Europa Pionier Denkhaus "Der imaginäre Bund"!

Bauhaus-Denkhaus-Lehrhaus Die Europäische Union ist nicht gewillt, die Ausbeutung des Menschen, der Tiere und der Natur zu beenden die Zeit drängt gemeinsam eigene Wege der Verantwortung zu wählen
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Gedanken aus dem Blumental.

Das imaginäre "Europa Pionier Denkhaus" vereint unter einem Dach, den "Senat", die "Kammer", den "Bund", die "Werke", die "Schule", denen die Bereiche Umwelt-, Sozial-, Arbeit-, Kultur- und Bildungspolitik zu zuordnen sind.

Während die heutigen Administrationen der Europäischen Union mit den Vertretern der Kapitalwirtschaften auf die Traditionen der gegenseitigen, seit 150 Jahren währenden verlässlichen Partnerschaften, der eigennützigen sozialen- und politischen Eitelkeiten zurückblicken können, sieht es mit dem Pioniergeist der Solidarität, eines auf das Gemeinwohl bezogenen denken und handeln in den Ländern der Europäischen Union existenziell gesehen, zur Zeit brandgefährlich aus.

Eigentlich eine paradoxe Situation, dass ausgerechnet aus dem demokratischen deutschsprachigen Raum, keine brauchbaren Impulse zur Weiterentwicklung des solidarischen Zusammenleben in unseren freien sozialen Marktwirtschaften aus der Politik in die Öffentlichkeit gelangen. Rechtsstaatliche Wege die aus dem Mitgefühl, der Achtsamkeit, dem Verantwortungsgefühl für den sozialen Frieden der Politik kommen, um unser Land zu einem Ort, eines etwas gerechteren Leben zu machen.

Wenn ich mir die "Linken" Kommentare, Beiträge und Lesermeinungen in der Taz, dem Spiegel, der SZ, der Welt, der FAZ., der Zeit oder dem Meinungsmedien-der Freitag durchlese, besteht wohl nur wenig Hoffnung auf ein ideologiefreies konstruktives gewaltfreies Miteinander, für die auf das Gemeinwohl bezogenen sozial Lösungen in der EU-Umwelt-, Sozial-, Arbeit-, Kultur- und Bildungspolitik.

Die Kulturen der sachlichen Gesprächsführung für gemeinsame sozialpolitische Ziele, wurden den Masken der gesichts- und namenlosen Anonymität der Teilnehmer geopfert, hinter denen die untersten Schubladen intellektueller rechthaberischer Endlosschleifen täglich aufgefüllt und mit Ressentiments der Worthülsen der politischen Eitelkeiten nachgeladen werden. Die politische Geschwätzigkeit scheint kein Maß des Anstand und keine Grenzen der Gewalt in den Worten zu kennen, ein schlechtes Benehmen wie bei den Kesselflickerinnen.

Der Zeitgeist der Zerstreutheit und der Kurzweil hat es geschickt verstanden, uns als Gemeinschaft in die Abhängigkeiten der nur noch käuflich zu erwerbenden Freuden der digitalen neuen Welten zu entführen, bis wir uns inzwischen kaum noch ein lebens- und liebenswertes alltägliches Leben ohne die digitalen Drogen vorstellen können, weil wir es nicht mehr aus uns selbst heraus erfahren haben, was für die Entwicklung einer Demokratie eine lebensgefährliche Situation ist.

Was für den privaten Bereich nur als Suchtgefährdung durch soziale Netzwerke bezeichnet wird, ist natürlich bei der digitalen Abhängigkeit in allen unseren sozialen-und wirtschaftlichen Infrastrukturen zur Versorgung der Bevölkerung politisch unverantwortlich. Im Falle eines Ausfall des Internet durch wen oder was auch immer, nur mit apokalyptischen Katastrophen zu vergleichen, die das jähe Ende von Millionen menschlicher Existenzen zur Folge hat zu vergleichen.

Das dies keine Hirngespinnste sind belegen nicht nur die unzähligen täglichen Hacker-Attacken deren Hintergründe selten aufgeklärt werden können und von denen nur die wenigsten an das Tageslicht der Öffentlichkeit gelangen. Es sind vor allem wirtschaftliche oder weltanschauliche Interessen, die uns mit einem einzigen "Klick" das Licht unserer digitalen Welt der Kommunikation ausknipsen.

Was dann, was werden wir tun wenn die Welt unseres Smartphon dunkel, wenn unsere digitale Welt von jetzt auf gleich, für einen Monat, für ein Jahr oder für immer in unserem Leben auf der Erde verloschen ist und wir außer ein wenigen nostalgisch anmutenden Euromünzen auch unsere Geldkonten gelöscht werden. Was ist wenn wir Alex oder Siri nicht mehr fragen können wieviel Liter Milch noch im Kühlschrank sind. Werden wir uns treffen um Musik zu hören oder selber Musik machen. Werden wir uns in die Augen schauen uns anlächeln uns gegenseitig erkennen und akzeptieren, uns im anderen wieder erkennen. Werden wir vorbereitet sein gemeinsam über unsere Probleme und unsere Ängste ohne Ressentiments zu reden, die uns auf dem Herzen oder schwer im Magen liegen.

Werden wir gemeinsam nach den besten Lösungen für unser Gemeinwohl suchen, werden wir dafür aufstehen und uns eine neue Gesellschaftsform zu gestalten, uns gemeinsam den unendlichen Sternenhimmel und den Mond betrachten, werden wir uns besinnen und verstehen, warum wir bis heute nicht verstanden haben, dass wir ganz Mutterseelen allein in unserem Universum auf einem winzigen und einzigen bewohnbaren kleinen Planeten hocken und auch Nichts und Niemand kommen und uns an die Hand nehmen wird nur um uns zu helfen, damit wir uns aus unseren aus sozialer- und politischer Eigennützigkeit der Gedankenlosigkeit selbstverursachten Notlagen zu befreien und zu erretten.

Was tun wenn guter Rat nicht mehr nur teuer sondern unbezahlbar geworden ist, weil wir unsere Kreditkarte nicht mehr durchziehen können und wir alle von jetzt auf gleich, kein Bargeld mehr besitzen und verarmt sind. Dabei steht uns jeden Tag frei uns in unserem denken und handeln selber zu erkennen und die sozialpolitische Kulturen unserer Europäischen Union noch einmal ganzheitlich ganz neue zu überdenken und auch noch einmal ganz in Ruhe einfach von vorne mit einem unbeschriebenen Blatt anzufangen und aufschreiben, was uns im hier und heute für die Zukunft unserer Kinder und ab morgen dann wirklich und wahrhaftig wichtig ist.

Wir könnten auch zum Beispiel, die Chance nutzen um uns gemeinsam mit dem aufstehen und aufbegehren des erprobten französischen Pioniergeist der gelben Westen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden zu solidarisieren, bis vor dem Parlament der Europäischen Union auch die gelben Fahnen der über 520 Millionen Europäer/innen neben der blauen der Europäischen Union wehen.

Als Zeichen der Anerkennung der sozialpolitischen Gleichberechtigung der Frauen, des Respekt vor der Würde des Menschen, der Tiere und der Natur und des Menschenrecht auf die chancengleiche Bildung zur freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit.

In Erinnerung des Buch "Der Kleine Prinz" von dem französischen Pionier der Lüfte, Antoine de Sainte-Exupéry.

Mir, Shalom, Paix, Frieden, Peace & Love,

11:56 04.01.2019
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Frank Mögling

Mein Thema ist der Artikel 2 des Grundgesetz, das Recht auf die "Freie Entfaltung der Persönlichkeit"
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