Eva Ricarda Lautsch

Cocktailkirschen zwischen dem Papier // Studentin, Bloggerin, Schreibtischgast @derfreitag.
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Eva Ricarda Lautsch
RE: Romanzen für die Politik | 23.09.2010 | 12:42

Manche Dinge liegen erst dann auf der Hand, wenn jemand anders sie ausdrückt. Ich denke, über "Blühende Landschaften" zu diskutieren gestaltet sich sehr schwierig, weil das meiste dazu schlicht schon gesagt wurde.
Dass der Abend trotzdem gelungen war, ist ein paar neuen Blickwinkeln und vor allem sprachlichem Feingefühl zu verdanken. Es ist meiner Ansicht nach ein bisschen zu kurz gegriffen, Letzterem Inhaltsleere zu unterstellen ohne zugehört zu haben. Außerdem, liebe Community-DiskutantInnen, wer will Leuten zuhören, deren Sprache flach ist?

RE: Mit einer Megaparty zum Atomausstieg? | 21.09.2010 | 15:00

Eine interessante Sichtweise auf den vergangenen Samstag. Um sich aber nur dem Hedonismus hinzugeben kann man in Berlin auch woanders feiern. Es ist steckt mit Sicherheit etwas Wahres in diesem Text und ich bin selbst gespannt, wie viele sich im November im Wendland versammeln. Aber den Protest aufgrund der Party-Atmosphäre im Gesamten kleinzureden fände ich falsch. Schließlich muss er nicht zwingend genauso aussehen wie vor 30 Jahren.
Nebenbei: Angesichts der vergangenen Ereignisse wirkt der Love-Parade-Vergleich als Opener ein wenig zynisch - auch wenn's vielleicht nicht so gemeint war.

RE: Der Schwarzersche Kanal | 20.09.2010 | 12:51

@Skepsis: klar, dass Frau Schwarzer selbst den Posten vorsichtshalber für nicht existent befindet. Faktisch wird sie aber von den Medien zur Chef-Feministin gemacht - was ebenso richtig ist wie die These, dass es im Sinne der Frauenbewegung keine Anführerin gibt.

@Savonarola: Frau zu Guttenberg, nur soviel dazu : www.stefan-niggemeier.de/blog/super-symbolfoto-82/
(auch wenn sie in mancherlei Hinsicht Recht haben mag, das Buch betreffend)

RE: Ankündigung: Barcamp Frauen 2010 | 17.09.2010 | 11:58

Womit eins bewiesen wäre: es gibt für jede erdenkliche These eine Statistik.

RE: Der Schwarzersche Kanal | 16.09.2010 | 15:40

Für mich steht eine Alice Schwarzer heute für manche Versteinerung, die einem modernen Feminismus aber nicht entsprechen und sowieso auch nicht gerecht werden. Es ist nicht mehr zeitgemäß, Frauen nur im Unterschied zu Männern zu definieren bzw. zu fordern, dass Frauen maskuline Verhaltensweisen an den Tag legen müssen, um sich aus Abhängigkeiten zu lösen. Und trotzdem sind wir noch lange nicht post-gender.

RE: Der Schwarzersche Kanal | 15.09.2010 | 19:21

Inzwischen? Die Frauenbewegung charakterisiert sich schon immer durch unterschiedlichste Strömungen, die sich oftmals ergänzen und zu neuen Ideen, immer wieder aber auch zu Grabenkämpfen führen. Ich würde auch behaupten, dass es Hierarchien innerhalb des Feminismus immer nur bedingt gegeben hat. Alice Schwarzer Chef-Feministin zu nennen geschieht allein, weil sie (vor allem für diejenigen, die sich nicht detailliert mit der Thematik auseinandersetzen) noch immer als erste Person mit dem Begriff "Feminismus" assoziiert wird. Und Kandidatinnen, die so viel Neues zu sagen haben, dass sie die Aufmerksamkeit einer Alice Schwarzer tatsächlich verdient hätten, gibt es zu Hauf.

RE: Ich will Lösungen! | 14.09.2010 | 17:04

so langsam fehlt mir mein Fernseher doch ein wenig.

RE: … und dann hat’s Ping gemacht | 08.09.2010 | 12:50

//in erster Linie @mh.
@Vaustein würde ich entgegenhalten, dass Plattenhüllen sich auch auf Bildschirmen ganz gut machen. Schließlich ist die digitale Welt unter anderem eine gigantische Plattform um Kunst zu sehen, zu teilen, zu produzieren und zu veröffentlichen. Was die Platte aber auch nicht zum aussterben bringt oder gebracht hat.

RE: … und dann hat’s Ping gemacht | 07.09.2010 | 18:58

und doch kann Ping, ob nun gekaufte Musik Statussymbol ist oder nicht, die Schönheit einer Vinylplatte nicht ersetzen. Falls das so wäre, wäre es mit der Einführung von iTunes schon geschehen. Denn ob man die Plattensammlung oder die Mediathek auf dem iPod von Freunden betrachtet, ist dem digital native an sich relativ gleich.