Aller Voraussicht nach wird es sich am Sonntag lohnen, lange Radio zu hören. Radio FSK, das Freie Radio in Hamburg, sendet von 11-15 Uhr ein Interview mit Ricardo Dominguez, Mitglied des Electronic Disturbance Theatre und des Critical Art Ensemble.
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Während ich gerade noch darüber nachdenke, ob ich mein Themenfeld von "Terrorismus" auf "Extremismus" erweitern sollte, weil die Regierung so putzige Ideen dazu hat, weil die Familienministerin ja eigentlich Extremismus-Expertin ist, habe ich ein...>> mehr
Es ist mal wieder an der Zeit, gegen Zensur Courage zu zeigen, im Netz und jenseits.
In Sachsen wird gerade der Aufruf zum Blockieren von Nazi-Demos juristisch hart verfolgt. Es gibt ein Plakat, das zur Blockade der Nazi-Demo am 13. Februar in Dres...>> mehr
Meine Expertinnen-Werdung in Sachen "Wir schreiben nicht alle Strickblogs" schreitet fort.
Vorgestern hat Philip Banse die zweite Runde 'Meinungsmacher'-Interviews veröffentlicht, viermal eine Dreiviertelstunde (ca.) Video mit bekannten Bloggern. Wieder ...>> mehr
Autos werden in Berlin gefühlt schon immer angezündet. Anderswo übrigens auch, wieso redet da eigentlich niemand drüber? Seit die Hysterie Aufmerksamkeit zu dem Thema letztes Jahr so zunahm, schreibe ich dazu wenig. Meine Schere im Kop...>> mehr
Oh weh, das scheint aber tief zu sitzen, wenn gleich die Kotze kommt. "Unseren "Frauen" ". Soso. Hilft das Dekonstruieren auch gegen die Wirklichkeit? Die ist nämlich so, dass meistens die Mütter mit den Babies zuhause sitzen, und nicht mal, weil die Väter und Mütter und Omas und so weiter das unbedingt gern so haben wollen. Sondern weil sich viele Jobs mit Baby-Stillen nicht vereinbaren lassen, weil Kinder Geld kosten und die Männer meist mehr Geld für die gleiche Arbeit kriegen, weil es für Männer unglaublich schwierig ist, Elternzeit zu nehmen, weil es für die (meist Mütter), die Elternzeit nehmen, ungeheuer schwierig ist, hinterher weiter zu arbeiten und aber irgendwer ausreichend Geld ranschaffen muss usw. usf. Hier hat, glaube ich, niemand behauptet, dass das biologisch so festgelegt sei und auf ewig so bleiben muss. Ist es politisch dann korrekter, lieber nicht darüber zu reden, dass ich mit meinen Kindern, als sie klein waren, zuhause war (was übrigens original einfach nichts darüber aussagt, ob ihr Vater nicht dassselbe Problem hatte, aber war eben auch nicht das Thema), und froh war, dass ich online kommunizieren konnte? Realität lieber nicht beschreiben, wenn sie nicht ins Weltbild passt? Oder wie?
Bloggen und Kinder haben lässt sich hervorragend vereinbaren, weil Mütter ja meist ziemlich plötzlich sehr viel mehr zuhause sind. Für mich war das Internet die Verbindung zur Außenwelt, direkt nach den Geburten meiner Kinder. Das Problem ist dann eher später das Geldverdienen: das frisst einfach zuviel Zeit. Wie sich das friedlich bloggende Hausfrauen-und-Mutter-Dasein mit dem feministischen Bewusstsein vereinbaren lässt, ist die eigentliche Herausforderung.
Och, muss das erst 2014 sein? Abgesehen davon, dass ich aus Deiner Perspektive evtl. auch schon 'älter' bin und finde, dass das allein kein Grund ist, könnte ich auch jetzt schon darüber reden, wie ein Blog mit dem Dasein als arbeitende Mutter vereinbaren lässt (bzw. nicht).
Erstaunlich, einen ganzen Artikel über die Thematik zu lesen, in dem kein Wort über die Dummheit der Aktionen steht. Oder hab ich etwas übersehen? Ich glaube, dass diese Täter, wer auch immer sie sin...
Hier fehlt der Link zum Spiegel-Online-Video, in dem die Dame zu sehen und zu hören ist - anscheinend vertragen die Kommentare kein HTML? www.spiegel.de/video/video-49704.html
Erstaunlich, einen ganzen Artikel über die Thematik zu lesen, in dem kein Wort über die Dummheit der Aktionen steht. Oder hab ich etwas übersehen? Ich glaube, dass diese Täter, wer auch immer sie sin...
Hallo ronniegrob, in dem Artikel steht alles mögliche nicht, was da auch noch hätte stehen können. Das ist aber bei allen Texten so. Das Schöne am Internet im allgemeinen und Blogs im besonderen ist ja, dass Du einfach den Text schreiben kannst, der Dir anderswo fehlt. Ich habe hier geschrieben, was mir wichtig war, und das war nicht die Bewertung des Auto-Anzündens. Wobei ich ja auch dazu aufgerufen habe, politische Botschaften intelligent und verständlich zu gestalten, was sehr indirekt auch als Meinung zu dieser Frage verstanden werden könnte. Aber auch nicht als dezidierter Kommentar dazu gemeint ist. Wie beschrieben weiß ich nicht, wer die Autos anzündet. Ziemlich sicher bin ich mir, dass es unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Motiven sind. Und, wie beschrieben, dieser Meinung sind ja auch Polizei und Verfassungsschutz, wobei da dann die Gemeinsamkeiten aber vermutlich auch schon wieder aufhören. Und was den Sinn des Abfackelns angeht: ohne mir die Meinung der Autofahrerin im rosa Pulli im zu eigen machen zu wollen, habe ich den Eindruck, dass sich manches der 'Normalbevölkerung' offenbar ganz gut vermittelt.
Ich lebe in Berlin, bin Medienaktivistin, Journalistin, Mutter zweier Kinder und seit Juli '07 vor allem bekannt als Partnerin von Andrej Holm, der in unserer Wohnung als Terrorist festgenommen wurde. Ich schreibe über das Innenleben einer Terrorismus-Ermittlung , den „Krieg gegen Terror“ und mehr.