Hartz IV: System braucht die "Drückeberger":

Reich Vs. Hartz IV: Steuerflucht - Vergünstigungen / Steuerbetrug richten jedes Jahr - mehr als 4x soviel wirtschaftlichen Schaden an, als das ganze Hartz IV - System an Kosten verursacht!
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community
HARTZ IV: >Faulheit ist nützlich<

Eine provokante These
"Arbeitsunwillige / arbeitsfaule Sozialleistungsempfänger" sind für die Wirtschaft bzw. den Arbeitsmarkt sogar von Vorteil!

HINWEIS:
Bewusst werden hier die Vokabeln von BILD und anderen sozialfeindlichen Politikern / Medien verwendet.
Die FHP macht sich diese jedoch nicht zu eigen, sondern möchte zur Diskussion anregen.
Deutschland braucht seine "arbeitsfaulen Drückeberger"

Politik sowie Mainstream verschweigen, dass in Deutschland weit über 5 Millionen reguläre / familienfreundliche Arbeitsplätze fehlen!

In vielen Mainstream - Medien geht es um die Rechtfertigung von Zwangsarbeit, welche unter Androhung von Sanktionen gesellschaftsfähig geworden ist und u.a. massiv zu Dumpinglöhnen geführt hat.
Große Teile der Bevölkerung lehnen diese jedoch inzwischen ab.

Einmal davon ausgehend, dass die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der Regierung und BA stimmen (was nicht der Fall ist), würden nach derzeitiger Statistik ca. 6 Bewerber auf einen Arbeitsplatz kommen.
Nun ist aber nicht jeder Bewerber für jede Arbeit qualifiziert, also fallen geschätzte 50% aus dem Pool der geeigneten Arbeitnehmer heraus.
Somit verbleiben 3 mögliche Kandidaten für den potenziellen Arbeitgeber zur Auswahl.

Das sind Denklogisch immer noch zu viele und bedeutet letztendlich:
Wir benötigen sogar mehr "Arbeitsfaule", damit die Chancen der Arbeitswilligen auf einen regulären Arbeitsplatz steigen.

Die vom Staat organisierte Zwangsarbeit im Hartz IV - System und deren Sanktionssystem wird somit ad absurdum geführt!

"Arbeitsfaule" gab / und gibt es in jeder Gesellschaft und sind tolerierbar, weil dies ein verschwindend geringer Prozentsatz ist! Viel höher ist der Anteil derjenigen, welche schlichtweg aus vielen Gründen, nicht mehr über eine ausreichende Arbeitsfähigkeit verfügen.

Frage:
Mit welchen Recht also, will man Menschen zu etwas zwingen, was ihnen widerstrebt oder wozu sie nicht die geeigneten Leistungsfähigkeiten besitzen?
Ausschlaggebend ist doch die Tatsache, dass es garnicht genug Arbeitsplätze für alle gibt. Somit ist es doch sogar sinnvoll, dass sich die Anzahl der Bewerber selbst reguliert...

Im übrigen:
Die staatlichen Finanzverluste allein durch Steuerbetrug und sonstige Tricks von Wirtschaft, Industrie und den Reichen, in Höhe von etwa 160 Milliarden €uro jedes Jahr sind um ein vielfaches höher, als die wenigen "Arbeitsfaulen" dem Staat tatsächlich kosten!

Damit stellt sich die Frage: Wer sind denn nun die tatsächlichen "Sozial - und Steuerschmarotzer"?

Und ja:
Die "Arbeitsfaulen" sind deshalb tolerierbar, weil sie den "Arbeitswilligen" keinen Arbeitsplatz wegnehmen werden!

Eine Frage wäre auch:
Kann / wird ein "Zwangsarbeiter" tatsächlich die erforderliche, ja gleiche Produktivität erbringen und somit zum wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes beitragen, wie ein hoch motivierter Mitarbeiter?
Das darf wohl zu Recht bezweifelt werden!

Fazit:
Gut, das es "arbeitsfaule Menschen" gibt, weil nämlich dadurch die Arbeitswilligen eine Chance haben, (wenn auch nicht immer in ihren Wunschberuf), zumindest einen Job zu finden.
Wer will zudem darüber bestimmen, worin der scheinbare "Arbeitsfaule" tatsächlich seinen Lebenssinn sieht? Sehr viele sind in Ehrenämtern tätig oder in irgendeinerweise Kreativ tätig, weil sie darin ihre Bestimmung sehen. Mit welchen Recht entscheidet der Staat darüber, was der einzelne für Lebensziele oder - Inhalte hat?

Dieses Recht hat der Staat nicht!
Somit verlieren alle Sanktionen und ihre Konsequenzen im SGB II ihren Sinn!
Die "Arbeitsfaulen" halten den Arbeitsplatz für die "Fleißigen" frei, leisten somit einen wertvollen Beitrag zur Qualitätserhaltung (und Verbesserungen) von "deutschen Produkten und Diensleistungen".

Möchte wirklich jemand allen ernstes:
Die Lebens - und Existenzsberechtigung eines "Arbeitsfaulen" in Frage stellen, nur weil er sich der gesellschaftlichen Norm widersetzt und keinen Gewinn erwirtschaftet?

Das Recht auf Leben und Gesundheit:
Ergibt sich mit der Geburt und nicht aus einer Gewinnmaximierung für die oberen 10.000!

Der Mensch wird geboren um in Frieden und Freiheit zu Leben und nicht dafür, ...als Sklave zu dienen!

Eure FHP: Freie Hartz IV Presse
© by Perry Feth
13:29 26.09.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

FHP: Freie Hartz IV Presse

Perry Feth: SGB II - Aktivist u.Publizist: Als Eltern, müssen wir gegen jede Art von Unrecht in der Hartz IV- Gesetzgebung, Widerstand leisten!
FHP: Freie Hartz IV Presse

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