Alarmstufe rot! Mit Populismus an die Macht

Bayernwahl Bayern hat gewählt, und zwar so, wie es die Strippenzieher erwarten, die überwiegend konservativ sind, denn nur so können sie ihre Pfründe wahren.
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Gemeint ist die Wirtschaft, sind die Börsen, die im Hintergrund schreien „Du sollst führen, Deutschland, und zwar Europa.“

Wohin das führt, das hat Europa immer wieder zu spüren bekommen, denn in der Regel bedeutet das für unsere Nachbarn nichts Gutes, im Gegenteil, es führte zu zwei Weltkriegen, geschah immer alleine zum Vorteil Deutschlands, auf dem Rücken der Menschen und führte zum Verlust des sozialen Gewissens, zur Verelendung breiter Massen.

Immer aber, wenn es Deutschland gut ging, dann feierte es mit seinen Nachbarn, was zu Zeiten der Wiedervereinigung dazu führte, dass genau dies geschehen konnte.

Doch jetzt ist er wieder da, der Versuch, anderen Vorschriften machen zu wollen, sie dominieren zu müssen, auf ihre Kosten.

Konservative Parteien buhlen um Wähler mit Parolen, die „ für Ausländer beinhalten“, die vom „sozialen Bodensatz sprechen“ womit man Flüchtlinge und Migranten, auch aus den gebeutelten Nachbarstaaten meint.

Deutschlands Konservative wollen wahren für sich und fortan heißt es “Divide et impera”, „Teile und herrsche“, was bedeutet, unterteile das Volk in Kleingruppen, auf dass es besser beherrschbar sei. Traurig, traurig.

Europa sollte genau hinsehen, was da in Bayern gewählt wurde, denn es ist ein Warnzeichen. Man wählt Vetternwirtschaft statt sozialer oder liberaler Marktwirtschaft, man wählt Mensch, Natur und Umwelt ab. Man wählt Humanität ab, es zählt nur das Wirtschaftswachstum und die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke. Hauptsache, Deutschland geht es gut, was alleine die Wirtschaft meint, nicht aber sozial Schwache.

Dazu fällt einem nur noch ein: Denk ich an Deutschland in der Nacht …

©denise-a. langner-urso/menschenzeitung

18:34 15.09.2013
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