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Kokain und Radiowellen
Tom McCarthys Romanepos „K“ ist eine so voluminöse wie eindringliche Mentalitätsgeschichte der technologiebegeisterten Moderne

Die Entengrütze der Stagnation
Der Journalisten Oleg Kaschin erzählt in "Es geht voran" von einem Land, in dem das Groteske allgegenwärtig ist

Unter feinpolierten Oberflächen
Hilda Doolittles Debüt "MeeresGarten" ist ein Markstein moderner Dichtung. Nun ist es erstmals auf Deutsch zu lesen

Entlang der klaren Linie
Tim-und-Struppi-Comics sind längst zum Gut der Popkultur geworden. Vertiefende Analysen findet der Fan ebenfalls leicht

Literatur und Gesinnung
Die Debatte um Christian Krachts Roman zeigt, wie schwer sich die Literaturkritik mit Haltungsfragen tut: Sind in Texten vorgetragene politische Einstellungen zu bewerten?

Krawall und Diskurs
Moritz Altenrieds kulturtheoretische Analyse befasst sich mit dem Rassismus in der Deutung der britischen Aufstände 2011

Das Freizeichen hören
Marion Brasch hat ein mitreißendes Buch über ihre erste Lebenshälfte geschrieben. Hauptfigur ist nicht der berühmte Bruder Thomas, sondern der linientreue Vater

Tröstende Sinnfreiheit
Im neuen Roman von Frank Schulz lässt sich ein Hartz-IV-Empfänger von nichts irritieren – auch nicht von einer St.-Pauli-Unterweltsgröße

Meister des Überflüssigen
Seine Texte haben keine Botschaft, keine Theorie, keine Quellen: Helmut Schödel ist ein Reporter in Reinform

Das Gewicht des Körpers
Wie das Unbewusste ein Bewusstsein einfordert: In seinem epochalen Roman „Parallelgeschichten“ beschreibt Péter Nádas, was es heißt, ein menschliches Tier zu sein

Die neue Mitarbeiterparole
Das „Kursbuch“ will noch einmal Selbstverständigsmedium der außerparlamentarischen Bewegung werden – mit der Empfehlung, die Krise zu lieben

Himmelfahrtskommando
Der kenianischen Schriftstellers Ngũgĩ wa Thiong'o hat mit "Herr der Krähen" den großen afrikanischen Gesellschaftsroman geschrieben

Klassenkampf neu bestimmen
Harry Cleavers Lektüre von Marx’ „Kapital“ aus den siebziger Jahren ist ein Klassiker. Nun ist sie auf Deutsch erschienen. Wie radikal wirkt sein Ansatz heute?

Dietmar Dath war’s nicht alleine
Barbara Kirchner ist Pop-Autorin, lehrt Chemie – und hat die neue Bibel der Kapitalismuskritik "Der Implex" mitgeschrieben

Die Erlebnisgesellschaft als Vergnügungspark
Bruce Bégouts Roman „Der ParK“ schafft im Gewand einer anspruchsvollen Reportage eine bitterböse Satire

Aus dem Reich des Bleistiftgebieters
Robert Walsers „Mikrogramme“ gehören zum Wunderlichsten der Literaturgeschichte. Eine neue Edition zeigt Reproduktionen in Originalgröße

Weil er zu Hause geblieben ist
Was Thomas Bernhard sein verhasstes Österreich war, ist Andreas Maier die Wetterau: Mit „Das Haus“ legt er den zweiten Band seines Romanzyklus „Ortsumgehungsstraße“ vor

Rhythm and Riot
Vom US-Proto-Punk über englische Working-Class-Bands bis hin zu Entwicklungen in der arabischen Welt: Gerrit Hoekman lotet das historische Verhältnis von Punk und Politik aus

Die schlimmste aller Arten
Der neue Roman von T. C. Boyle klingt zwar nach Science-Fiction, ist jedoch wesentlich gegenwärtiger, als man meinen mag

Literarisches Ikonen-Update
Der Vorwärts-Proust, zwei getriebene Frauen sowie mal wieder die Manns: Literaturprofessor Erhard Schütz befasst sich mit Biografischem und Heldenverehrung

Auf kosmopolitischer Spur
Der Sportpublizist Dietrich Schulze-Marmeling hat die Bedeutung des liberalen Judentums für die Geschichte des FC Bayern München rekonstruiert

Der Tod und sein Begleiter
Der Band „Series“ von Enrique Metinides dokumentiert mehr als 30 Jahre harschen Großstadtlebens in Mexico City. Seine Fotos sind nun in einer Berliner Ausstellung zu sehen

So viele Augen, so wenig Blicke
Am 5. Februar wird Rudolf Lorenzen 90 Jahre alt. "Die Hustenmary", ein neuer Band des Chronisten Westberlins versammelt seine Kurzprosa

Wildnis und Moderne
Unseren Begriff von der Natur zu verändern und zu erweitern, ist Anliegen vieler neuer Bücher. Am Weitesten geht dabei der amerikanische Dichter Gary Snyder

Diese versunkene Welt
Für die Autorin Daniela Krien ist das Ende der DDR wie eine gescheiterte Beziehung: Erst der Abstand lässt eine Betrachtung zu. Ein Porträt