Wackeldackel, Führer und Verführte

NIRGENDWO? Wo bitte soll es den hingehen, vorwärts aber alles vergessen?
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Ein doller Anspruch dem wir jedoch, der eine mehr - der andere weniger, mit unseren Ver- und Gebrauchsgewohnheiten vollkommen im Wege stehen.

Krieg, Vertreibung, Hunger und Elend sind zwangsläufige Erscheinungen unserer derzeitigen Lebensart. Das die auf wackligen Beinen gerade herumstolpert und bald auf der Schnauze liegt, ist längst nicht mehr unbekannt. Nur im Zyniker entsteht dabei die reine Freude.

Wenn es nun um Propaganda und Lügen geht, auch Selbstbetrug ist ein gern und vielfach benutztes Gut, wäre ein gemeinsamer Maßstab schon sehr hilfreich. Sollten eine persönliche innere Ruhe und ein wenig Wissen, verbunden mit einem Minimum an Informationen, zu einem gesunden Empfinden führen können, wäre nun noch (knapp) Gelegenheit dazu.

Um solches Umkehren bemühte Veranstaltungen (Degrowht), initiiert von einer Vereinigung die sich auf eine – längst ermordete – kluge Frau bezieht, brachten es kürzlich auf diesen Punkt:

„Trotz technologischer Lösungsversuche für ein «Grünes Wachstum» steigen Ungleichheit und Umweltverbrauch weiter an. So steht nicht weniger als die Forderung im Raum, Formen von Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen, die unabhängig von Wirtschaftswachstum ein gutes Leben für alle ermöglichen.“

Der Link zu dieser Quelle.

Im klaren Widerspruch zu solchen Erwägungen wird aber permanent alles zur Erhaltung eines irren, Menschenfressenden Wirtschaftssystems getan. Als vernünftig erscheint das einem zunehmend größereren Teil der Menschheit, trotz dem gnadenlosen Bombardement mit den Lobpreisungen dieser Unkultur und seiner Abfälle, längst nicht mehr.

Was also nun?

Um die grauen Zellen zwischen den Ohren auf eine gewisse Vorspannung zu bringen, erscheint mir das folgende Video sehr gut geeignet.

Ich vermute stark, dass auch Rosa Luxemburg von den Intentionen des Filmes entzückt sein könnte.

Wer allerdings Antworten, statt Anstöße, erwartet kann es sich auch gleich kneifen ihn anzuschauen.

>>Kriege als Mittel zur Rettung des Finanzsystems.
Von Exportnarren und Gold- & Währungsmanipulateuren Andreas Popp im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

„Hurra, wir sind Export-Weltmeister…“ bzw. kämpfen mit dem 20-mal größeren China um diesen „Titel“. Aber werden wir dadurch wirklich reicher oder eher ärmer? Es ist an der Zeit, auch das Thema Exportüberschüsse einmal näher zu untersuchen. Immer wieder erklärt man dem Volk, dass die Deutschen am meisten vom Euro profitieren.<<

13:19 20.09.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

fahrwax

Lieber auf dem Wagen, als unter den Rädern.... Bekennender, autonomer Pferdeknecht
fahrwax

Kommentare 20

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