Ist Kultur keine Hol- , sondern eine Bringschuld der Medien?

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Ist Kultur und Bildung keine Hol- , sondern eine Bringschuld der Medien im Privaten wie im Öffentlichen Raum?

Bildung ist im Zeitalter der lokalen und globalen Medien Präsenz keine Frage der Hol- sondern der Bringschuld in die Hütten wie Schlösser.

Machen wir doch einfach einmal eine Rochade und siehe da, den Kapitalisten ist nicht mehr die Gewinnmaximierung sondern die lokale und globale Staatsbildung auferlegt?

Endlich könnten die Kapitalisten die Linke nicht mehr staatstragend, staatsbildend für sich arbeiten lassen.

Wie viel an befreitem wie ungebundenemPotential hätte da die Linke in sich selber befreit als Gestaltungsmacht zur Verfügung, sich auf die Entfaltung, Entwicklung der Möglichkeiten menschlichen Kommunikation, Kulturbildung und –Präsenz, urbi et orbi,zu verlegen, ohne sich weiterhin staatstheoretisch systemkritisch überfordert zu verausgaben??

Was passiert, wenn Gott sich im Bewusstsein des „wilden Denkens“ der Menschen scheinbar aus den Phänomenen der Natur zurückzieht?

Es beginnt die Phase der „Gottes-der Kirchenstaatsbildung“ mit und ohne Bundeslade, Heiligtum, Totem.

Was ist wenn Gott sich sogar den Heiligtümern entfremdet, sich aus diesenzurückzuziehen scheint?

Es beginnt die Epoche der Systemdenker, der säkularen Staatsdenker und -gründer!?

Nicht von ungefähr ist der Kapitalismus, nicht einmal sich selber verantwortend, aus dem Schoß der Gottes- und Kirchenstaaten geboren.

Wie kann der Kapitalismus da überhaupt als überbehütete Brut der Rest- Versagens- Wut der Gottes- und Kirchenstaateneine Vorstellung der Planung, Gründung von lokalen und global aufgestellten Staatsgebilden eigenverantwortlich entfalten?

Schafft der Kapitalismus das nur, wenn die Linke sich, lokal und global, aus dem Denken der system-, Staatstheorien und –Gründungen zwar nicht verabschiedet, aber selber bescheidend, ganz alltäglichen Problemgedrängen, Konfliktgemengen entschieden zeitnah zuwendet?

JP

siehe dazu:

www.freitag.de/community/blogs/columbus/links-wider-die-verordnete-einseitigkeit-der-welt

28.09.2010 | 00:49

Links, wider die verordnete Einseitigkeit der Welt

links linke konservative liberale frohebotschaft linkeundreligion effizienzversuslebensinn wiederaneignung dieanderelinke

Links, wider die verordnete Einseitigkeit der Welt


02:57 28.09.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

Kommentare