radioeins & Freitag Salon mit Armin Langer

Salon Jakob Augstein diskutiert mit Armin Langer über Antisemitismus, Diskriminierung, Ängste und mehr Sachlichkeit. Live im Gorki Theater
radioeins & Freitag Salon mit Armin Langer

Cornelis Voogdt

Was tun gegen Antisemitismus?

Jakob Augstein im Gespräch mit Armin Langer

Die Diskriminierung von Juden in Deutschland ist immer noch alltäglich. Die Stimmung wird aufgeheizt von öffentlichen Protesten, Fakenews und der von Trump initiierten Jerusalem-Debatte. Der Publizist und Autor Armin Langer ist überzeugt: „Antisemitismus gehört in Deutschland zum konstanten Bodensatz der Gesellschaft.“ In seinem Buch „Ein Jude in Neukölln – Mein Weg zum Miteinander der Religionen“ beschreibt er, was Muslime und Juden voneinander lernen können und wie Gemeinschaft funktioniert. Er fordert, ein Wegbewegen von der emotionalen Debatte und pauschalen Dämonisierungen. Die Frage, die bleibt: Hört Antisemitismus überhaut jemals auf? Und falls nicht, wie kann dieser Herausforderung begegnet werden?

Jakob Augstein diskutiert mit Armin Langer über Diskriminierung, Ängste und mehr Sachlichkeit

Ármin Langer ist 1990 in München als Sohn ungarischer Migranten geboren, er wuchs in Wien und in Sopron auf. Er studierte Philosophie und Jüdische Theologie in Budapest, Jerusalem und Potsdam. Seit 2013 ist Koordinator der jüdisch-muslimischen Initiative „Salaam-Schalom“ in Berlin-Neukölln. Außerdem ist er als freier Publizist tätig, seine Artikel sind u.a. in der ZEIT, in der TAZ, bei der Deutschen Welle und in der European Jewish Magazine erschienen. Sein erstes Buch mit autobiographischen Zügen wurde 2016 unter dem Titel „Ein Jude in Neukölln – Mein Weg zum Miteinander der Religionen“ im Aufbau Verlag veröffentlicht.

Am Montag, den 15.01.2018 um 20 Uhr im Maxim Gorki Theater, Studio Я , Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin.

Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Karten gibt es hier

Zu hören auch live auf radioeins von 20.00 – 21.00 Uhr.

Der radioeins und Freitag Salon ist ein politisches Diskussionsformat, das in der Regel im Maxim Gorki Theater Berlin stattfindet - ein Zwiegespräch zwischen "Freitag"-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast. Zuletzt waren u.a. Klaus Lederer, Susan Neiman, Michel Friedman, Oskar Lafontaine, Robert Misik, Andrej Holm, Heinz Bude, Michael Müller, Ska Keller, Jürgen Todenhöfer, Margot Käßmann, Ahmad Mansour, Peter Altmaier, Simone Peter, Wolfgang Herles, Bodo Ramelow, Naika Foroutan, Jan Böhmermann, Gesine Schwan, Philipp Ruch, Thilo Bode, die Yes Men, Frank Bsirske, Gregor Gysi, Constanze Kurz, Sandra Maischberger, Evgeny Morozov, Claudia Roth, Harry Rowohlt, Sahra Wagenknecht, Harald Welzer, Marina Weisband und Jean Ziegler zu Gast. Jenseits von Netz und Papier diskutiert Jakob Augstein mit den Gästen über Glück und Unglück der Gegenwart. Das Format existiert seit Oktober 2009 und findet seitdem in regelmäßigen Abständen statt.

Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und Chefredakteur der Wochenzeitung „der Freitag“. 1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris. Er war zehn Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung als Reporter in Berlin und den neuen Bundesländern unterwegs. Seit 2011 schreibt er die Kolumne „Im Zweifel links“ auf „Spiegel online“ und liefert sich mit dem stellvertretenden Chefredakteur der Bildzeitung, Nikolaus Blome, in der Phoenix-Sendung „Augstein und Blome“ einen wöchentlichen Schlagabtausch zum politischen Thema der Woche.

15:47 08.01.2018
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radioeins & Freitag Salon

Jenseits von Netz und Papier diskutiert Freitag-Verleger Jakob Augstein mit seinen Gästen über Glück & Unglück der Gegenwart. Live im Gorki Theater.
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