Schweizer Goldinitiative 30/11/2014

Suisse Goldregal Der Schweiz reicht es scheinbar nicht mehr, über ein Münz- , ein Geldregal zu verfügen, die Eidgenossen streben ab dem 30.November 2014 ein Goldregal an.
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Der Schweiz reicht es nicht mehr, über ein Münz- , ein Geld- , ein allgemeines Rohstoffhandelsregal zu verfügen, das von Amtswegen privat indirekt, direkt auf Frist an Banken, Versicherungen, Pensions- und Staatsfonds verpachtet werden kann, die Eidgenossen- Goldinitiative strebt ab dem 30. November 2014 die Einrichtung eines gesetzlich ganz speziellen Goldregals an.

George W. Bush pflegt wohl noch heute gerne Kalauer zum Besten seiner Good Boys, Bad Boys zu geben, wie:

"Ich habe Putin, oder war es Dick Cheeney in die Augen geschaut, was habe ich gesehen?

"Das Dollarzeichen!"

Über Schweizer würde Bush wohl tönen:

"Bei Schweizern suchst Du das Dollarzeichen in deren Augen vergebens, da glänzt nur Gold!"

Dem sprichwörtlichen Geiz der Schweiz soll nach dem Willen der Eidgenossen- Goldinitiative ab dem 30. November 2014 eine blendend Goldene Nase wachsen, als befände sich die Welt mit Goldstandardpflicht für alle Nationen im Goldenen Zeitalter vor dem Ersten Weltkrieg 1914- 1918

Bedroht die Schweizer Goldinitiative am 30. November 2014, neben dem Währungsgefüge, auch den Rohstoffmarkt bis hin zum gegenwärtigen Weltwirtschafstsystem?

Sind die Eidgenossen in den Tälern, Höhen der Schweizer Alpen dabei, von Haus aus, was sage ich vom Sofa aus, bestens mit asymmetrisch hochbewerteten Schweizer Franken und Rappen gewappnet, den globalen Gold- und Devisenmarkt mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft, aufzumischen?

Stimmen die Schweizer am 30. November 2014 für höhere Goldbestände ihrer Zentralbank, von gegenwärtig etwa durchschnittlich 6.6 % auf 20 % BIP, wird der Preis des Edelmetalls durch notwendige Zukäufe, mit alternativloser Signalwirkung an andere Notenbanken der G- 20 Staaten, binnen 5 Jahren unaufhaltsam, zu Lasten der devisenarmen Länder in der Welt, in Kurs- Sprüngen an den Weltbörsen spekulativ nach oben geprügelt

Die Vereinigten Staaten haben weltweit immer noch die größten Goldbestände

Golddeckung des BIP in Prozent:
USA: 2. 0 %
Deutschland: 3. 8 %
Russland: 2. 2 %
China 0.4 %
Schweiz: 6. 6 %
Japan: 0. 7 %
Großbritannien: 0. 5 %

Anteil Gold an Währungsreserven in Prozent
USA 72, 1 %
Deutschland 67. 8 %
Russland: 9. 9 %
China: 1 .1 %
Schweiz 7, 8 %
Japan: 2. 5 %
Großbritannien:11. 6 %

Goldreserven der großen Industriestaaten
Goldreserven in Tonnen
USA : 8.133.5
Deutschland: 3.384.3
Russland: 1.112,5
China: 1.054.5
Schweiz: 1.040.1
Japan: 765. 2
Großbritannien: 310.3

Quelle: Die Welt vom 25.10.14

Einmal mehr sorgt die Schweiz für Initiative, meinen die Befürworter einer solchen, größenwahnsinnige Unruhe durch monetäre Strolche meinen die Gegner der Schweizer Goldinitiative.

"Will die Schweiz die Welt vom Gelde befreien, wie wir es kennen?"

Die Schweizer haben seit ihrem Rütli Schwur 1291 noch jedes Beben, gleich auf welchem der Fünf Kontinente, voran in Europa mit den deutschen Bauerkriegen um 1525, dem Dreißigjährigen Krieg 1618- 1648, den Spanischen Erbfolgekriegen 1701- 1714, , den Napoleonischen Kriegen 1792- 1815, den Ersten Weltkrieg 1914- 1918, den Zweiten Weltkrieg 1939- 1945, den Kalten Krieg 1948- 1989, nahezu unberührt, unbekümmert, mondwandlerisch ein jedes Mal mit Vermögens- und Währungsgewinn, heil in Sicherheit durchstanden.

Nun heben die Schweizer mit ihrer Goldinititative an, zum Epizentrum eines solchen Weltbebens im Währungs- und Weltwirtschaftsgefüge in monetär aufbrechenden Erden zu werden

Unter dem Motto "Rettet unser Schweizer Gold" sind die Eidgenossen dazu aufgerufen, am 30. November darüber abzustimmen, ob der Franken wieder zu einer systemrelevant Gold-gestützten Währung werden soll.

Erste Meinungsumfragen, 44 % etwa mit einem JA, 39 % mit einem NEIN, lt. Medienberichten, zeigen, bei allen Unwägbarkeiten solcher Umfragen im Vorfeld von Volksinitiativen, dass die Zustimmung einer Mehrheit für die Initiative im Bereich des Möglichen liegt.

Die Forderungen der "Gold" Initiatoren haben es heikel in sich, sie könnten so manchem Währungshüter in anderen Ländern, neben denen der Eidgenossenschaft, schlaflose Nächte, unruhige Tage und Notenbank Sitzungen ohne Ende bereiten:

Die Schweizer Goldinitiative fordert nämlich nicht nur, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) kein weiteres Edelmetall mehr verkauft, wie sie es in den letzten Jahren verstärkt getan hat, sie will dazu auch noch festschreiben, dass die nationalen Goldreserven künftig, nicht mehr in Ford Knox/USA, der WALLSTREET/NEW YORK, in der London- City, noch in Paris, Moskau oder Berlin, sondern allein in der Schweiz als "Batzen- Haufen" gelagert werden.

Das strebt übrigens die Deutsche Bundesbank im Bunde mit der Bundesregierung, wenn auch eher zurückhaltend herunterdedimmt, auf Sicht von zehn Jahren, peu a peu, ebenfalls an.

Eine besondere Brisanz könnte die dritte Forderung der Gold-Initiative entfalten:

"Der Goldanteil an Nationalbank-Aktiven muss mindestens 20 Prozent betragen!" Mit "Aktiven" sind die Aktiva und folglich in erster Line die Währungsreserven der SNB gemeint, bei gegenwärtig nicht einmal 7- 8 % Gold Anteil an den Devisenreserven."

Zuletzt betrugen die Devisenbestände der Nationalbank rund 500 Milliarden Dollar.

Um eine Deckung von 20 % zu erreichen, müssten die Schweizer Währungshüter nach aktuellem Stand annähernd 1500 Tonnen des Edelmetalls, beim gegenwärtigen Kurs für Gold von unter 1.300 Dollar/Unze, dazu kaufen, außer der Kurs für den Goldpreis schießt bereits im Vorfeld der Schweizer Goldinitiative an den Weltbörsen durch die Decke. Bei einem JA zur Volksinitiative danach sowieso.

Bei einer Jahresproduktion von knapp 2800 Tonnen, wie aus Daten der US Geological Survey hervorgeht, liest sich das wie ein Vabanquespiel einer GoldInitiative vermögensnaher Kreise in der Schweiz und anderswo in der Welt mit unternehmerisch privat hochgestapelten Goldbeständen in Tresoren in Aberbillionen Höhe $/€ imBegriff, über eine medial befeuerte Gold- Hype auf den Kursbarometern der Weltedelmetallbörsen, ihr Schattenvermögen nach dem Motto

"Die Schweiz wäscht weißer", Buchtitel von Jean Ziegler,

mit dem blendend hochpoliertem Glanz reinen Goldes zu versehen.

Ist das der lang erahnte, von langer Hand geplante Ausbruch des schwarz gebunkert gehorteten Vermögens der Völker in Billionen Dollar/Euro, Sterling Pfund Höhe dunkler Quellen in aller Welt aus dem Alpenfestungsverbund

"Schweiz/Luxemburg/Liechtenstein"

über eine goldene Geld- Devisenwaschanlage zum Hohn und Spott der USA, der EU, Deutschland, Peer Steinbrücks lockeren Sprüchen eingedenk, mit ihrem gesetzlichen Bemühen, jüngstem Steuerabkommen von 51 Ländern, die Steueroasen, umzingelt von den glühend heißen Wüsten der Armen, in der Welt zu Wasser, zu Lande, Insel um Insel, in entschiedenen Sprüngen auszutrocknen?

- Was bisher im Zusammenhang mit der Schweizer Goldinitiative am 30. November 2014 und auch sonst weltweit nicht kommuniziert wird, ist der missliche Stand, dass die Gesetzeslagen in der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein, Austria, anders als im Fall von Immobilien- , Geld- und Kapitalvermögen, im Fall von Privateigentum an Rohstoffen, Edelmetallen, Gold, Silber, Platin, Diamenten, Kulturgütern eine Besteuerung gar nicht vorsieht.

Daraus folglich, dass das gerade entschieden als bombastisch sensationeller Erfolg gefeierte Steuerakommen der EU, den USA mit 51 Ländern, darunter die oben genannten, zwar nach dem Knallgeräusch eines Schusses klingt, aber zielgenau in gähnende Leere der Alpen trifft

"Kein Anschluss unter dieser Nummer!".

Das Schweizer, das Luxemburger, das Liechtenstiener, das Austria Kapital und Geld aus fernen Ländern ist zwar immer noch da, nur wo anders am selber Ort, nämlich, umgerubelt, investiv angelegt in nicht versteuerbares Gold, Silber, Platin, Diamanten, Rohstoffe, Kulturgüter, womöglich Raubkulturgüter, wohl sortiert, katagolisiert, archiviert in speziell klimatisiert gigantischen Depots.-

. Selbst wenn sich die Eidgenossen mit dem Erreichen der 20-Prozent-Quote fünf Jahre Zeit lassen, wäre das eine beträchtliche zusätzlichen Gold-Nachfrage von gut einem Zehntel der ggenwärtigen Jahresproduktion.

Allein für die schweiz, nichtgerechnet, wieviele Notenbankerhände ultimativ gezwungen sein werden, ebenfalls käuflich nach Gold zu greifen, um ihre Goldreserven, gemäß neusten gesetzichen Bestimmungen ihres jeweiligen Landes, prozentual aufzustocken, koste es. was es wolle.

In welche Richtung die Reise mit der Schweizer Goldinitiative gehen soll, erweist sich insbesondere daran, dass diese die Schweizer Notenbank geestzlich darauf festlegen will, dass selbst im Fall der Überschreitung der Goldbestände, gemäß gesetzlichen Vorgaben, diese keinesfalls Gold an den Weltmärkten verkaufen darf.

Die Reise der Goldinitiative geht eindeutig Richtung einer, sich selbst nährend, anhaltender Gold- Hausse für jene, die bereits heute als Habestolze auf Goldbeständen sitzen.

Da wird auch in Deutschland in der nächsten Zeit interessant werden, wer von den Prominenten sich in Medien, Talkshows "Für oder Gegen" die Goldinitiative in der Schweiz ausspricht..

Vielleicht wird es noch interessanter, zu googeln, wer sich in der Rückschau in die Vergangenheit bereits in Richtung des "Fürs" öffentlich ausgesprochen hat., denn die Weltmärkte befinden sich seit der Jahrtausenwende längst auf wundrsame Weise von unsichjtbarer Hand in einer Gold- Hausse, die erst seit ein paar Monaten bei einem Goldpreis zwischen 1.200,- bis 1.400,. US- Dollar/Unze ins stocken geraten zu sein scheint..

Wieviele Länder in der Welt werden, wie damals die Weimarer Republik nach der Hyperinflation 1923, der Einführung der Rentenmark, dem Jahr der erzwungenen Rückkehr zum Goldstandard der Weltwährungen durch Großnritannien, gezwungen sein, in devisenstarken Ländern, wie den USA, der Schweiz, der EU, voran in Deutschland Handelskredite in harter Valuta aufzunehmen, um überhaupt Goldankäufe an den Weltbörsen tätigen zu können?

Damals war das der Auftakt zur Großen Weltwirtschaftkrise ab 1929, samt anhaltendem Börsencrash bis 1932, dazwischen weltweit konjunkturelle Scheinblüten , nur nicht in der UsSSR, China, die als "Goldene Zanziger Jahre" in die Weltwirtschaftsgeschichte eingingen,

Dann passierte, was angeblich kein Ökionom vorhergesehen, - in den Schriften und Büchern des britischen Weltökonomen Maynard Keynes, selbst in denen des damaligen Rechsbankpräsidenten Hjalmar Schacht, liest sich das ganz anders - nach dem Börsencrash 1929 stellten die USA als Gläubiger vergebene Kredite an andere Länder, darunter an die Weimarer Republik zum gesetzlich festgelegten Ankauf von Goldreserveen für die Sicherung des Goldkerns der deutschen Reichmark,(RM) , von einem Tag auf den anderen, unabgesprochen fällig.

Das weltwirtschaftliche Verhängnis Richtung jahrelange Depression nahm ungebrochen seinen Lauf.

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Damit hätte ein mehrheitliches JA zum Votum in der Schweiz nicht nur Auswirkungen auf die eidgenössische Geldpolitik, sondern für die globalen Rohstoff- und Kreditmärkte, nicht zu vergessen das internationale Währungsgefüge.

"Geht die Initiative durch, dürfte das den Goldpreis um zehn bis 15 Prozent nach oben treiben", schätzt Folker Hellymer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank in Presseberichten.

Der einmalige Preissprung wäre jedoch nicht das entscheidende.

"Das Votum würde die Marktpsychologie grundlegend verändern. Statt der zuletzt negativen Marktstimmung hätten wir eine positive."

Ist das nicht eher die konservativ herunterregulierte Bewertung eines Landesbankers, angesichts der Verwerfungen, die auf regionalen MÄRKTEN der armen Länder außerhalb der Gruppe der G- 20- Staaten drohen?

JP
http://gold-initiative.ch/
Das will die Volksinitiative:

Keine weiteren Goldverkäufe!

Die Goldreserven sind in der Schweiz zu lagern!

Der Goldanteil des Nationalbank-Vermögens muss mindestens 20% betragen!

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article133641050/Schweizer-Goldinitiative-bedroht-Waehrungsgefuege.html
GELD VOLKSABSTIMMUNG
25.10.14
Von Daniel Eckert


http://www.nzz.ch/wirtschaft/weckruf-zur-goldinitiative-1.18412728
Grundsympathien in der Bevölkerung
Weckruf zur Goldinitiative
Hansueli Schöchli 28.10.2014, 05:30 Uhr

16:00 31.10.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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