo immer wir wollen, und glücklich zu sein, oder?“, fragt Mars, 30, aus Texas

Foto: Jesse Freidin

„Texas ist einer der feindseligsten Staaten, was die Rechte von LGBTQ-Menschen angeht. Besonders, was die Rechte von trans Personen betrifft“, so Christian Menefee, texanischer Staatsanwalt. Der in Texas gerade wiedergewählte Gouverneur und Republikaner Greg Abbott ist ebenso wie Generalstaatsanwalt Ken Paxton bekannt für LGBTQ-feindliche Positionen, die sie politisch verankern wollen. Allein in der Legislaturperiode bis 2021 wurden 40 transfeindliche Gesetze eingereicht.

Diese Gesetze wurden nicht verabschiedet – es war jedoch die bisher höchste eingereichte Zahl von Anti-trans-Gesetzen im Land. Corinne Green von der Organisation „Equality Federation“ sieht Texas und Florida als die derzeit gefährlichsten Staaten für trans Personen an:

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