Sir! No Sir!

Helden & Mutanten Die „Krise“ breitet sich aus. Sie hat einen Namen, aber der soll nicht benannt werden. Sehr klamm, aber doch alles andere als heimlich, herrscht beständiger Krieg.
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Immer im Namen des Herrn, aber auch der ist geheim.

http://imagizer.imageshack.us/v2/320x240q90/132/h4is.jpg

Ein Screenshot aus dem Film zum Thema:

http://youtu.be/cOuBo0XMFsA

Da wo „Kampf gegen den Terror“, „für Freiheit und Demokratie“ aufgedruckt wird, verbirgt sich das schlichte Interesse an der Ausbeutung und der Unterdrückung. Nur die tägliche räumliche Ausweitung ihrer Latifundien garantiert ihr wucherndes Zellwachstum zu Lasten ihrer bewusstlosen Wirtskörper.

Die neuen Feudalherren bangen alltäglich um ihre zusammen geraubten Geldberge. Ihre automatisierte Geldvermehrung laviert beständig hart an der Grenze ihrer Strategien zurRechtfertigung ihrer Existenz.

Wo über ihren „Absatzmärkten“ Schlechtwetterwolken sichtbar werden, entstehen in ihrer perversen wirtschaftlichen Logik Kriege deren Nutznießer sorgfältig verborgen werden müssen.

Die Interessenten dieser weltweiten Kriegsführung verbreiten täglich die Verschleierung ihrer Absichten. Ihr wirkliches Anliegen ist der Fortbestand der eigenen, parasitären Lebensform. Zur Erhaltung ihrer Art liefern sie regelmäßig Feindbilder die ihre persönliche Daseinsberechtigung in ein glorioses, auf Unverzichtbarkeit gerichtetes Licht rücken.

Die gläubigen Abnehmer ihrer Feindbilder werden dann zu mörderischen Arbeitseinsätzen gegen die jeweils dämonisierten „Feinde“ geschickt.

Der solcherart zum „Helden“ mutierte Gläubige darf dann alles was Mord, Raub und Schändung beinhaltet. Seiner Motivation dienen alle denkbaren Beschwörungen der ideellen Werte dieser Welt.

Aber eines darf der zum Held deklarierte Mörder gewiss nicht: in dem zu ermordenden Dämonen sein Spiegelbild entdecken und dann auch noch die eigene, beschämende Funktion erkennen.

Die Restauration von angeblichem Heldentum zum Nutzen einer parasitären feudalen Minderheit versucht sich täglich an unserer Verdummung.

Die Erinnerung an die Revolten gegen die Prinzipien von Macht und Herrschaft wird unterbunden, damit sich der Virus von eigenständigem, humanitärem Denken jenseits der herrschenden Doktrin nicht verbreitet.

Woran scheiterten die Helden für „Freiheit und Demokratie“ in Vietnam?

Ein Arschtritt für die Geschichtsschreibung der Demagogen:

„Die interne antimilitärische Bewegung in der Armee fing klein an. In dem Zeitraum von 1965 bis 1967 widersetzten sich zunächst nur einzelne Personen, die auf das Härteste bestraft wurden. Leutnant Henry Howe wurde zu zwei Jahren Zwangsarbeit für die Teilnahme an einer Antikriegs-Demonstration verurteilt. Die als “Fort Hood 3″ bezeichneten Kriegsverweigerer zu drei Jahren Zwangsarbeit für die Verweigerung der Pflicht in Vietnam. Dr. Howard Levy, ein Militärarzt, weigerte sich, Special Forces-Truppen zu trainieren und kam vor ein Kriegsgericht. Donald Duncan, ein gefeiertes Mitglied der Green Berets des United States Army Special Forces Command (U.S.A.S.F.C.), trat nach einem Jahr in Vietnam vom Dienst zurück. Korporal William Harvey und Private George Daniels wurden im Jahr 1967 bis zu zehn Jahre Gefängnis verurteilt wegen eines Treffens mit anderen Marinesoldaten auf dem Militärstützpunkt Camp Pendleton für Diskussionen, ob die Afroamerikaner in Vietnam kämpfen sollten.“

Aber dann ging es vorwärts:

„Ab 1970 bis 1971 erreichte diese Antikriegs-Bewegung ihren Höhepunkt und wurde militant. 92000 Soldaten wurden zu Deserteuren erklärt, über zehntausend gelang die Flucht nach Kanada, Frankreich und Schweden.
Tausende von Soldaten beteiligten sich am 15. Mai 1971, dem “Tag der Streitkräfte” (Armed Forces Day) an Demonstrationen auf neunzehn U.S.-Militärstützpunkten. In Vietnam entstanden zahlreiche Underground-Funk-Netzwerke. Schwarze und weisse Soldaten indentifizierten sich mit der Antikriegs- und der Befreiungsbewegung der afroamerikanischen Bevölkerung für gleiche Rechte. Kampfverweigerungen und das Eliminieren von Offizieren in Vietnam durch Granaten (Fragging) wurden zu von den Führungsspitzen als eine sich ausbreitende “Epidemie” bezeichnete Gegenwehr.“

Ein, ebenfalls gern vergessener, deutscher Denker hatte zum Thema schlüssige Gedanken:

Die grösste verschwiegene G.I.-Revolte in der U.S.-Armee

Von petrapez | Veröffentlicht: 28. Januar 2014 unter:

http://www.radio-utopie.de/2014/01/28/die-groesste-verschwiegene-g-i-revolte-in-der-u-s-armee/

Weiterführendes: Die Armee der Vereinigten Staaten von Amerika entdeckt Afrika
Somit haben wir also U.S. Army Africa, oder USARAF (Afrika-Armee der Vereinigten Staaten von Amerika), das jüngste militärische Hauptquartier in...Tote Söldner in Afghanistan: nützliche, vom Pentagon verschwiegene Hausgeister
Ein einsamer ungedankter Tod: In einer neuen Studie, die dem US-Kongress mit dem CRS Report on PSCs in Iraq and...US-Militärstudie: eine völlig kaputte Truppe – Armee ohne Moral
Psychologen verdrehen ein zunehmend verheererendes Zustandsbild der ansteigenden Morallosigkeit in Afghanistan zu einem Beweis der Kampfkraft und verkaufen es noch...

16:16 29.01.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

fahrwax

Lieber auf dem Wagen, als unter den Rädern.... Bekennender, autonomer Pferdeknecht
fahrwax

Kommentare 17

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