IS, Beute- und Schuldenökonomie

Waffenhandel Deregulierte Waffenmärkte als Säulen einer generationsübergreifenden Schuldenaufnahme vieler Staaten, eine globale Blasenwirtschaft fremdfinanziert zu nähren.
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IS, eine Beute- und Schuldenökonomie nach innen und außen

Wenn Peter Neumann, Terrorexperte in London, von Jakob Augstein in seiner aktuellen SPIEGEL- Kolumne zitiert, sagt:

"Der IS ist eine Beuteökonomie. Genau wie Nazi-Deutschland muss er immer neue Gebiete an sich reißen, um den Staat zu füttern. ",

so ierscheint mir das als die eine Hälfte der Wahrheit, die andere Hälfte der Wahrheit ist, der IS ist wie das NS- Regime in jeder Hinisicht als Kommendowirtschaft nach innen und außen eine fremdfinanzierte Schuldenökonomie, die auf die Fortsetzung und Ausweitung des Krieges, des Terrors, auf angekündigt angebliche und wirkliche Eroberungsunternehmen angewiesen bleibt, um seinen letzten Rest an Kreditwürdigkeit gegenüber dunklen Finanziers, Gläubigern in der Weltschattenwirtschaft aufrecht zu erhalten.

Der IS steht, wie ab 1933 das NS- Regime gegen Demokratisierung von Gesellschaft, Politik, Kultur, Medien, Wirtschaft, steht für reine Kommandowirtschaft, die, angesichts der Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft der Weltgesellschaft, Weltwirtschaft, mit tragischen Rauchzeichen zu Lasten von Zivilgeselschaften, auf verbrecherisch Art und Weise aus Feigheit vor "Freunden" eine "Vogel Strauß- Politik" kommuniziert und diese als das "Heilige Nonplusultra" exekutiert.

Ist es wirklich blinde Rache, die die IS- Kämpfer treibt?, ist es nicht viel mehr ein Ohnmachtsgebaren sunnitischer IS- Führungskader, alle zu Zeiten Saddam Husseins rekrutiert, denen die Teilhabe an der Macht in Bagdad nachwievor im Irak verweigert wird, auch von den USA, der EU, der UNO?

Der IS existiert doch allein durch deregulierte Waffen- , Finanz- , Rohstoff- und Energiemärkte in der Welt, wo jede noch so absurde Haltungen, Meinungen, kriminelle Unternehmungen, durch Waffen hochgerüstet, zu obskuren Objekten der Begierde auf Spekulation an den Weltbörsen werden kann.

Terror, gleich in wessen Namen, welch reilgiöser, säkularer Farbe, dient in dem Moment, da dieser Terror sich Armeestärke anmaßt, diese gar erreicht, allen genannten, nicht genannten Adressaten und sich selber gleichermaßen als "willkommener" Anreiz in einer sich entwickelnden Blasenweltwirtschaft über die Maßen monetärer Kräfte durch generationsübergreifende Schuldenaufnahme Öffentlicher Hände für den Auf- , Ausbau von militärisch- administrativen Sicherheitsapparat Strukturen zu Lasten eigener, fremder Zivilgesellschaften grenzübergreifend Projekte im Hintergrund ungenannter Dimension, gepaart mit Korruption als Geleitzug, voranzutreiben.

Im Fall des anschwellenden Internationalen Terrorismus, mitten im Kalten Krieg, in Nahost, Afrika, Asien, durch Befreiungsbewegungen gegen koloniale Mächte, nationale Unterdrückung, die PLO gegen den Staat israel, gegen völkerrechtswidrige Kriege, den Vietnamkrieg in Südostasien, der RAF in Westdeutschland gegen globale Hegemonie des Konsumterrors einiger entwickelter Staaten zu Lasten unterentwickelter Regionen der Welt, ging es, neben vielem vor allem darum, unter falscher Legende, einen fremdfinanziert überdimensnioniert teuren Sicherheitsapparat für die blockübergreifend supranationale Durchsetzung globaler Bestrebungen der international aufgestellten Atomindustrie im zivilen, militärischen Sektor aufzubauen.

Nicht von ungefähr vereinten sich sechs Personen, Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan- Carl Raspe, Holger Meins, Horst Mahler, Ulrike Meinhof, Mitglied der illegalen KPD (KPD- Verbot 1956 in Westdeutschland), im Jahre 1969, von V- Leuten westberliner, bundesdeutscher Verfassungsdienste, dem BKA, u. a. Dienste ? durchsetzt, unter dem Begriff "Rote Armee Fraktion" (RAF), um genau diesen radikal hochgerüsteten Anreiz zur Schuldenaufnahme des westdeutschen Staaten willentlich, unwillentlich, Richtung Teilhabe an der militär- administriven Blasenweltwirtschaft zu verkörpern.

JP

http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-der-terror-ist-ein-problem-europas-kolumne-a-1064096.html#js-article-comments-box-pager
Kampf gegen den Terror: Blinde Rache
Montag, 23.11.2015 – 13:36 Uhr
Eine Kolumne von Jakob Augstein

20:55 23.11.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick
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