Grundhaltung

aufgelehnt Man(n) kommt ins Grübeln.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community


Es ist deutschlich und international üblich, dass sich Männer auf den Einkaufskorb lehnen und (ihre) Frauen mit dem Einkaufszettel durch die Regale geschickt wandern. Diese Haltung ist sicherlich genetisch bedingt, eine genetische Grundhaltung. Sozusagen.
http://icdn.lenta.ru/images/2014/09/16/17/20140916173643459/detail_dc7d994c6056e37e35489acf9509d214.jpg(Foto:Роман Яровицын / «Коммерсантъ»)
Man(n) macht sich Gedanken und lokalisiert die große Politik, sucht im Kapitalismus das Regulat, was immer da ist, wenn es was zu regeln gäbe.

Eine große Apfelplantage in Thüringen, Fahner Obst in Gierstedt, hat sich dazu entschlossen, in diesem Jahr die Äpfel an den Bäumen zu lassen. Es lohne sich nicht, in Anbetracht der Embargoauswirkungen und dem damit verbundenen Billigapfel aus Polen die prallen Bäume zu ernten. Schade eigentlich. Den Unsinn nennt man Marktwirtschaft.

Nun gibt es auch in Thüringen ein Schulobstprogramm, was mit EU-Geldern subventioniert wird. Bleibt die Frage, wie hoch der Anteil der Schüler ist, die derzeit überhaupt einen Apfel in der Hofpause in die Hand bekommen? Man(n) könnte hier staatlich und stattlich eingreifen. Das würden dann Marktwirtschaftler Unsinn nennen.

So regelt eben alles der Markt. Scheinbar ist auch dies eine genetische Grundhaltung.

Auf dem Einkaufzettel der Frau würden noch Möhren stehen, denn damit könnte Man(n) auch gleich noch Nachtisch für das Mittagessen machen. Müsli... denn Äpfel gibt es ja genug.

http://kyf.net/freitag/utb.php?d=18.09.2014

08:49 18.09.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Gustlik

aufgedacht und nachgeschrieben
Gustlik

Kommentare 2