Jörg Kachelmanns Furor in der "Jauch" Höhle

Justizskandal Miriam und Jörg Kachelmann setzen u. a. den fortgesetzten Geheimnisverrat von Ermittlungsakten durch Staatsanwaltschaften an Medien hierzulande auf die Agenda
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Anders als Konrad Adenauer im Jahre 1962 im Zusammenhang mit der sogenannten SPIEGEL- Affäre

"bedingt abwehrbereit"

könnten und sollten jetzt und tun es auch, Miriam und Jörg Kachelmann auf allen Maktplätzen Deutschlands mit voller Berechtigung ausrufen:

"Wir sehen nach § 353b Strafgesetzbuch und Strafprozessordnung einen Abgrund von Ermittlungsakten Geheimnis Verrat der Staatsanwaltschaften an die Medien im Lande!"

Dabei ging es um Ermittliungsakten, die nicht einmal den Anwälten des Angeklagten Jörg Kachelamm zugänglich waren

Entlastende Beweise und Sachverhalte für den Angeklagten Jörg Kachelmann, der wg. der Anklage angeblicher Vergewaltigung 132 Tage in Untersuchtungshaft, 44 Prozesstage über sich ergehen lassen mußte, bevor er "in dubio pro reo", umfänglich entlastet, freigesprochen werden mußte, wurden vom Mannheimer Landesgericht im Hauptverfahren unterdrückt".

Jörg Kachelmann könnte, von Haus aus, ein noch so prominent schräger Pechvogel, piefiger Glücksritter, unverbesserlicher Schürzenjäger, umwerfender Womanizer, gnadenloser Lügenbaron, oder eine begnadete Sabbeltasche sein, die Jedermann mit seiner "Zungen Stradiwadi". aus dem Stand, im Sitzen in Grund und Boden quasselt, das alles taugt nicht dazu, wie es Hans-Hermann Tiedje in der Günther Jauch Sendung gestern versuchte, Jörg Kachelmamm als Angeklagtem vor Gericht, das unveräußerliche Recht als Beschuldigtem, Angeklagtem auf Lügen aller Not und Art zu seiner Verteidung oder Entlastung abzusprechen, so als wären Angeklagte in ihren Aussagen allen anderen, vereidigten, unvereidigten Zeugen in Sachen Wahrhaftiglkeit gleichgestellt.

Im Detail mögen Miriam und Jörg Kachelmann in ihrem öffentlichen Auftritt und neuem Buch

"Recht und Gerechtigkeit"
(Ein Märchen aus der Provinz, Heyne- Verlag) ,

noch unausbalanciert, daneben liegend, unterwegs sein, in der Hauptsache ihres Anliegens, unhaltbare Zustände in unserer Juresprudenz auf die gesellschaftspolitische Agenda zu setzen, vedienen beide unsere uneingeschränkte Solidarität, jede Achtung, Respekt und öffentliche Unterstützung.

JP

http://daserste.ndr.de/guentherjauch/index.html

Sendung vom 14. Oktober 2012

Kachelmanns Fall – Was ist ein Freispruch wert?

03:28 15.10.2012
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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