Müsli oder ein Anfang

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Habe heute eigentlich zum erstenmal mir mal so ziemlich bewusst ein Müssli gemacht.

Es hat gut geschmeckt und fühle mich immer nich noch pappensatt. Das verdanke ich den Tips aus dem Posting " Das Schwergewichtsblog".

Irgendwie hat mich der Tip beeindruckt ,obwohl es gestern im Supermarkt nur ein anderer Griff in die Regale war.

Eben nicht das Einstudierte, was ich bei meinem Besuch im Supermarkt schon seit 30 Jahren wie ein Arbeiter der bei Opel oder sonstwo seit Jahrzehnten an "seinem" Stück Blech immer die gleichen gewohnten 8-9 Handgriffe macht.

Ich hätte in dem Thema noch sehr viel zu lernen und würde mich freuen, wenn es Andere aus der FC da immer noch Lust auf eine Diskussion hätten.

Mir geht es zur Zeit erst einmal um mein Übergewicht, wäre aber auch für andere Aspekte in der Diskussion sehr dankbar.

Mein Fernziel für mich wäre es schon , den Fleischkonsum auf ein wirkliches Minimum zu reduzieren und ihn irgendwann ganz abzuschaffen.

Dafür braucht es aber auch Rezepte, Strategien und Wege in ein fleischloses Leben die ja auch kritisch von denen begleitet sein könnte, die auf Fleisch nicht verzichten möchten.

Ich war bis zu meinem 18 Lebensjahr Vegetarier , weil mir die Tiere als Kind so leid taten und ich sie nicht essen wollte.

So wurde mir bis dahin im wörtlichen Sinne die Extrawurst aus Soja gebraten.

In der Zeit, in der man frau eigentlich selbst Verantwortung für sein /ihr Leben und die Ernährung übernehmen soll und die Bundeswehr nahte, konnte ich dem Duft der Schweinbsbratwurst nicht mehr widerstehen.

Gerne würde ich nochmnals wieder dahinkommen wo ich war.

Alle Schweine, die ich esse und gegessen habe waren mal sooo süsse kleine Ferkelchen, denen, wenn ich sie im Zoo sehen würde am liebsten ein Küßchen auf ihre kleine süße Schnauze geben möchte- mit ihrem Recht auf Leben wie der von mir hoch geschätzte und heiß geliebte Pandabär, bei dem ich sauer werde, wenn ein Freund von ihm im scherzende Sinne spricht, dass er ihn als Ernährung nicht vom Teller schieben würde.

Das ist so dieses Maß an Empfindungen was in uns allen steckt, wo wir Allermeisten uns doch eher fleischkonsumierende Gewohnheiten angeeigent haben.

Uns selbstverständlich hat der unfreundliche alte Eber oder die unwirsche Sau ihr Recht auf Leben!

Spätestens beim Fleischkonsum kommt dann auch die politische Dimension hinzu, die eich eigentlich auch jetzt schon sehe, aber noch nicht diskutiert habe.

Dieser Widersinn, wieviel Kilogramm Korn oder Mais es zum Wachsen eines Kiligramms Fleisch braucht, in einer Welt in der die Unterernährung immer noch ein akutes Thema ist?

Mit diesem Blog wollte ich nach dem langgewordenen :) "Das Schwergewichtsblog" -nicht zuletzt auf Magdas Anregung- weiter für eine Möglichkeit sorgen in einem übersichtlichem Rahmen zu diskutieren.

14:22 15.09.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

poor on ruhr

Vielseitiger interessierter Arbeiter und ziemlich stark in die in die in aller Welt bekannten Pandabären vernarrt. 🐼
poor on ruhr

Kommentare 41

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