Rotkreuzler, Rothalbmonder, Beute der Zocker Meute?

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community


Rotkreuzler, Rothalbmonder, Beute der Zocker Meute?
Rotkreuzler auf dem Pfad der Zocker Meute?
Rote Kreuz Beitrags- und Spendenaufkommen, Beute der Zocker Meute?

Ist das Rotes Kreuz mit zeitnah sinnvoller Verwendung ihres Beitrags- und Spendenaufkommen heillos überfordert?

War der Auslöser eines aufgedeckt unglaublichen Zaster Desasters im Umgang mit dem Spenden- und Beitragsaufkommen des Roten Kreuzes die Tsunami Tragödie im Dezember des Jahres 2004, die Rekordsummen an Spendengeldern auf die Hilfskonten der Föderation der Rotkreuz- und Halbmond- Gesellschaft "IFRC" in Genf, dem Hauptsitz der Föderation aus dem Roten Kreues und des Rothalbmondes, gespült hat?

Das Internationale Rote Kreuz hat laut Presseberichten mit Sicherheit nach der Tsunami Tragödie im Jahre 2004 in den darauf folgenden Jahren durch riskante Finanzgeschäfte mehrere Millionen durch höchst spekulative Einsätze von Beitrags- und Spendenaufkommen verzockt.

Wie der aktuelle stern berichtet, gingen die Verluste auf das Konto der auch vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) mitgetragenen Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) in Genf.

So verlor die IFRC laut Presseberichten allein im Krisenjahr 2008 mit Aktienfonds mehr als 13 Millionen Schweizer Franken, nach heutigem Kurs etwa zehn Millionen Euro. Auch wenn die Föderation auf Nachfrage verlautbart , dass solche Investments im Einklang mit ihren eigenen Regeln stünden, stellt sich doch die Frage, ob es einen Anfangsverdacht gibt, dass die Föderation, vorsätzlich oder unwillentlich, aufgrund von organisationssoziologischer Überforderung im Mangement und Verwenden von angehäuften Hilfsmitteln, Beitrags- und Spendenaufkommen des Roten Kreuzes und Rothalbmondes, veruntreut hat.

Unglaubliche 100 Millionen Schweizer Franken setzte die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) allein im September 2005 aus ihrem Beitragsaufkommen(ca. 36 Millionen €/anno), darunter Mitgliedbeiträge von ca. 4 Millionen DRK- Mitgliedern, und Spendenaufkommen (Höhe?) ein, um mit gewagten Finanzgeschäften an den Börsen der Welt zu spekulieren.

Laut Satzung der Föderation sind Finanzgeschäfte zur Sicherung des Beitrags- und Spendenaufkommens in einer bestimmten Form und Umfang von ca. 10 % des Beitrags- und Spendenaufkommens vom Gesetzgeber legitimiert, wenn kein direkter Hilfsbedarf organisiert. legitimiert zu bedienen ist.

Ein besonders prekärer Passus für den unmittelbaren Einsatz von sogenannten zweckgebundenen Spendemitteln befeuert noch, wie bei anderen Hilfsorganisationene, NGOs vermutlich auch, diese riskanten Finanzgeschäfte der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC).

Reicht es da, festzustellen, die Finanzkrise habe nicht nur Bankern, Bürgern und Kommunen zugesetzt, sondern auch dem Roten Kreuz u. a. Hilfsorganisationen, Kirchen, NGOs?.
Die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) verlor nach Presseberichten insgesamt allein seit dem Jahre 2005 an die 20 Millionen € aus Beitrags- und Spendenaufkommen mit Aktienfonds.

Liegt da nicht die Vermutung nahe, dass die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC), wie andere Hilfsorganisationen, Kirchen, NGOs, mit ihren ungenutzt auf Konten herumliegenden, nicht abgerufenen Hilfsmitteln, in Form von riskanten Fianzgeschäften an den Börsen der Welt die Weltfinanzkrise vvor und nach dem Jahre 2008 erst richtig befeuert haben?

Rudolf Seiters, vormals Bundesinnenminister, heute DRK-Chef betont die "strikten Regeln" bei der Verwendung von Spendengeldern und bversichert gleichzeitig, Beitrags- und Spendenaufkommen des DRK seinen von den verlustreciehn Fianzgeschäften der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) in Genf nicht involviert.

Dabei steht laut Presseberichten fest:
"Das Internationale Rote Kreuz hat in den vergangenen Jahren durch riskante Finanzgeschäfte mehrere Millionen verloren. Wie der stern in seiner neusten Asgabe berichtet, gingen die Verluste auf das Konto der auch vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) mitgetragenen Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) in Genf. So verlor die IFRC laut dem stern vorliegenden Unterlagen allein im Krisenjahr 2008 mit Aktienfonds mehr als 13 Millionen Schweizer Franken, nach heutigem Kurs zehn Millionen Euro. Die Föderation verwies laut dem stern darauf, dass solche Investments im Einklang mit ihren eigenen Regeln stünden."

Wie gesagt das DRK, das mit jährlich etwa zwei Millionen Euro der drittgrößte Beitragszahler der IFRC ist, versicherte laut Presseberichten aus dem Mundes ihres Chefs Rudolf Seiters vollmundig, dass DRK-Gelder nicht betroffen seien. Der DRK-Jahresbeitrag fließe nämlich in den so genannten Kernhaushalt der Dachgesellschaft, der "auf jährliche vollständige Verausgabung angelegt" sei. Überdies habe man die Überweisungen an die Genfer Föderation nicht aus Spenden erwirtschaftet, sondern aus Beiträgen der eigenen Mitglieder.

Mit vollständiger Verausgabung ist laut gesetzlicher Vorgabe die Verausgabung von 90 % des Beitrags- und Sendenaufkommens/anno gemeint.
Mindestens 10 % des Beitrags- und Spendenaufkommens der Hilfsorganisationen stehen folglich, gemäß Satzung und Gesetzeslage sehr wohl im dunklen Wege des Verlaufs eines Geschäftsjahres für Finanzgeschäfte bereit.

Das unterschlägt DRK- Chef Rudolf Seiters, statt auf das Dilemma des DRK, angesichts von laufendem wie unerwartet riesigem Spendenaufkommen, das ungenutzt, wie bei anderen Hilfsorganisationen, NGOs, Kirchen auch, so auch hier auf den Konto der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) in Genf herumliegt, hinzuweisen.

Dieses erkannte Dilemma sollte eine Debatte auslösen, über den Unsinn des prekären Passus in den Satzungen der Hilfsorganisationen bei der Verwendung ihres Beitrags- und Spendenaufkommens, wirklich und vermeintlich zweckgebundene Spendenmittel nur zweckgebunden für Hilfmaßnahmen zu nutzen, an Runden Tischen nachzudenken und Lösungen zu erarbeiten.

Welch ein zusätzliches Spendenmittel Desaster, wo es doch anderweitig allerorten einen ungeheuren Hilfsbedarf an allen Enden und Ecken unserer Einen Welt gibt.

JP

siehe:
info-agent.blogspot.com/2010/12/verluste-mit-aktienfonds-die-zocker-vom.html

"Die Zocker vom Roten Kreuz", Von Hans-Martin Tillack
.

15:09 24.12.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

Kommentare 1