Ulrich Heyden
16.05.2017 | 16:15 56

Poroschenko klemmt Ukrainer vom Internet ab

Menschenrechte Die Nachsicht, mit der die Bundesregierung die Regierung in Kiew behandelt, zahlt sich schlecht aus. Ukraine wird zum europäischen Vorreiter der Medien-Zensur.

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Ulrich Heyden

Kaum ist der European Song Contest in Kiew vorbei, holt der ukrainische Präsident Petro Poroschenko zu einem neuen Schlag gegen die Meinungsfreiheit im Land aus. Zu den Schwarzen Listen gegen unliebsame Künstler und Journalisten, und dem Verbot ausgesuchter russischer Bücher und Filme kommt nun das Verbot russischer Internetdienste und sozialer Netzwerke (http://www.president.gov.ua/storage/j-files-storage/00/40/30/6f76b8df9d0716da74bb4ae6a900d483_1494864914.pdf).

Poroschenko wies die ukrainischen Provider an http://korrespondent.net/ukraine/3851263-poroshenko-vkontakte-pryzyvaui-pokynut-saity-rf , den Zugang zum russischen Internetdienst Yandex und zu den sozialen russischen Netzwerken vkontakte und odnoklasniki zu blockieren. Der ukrainische Präsident forderte alle Ukrainer in einem Post auf vkontakte.ru auf, die russischen sozialen Netze zu verlassen.

Der ukrainische Präsident begründete das Verbot mit den angeblichen "Cyber-Attacken Russlands" und der angeblichen "Einmischung Russlands in die französischen Wahlen".

Nach Angaben des Analyse-Unternehmens Gemius hat Vkontakte in der Ukraine 5,4 Millionen und Odnoklasniki drei Millionen Nutzer.

Die Hunderttausend Menschen die 2013 auf dem Maidan gegen Oligarchen, für sozialen und demokratischen Fortschritt und eine Assoziierung mit der EU demonstierten, hätten sich wohl nicht im Traum gedacht, dass sie unter dem Maidan-Förderer Petro Poroschenko weniger Meinungsfreiheit haben werden, als unter dem gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch. Milliardär und "Schokoladenkönig" Poroschenko hatte den Maidan mit seinem "Fünften" Fernsehkanal wesentlich mit angeheizt.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (56)

h.yuren 16.05.2017 | 20:22

danke, ulrich heyden, für die insider-info. die westlich geimpften medien bringen nur noch ausnahmsweise informationen wie diese hier, die der propaganda zuwiderlaufen.

dass kiew alles tut, um das russische und den russischen einfluss kleinzuhalten, ist ja nicht neu, sondern konsequent. was die machtkranken aller länder mit den menschenrechten im sinn haben, ist keine frage.

berlino1010 16.05.2017 | 20:35

Es ist qualvoll, mit ansehen zu müssen, wie die Kiewer Verbrecher und Faschisten die Menschen quälen und drangsalieren. Der Kontakt mit vielen Bekannten, Freunden, Familie wird erschwert.

Was geht ein Aufschrei durch dt. Medien, wenn Erdogan das für einen Tag macht, was die Kiewer nun für immer planen ... und sie erzählen es, als sei es eine technische Lappalie ...

Leider ist der ukr. Alltag voll von solchen kranken, verbrecherischen Aktionen der Kiewer und besonder der Lvover ... die verfolgen alles, was nicht nicht sofort Heil Ukraine schreit, mit allen Mitteln.

h.yuren 16.05.2017 | 20:45

destruktionen von putinscher seite

schließe ich -im gegensatz zu ihrer welt-wahrnehmung -

dabei nicht .aus

bist du einverstanden, denkzone8, dass aggression der destruktion im allgemeinen und im fall der ukraine vorausgeht?

vorher ging dem fall der ukraine der fall jugoslawiens. dort war der aggressor wie der zerstörer die nato unter anführung der usa. die deutschen regierungsmitglieder machten, was sie konnten. d'accord?

wenn du meinst, die russen hätten jugoslawiens zerschlagen, bist du eindeutig auf dem holzweg.

nach dem fall des eisernen vorhangs beeilte sich die nato mit der eu, mittel- und osteuropa so weit wie möglich in den westen zu integrieren. von m,oskau aus, war das keine destruktive, aber eine aggressive politik des westens. aufrüstung und groß angelegte militärmanöver gelten zu recht alsa drohgebärden. sie sind teil der aggression. nehmen wir die propaganda hinzu, wird die lagebeurteilung noch einfacher.

dass putin nicht auf den kopf gefallen ist und abwartet, bis er abdanken kann, wird ihm als aggressiv vorgehalten, zum beispiel von das merkel im fall der krim.

h.yuren 16.05.2017 | 23:23

tja also, ich möchte nicht das unrecht dort suchen,

wo es zuerst zu verorten ist...

warum eigentlich nicht? denke dabei nicht an diese legenden vom paradies und was danach angeblich geschah mit kain etc.

sondern denke an die mehr oder weniger bewusst gebaute staatlichkeit. herrschaft also. krieg also. konzentration also.

die tatsache, dass alle menschen in kriegsgesellschaften leben.

weinsztein 17.05.2017 | 02:09

Leider ist wikipedia in der Türkei zur Zeit verboten, so fehlten mir direkte Zitate.

Zbigniew Brzeziński (88), sogar heute noch einflussreicher Vordenker amerikanischer Außenpolitik und ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten Carter, hat eine klare Haltung zum Ukraine-Konflikt.

Seine Meinung sollte nicht unerwähnt bleiben, wenn wir über die Ukraine diskutieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zbigniew_Brzeziński

denkzone8 17.05.2017 | 03:14

leider ist wikipedia in der türkei verboten.

ist erdogan westlich geimpft?

oder: osmanisch begeistert?

jedenfalls ist er ein durch plebiszit ermächtigter

unterdrücker der informations-freiheit.

er hat seine herrschaft (als reaktion auf einen putsch-versuch)

als volks-erhebung maskiert.

soviel wage ich, gestützt nur auf infos westlicher medien

(in aller kürze), zu behaupten.

was herr b. oder herr p. oder herr e. mich glauben machen wollen, ist mir bewußt.

daß es einzelne tatsachen geben kann, die deren version unterstützen, auch.

macht aber nicht, daß ich mein groß-/grob-bild derzeit

korrigieren müßte.

denkzone8 17.05.2017 | 03:48

erduldetes unrecht

läßt sich in allen graden und abstufungen

allüberall feststellen, ist aber durch duldung von betroffenen

meist: eingesponnen und beschwiegen.

wenn in einer arabellion oder auf einem taxim-platz oder auf einem maidan be-/ge-drückte dazu kommen,

mit ihren stimmen sich gehör zu verschaffen,

möchte ich nicht(des lieben friedens willen);

daß ihre stimmen ungehört bleiben.

dumpfe stimmen in (getürkten) wahl-urnen

kann man zwar auch auf vitale bedürfnisse zurück-führen,

haben aber nicht die evidenz des aufschreis.

wenn bevölkerungs-teile das meinungs-management

der ordnenden/regierenden macht durchbrechen,

mögen idioten/faschisten/provokateure

unter ihnen sein: das bringt mich nicht dazu:

den berechtigten widerstand zu bezweifeln.

seit der französischen revolution gehen

aufstände mit barbarismen einher,

kehrt sich der kampf um menschenrechte

in erneuerte formen der unterdrückung,

dazu befreiungs-bewegungen aufzugeben/ graduelle fortschritte zu negieren,

bringt mich das nicht.

h.yuren 17.05.2017 | 13:03

seit der französischen revolution gehen

aufstände mit barbarismen einher,

kehrt sich der kampf um menschenrechte

in erneuerte formen der unterdrückung,

dazu befreiungs-bewegungen aufzugeben/ graduelle fortschritte zu negieren,

bringt mich das nicht.

den historischen aufbruch aus der stände- und klassengesellschaft in frankreich nach den jahrzehnten der gründlichen und durchschlagenden aufklärung mit dem maidan und dem ukraineputsch zu vergleichen, verrät schon eine gehörige portion augenmaß, muss ich sagen. augenmaß, das allerdings fehlt.

ist dir vollkommen entgangen, dass der westen wühlarbeit geleistet hat und nach aussagen eingeweihter politgangster aus den usa milliarden in die vorbereitungen des umsturzes investiert hatte?

nach dem gewaltsamen umsturz in kiew zeigte sich schnell, was für freiheitskämpfer das waren und sind, die die macht an sich rissen. siehst du das nicht oder möchtest du diese halunken vom rechtsreaktionären rand der gesellschaft wirklich vergleichen mit den vorkämpfern der frz. revolution?

ist dir wirklich ganz entgangen, dass die oligarchen weiterhin ihre freiheit verteidigen in der befreiten ukraine?

am ergebnis des putsches kann jedermann das ziel des umsturzes ohne spezialbrille erkennen: drehung auf westkurs. für die große freiheit der waffenschieber.

Gugel 17.05.2017 | 13:34

:-) Der dümmlichen Propagandabeitrag entlarvt sich durch das Auseinanderfallen der Überschrift und dem Inhalt des Post selber. Es wurden Seiten gesperrt, kein Ukrainer ist vom Internet abgesperrt.

übrigens wer will eigentlich dumm aufgestellte Seiten wie Sputnik News , RT oder Fox News lesen...doch sicher nur so schräg Aufgestellte wie der Schreiber hier...simpel wie er zu durchsehen ist bei der Betrachtung seiner Wahrheit.

berlino1010 17.05.2017 | 14:48

Dumm bist nur Du ... Schwachsinn schreiben, ohne zu verstehen, was da passiert ... es werden reine Kommunikationsseiten zwischen den Menschen gesperrt - VKontakte, das Facebook des Ostens / Odnoklassniki - StudiVZ / Yandex-Suchmaschine - Google ... damit möchten die Kiewer die Menschen im Osten voneinander trennen ... und ihrer Propaganda-Diktatur unterwerfen, nichts anderes ...

Gugel 17.05.2017 | 17:47

:-). Also du stimmst mir zu, dass die Ukraine nicht vom Internet abgeklemmt ist wie die Überschrift des Beitrages suggeriert.

Die weitere Frage wäre, ob sich die Ukraine den Mist antu muss, den die russo-gesteuerten Seiten über sie und andere ausgießt. Geschmeidige Gesellschaften, die den Mist aus russischen und dümmlichen Seiten der US Medienwelt einsortieren können, brauchen den Mist nicht zu sperren. Nur die Palaverköppen mit dem Russen- oder Trumppin im Kopf brauchen den Mist.

Ob die Ukraine als noch nicht befestigtes Land den Mist ertragen muss, entscheiden die Ukrainer durch ihre Institutionen, die per Wahl verändert werden können. Ich hoffe , du bist nicht so dumm nur russoafiner Liebhaber autokratische Gesellschaftsform um den Zusammenhang richtig auf die Reihe zu bekommen.

Kolobok 17.05.2017 | 18:30

Der dümmlichen Propagandabeitrag

Ich würde gern auch noch das Wort heuchlerisch hinzufügen.

Warum haben wir Anfang Mai keinen solchen empörten Artikel von Herrn Heyden lesen dürfen als in Russland die Seiten der Messenger:

- Line, BBM (Blackberry Messenger) und Imo.im sowie des VideoChat

- VChat

blockiert wurden?

Ich kann mich an keinen Artikel von Herrn Heyden erinnern, in dem er sich darüber aufregt, dass LinkedIn in Russland blockiert wird.

Kolobok 17.05.2017 | 20:28

Janukowitsch hätte demokratisch abgewählt werden

Woher nehmen sie ihren Optimismus, dass Janukowitsch, der verurteilte Dieb, nachgewiesener Wahlfälscher, der der die Ukraine von einem parlamentarischen System wieder zu einem präsidialen gemacht hat ... hätte abgwählt werden können?

Da wir gerade beim Wörtchen "hätte" sind. Hätten er und die Regierung, hätten sie denn noch einen Funken Anstand besessen, nicht auch einfach zurücktreten können?

Kolobok 17.05.2017 | 21:31

Um ihre Propaganda-Diktatur zu festigen, zerstören die Kiewer Verbrecher die Kommunikations-Netzwerke zwischen Millionen Menschen und Familien vieler Länder, nicht nur UKR-RUS.

Na wenn das mal keine Propaganda ist .

Die "Russen" sind ja auch die einzigsten in der Welt, die soziale Netzwerke anbieten und sonst gibt es ja überhaupt keine Kommunikationswege mehr.

Wie gesagt, wo waren ihre herzergreifenden Proteste und markigen Sprüche, als in Russland die oben genannten Seiten blockiert wurden? Warum verschärft wohl Russland immer mehr die Anforderungen an die sozialen Netzwerke die in Russland tätig sein wollen?

So nebenbei, man schätzt den Schaden für Yandex durch die Sanktionen auf 124 Mill. $ ein. Da hat man ja ganz gut an den ukrainischen Nutzern verdient.

berlino1010 17.05.2017 | 21:58

Sind sie so blöd, oder schreiben sie nur so?

Bestehende Kommunikationswege werden zerstört. millionenfach. Fakt. Und zwar rein zwischenmenschliche ... so wie in DEU eben Facebook, StudiVZ und Google zu sperren.

Neue müssten erst wieder mühsam aufgebaut werden, aber auch nur mit den Menschen im Osten möglich, die bereit sind, sich wegen der Zensur der Kiew-Verbrecher auf anderen Plattformen anzumelden.

Ihre Messenger-Dienste gibt es zT nicht mehr, die haben nicht auch nur annähernd eine ähnliche Bedeutung. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

124 Mill. $ nennen sie ganz gut verdient?? Das hat der ukr. Ober-Verbrecher ganz allein in RUS verdient.

berlino1010 18.05.2017 | 12:58

Nicht, wenn sie bewusst Schwachsinn schreiben ...

chip.de: " imo.im war ein Messenger für Chats, Audio-Anrufe und Videotelefonie, den Sie direkt aus Ihrem Browser bedienen .."

Ich kann die Sperrungen nicht beurteilen, weil ich die Dienste nicht kenne und darüber nichts weiß ... ausser, dass diese Dienste dem Gesetz zur Speicherung personenbezogener Daten nicht nachgekommen sein sollen.

Es ändert in keinem Falle etwas an der Verschärfung der verbrecherischen und diktatorischen Zustände in unserem sog. Partnerland UKR.

Kolobok 18.05.2017 | 16:42

Nicht, wenn sie bewusst Schwachsinn schreiben ...

Ich glaube nicht, dass Sie das beurteilen können, wenn sie schon bei einer einfachen Meldung von chip.de nicht über die ersten Zeilen Fettgedrucktes hinauskommen.

Da haben Sie dann leider verpasst, dass es imo.im auf jeden Fall noch gibt.

Aber alles klar, wenn in Russland Netzsperren angeordnet werden, dann kennen Sie sich nicht so aus damit, in der Ukraine ist es verbrecherisch und diktatorisch.

Wilfried Jonas 18.05.2017 | 18:22

Es ist eigentlich wie immer. Da wird die Mär verbreitet, diese Nachricht wäre "Insiderwissen". Nun gut. Über das "Insiderwissen" diskutiere ich schon seit Montag.

Ich erwarte auch nicht, daß Herr Heyden erwähnt, wer jeweils die Besitzer dieser in der Ukraine verbotenen Seiten oder Programme sind. Ich finde es schon amüsant, wenn Kaspersky auf der Liste steht und dies hier selbstverständlich nicht erwähnt wird. Kaspersky startete seine Karriere beim KGB und seine Ex-Frau und immer noch Mitinhaberin des Unternehmens hat in einem Interview mal geäußert, Staatsinteressen würden vorgehen. Da wundert es mich schon fast, warum eine solche Ukas von Poroshenko erst so spät kommt. Zur Erinnerung: Russland hat die Krym annektiert und unterstüzt die Völkischen Republiken im Donbas finanziell, militärisch und läßt auch zu, daß sich russische Staatsbürger im nicht geringen Ausmaße als "Freiwillige" bei den Völkischen Republiken melden können.

Yandex betreibt gerade mit Dumpingpreisen in der Ukraine eine Markterweiterung. Das Ziel ist klar, die Gelder dazu kommen nicht vom Besitzer, sondern aus der Staatskasse.

Man mag einzelne Verbote zurecht kritisieren. Man kann auch, wie es in der Ukraine getan wird, hinterfragen, ob Poroshenko überhaupt das Recht hat, eine solche Anordnung zu treffen. Aber das sind Themen, wie sie hier nicht besprochen werden. Weil das Wissen fehlt bzw. bei Herrn Heyden wie üblich die ideologische Brille sehr fest verankert ist.

miauxx 19.05.2017 | 22:48

Ihr Streit mit Kolobok war vorhersehbar - dieser folgt Herrn Heyden ja zuverlässig seit dessen letzten Beiträgen zur Ukraine. Natürlich gibt es nichts zurechtzureden an dem Erlass Poroschenkos. Interessant wie bezeichnend ist auch, dass das SPON allein eine Meldung in der Rubrik 'Netzwelt' wert war und nicht etwa unter 'Politik'.

Auch wenn von "Sanktionen gegen Moskau" bzw. "russische Konzerne" die Rede ist, so ist das doch vornehmlich eine Aktion im Feld der Propaganda. Poroschenko will den russischen Informationsfluss in die Ukraine eindämmen. Auch wenn zuerst einem russischen Oligarchen wirtschaftliche Nachteile entstehen, so hat die Ukraine, denke ich, doch hinsichtlich Sanktionen nicht viel in der Hand. Sie ist insgesamt in der unterlegenen Position und für eine solche sprechen derartige Maßnahmen.

Wir müssen aber auch sehen, dass hier zwei Staaten in einem unmittelbaren Konflikt, bis hin zu "heißen" Kriegsauseinandersetzungen stehen. Von daher ist es von der Warte der unterlegenen Situation der Ukraine her und, weil es v.a. ein Propagandakrieg ist, gewissermaßen nachvollziehbar, dass ein solcher Erlass kam. Freilich: Konstruktiv etwas bringen kann er für die Ukraine nicht. Am ehesten unterbricht er, wie Sie ja auch sagen, die Kontakte zwischen den Ländern, die den Konflikt noch nicht in die Privatsphäre haben eindringen lassen.

berlino1010 19.05.2017 | 23:48

Ich mache mir Sorgen um die Menschen in der UKR, die nur ihr Leben leben wollen ... politisch ist die UKR nach der Abspaltung der Krim und der faktischen Autonomie der sog. Volksrepubliken mehrheitlich fest in westlicher Hand ... aber dass die Kiewer trotzdem derart die Daumenschrauben anziehen und alles Russische unterdrücken und verbieten ... damit hätte ich nicht gerechnet ... das aktuell in der Rada diskutierte Verbot und die Enteignung der ukrainisch-orthodoxen Kirchen des Moskauer Patriarchats, die 1/3 aller Christen in der UKR vertritt, ... zeigt an, dass der Kiewer Terror weiter fortschreiten soll ... eine menschliche und politische Katastrophe ... grundrechte mahnt der Westen eben nur dort an, wo es ihm in den Kram passt.

Wilfried Jonas 20.05.2017 | 02:26

Die Aussage, daß alles Russische in der Ukraine unterdrückt wird, hat ungefähr den gleichen Wahrheitsgehalt wie die Aussage, daß die geplante Abschaltung einiger Internetseiten das Abklemmen der Ukraine vom Internet bedeutet. Es sei denn, man glaubt, wie es Herr Heyden scheinbar tut, das Internet bestünde hauptsächlich aus russischen Konzernen, die unter der Kontrolle des FSB stehen.

Darüber hinaus wüßte ich gerne, was die "ukrainisch-orthodoxe Kirche Moskauer Patriarchat" sein soll. Es gibt die ukrainisch-orthodoxe Kirche, aber diese gehört nicht zum Moskauer Patriarchat.

Haben Sie eigentlich schon mal die Ukraine besucht und nachgesehen, ob außerhalb des Donbas wirklich Terror herrscht? Ihren Worten kann ich entnehmen: Eindeutig nein. Also nur Hörensagen und Infos von Journalisten, die die Ukraine längst nicht mehr besuchen dürfen. Aber dafür noch die Krym, um von dort zu berichten. Und sich diese Reise bezahlen zu lassen. Was er erst unter Druck zugeben mußte...

Kolobok 20.05.2017 | 08:02

Ihr Streit mit Kolobok war vorhersehbar - dieser folgt Herrn Heyden ja zuverlässig seit dessen letzten Beiträgen zur Ukraine.

Das sehen sie nicht ganz richtig. Ich lese hier fast jeden Artikel zur Ukraine. In der Regel haben diese hier, auf Der Freitag, auch ein recht hohes Niveau. Wenn Herr Heyden hier aber so unkritisch die selbe Propaganda verbreitet, wie ich sie deckungsgleich Tag für Tag in den russischen Medien lesen kann, dann habe ich da schon mal ein paar Fragen. Leider werden die von Herrn Heyden ja sehr selten beantwortet. Also ein Thema diskutieren zu wollen, das scheint nicht die Absicht von Herrn Heyden zu sein.

Am ehesten unterbricht er, wie Sie ja auch sagen, die Kontakte zwischen den Ländern,

Naja, das ist schon eine sehr dramatische Sichtweise. Aber bei soviel Tragik, ist es zu dem Thema doch relativ ruhig in der Ukraine. Es wird in den Medien viel darüber geschrieben und diskutiert. Aber auf die Straße gegangen sind deshalb erst nur ein paar Jugendliche. Ob es wohl daran liegt, dass keinem Bürger verboten wurde die russischen sozialen Netzwerke zu nutzen? Der Browser Opera ist wohl sehr beliebt geworden, weil sich mit diesem per VPN solche einfachen Netzsperren, wie in der Ukraine, leicht umgehen lassen.

berlino1010 20.05.2017 | 13:28

Sparen sie sich ihren geballten, nichtswissenden Müll. Wenn sie nicht einmal die beiden grössten Kirchen in der Ukraine kennen, sollten sie sich nicht äussern. Die ukrainisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats vereinigt 30% der ukr. Christen, die des Kiewer Patriarchats 35% ... und ja es werden 4 der Top10 Seiten der Ukraine gesperrt, und ja ich war in der UKR, mehrfach und wir haben dort Familie ... und ja die Kiewer Verbrecher betreiben anti-russischen Terror und verfolgen selbst Lenin-Zitate in sozialen Netzwerken mit Gefängnis, verbieten russischsprachige Kultur und eben bald auch deren Kirche ... ekelhafter und menschenverachtender werden Grundrechte in Europa nirgends zerstört.

Wilfried Jonas 20.05.2017 | 14:45

Oh Berlino1010, da sind jemanden wohl schwer die Argumente ausgegangen und dank blanker Unwissenheit wird dann zu Verbalinjurien gegriffen. Ich weiß auch nicht, woher so Ihre Zahlen nehmen. In der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche Kyiver Patriarchat sind Stand 2016 45,6% der Ukrainer.

Und wenn 4 der meistgelesenen Seiten gesperrt werden, dann ist das natürlich gleichzusetzen mit einer Abschaltung des Internets. Da muß man sich dann auch nicht mehr mit der Begründung abplagen. Empörung reicht doch. Da wird mal wahnwichtelnd das Wort Verbrecher eingestreut. Natürlich nur aus ideologischen Gründen.

Was die Kirche der Russen in der Ukraine angeht, so haben Sie sich bislang scheinbar noch nicht in der Ukraine aufgehalten. Daher wissen Sie auch sicherlich nichts über die Rolle dieser Kyrill-Kirche zu berichten. Daher halten Sie es sicherlich für korrekt, wenn das Moskauer Patriarchat bis heute (und auch schon zu Zeiten Kuchmas, Janukovychs etc. das Kyiver Patriarchat nicht anerkennt, Philaret I. mit einem Kirchenbann belegt etc.

Schöne Grüße aus der Ukraine.

Kolobok 21.05.2017 | 19:18

Es war auch nicht gegen Ihre Person gerichtet.

Ich fühlte mich auch gar nicht angegriffen.

als müssten sie sich für eine Seite entscheiden...Ich kann das nicht.

Ich finde das gut von ihnen. Das hält den Blick frei.

Leider gehen ja viele Beiträge in die Richtung böse, böse Ukraine, Diktatur, Faschisten. Dabei ist die Ukraine schon ein "komisches" Land, das man nur auf Basis deutscher (russischer) Medien kaum erfassen kann. Ich kann mir z.Z. beim Lesen der großen ukrainischen Medien irgendwie das Grinsen nicht verkneifen. Da hat doch die "ukr. Diktatur" vor ein paar Tagen russische soziale Netzwerke verboten. In einer Diktatur hätte ich in den Medien erwartet, dass man dem Volk erklärt, warum das gut ist. Aber nein, es geht eine muntere Diskussion los, was man verliert, welch neuen Chancen sich ergeben. Täglich werden Anleitungen veröffentlicht wie man die Blockade einfach umgehen kann. Das ist doch nicht normal für eine Diktatur! :)

Solche und ähnliche Beispiele gibt es viele. Diese "andere" Sichtweise möchte ich auch in meinen Kommentaren gerne rüber bringen. Mir ist klar, dass das so aussieht, als würde ich ständig kontra geben. Aber ich bin ja kein Journalist, der gekonnt und ausführlich alle Aspekte eines Problems beleuchten kann ;)

Ulrich Heyden 22.05.2017 | 19:08

"Naja, das ist schon eine sehr dramatische Sichtweise. Aber bei soviel Tragik, ist es zu dem Thema doch relativ ruhig in der Ukraine."

Was Poroschenko am meisten fürchtet, ist nicht der FSB und russischen Polit-Technologen. Was er fürchtet ist, dass das in den letzten drei Jahren auf Lügen aufgebaute Droh-Bild von Russland zusammenbricht, weil Hunderttausende Familien, deren Mitglieder sowohl in Russland als auch in der Ukraine leben und sich über vkontakte und odnoklassniki austauschen, gemeinsame Interessen feststellen und sich erinnern, dass es in den Jahren, wo Kiew noch keine Blockade über alles Russische verhängt hatte, besser war, dass noch keine ukrainischen jungen Männer für einen sinnlosen Krieg gegen die eigene Bevölkerung sterben mussten und ukrainische Fabriken nach Russland exportieren konnten und damit Arbeitsplätze sicherten.

Nein, es ist nicht mehr ruhig in der Ukraine. Es gibt zunehmend Menschen, die sich wagen, trotz der Verfolgung durch die Ultra-Nationalisten und die Regierung in Kiew ihre Meinung zu sagen, zum Beispiel am 9. Mai ihren Grossväter und Großmüttern zu gedenken, die im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee für die Befreiung Europas von der faschistischen, deutschen Besatzung kämpften.

An diesem 9. Mai demonstrierten Tausende Ukrainer mit den Photos Ihrer Angehörigen, die gegen die deutschen Nazis kämpften, in Kiew, Charkow, Odessa und anderen Städten. Wenige Tage vor dem ESC in Kiew wagte die Regierung nicht gegen die Demonstranten vorzugehen, aber nur wenige Tage später kamen die Gegenschläge, in Odessa wurde das Büro der Weltkriegs-Veteranen von Ultranationalisten überfallen. In der Stadt Winniza wurde wegen angeblichem "Landesverrat" der örtliche Leiter der "Linken Kräfte", der 74 Jahre alte Aktivist Iwan Bondartuschuk, verhaftet http://www.2000.ua/novosti/ukraina_novosti/organizoval-bessmertnyi-polk--vinoven-v-gosizmene.htm . Das Vergehen des 74jährigen: Er hatte in Winniza, der Heimat des Schokoladenkönigs Poroschenko, die Demonstration zum Siegestag am 9. Mai organisiert.

Schokoladenkönig und noch-Präsident der Ukraine übrigens musste vor wenigen Tagen eine Diskussion mit Bürgern fluchtartig verlassen https://www.youtube.com/watch?v=DRFfU_f-DLw , nachdem er beschimpft und mit "Schande"-Rufe überschüttet wurde. Der ukrainische Journalist Dmitri Gordon berichtete https://112.ua/video/oleg-petrenko-i-dmitriy-gordon-v-vechernem-prayme-telekanala-112-ukraina-16012017-224234.html unter Verweis "auf zuverlässige Quellen", dass die USA bereits einen Ersatz-Kandidaten für das Amt des Präsidenten vorbereiten.

Wilfried Jonas 22.05.2017 | 23:17

Ein Journalist, der den Präsidenten der Ukraine "Schokoladenkönig" nennt. Da kann man sicherlich alles erwarten. Aber bestimmt keine neutralen Beiträge. Das Wort Kreml-Hofberichterstattung fällt mir in diesem Zusammenhang sofort ein.

Und dann wüßte ich noch gerne, ob Sie einen Nachweis dafür liefern können, daß ein Überfall von Nationalisten in Odesa von Poroshenko angeordnet wird. Ihre Äußerung suggeriert jedenfalls einen solchen Zusammenhang.

Ach ja. Viele noch lebende Veteranen des 2. Weltkrieges gibt es ja nicht mehr. Hier hören Sie einen in Kyiv. Das Video wurde am 9. Mai 2017 aufgenommen:

https://www.facebook.com/andriy.dubchak/videos/1526460207377596/

berlino1010 23.05.2017 | 00:44

Ein Journalist, der den Präsidenten der Ukraine "Schokoladenkönig" nennt. Da kann man sicherlich alles erwarten. Aber bestimmt keine neutralen Beiträge. Das Wort Kreml-Hofberichterstattung fällt mir in diesem Zusammenhang sofort ein.

Sie sollten vielleicht mal Schokoladenkönig Poroschenko googeln, da finden sie unter den Top10 wikipedia.de, 2xwelt.de, 2xspiegel.de, tagespiegel.de, ntv.de, 2 x rp-online.de ... alles Kreml-Journalisten

Kolobok 23.05.2017 | 17:03

Oh, soviel Polemik. Bleiben wir doch einmal bei den Fakten Herr Heyden!

...weil Hunderttausende Familien, deren Mitglieder sowohl in Russland als auch in der Ukraine leben und sich über vkontakte und odnoklassniki austauschen...

Erzählen sie doch bitte mal, mit wievielen ihrer Freunde und Bekannte in der Ukraine sie seit der letzten Woche nicht mehr kommunizieren konnten, weil die russischen sozialen Netzwerke in der Ukraine blockiert werden. Schicken sie jetzt Brieftauben?

trotz der Verfolgung durch die Ultra-Nationalisten und die Regierung in Kiew ihre Meinung zu sagen, zum Beispiel am 9. Mai ihren Grossväter und Großmüttern zu gedenken,

Nach ihren Worten ist also Poroschenko kein Diktator sonden ein Widerstandskämpfer? Hat er sich doch ausdrücklich zum 9. Mai bekannt und an diesem Tag auch ganz offiziell Blumen niedergelegt.

Das Vergehen des 74jährigen: Er hatte in Winniza, der Heimat des Schokoladenkönigs Poroschenko, die Demonstration zum Siegestag am 9. Mai organisiert.

Wäre doch mal schön, wenn sie als Journalist herausbekommen würden, was tatsächlich geschehen ist. Oder reicht es ihnen aus nur die Version von einer Seite zu verbreiten?

Schokoladenkönig und noch-Präsident der Ukraine übrigens musste vor wenigen Tagen eine Diskussion mit Bürgern fluchtartig verlassen

Worum ging es denn in der Diskussion? Können sie dazu was sagen? Was steht auf den Plakaten? Was machen die schwarz-roten Fahnen da? Waren das nicht Vertreter der OUN? Die bezeichnen sie doch sonst immer als Faschisten. Jetzt sind das auf einmal Bürger?

ukrainischen jungen Männer für einen sinnlosen Krieg gegen die eigene Bevölkerung sterben mussten

Ja, ja die verklärte Sichtweise aus Moskau. Sie setzen sich doch so ein für die Veteranen. Hier erklärt ihnen mal so ein Veteran, der noch tatsächlich gegen Faschisten gekämpft hat und der heute seinen Enkel im Donbass verloren hat, warum das so ist:

https://www.youtube.com/watch?v=5uoCd9_qSfQ

Wilfried Jonas 23.05.2017 | 21:54

Millionen Opfer ethnischer Säuberungen. Ich weiß jetzt nicht, von welchem Land Sie schreiben. Oder über welche Zeit. Es muß wohl Anfang der 30er sein. Da gab es Millionen von Opfern. Oder 1937-1945 im Zuge der Stalinschen Säuberungen, dem Molotov-Ribbentrop-Pakt und anschließend noch dem 2. Weltkrieg. Verwechseln Sie vielleicht Ruanda mit der Ukraine? Das würde einiges erklären.

berlino1010 24.05.2017 | 00:15

Millionen Opfer ethnischer Säuberungen.

Sie wissen es sehr wohl ... stehen nur auf der Seite der Verbrecher, die Zehntausende Landsleute bombardieren und morden, ... und Millionen ihrer Kultur, Sprache, Religion und Identität berauben, ... Zwangsukrainisierung ... allerorten ... Verfolgungen, Unterdrückung und Verbote ... oder wissen sie nicht, was in der UKR passiert? Sie wollen es wohl nicht wahrhaben ... und feiern lieber wieder bandera und die SS Galizien

Wilfried Jonas 24.05.2017 | 13:49

Sie sind also Richter, Staatsanwalt und Wissender in einer Person. Und definieren, wer Verbrecher ist. Einfach kraft Ihrer eigenen Überzeugung. Mit Verlaub, da sind Sie eine Karikatur.

Was verstehen Sie eigentlich unter "Zwangsukrainisierung"? Ist Ihnen das einfach so eingefallen, weil Sie ein schlagkräftiges Wort suchen? Diffamierung als Ersatz für Belege? Wo erkennen Sie eigentlich eine "Zwangsukrainisierung" in der Ukraine? Im Gegensatz zu den Zeiten des Russischen Reiches und sogar auch zeitweise in der Sowjetunion besteht kein Publikationsverbot auf Russisch in der Ukraine. Sie steigern sich sogar in den Treppenwitz hinein, daß in einem Land, in denen 80-90% der Publikationen auf Russisch erscheinen, eine "Zwangsukrainisierung" geschehen soll. Verzeihen Sie, wenn mir angesichts dieser These lediglich das Wort "lächerlich" einfällt...

Gehen Sie davon aus, daß ich weiß, was in der Ukraine passiert. Ich halte mich gerade dort auf. Und höre im Moment, wie sich zwei Personen auf der Straße auf Russisch unterhalten, während ich einen Kaffee trinke und Ihnen antworte. So sieht also die "Zwangsukrainisierung" aus, von der Sie schreiben.

Dann die Behauptung, die Ukraine greife die Ukraine an. Klingt irgendwie komisch, nicht wahr? Aber so haben Sie es letztendlich auch formuliert. Hören Sie doch mal all ihren Helden Putin, Girkin, Saharchenko und Plotnitzki zu. Allerorten Gejammer, daß sie für ihre "Völkische Republik" kaum Freiwillige finden, die für Moskau den Traum von Novorossija warhmachen wollen. Da muß man anderwertig dafür Sorge tragen: Propaganda. Der Angegriffene wird als Angreifer dargestelllt.

Daher geht der Ball an Sie zurück. Sie unterstützen Verbrecher, sofern Sie Stellung für Saharchenko & Co. beziehen. Ob Sie es wissen, kann ich nicht beurteilen. Aber da ich die eklatanten Unterschiede zwischen der Propaganda gegenüber der Ukraine und dann die Verhältnisse vor Ort gut genug kenne, amüsiere ich mich eher über diese völkische Aufklärung und die Stichwortsammlung, die einem da immer entgegnet.

P.S.: Die Unterschiede zwischen den christlichen Kirchen im Westen und der Orthodoxen Kirche haben Sie schon verstanden? Scheinbar nicht. Religionsfreiheit gibts nur auf Russisch. Und nur dann, wenn man Kyrill I. den Patriarchenring küßt. Gegen wen gibts noch mal den Kirchenbann? Ach ja - gegen die orthodoxe Kirche Kyiver Patriarchat. Das ist dann wohl Freiheit. Sie müssen noch eine Menge lernen.

P.S.: Da ich Geschichte studiert habe, sagt mir die SS-Galizien und auch Stepan Bandera etwas. Und mit Sicherheit auch mehr als Ihnen.

Schöne Grüße aus Kyiv

berlino1010 24.05.2017 | 19:56

slaba ukraina ...

... eben ... u.a., weil mehr als die Hälfte der Menschen russisch sprechen, mehr als die Hälfte nicht bis kaum ukrainisch kann ... ist es so pervers, was die Kiewer verbrechen ... keine Zwangsukrainisierung? Fragen sie doch mal in Mariupol nach, warum dort, wo 90% russisch sprechen, nur noch ukrainisch unterrichtet werden darf? Warum das Georgsband verboten, die Runen der SS Galizien aber nicht? Warum Lenin-Zitate mit Gefängnis bestraft, die Websiten Dutzender Millionen Ukrainer, rus. Bücher, Musik verbannt werden ... u.v.m. Ich hätte sie erleben wollen, wenn die ehemalige Mehrheit so diktatorisch und tyrannisch gegen die ukrainischen Nationalisten vorgegangen wäre.

Jetzt kennen sie sie also doch, die orthodoxe Kirche des Moskauer Patriachats? Und sie gehört verboten und enteignet, ja?

Unterstellen sie mir keine Sympathie für die Führer der Volksrepubliken ... die tragen genauso wenig zum Frieden bei wie die Verbrecher der anderen Seite.