Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), Milchmädchenrechnungs Blüte?

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Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), Milchmädchenrechnung Blüte reinster Güte?

Liegt dem Mehrwertsteuer finanzierten Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) der umwerfende Charme einer einfachen Milchmädchenrechnung reinster Güte vom Feinsten zugrunde? Geht die Milchmädchenrechnung reinster Güte vom Feinsten so ?: Das Mehrwertsteueraufkommen Deutschlands wird jährlich, summa summarum Solarium & Terrarium, auf seine Gesamtsumme hoch gerechnet, durch die Summe seiner 82 Millionen Leistungsbezieher/innen geteilt und in entsprechender Höhe/Person, inkl. Nachzahlungs Bonus/Malus, gemäß der Praxis von Heizungs- und Betriebsabrechnungskosten für Wohnungen, Unterkunft, ausgezahlt, Die Nachricht der Auszahlung des BGE, inklusive Bonus/malus wird mit der ermunternden wie konjunkturbechleunigenden Phrase, abgeleitet aus der klammen, wie heimlichen und berüchtigten BILD- Zeitungs Maxime: "Lest fressend mehr Scheiße!, Millionen Fliegen können nicht irren" umgewandelt mit der Welt- Klima aufheizenden Phrase versehen: "Kauft mehr Scheiße, 80 Millionen BGE Leistungsbezieher/innen können nicht irren!".

Spass beiseite, Ernst beliebe hier.

Das Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) segelt unter der falschen Flagge der Sozialhilfe, eines staatlich vorgehaltenen Rettungsschirmes, Rettungspaketes für Bürger/innen in Notlagen.

Das ist so, als ob vorab allen Bürger/innen, ohne zeitnahes Ansehen ihrer Lebenslagen, ein Verband an Händen und Füssen für Brüche verpasst wird, de im Moment der wirklichen Not eines Unfalls verbraucht unbrauchbar verrottet ist..

Kommt es, wie gesagt, tatsächlich später zu Brüchen in den Gebeinen, wird sich der Staat seiner grundgesetzlich garantierten Pflicht zur Hilfe in Not für seine Bürger/innen in prekären Lebensagen nicht mit dem Hinweis, auf ein bereits gezahltes Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) entziehen können.

Den Bürgern/innen bleibt, trotz ausgezahltem Bedingungslosen Grundeinkommen(BGE), ein Klagerecht auf Hilfe in Notlagen durch den Staat.Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) wird als allgemeine Leistung des Staates, ohne Ansehen der Person, noch zeitnah monetärer Begutachtung deren Lebenslage, an alle Bürger/innen ausgezahlt.

Das vom Grundgesetz her garantierte Recht auf Hilfe in Not für die Bürger/innen in unverschuldet, wie verschuldet prekären Lebenslagen, also, die Pflicht des Staates zur Hilfe in Notlagen der Bürger/innen, bleibt durch das Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) unberührt, gilt vor Zivilgerichten, Sozialgerichten, Verwaltungsgerichten, zu Gunsten von Gläubigern, als verpfändbare Einkunft.

Das Bedingungsloses Grundeinkommen (BE) bleibt als außerordentliche Leistung des Staates für all seine Bürger/innen, ohne Ansehen der Person noch deren lebenslage, im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB), irrelevant.

Insofern bleibt das Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), anders als die alte Sozial- und Arbeitslosenhilfe, wie die ausgezahlten Leistungen aus den Hartz IV Gesetzen und sonstige durch Arbeit erworbene Einkommen in Höhe von bis zu 956.- €/montlich, gemäß Urteil des Bundesverfassungsgericht, verpfändbar.

Die Folge dieser Einschätzung durch hohe Gerichte, dass das Bedingungslose Grundeinkommen (BE) verpfändbar ist, wird sein, dass das Bedingungslose Grundeinkommen (BE) bei Anträgen auf Kredite, Kundenkarten bei Kredtkartenunternehmen, Ratenzahlungen im Einzelhandel nicht als Sicherheit, gemäß den Basel II Kredit Regeln, anerkannt wird.

Dass das Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) unter der falschen Flagge seiner Bedingungslosigkeit segelt, ergibt sich aus dem schlagenden Beweis, dass das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) unabdinglich eine Bedingung setzt

"Die Zerschlagung der gesetzlichen Sozialversicherung, die seit den Tagen des reichsaknzlers tto von Bismarck nur Unternehmen, aber nicht Wald- , Wiesen- , Boden- und Grundstückseigentümer mit monetären Lasten für Transferleistungen des Staates an seine Bürger/innen belegt.

Dass die Befürworter/innen des Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) dessen unabdingliche Bedingung der Zerschlagung der gesetzlichen Sozialversicherung unterschlagen, um der deutschen Versicherungswirtschaft nie dagewesene Pfründe, siehe steuerfinanzierte Riester-, Rörup- Renten, erscließen, werte ich alsFeigheit vor dem Freund.

Das Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) scheint allein, unter falscher Flagge segelnd, dazu aufgestellt, einen massiven Angriff auf die gesetzliche Sozialversicherung zu starten, um Arbeitgeber auf einen Rundum- Schlag von Sozialabgaben für die gesetzliche Sozialversicherung flächendeckend entlastend zu befreien?

JP

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/hartz-iv-pilotprojekt-fuer-bedingungsloses-grundeinkommen

18.01.2010 um 15:52

Hartz IV, Pilotprojekt für Bedingungsloses Grundeinkommen?

Ist Hartz IV ein Pilotprojekt für die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE)? "Ist das Hartz IV Arbeitsmarktkonzept als Pilotprojekt für die flächendeckende Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) in Deutschland und der EU unterwegs? Getrennt, unter falschen Flaggen segelnd, Marschieren, vereint Schlagen? Ist das Bedingungslose Grundeinkommen (BE) der gröbere Bruder von Hartz IV?

16:10 19.01.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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