Oxfam-Studie: Superreiche sind Treiber der Klimakrise

Meinung Reiche und Konzerne sind beim Kampf gegen die Erderwärmung außen vor. Das muss sich ändern. Sonst scheitern wir alle
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 45/2022
Oxfam-Studie: Superreiche sind Treiber der Klimakrise

Die Menschheit steuert auf einen Abgrund zu, auf eine Erwärmung von über 2,5 Grad, mit verheerenden Auswirkungen auf unser Leben auf dem einzigen Planeten, den wir haben. So lautete die Warnung der grünen Außenministerin Annalena Baerbock auf der nunmehr 27. Weltklimakonferenz im ägyptischen Scharm El-Scheich. Die Lage ist in der Tat dramatisch: Hinter uns liegt der dritte Hitzesommer in Folge, es war der heißeste seit 500 Jahren. Flüsse und Seen vertrockneten, Ernten fielen aus, es gab Hitzetote. Die Emissionen steigen weiter, das 1,5-Grad-Ziel, auf das sich die Weltgemeinschaft 2015 geeinigt hat, rückt in weite Ferne. Bleibt alles, wie es ist, werden es wohl 2,8 Grad werden. Und trotzdem ist Baerbocks Satz falsch. Denn nicht „die Menschheit

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