Gorch Fock, ein "Freiwilligen Knast" unter Segeln?

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Gorch Fock, ein "Freiwilligen Knast" unter Segeln?
mit der Lizenz, junge Bürger/innen in Uniform, von Fall zu Fall, zu seelischen Krüppeln mit Todesfolge zu machen?

Gorch Fock Kultur- Schock, ein Zuchthaus unter Segeln, für kaum volljährig gewordene Bundeswehrkadetten?

Geraten, gerade einmal 18- 25 jährige Kadetten der Bundeswehrmarine, weiblichen und männlichen Geschlechts, eben der Schulbank entronnen, auf der Gorch Fock in einen
"Frewilligen Knast",
ein
Dschungelcamp als Kultur Schock,
eine Zuchthaus, eine Brutstätte von Willkür, subtiler bis roher Gewalt, sexuellen Übergriffen, Missbrauch von, unter, mit Abhängigen?

Wird auf der Gorch Fock , auf- und abgetakelt, unter Segeln, nicht militärisch oder sonstwie, dienstlich vergattert & verpflichtet geführt, sondern, auf
"Deubel komme heraus",
darauf los, zu Gewalt, sexuellen Übergriffen, Missbrauch von Abhängigen unter der Maske scheinheilig eiliger Ausbildungsprämissen von angeblichem Korpsgeistes durch die Gorch Fock Stamm- Mannschaft verführt?

In dieser unhaltbar seeverfahrenen Situation auf dem Marineschulschiff Gorch Fock, hatte deren Kommandant und Kapitän, Norbert Schatz nach dem tragischen Ereignis der in den Tod gestürzten 25 Jährigen Offiziersanwärterin Sarah Seele im November 2010, zwei Monate Gelegenheit, gegen sich selber, ein Dienstaufsichtsverfahren zu erwirken, um in diesen Wust von unhaltbaren Zuständen auf der Gorch Fock Licht zu bringen und diesen Mist, professionell umsichtig und eingehend lösungsorientiert ausmisten zu lassen.

Diese Chance hat Kapitän Norbert Schatz, ungenutzt, zwei Monate lang verstreichen lassen, bis ihn im Wege der vom Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg dringlich anberaumten Untersuchung der Zustände auf der Girch Fock seine sachdienliche Entbindung von allen Dienstpflichten auf der Gorch Fock, in der Sache verhältnismäßig, zu seinem eigenen Schutz und zum Schutz von Faktenlagen in Aktenlagen vor Ort ereilte.

In dieser brisanten Gemengelage der Nachrichten- und Faktenlage der Aktenlage der Bundesmarine läßt es sich so mancher nicht nehmen, für den Fortbestand der Gorch Fock als Marineschulschiff zu fighten, als ginge es im nacheilenden Gehorsam um die erstmalige Verhinderung des Untergangs der Titanic.

Siehe hierzu der Freitags Blog von Blogger Columbus:

www.freitag.de/community/blogs/columbus/segeln-fuer-deutschland-anachronismus-oder-zukunftsvision?

25.01.2011 | 20:23
Segeln für Deutschland, Anachronismus oder Zukunftsvision?
gorchfock bundesmarine bundeswehr militärausbildung offiziere windjammer segelschiffe kameradschaft soldaten bundeswehrreform militärischetradition segelschulschiff verteidigungsauftrag innereführung bürgerinuniform

Wofür ein Segelschiff der Marine auch in Zukunft noch gut sein könnte?

Der Blogger Columbus, alias Christoph Leusch schreint u. a.:

"Hinzu kommt, dass nach Auslaufen der Wehrpflicht, die Binnenstruktur der Bundeswehr sich nicht etwa nach außen hin offener entwickelt, sondern sich viel eher und fast zwangsläufig, geschlossener darstellt!"

Darauf antworte ich nur:

Eben und auf diesem Hintergrund ist bereits jetzt unter dem Druck der Ausrufung des Ernstfalles durch die NATO am 01. September 2001 nach Nine Eleven, mit Blick auf eine erwartete Bundeswehr Freiwilligenarmee, im vorauseilenden Gehorsam, das Marineschulschiff Gorch Fock zum Knast unter Segeln, zum Zuchthaus,zur Brutstätte von Gewalt, Willkür, sexuellen Übergriffen, Missbrauch im und außerhalb des Dienstes, Kadergehrosam, zum Kultur Schock für kaum volljährig gewordenen Bundesmarine- Kadetten verkommen.

Columbus:

"Die Soldaten bilden sich aus und üben den Tod des Gegners und den Schutz des eigenen Lebens. Das ist selbst mit der schönsten Ansprache nicht gut zu reden und bleibt ein grausamer und gerade von den Soldaten gehasster, nicht herbeigewünschter Zustand"

Meine Antwort:

"Wieso das?
Üben die Bundeswehrsoldaten/nnen nicht auch die Gefangennahme von miltäischen, zivilen Gegnern?

der Blogger@sachima meint im Columbus Blog:

"Das Segeln zu therapheutischen Zwecken in der Vergangenheit erfolgreich eingesetzt worden war."
Meine Antwort:

"Mensch sachima! sachma,
wo hast Du denn diese Gewissheiten her, die stimmen ja nicht einmal für Junkies, für jungerwachsen Haftenlassene?"

Sachima weiter im Text:

"Wie wäre es wenn diese von PTSD betroffenen Leute an der frischen Luft, beschäftigt sich mit Wind und Wetter, auf dem Schiff geholfen wird wieder eine Balance zwischen An- und Entspannung zu finden? Es ist doch ganz klar: entweder alleine auf sich gestellt oder als Mitglied einer Crew, und Segeln ist für Personen jeder Altersstufe geeignet. Das käme sogar billiger als ein paar sonst arbeitslose und ahnungslose Seelenklempner auf diese Menschen los zu lassen"

Meine Antwort:

"Mensch sachima! sachma,
glaubst Du wirklich, gemeinde- und familiennahe Rehabiltation von körperlich und seelisch Geschädigten aus Bundeswehr- und Entwicklungsdiensteinsätzen seien nicht angesagt, die Geschädigten seien erpicht darauf, mit Kameraden/innen, die sie bis Oberkante als Teil ihrer Traumata erlebt haben, fern der Heimat und persönlicher Netzwerke, auf hoher See in Klausur zu gehen?

An was für Vorstellungen klebst Du?
Deutschland befindet sich seit dem 01. September 2001 nach Nine Eleven zu Wasser, zu Lande in der Luft im Bunde mit der NATO Kriegszustand mit dem Rest der Welt.

Soll die Gorch Fock als "Kameradschaft durch Freude (KdF)- Schiff" auch noch von Piraten im Atlantik, Indischen Ozean u. a. gekapert, innen- und außenpolitisch Korruption nährend, gegen Lösegeld befreit werden?"

Over und gar nichts Roger auf der Gorch Fock.

JP

siehe:

www.abendblatt.de/hamburg/article1766859/Norbert-Schatz-Der-Kapitaen-verlaesst-als-Erster-das-Schiff

"Gorch Fock"
Norbert Schatz: Der Kapitän verlässt als Erster das Schiff
Ludger Fertmann, Volker ter Haseborg und Lars-Marten Nagel

www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1766860/Die-Koalition-verteidigt-ihren-Minister.html

Bundeswehr
Die Koalition verteidigt ihren Minister
Christian Unger

05:04 26.01.2011
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

Kommentare