"Reichen Zwangsanleihe" und "Judensteuer"

Zwangsanleihe "DGB- Vorsitzender Michael Sommer will europaweit Zwangsanleihen für Reiche, Vermögende einführen, um damit ein "Wiederaufbauprogramm für Europa" zu finanzieren. "
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"Reichen Zwangsanleihe", oder die Frage, lauert die "Judensteuer" ab dem 09. November 1938 im Deutschen Reich nun in Gestalt einer "Zwangsanleihe für Reiche" als europaweite Gefahr?
Kommt die verzinste Zwangsanleihenbeglückung der Reichen in den Staaten Europas?
Kaum ist der Sommer wirklich in Europas Norden im spätren Juli angekommen, beglückt uns der DGB- Vorsitzende Michael Sommer als fiskalischer Gruß- August, mitten in des Volkes Glut anschwellender Wut, von Athen, Paris, Madrid, Lissabon, Rom, Dublin, Berlin Hamburg, Hannover, Stuttgart, Leipzig, Dresden, Cottbus, Frankfurt/Main mit einem alten Welt- Nachkriegs- Hut, der "Zwangsanleihe für hochmögend Reiche, Vermögende!".

Statt nun zu klotzen, der EZB endlich in Gestalt von Abermillionen Privathaushalten in Europa einen verlässlichen "Frischgeldpartner",
an der sytemrelevanten Banken Statt, an die Leine zu geben, kleckert der DGB- Vorsitzende Michael Sommer als fiskalischer Gruß- August, mit der Idee des SPD- nahen Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) von der
"Zwangsanleihe für Reiche"
Tut DGB- Vorsitzende Michael Sommer das in des Volkes Sommerloch Urlaubs- Gegend winkend, mit der klammheimlichen Hoffnung des DIW Zinken winkend, dass eben genau das Volk an sich, vermögensfern wie vermögensnah, gar nicht wirklich etwas von dieser Idee der "Zwangsanleihe für Reiche" mitkriegt?
Da klotzen wir doch liber einmal als uveräußerlich sytemrelevante Essenz der Hefe des Volkes:
"Abermillionen Privathaushalte in Europa könnten als verlässliche "Frischgeldpartner"
der EZB anstatt oder neben Banken, Versicherungen, des Permanenten ESM- Rettungsfonds mit Bank- Lizenz, billiges Notengeld der EZB zum gegenwärtigen Zinssatz von 0. 75 % mit der EZB Maßgabe abnehmen, mit diesem Geld, ohne dabei ebenso, wie bisher Banken, Versicherungen irgendwelche Sicherheiten zu hinterlegen, höherverzinsliche Staatsanleihen ihres Landes oder anderer Länder in Europa zu kaufen und bis zu deren Fälligkeit zu halten."
Könnten so, mit Hilfe der Privathaiushalte in Europa, binnen einer Generation, ganz neue Formen von Kapitalstöcken für die gesetzliche Renten- , Pflege- , Ausbildungs- und Altersversicherungen aufgebaut werden?
Wenn der DGB- Vorsitzende Michael Sommer als fiskalischer Gruß- August in Sachen Ideenspenden auch ein Rohrkrepierer im Sommerloch sein mag, sosehr vermag er doch, stilsicher, gut getimt, auf dem Felde der Phrasen richtig, holzend, bolzend, darauf los zu klotzen, dass die Gewerkschafts- Schwarte kracht und der ganze Erdkreis lacht:
"DGB- Vorsitzender Michael Sommer will europaweit Zwangsanleihen für Reiche, Vermögende einführen, um damit ein "Wiederaufbauprogramm für Europa" zu finanzieren. "
Hintergrund
Staaten wie Griechenland, Spanien, Italien können sich seit Monaten nur sehr schwer durch frisches Geld an den Internationalen Finanzmärkten refinanzieren.
Für ihre Staatsanleihen müssen diese Länder hohe Risikoaufschläge löhnen.
Bei Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren muss beispielsweise die spanische Regierung in Madrid aktuell mehr als 7,5 Prozent Zinsen bieten, ohne ihre Staatsanleihen, blamiert, vom Kapitalmarkt zurückziehen.
Staatsanleihen von mehr als sieben Prozent in einem so großen Währungsverbund wie dem Euro gelten unter Anleihe- Experten als kaum noch rückzahlbar.

In dieser krisenhaft zugespitzen Not- Situation vieler Staaten in der Eurozone, voran Griechenland, Italien, Irlland, Portugal, Spanien (GIIPS- Staaten), sich an den Internationalen Kapitalmärkten refianzieren zu können, fühlt sich DGB- Vorsitzende Michael Sommer berufen, die Ideen anderer in dieser prekären Sache per BILD- Interview im sonnig aufgehellten Sommerloch zu Gehör zu bringen.

Neu ist der laut tönende Vorschlag des DGB- Vorsitzende Michael Sommer, wie gesagt, nicht:

"Anfang Juli hatte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) das Instrument einer Zwangsanleihe für Reiche zur Lösung von Schuldenproblemen nach langem Vorlauf in der SPD ins Gespräch gebracht.
Nach einem DIW-Berechnungsmodell könnte die Abgabe ab einem individuellen Vermögen von 250.000 Euro (bei Ehepaaren: 500.000 Euro) gelten. Das beträfe die reichsten acht Prozent der Bevölkerung. Bei einem Satz von zehn Prozent ließen sich etwa 230 Millionen Euro an Einnahmen generieren, so die DIW-Forscher."

Das Bundesfinanzministerium lehnt eine solche Lösung bisher kategorisch für Deutschland ab. Hierzulande funktioniere das Steuersystem gut, konterte ein Ministeriumssprecher den DIW-Vorschlag.
Mit den Einnahmen gebe es in Deutschland u. a. Staaten im Norden Europas keinerlei Probleme.
Für andere Staaten, insbesondere in den Staaten Südeuropas, könne das Modell allerdings überaus zielführend sein, vor allem dort, wo es "ein schwieriges Verhältnis" zwischen dem Steueraufkommen und dem Privatvermögen gebe.

Da ist er der Rohrkrepierer des DGB- Vorsitzenden Michael Sommer mitten in der erhitzten Späte des Sommerlochs 2012.
"Als BILD- Tiger gestartet, als Teppichvorleger des deutschen Fiskus gelandet!".
So meinte der DGB- Vorsitzenden Michael Sommer eben noch hoch zu BILD, wie andere hoch zu Ross:
"Mit diesem Instrument habe Deutschland nach 1945 gute Erfahrungen gemacht. Über einen solchen Reichenbeitrag könne man ein Wiederaufbauprogramm für Europa finanzieren, von dem auch Deutschland extrem profitieren würde."

Dabei solte die unselige Geschichte des reichsdeutschen Fiskus mit der Praxis von Zwangsanleihen für Juden als reiche, vermögende Teile der deutschen Bevölkerung ab den Tagen, Wochen, Monaten, Jahren des Reichspogroms vom 09. November 1938, angesichts des drohenden Offenbarungseides eines Staatsbankrotts des Deutschen Reiches vor den Internationalen Kapitalmärkten, nicht unerwähnt bleiben.
Damals entschloss sich der reichsdeutsche Fiskus "ideenreich" für die Behebung der Schäden, die aufgrund des von NS-Schergen inszeniert "spontanen" Reichsprogroms reichsweit entstanden waren, sich bei reichen, vermögenden Teilen des Deutschen Reiches, d. h. ausschließlich beim jüdischen Teil der reichsdeutschen Bevölkerung, schadlos zu halten und eine "innovative" Judensteuer in Höhe von einer Milliarde Reichsmark gerechnet in US- Dollar Valuta nach Art einer Zwangsanleihe zu erheben.
Im Klartext hieß das, dass das Vermögen, Kapital- , Aktien- , Kunstwerk- , Immobilienbesitz, Nutziungsrechte von Patentrechten reicher, vermögender Juden im Deutschen Reich scheinlegal unter Treuhändeschaft der Deutschen Reichsbank gestellt wurde.
Als Gegenwert wurde vom Deutschen Reich, spich der Deutschen Reichsbank eine, namentlich zu zeichnende Staatsanleihe begeben, die nur einen Bruchteil der wirklich staatlich konfisziert, treuhänderisch verwalteten, Vermögenswerte abbildete.
Darüberhinaus ward diese Staatsanleihe, ungeheuerlich kreativ so verfassungswidrig infam aufgelegt, dass diese als Staatsanleihe, notariell, als nicht vererbbar gestellt wurde und mit dem Tode des Eigentümers entschädigungsdlos, an das Deutsche Reich zurückfiallend, wertlos erlosch..
Bereits durch das Auflegen dieser "innovativen" Finanzprodukte, von amtswegen namentlich zu zeichnender Staatsanleihe für Juden in Deutschland und später in den durch die Deutsche Wehrmacht besetzten Gebieten Europas, ward auf entsetzliche Weise klar, wohin der
"Zug der NS- Zeit"
für Eigentümer solcher "innovativen" Staatspaipiere ging, in ein Zeugenvernichtungsprogramm, das dann u. a. in den Gaskammern in Auschwitz, Treblinka, Sobibor oder auf Elendsgewaltmärschen zum Ende des Zweiten Weltkrieges mit der adminstrativen Zuführungsleistung anderer europäischer Staaten als "Willigen Helfern", exekutiert wurde.
Um ein für alle Male der Diskrimierung und Selektion von reichen Teilen der Bevölkerung in den Ländern Europas, gleich welcher Herkunft, Religionszugehörigkeit, den Wind staatlicher Not aus den Segeln zu nehmen, gibt es einen Weg, nämlich nicht nur die Reichen, sondern Abermillionen Privathaushalte in die Pflicht der Fiskalpolitik der Staaten Europas, samt der Geldpolitik der EZB, eingedenk folgender Devise, im oben angeklungenen Sinne zu nehmen:
"Wehret den Anfängen!"

So schlimm wie damals wird es mit Gewissheit nicht kommen und das nicht nur, weil der Permanente ESM- Rettungsfond mit Bank- Lizenz versehen, den Eigentümern solcher "Zwangsanleihen", die da für uns lalle kommen, die Option des Handels vor Fälligkeit bzw. unerwartet erwarteten Schuldenschnitten bestimmter Staatspapiere ermöglichen wird
JP



http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zwangsanleihen-gegen-schuldenkrise-dgb-chef-will-reiche-zu-finanzhilfen-zwingen-1.1421867

Zwangsanleihen gegen Schuldenkrise DGB-Chef will Reiche zu Finanzhilfen zwingen 25.07.2012, 12:53

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/reiche-an-die-staatliche-zwangsanleihenfront

Joachim Petrick 11.07.2012 | 17:04 Reiche an die staatliche Zwangsanleihenfront?

16:46 25.07.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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