Armut und Verelendung, ein Wachstumsmarkt, in „Eldorado Laune“?

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Armut und Verelendung, ein Wachstumsmarkt, in „Eldorado Laune“?

Die G- 20 Staaten sind mit ihrem gesichert hohem Steueraufkommen in den historisch einmaligen Stand versetzt worden, die Welt- Märkte in Segmenteauf zu spalten, die hier zu Gunsten der Export- Wirtschaft der G 20 Staaten hoch subventioniert außer Takt gestellt sind, die dort, sozial, rechtlichausgewildert, in bestimmten „No Go Areas“, Regionen, „Failed States“ in vor- industriell despotisch Gefahrenlagen der Willkür des Elends der Not um das tägliche Brot,der Unwägbarkeit um Leib und Lebeninsgeheim verfallen, nicht in Takt geraten, wenn es den anderen Marktsegmenten, voran denletztenWachstums-Weltmärkten „Armut und Elend“, „Drugs & Weapon“ , angesichts schrumpfender Bevölkerungszahlen in bestimmten Teilen unserer Einen Welt mit nie geahntenWachstumsraten durch die steuerlich subventionierte Umverteilung von hinten nach vorne, von unten nach oben sichert.

Belohnt werden nicht die Märkte mit Marktpflege durch dieG- 20 Staaten, die Armut, Krankheit, Bildungs- Kulturferne, Elend abbauen, „Wohlstand für alle“ in wachsender Zahl, lokal und global,aufbauen, sondern jene Märkte, die Armut Elend, Gefahrenlagen wie Willkür, Despotie durch Terror, War- Lords, Krisen, Kriege, Katastrophen, Pandemien wie AIDS von den G- 8 bis G 20 Staaten hoch subventioniert heraufbeschwören, um strategische Optionen als Realität abzurufen, die dem lokal wie global untereinander vernetztenPersonal der organisierten Un- Verantwortlichkeit der G-20 Staatenfür Regierungskriminalität, Korruption, Abgeordnetenbestechung im Tumult der Ereignisse, die sich um heraufbeschworene Krisen, Kriege, Katastrophen herum gruppieren, politisch wie juristisch auf lange Zeit unbehelligt unangefochten zu, frei von Schuldanklagen ihr Restdasein in hoch dotierten Positionen in Wirtschaft, Kultur, Sport, Klerus, Gewerkschaften, Verbänden, Stiftungen als medial hofierte „Ehrenpersonen“ zu fristen?

Das Ende eines allgemeinen Wachstums der Weltwirtschaft wurde bereits durch den Club of Rome in denJahren 1957- 1967 als nachhaltig belastbare und fortbestehend gültige Analyse der Zukunft der Weltwirtschaft erarbeitet. Durch steuerlich hoch subventionierte Konjunkturprogramme der G 20 Staaten für ihre Rohstoff-, Agrar- und Industriegüterproduktion wird ein Wachstum vorgegaukelt, das keines ist, weil auf diesen künstlichen Wachstumsschüben, trotz allen medial angestrengt kommuniziert guten Willens kein Segen liegt, der nachhaltiges Wachstum für unterentwickelte Regionen in unserer Einen Welt, sonders denen der G 20 Staaten selber generiert.

Dieses künstliche, wie steuerlich teuer erkaufte Wachstum der G 20 Staaten wird um den asymmetrischen Preis des Wachstums von Armut, Elend, Bildungsferne, Not um das tägliche Brot, Pandemien wie AIDS, früher Tod von Millinen Menschen vor Ort und auf der Flucht, , hochnschnellende Kindersterblichkeit, Umweltzerstörung durch verbrecherische Entsorgung von Industrieabfällen, Kollateralschäden bei der Öl- und Gasförderung, siehe im Niger Delta, siehe im Golf von Mexiko, menschen- wie weltverachtend robust aufgestellt favorisiert und von dem G 20 Staaten Personal, dicht vernetzt, durchregiert.

Auch wenn das alles zutreffen sollte, was ich hier ansatzweise beschreibe. wie kann da von "Goldgräberstimmung" im "Eldorado" der Zonen von Armut. Elend in den G 20 Staaten die Rede sein?

Es ist ein großer Hunger, ja eine Gier in der Welt des Kapitals auferstanden, die riesigen Bergmassive des Steueraufkommen, samt gesetzlicher Sozialversicherung, der G 20 Staaten als Finanz Ressource über so genannte Rettungspakete, Rettungsschirme, Konjunkturprogramme entdeckt, ausbaldowert, plündernd zu schleifen.

JP

Siehe dazu:

www.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,1021354_idDispatch:9744664,00.html nachtstudio:

Strategien zur Weltverbesserung

Die Welt funktioniert, aber sie stimmt nicht mehr. Jeder ahnt das, doch keiner will es wirklich wissen. Glanz und Elend, Verschwendung und Verwahrlosung: Noch nie lag beides so nah beieinander wie in Zeiten der Globalisierung.

03:28 05.07.2010
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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