Frohe Botschaft von der Überwachungsfront

Anonymous Wie bei Faxenbooke mitgeteilt wurde, ist es begabten Privat-Forschern gelungen das ebenso überteuerte wie geheime Überwachungs-Werkzeug deutscher Spitzel zu stehlen.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Der Text dazu:

„Wichtig: Bitte weiterverbreiten! +++ Bundestrojaner gehackt! +++ #Leack +++ Hacker demontiert Münchner Sicherheitsfirma: Hersteller von Regierungsspyware FinFisher gehackt! Insgesamt wurden bei FinFisher 40 Gigabyte Daten entwendet und geleakt. Diese enthalten interne Dokumente zum Staatstrojaner, Quellcode der Software, Informationen über neue Überwachungsmöglichkeiten, die Integration in ander... Mehr anzeigen

Paralel dazu wird bei Heise von einer, potentiell sicherlich möglichen, Erweiterung des Bundestrojaners berichtet.

Zu lesen ist da, dass ein fitter Hacker den Zeus-Trojaner (zur Ausspähung von Bankdaten) geknackt hat.

Er konnte den Tojaner >>umdrehen<< und damit die Hardware des Absenders infiltrieren.

Auch gelang es ihm, einen schönen Screenshot des Absenders zu schießen.

Wann dürfen wir damit rechnen schöne Bilder des beamteten Fachpersonals deutscher Dienste, bevorzugt mit ihrer kompletten Personalakte, im Netz zu finden?

Könnte es so gar gelingen die Geheinisse zu GLADIO, dem Anschlag auf das Oktoberfest und die ungelösten Rätsel um den Nationalsozialistischen Untergrund zu beleuchten?

+++++Alles andere als Froh stimmen die dazu bei Gulli veröffentlichten Informationen zur Verlogenheit von FinFisher:

"Spyware gegen politische Gegner eingesetzt

Aus den geleakten Unterlagen geht hervor, dass das Münchner Unternehmen der Regierung in Bahrain half, Spionagesoftware auf insgesamt 77 Rechnern zu installieren. Die infiltrierten Computer gehörten unter anderem Menschenrechtsanwälten sowie Oppositionsführern. Der Spähangriff erfolgte zwischen 2010 und 2012, als die Staatsmacht von Bahrain der demokratischen Bewegung des Landes mit großem Druck entgegentrat. Die Software, auch bekannt als FinSpy, verschafft Angreifern Fernzugriff auf die infizierten Rechner. Aus den Unterlagen geht zudem hervor, dass politische Gegner nicht nur in Bahrain ausgespäht wurden, sondern auch in den Vereinigten Staaten und Großbritannien.

Der Datenleak beinhaltet viele Logs, aus denen sich das Vorgehen der Regierung rekonstruieren lässt. Zu den Opfern der Spionage-Attacke gehört unter anderem der Oppositionsführer Hassan Mushaima. Nur wenige Monate nachdem sein Rechner infiziert wurde, verurteilte ihn die Regierung zu einer lebenslangen Haftstrafe.

FinFisher verbreitet seine Überwachungs-Technologie an staatliche Behörden und Nachrichtendienste. Bis dato leugnete das Unternehmen, irgendwelche Kooperationen mit Bahrain eingegangen zu sein. Angebliche Beweise für den Einsatz der Spyware im arabischen Inselstaat wies das Unternehmen von sich und begründete den dortigen Einsatz seiner Software mit Raubkopien und den verfügbaren Demoversionen. Zu den aktuellen Entwicklungen gibt es bislang keinen Kommentar von FinFisher. /rc "

08:27 09.08.2014
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Geschrieben von

fahrwax

Lieber auf dem Wagen, als unter den Rädern.... Bekennender, autonomer Pferdeknecht
fahrwax

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