Joachim Petrick
12.04.2017 | 17:53 56

Scheut MAFIA das Öffentliche?

Augstein vs Reski Wollen Jakob Augstein, Petra Reski im Bunde mit der FAZ Thema MAFIA mit den Instrumenten investigativen Trash & Tratsch an Presserechtsparagrafen vorbei pushen?

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Joachim Petrick

Scheut MAFIA das Politische, die Wirkung öffentlicher Präsenz, Transparenz, wie der Teufel das Weihwasser?

Jakob Augstein sinngemäß Orginalton:im Deutschlandfunk, der Freitag lehnt es ab, Frau Reskis Anwaltskosten in ungenannter Höhe zu übernehmen, hat aber die Kosten der Gegenseite, also des namentlich in Reskis Artikel genannt "ehrenwerten" Geschäftsmannes als Kläger, übernommen"

Inzwischen ist von von 5000 € Anwaltskosten Petra Reskis im Freitag Beitrag 12.4.2017 des Community-Mitgliedes Soloto die Rede, der in dieser Angelegenheit bemerkenswert engagiert agiert.

Wenn die 5000 € wirklich die Anwaltskosten und nicht der Betrag des gerichtlichen Bussgeldbescheides abbilden, bleibt doch die Frage, warum Frau Reski ihren Fall nicht gleich durch den Freitag hat anwaltlich vertreten lassen wollen, wenn ja, hat sich der Freitag anfänglich verweigert aus vielerlei Gründen, u. a. kostenwirksamen, oder nicht im Zusammenhang mit dm Thema Mafia öffentlch in Erscheinung zu treten?, Frau Reski, wie nach Augstein Einlassung angeblich üblich, doch nicht anwaltlich zu vertreten oder hat Frau Reski sich unabgestimmt mit dem Freitag gleich selber einen Anwalt ihrer Wahl genommen?

Wenn doch abgestimmt, bleibt die nächste Frage, fand die Veröffentlichung Frau Reskis Artikel

„Die Bosse mögen’s deutsch“

Unterzeile: „Kriminalität - Deutschland ist für die Mafia eine wichtige Basis. Besonders im Osten können die Verbrecher fast ungestört walten.“

im Freitag Ausgabe 11/17. März 2016 durch die damaligen Chefredakteure Jakob Augstein, Philipp Grassmann nur durch eine branchenspezifisch eher unüblich? Frau Reski abgenötigte Zusage statt, dass sie die Anwalts- und Gerichtskosten im Fall einer Klage für sich und den Freitag vollständig alleine übernehmen und darüberhinaus Stillschweigen bewahren werde?

Dafür das es vorab, wider alle sonstigen öffentlichen Einlssungen bisheriger Beteiligter doch eine Absprache gab, könnte die Einlassung Jakob Augsteins in eigener Sache im Freitag sprechen:

"Petra Reski kannte das Risiko, das sie mit der Nennung des Namens einging. Und wir als Redaktion hätten den fraglichen Passus im Text nicht veröffentlichen dürfen. Wir haben uns korrigiert, als die Gegenseite uns anwaltlich aufforderte, die entsprechende Stelle nicht weiter zu verbreiten."

Woher weiss Herr Augstein, dass Frau Reski das Risiko kannte?, sollen jetzt freie Autoren auch noch das juristische Wissen von Justitiaren bei der Unterscheidung der Bewertung von Gerichts- und Verdachtsberichterstattung in Deutschland auf eigene Rechnung für Verlagshäuser mitliefen?

Insofern kann der gewogene Leser leidenschaftslos registrieren, hier prallen fremde Damen und Herren Welten aufeinander, Frau Reski die Politische prallt auf den Herrn Augstein, den im Zweifel Unpolitischen und umgekehrt. Frau Reskis Motiv ist legitim politisch, das Thema "MAFIA" in Deutschland gegen bestehendes Presserecht bei Gefahr einer Klage auf die Agenda des Öffentlichen zu pressen, Augsteins Motiv unpolitich verlegerisch um nicht zu sagen, politisch verlegen im Klein-Klein internen Trah&Tratsch Gehacke des Unpolitischen im Erlebnisfall impertinent für das Öffentliche?

und Augstein weiter:

"Wir folgen dem Prinzip Zuverlässigkeit für Zuverlässigkeit. Eine Zeitung ist ihren Autoren gegenüber zur Treue verpflichtet. Und ihren Leserinnen und Lesern gegenüber ist sie zur Wahrheit verpflichtet. Wahrheit und Mut schließen einander nicht aus – das beweist der Freitag mit engagiertem, mutigem und kritischem Journalismus jede Woche aufs Neue." Kommentarfunktion deaktiviert

Über die Frage, warum Petra Reskis Beitrag im Freitag inzwischen gelöscht wurde, besteht Uneinigkeit zwischen Jakob Augstein und Petra Reski. Augstein erklärt in seiner Stellungnahme:

"Das ist nicht richtig: Der Artikel wurde im Zuge der Unterlassungserklärung nicht gelöscht, sondern lediglich um den justiziablen Absatz gekürzt – auf anwaltlichen Rat hin, also keineswegs ungeprüft. Die später erfolgte Löschung des Textes wurde mit Frau Reski besprochen."

Frau Reski widerspricht dieser Darstellung und rückt klar, es habe in diesem u. a. Punkten keine Absprache ziwischen ihr und dem Freitag gegeben

https://twitter.com/PetraReski/ ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.freitag.de%2Fautoren%2Fsoloto%2Ffr-reski-und-die-faz-was-zu-beanstanden-ist

Petra Reski‏ @PetraReski 6. Apr.
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⦁ Herr Augstein lügt "in eigener Sache". Weder die Textlöschungen noch sonst etwas wurde mit mir besprochen. ⦁ @derfreitag

Petra Reski hat retweetet
/Dame_vonWelt
dame.von.welt‏ @Dame_vonWelt 6. Apr.
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⦁ dame.von.welt hat Marian Schraube retweetet
⦁ Augstein gibt dem Begriff Chuzpe eine neue Bedeutung
freitag.de/autoren/der-freitag/in-eigener-sache-3 …

Jan Böhmermann‏Verifizierter Account @janboehm /janboehm/status/848973198729334784
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⦁ Jan Böhmermann hat Deutschlandfunk retweetet
⦁ 👍 Daumen hoch, ⦁ @augstein, für diese sympathische Mischung aus Millionärsknauserigkeit und mangelndem verlegerischen Verantwortungsgefühl!https://t.co/eQK8wneWte
Jan Böhmermann hat hinzugefügt,
/DLF/status/848936682409906180
DeutschlandfunkVerifizierter Account @DLF
Verlag getäuscht oder Autorin im Stich gelassen? Jakob @Augstein und @PetraReski im Gespräch mit @DLFmedien. http://www.deutschlandfunk.de/jakob-augstein-gegen-petra-reski-streit-um-freitag-autorin.2907.de.html?dram:article_id=382981

Andererseits ist ja auch die Möglichkeit von dieser deutschen Welt, dass sich freie Autoren Verleger insgeheim zusammentun, nach dem Motto "man muss auch einmal für eine gute Sache persönlich richtig fies unterwegs sein" livehaftig tweetend aufeinander eindreschen wie Kesselflicker, so als ob sie gegeneinander und nicht gegen die Mafia investigativ Krieg führen.

Dabei jeder für sich allein und doch gemeinsam nach dem Einen streben, im Vorfeld von Wahlen in europäischen Ländern im Kir Royal Münchner Abendzeitungs Boulevardstil das Thema "MAFIA" peu a peu auf die Agenda des Öffentlichen zu pressen, mehr und mehr für dieses brisante Thema durch die Hintertür den Lieferantenaufgang hoch ihre Leserschaft interessieren und selbst die verwinkelte Paragrafenlandschaft deutschen Presserechts mit Verweis auf Verletzung des Persönlichkeitsrechts kann dieses Streben zum Entsetzen gehetzter Mafia Bosse nicht hindern noch beheben..

Nehmen wir einmal an, diese Version stimmt, dann ist es doch um so verständlicher, dass der Verleger Augstein mit seinem Talent zum "Schaupielerischen" - siehe "Augstein & Blome" Format -öffentlich um Fassung ringend, seine persönliche Enttäuschung über Frau Reskis "Verrat" an der gemeinsam guten Sache zum Ausdruck bringt, deren Publikationen er doch an sich so gerne liest und über sich als scheinbares Missbrauchsopfer in Krodlistränen ausbricht.

Nun haben aber glücklicherweise japanisch-amerikanische Wissenschaftler mit russich-chinesisch-deutsch-französischer Assistenz inzwischen herausgefunden, Krokodile produzieren in Dürrezeiten für Kleinslebewesen, an denen ihnen aus guten Gründen liegt, Krokodilstränen als Wasserquelle zum Überleben spenden.

Hinter jeder FAZ steckt zwar bekanntlich ein kluger Kopf, aber es schadet gewiss nicht, wenn FAZ Redakteur Andreas Rossmann die neusten Erkenntnisse über die nährende Wirkung von Krokodilstränen des Verlegers Augstein und das "Kleinstlebenwesen " Reski studieren tut und sich entscheidet, weiter bei diesem Boulevard Spektakel das Thema "MAFIA" auf die Agenda des Öffentlichen zu pressen, eingeweiht mitwirkt oder sich nun lieber kapitulierend als geschunden ausgebeutetes Opfer des "Duo- Fatal "Augstein & Reski" zu outen?

Bisher ist die FAZ nach meiner Kenntnis gar nicht aufgefallen, das Thema "MAFIA", anders als der Freitag. wenigstens für eine Veröffentlichung in Erwägung zu ziehen? -

Frau Reski drischt auf den Freitag Verleger Augstein nach dem umwerfenden Credo ein "Wer solche Freinde hat, braucht keine Feinde"

Petra Reski‏ @PetraReski 4. Apr.
Mehr
⦁ Wozu die Mafia, wenn es doch auch feige Verleger gibt? ⦁ #Mafia+Medien

Vielleicht will Frau Reski als Politische damit nicht einmal den Verleger Augstein in einem "So als ob" Show Down treffen, sondern in Kriegszeiten, in denen wir uns seit Nine Eleven 2001 befinden, auf einen Zusammenhang verweisen,, dass es die Mafia war, die in Italien, voran auf Sizilien, wie anderswo die organisiert ethnisch eingefärbte Kriminalität ist, die Strukturen einer künftigen Nachkriegsordnung im Verlauf der Besetzungen von Ländern, zu implementieren sucht, was nach der Invasion Siziliens 1943 durch die US-Army im Bunde mit der sizilianischen Mafia, historisch belegt, in italien bis in die 90erJahre des vorigen Jahrhunderts gelungen ist und heute in Afghanistan, Irak, Syrien, Kongo, Mali, Somalia, Sudan zu befürchten bleibt, oder im EU-Protektorat Kosovo unter dem Mandat Brüsseler Hochkommissare Alltag wurde?

Da erscheint mir Frau Reskis sinngemäßer Ausruf überaus plausibel, was brauchen wir die Mafia in all ihren kriminell ethnisch gelackten Farben, wenn demokratisch nicht legitimiertes Regierungshandeln beim Entzug von Rechten im gesellschatlichen Leben wirksamer auftritt?

Meine Frage, "Scheut die MAFIA das Öffentliche", erfährt hier eine Antwort, nämlich, dass Personen wie der Kläger sich problemlos über ein Gewrichtsurteil erfolgreich von der MAFIA distanzieren können, gleich ob sie wirklich oder nicht Mitglied der MAFIA sind.
Denn anders als in Italien wird in Deutschland gegen die MAFIA als verbrecherische Organisation gar nicht ermittelt, geschweige denn ein Gerichtsurteil gefällt.

In Deutschland ist es mit der MAFIA im Gerichtsfall so, dass die behauptete Nähe zur MAFIA einer Person gegenüber einer anderen Person oder Firma gerichtlich nach dem beleidungs- und üble Nachrede Paragrafen behandelt werden kann, wie die Beleidgung,üble nachrede einer Person eine andere natürliche Person oder Jurisitische Person - Unternhmen - habe mit dem Teufel im restaurant zur Hölle gespreist oder sich wie Räuber Hotzenplotz auf dem Rathaus aufgeführt.

Gegen was also in Deutschland polizeilich und staatsanwaltlich gar nicht ermittelt wird, nicht zuletzt, weil in Westdeutschland 1953 auf Anraten des Deutschen Juristentages mit Blick auf die verbrecherische NS-Geschichte deutscher Unternehmen und Verbände das Unternehmens- und Verbandsstrafrecht durch die damalige Bundesregierung Konrad Adenauer abgeschafft wurde,. kann eigentlich von einem deutschen Gericht so etwas, wie im vorliegenden Fall, gar nicht festgstellt werden, nämlich die Mitgliedschaft in oder Nähe der MAFIA.

Im ungekehrten Sinne der Art wie in Deutschland mit dem Begriff Mafia in aller ermittlungs- . klageunwilliigen Unschärfe verfahren wird, wird im öffentlichen Bewusstsein hochtrabend mit Adelstiteln verfahren, Es wird von und zu oder ohne alles ein Adelstiel und Zugehörigkeit zum Adelsstand profitmaximierend unterstellt, trotz Abschaffung des deutschen Hoch- , Funktions- und Etagen - Adelsstandes 1919 nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg.
Warum?, weil in Deutschland ehemalige Adelsfamliien, anders als in Österreich, ihre einstigen Titel funktionslos als Teil ihres Mamens weiter führen dürfen, - s. die von Hohenzollern Dynastie, , Stauffenbergs, Ditfurths, Wittelsbacher Dynastie, , Welfen Dynastie, Fürst August von Hannover, von und zu Sachsen-Anhalt- , Bismarck Dynastie, Otto, Alexander Graf Lambsdorff, Carl-Friedrich, Richard von Weizsäcker, Karl-Theodor zu Gutenberg u. a. - haben Titelhaie wie der legendäre Regenbogenpresse Paraquay Konsul Weyer daraus ein Adaptions-Geschäftsfeld machen können -

Außer es wird das Unternehmens- und Verbandsstrafrecht spätestens seit dem ADAC-, DFB- , Dieselagsskandalm s. VW, Damler, Opel, BMW in deutschland wieder aktiviert, was ich u. a. Sven Giegold von Den Grünen lange fordern

-
https://joachimpetrick.wordpress.com/2016/08/30/warum-wir-ein-unternehmensstrafrecht-brauchen-why-do-we-need-a-corporate-crime/

https://www.openpetition.de/petition/online/unternehmens-und-verbandsstrafrecht

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/sven-giegold-fordert-unternehmensstrafrecht

JOACHIM PETRICK 04.12.2013 | 19:28 11

Sven Giegold fordert Unternehmensstrafrecht
-
Weil Mafiosi, anders als in anderen Ländern, von dieser ermittlings- , klageunwilligen Jurisprudenz in Deutschland ausgehen können, stellen sie ihre Vorbehalte gegen das Öffentliche mit allem juristischen Vorbehalt gesagt, wie im vorliegenden Fall desWeimarer Geschäftsmannes auch, zu meiden zurück, und lassen sich in der Warnehmung anderer so als ob bescheingien, sie seien weder in der Nähe noch der Mitlgiedschaft in der MAFIA oder gar als Mafioso zu verorten.

Genau hier setzt das gesellschaftspolitische Streben Petra Reskis n. m. E. als investigative Autorin ein, das in Deutschland und andernorts nicht zuletzt mit Blick auf die notwendige Vereinheiltichung des Strafrechts und Ermittlungspraxis in Europa grundlegend zu ändern

JP

https://www.freitag.de/autoren/soloto/fr-reski-und-die-faz-was-zu-beanstanden-ist
Soloto
12.04.2017 | 07:14 1
Fr. Reski und die FAZ: Was zu beanstanden

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/in-eigener-sache-3
der Freitag

06.04.2017 | 13:23
In eigener Sache
Stellungnahme Ein Statement des Freitag zum Fall Reski

http://www.petrareski.com/2017/04/01/wie-ich-meinen-glauben-an-den-journalismus-wiederfand/
BLOG ITALIANOBLOGTERMINEBÜCHERJOURNALISMUSVITAPRESSEKONTAKT
Wie ich meinen Glauben an den Journalismus wiederfand.
01. April 2017

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (56)

Joachim Petrick 12.04.2017 | 20:18

Aufgerufen sich als gewogener Leser in die erste Reihe zu flänzen. dem "Augstein&Reski" Show-Down Boulevard Spektakel zuzuschauen, scheint es normal, dass keiner von beiden die politische Forderung formuliert. so wie in Italien keinen Unterschied zwischen Gerichts- und Verdachtsberichterstattung zuzulassen, damit Namensnennungen von Beschuldigten rechtlich unbelangt der Normalfall werden. Normal deshalb, weil sich irgendwann nach Mobilisierung der Leserschaft und öffentlichen Meinung alles wundersam wie von selber fügt?

poor on ruhr 12.04.2017 | 23:38

@HAMMERFAKT Danke fuer die Antwort. Weiss nicht, ob das jetzt ein inhaltlicher Tip war. Augstein hat ja auch Vieles zu bedenken. Andererseits sollte man mit den Freien fair umgehen. Von dem, was ich bisher dazu verstanden habe, habe ich mir dazu keine abschliessende Meinung gebildet. Dazu stecke ich zu wenig in diesem Thema drin. Das ist kein Kneifen meine Meinung zu sagen, aber in der Regel ist ja alles kompliziert und die Grautoene sind das dominierende Element. Dir auch Frohe Ostern Viele Gruesse poor on ruhr

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Ehemaliger Nutzer 12.04.2017 | 23:58

war ein kompliment für deinen trockenen humor-habe gebrüllt vor lachen. falls du es nicht mitbekommen hast, der augstein hat von den "freien" den höllenpreis bekommen. die begründung kann ich aus der sicht der freien mitarbeiter nachvollziehen...:

http://meedia.de/2017/04/10/freischreiber-nominieren-jakob-augsteins-freitag-und-sueddeutsche-zeitung-fuer-den-hoellepreis/

Joachim Petrick 13.04.2017 | 00:12


"Worin siehst Du denn den Bezug zur Mafia? "

Ohne Bezug zur Mafia gebe es den wirklichen oder nur scheinbaren Zwist Augstein hier Petra Reski, Andreas Rossmann von der faz da nicht, weil in Deutschland, anders als in itlaien. Gerichtsberichtserstattung, die Reski nch ihrer Meinung im Freitag Artikel 11/2016 plausibel vertretbar vornahm, von Verdachtsberichtserstattung mit der Folge unterschieden wird, dass es im Ermessen von Richtern liegt, wann es sich um strafbewehrte Verdachts-, wann es sich um nicht strafbewehrte Gerichtsberichtserstattung handelt,

Joachim Petrick 13.04.2017 | 01:06

Anders gesagt, die Mafia wird nicht nur nervös, wenn deren Name in den Medien erscheint, sondern selbst dann nervös, wenn eine Journalistin wie Petra Reski u in Venedig, die sich über Itlaien hinaus einen Namen durch Recherche, Berichte, Romane über die Mafia gemacht hat, in Deutschland gleicih durch was und sei es durch Trash&Tratsch, Intrigantenstadel an Bekantheitsgrad zulegt, zur Marke zu werden droht, was gerade passiert. Der Kurs der Tripple Top Marke Reski befindet sich unverkennbar im Aufwind.

Joachim Petrick 13.04.2017 | 12:50


"Man darf aber auch nicht ausser acht lassen, dass der Klaeger wirklich nichts mit der Mafia zu tun hat immerhin gibt es da ein Gerichtsurtei"


Das könnte so sein, muss es aber trotz und wg Gerichtsurteil nicht.


Meine Frage, "Scheut die MAFIA das Öffentliche", erfährt hier eine Antwort, nämlich, dass Personen wie der Kläger sich problemlos über ein Gewrichtsurteil erfolgreich von der MAFIA distanzieren können, gleich ob sie wirklich oder nicht Mitglied der MAFIA sind.

Denn anders als in Italien wird in Deutschland gegen die MAFIA als verbrecherische Organisation gar nicht ermittelt, geschweige denn ein Gerichtsurteil gefällt. In Deutschland ist es mit der MAFIA im Gerichtsfall so, dass die behauptete Nähe zur MAFIA einer Person gegenüber einer anderen Person oder Firma gerichtlich nach dem beleidungs- und üble Nachrede Paragrafen behandelt werden kann, wie die Beleidgung,üble nachrede einer Person eine andere natürliche Person oder Jurisitische Person - UNternhmen - habe mit dem Teufel im restaurant zur Hölle gespreist oder sich wie Räuber Hotzenplotz auf dem Rathaus aufgeführt.

Gegen was also in Deutschland polizeilich und staatsanwaltlich gar nicht ermittelt wird, nicht zuletzt, weil in Westdeutschland 1953 auf Anraten des Deutschen Juristentages mit Blick auf die verbrecherische NS-Geschichte deutscher Unternehmen und Verbände das Unternehmens- und Verbandsstrafrecht durch die damalige Bundesregierung Konrad Adenauer abgeschafft wurde,. kann eigentlich von einem deutschen Gericht so etwas, wie im vorliegenden Fall, gar nicht festgstellt werden, nämlich die Mitgliedschaft in oder Nähe der MAFIA.

Im ungekehrten Sinne der Art wie in Deutschland mit dem Begriff Mafia in aller ermittlungs- . klageunwilliigen Unschärfe verfahren wird, wird im öffentlichen Bewusstsein hochtrabend mit Adelstiteln verfahren, Es wird von und zu oder ohne alles ein Adelstiel und Zugehörigkeit zum Adelsstand profitmaximierend unterstellt, trotz Abschaffung des deutschen Hoch- , Funktions- und Etagen - Adelsstandes 1919 nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg.

Warum?, weil in Deutschland ehemalige Adelsfamliien, anders als in Österreich, ihre einstigen Titel funktionslos als Teil ihres Mamens weiter führen dürfen, - s. die von Hohenzollern Dynastie, , Stauffenbergs, Ditfurths, Wittelsbacher Dynastie, , Welfen Dynastie, Fürst August von Hannover, von und zu Sachsen-Anhalt- , Bismarck Dynastie, Otto, Alexander Graf Lambsdorff, Carl-Friedrich, Richard von Weizsäcker, Karl-Theodor zu Gutenberg u. a. - haben Titelhaie wie der legendäre Regenbogenpresse Paraquay Konsul Weyer daraus ein Adaptions-Geschäftsfeld machen können


Außer es wird das Unternehmens- und Verbandsstrafrecht spätestens seit dem ADAC-, DFB- , Dieselagsskandalm s. VW, Damler, Opel, BMW in deutschland wieder aktiviert, was ich u. a. Sven Giegold von Den Grünen lange fordern

-

https://joachimpetrick.wordpress.com/2016/08/30/warum-wir-ein-unternehmensstrafrecht-brauchen-why-do-we-need-a-corporate-crime/

https://www.openpetition.de/petition/online/unternehmens-und-verbandsstrafrecht

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/sven-giegold-fordert-unternehmensstrafrecht
JOACHIM PETRICK 04.12.2013 | 19:28 11
Sven Giegold fordert Unternehmensstrafrecht
-

Weil Mafiosi, anders als in anderen Ländern, von dieser ermittlings- , klageunwilligen Jurisprudenz in Deutschland ausgehen können, stellen sie ihre Vorbehalte gegen das Öffentliche mit allem juristischen Vorbehalt gesagt, wie im vorliegenden Fall desWeimarer Geschäftsmannes auch, zu meiden zurück, und lassen sich in der Warnehmung anderer so als ob bescheingien, sie seien weder in der Nähe noch der Mitlgiedschaft in der MAFIA oder gar als Mafioso zu verorten.

Genau hier setzt das gesellschaftspolitische Streben Petra Reskis n. m. E. als investigative Autorin ein, das in Deutschland und andernorts nicht zuletzt mit Blick auf die notwendige Vereinheiltichung des Strafrechts und Ermittlungspraxis in Europa grundlegend zu ändern

Gugel 13.04.2017 | 13:27

Bis auf den unnötigen Schlenker zummAdel ist dem Eintrag voll zuzustimmen.

Es bestehen in der BRD massive Lücken gesetzlicher Art bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Das Einziehen von dubiosen Vermögen ist fast unmöglich, Treuhand- bzw Strohmannerscheinungen kaum nachzuvollziehen und wer hinter welschennFirmennals Gesellschafterversammlung entzieht sich dem Betrachter.

Alles seit Jahren angemerkt von Fachleuten, alles offen in vielen Verfahrennauf dem Tisch. Aber die politischbVerantwortlichen dümpel nur dahin. Nicht umsonst ist die BRD ein beliebtes Rückzugsgebiet der organisierten Kriminellen.....dumm wir sind.

Columbus 13.04.2017 | 13:59

Lieber Herr Petrick, in ihrem, meist reichlich assoziativen Fluß der Gedanken, keimt nie ein Selbstzweifel. Daher rutscht auch so mancher offensichtliche Blödsinn einfach durch. - Haben sie schon einmal was vom StGB §129 gehört und insbesondere auch §129b StGB zur Kenntnis genommen?

Selbstverständlich wird gegen OK vorgegangen, sogar mit Sonderkommissionen und abgestellten Staatsanwälten. Polizei und Staatsanwaltschaften ermitteln gegen die verschiedenen OK- Institutionen und dann erfolgen die Anklagen. In den Klageschriften und in foro, werden regelmäßig auch die mutmaßlichen OK-Mitgliedschaften offengelegt! Das ist ja auch gut so!

Aber vor dem Gericht entscheidet sich, ob das legal stimmt, nicht in den Medien, nicht im Bloggoversum, nicht durch Menschen, die ihrer Bezichtigungssucht in irgendwelchen Kommentarspalten des Webs frönen.

Ein überführter Mafiosi oder ein Mitglied der Ndrangheta, wird im Urteil auch so benannt und nicht entlastet.

Allein eine erwiesene Mitgliedschaft, kann mit 5, in manchen Fällen 10 Jahren, Haft bestraft werden, ohne anderer Straftaten persönlich überführt worden zu sein.

Es ist zwar so, dass, wer vieles sagt, manchmal was trifft, mit der großen Wortschrotflinte, aber die viele Ballerei verteilt auch reichlich Falschinformationen unter dem Deckmäntelchen der freien Meinung, wie manche Jäger halt immer noch viel Blei verteilen, statt was zu schießen.

Frohe Ostern

Christoph Leusch

Columbus 13.04.2017 | 14:22

Schon einmal was von §261 StGB gehört? Schon der Versuch und selbstverständlich die Mittäterschaft, bzw. Hehlerei, sind strafbar!

Warum ist Deutschland so beliebt, als Ort für kriminell erworbenes Geld?

Im Vergleich mit anderen EU- Ländern, Frankreich, Niederlande, Belgien, Spanien, Italien, ist das nicht prozentual mehr, sondern es ergibt sich aus dem schieren Umfang der Wirtschaftstätigkeit in Deutschland, im Vergleich zu seinen Nachbarn. Da tritt eine Verzerrung der Wahrnehmung ein.

Auf dieser Grundlage, lassen sich europaweit dubiose Vermögen einziehen:

https://rm.coe.int/CoERMPublicCommonSearchServices/DisplayDCTMContent?documentId=090000168007bd3a

Die sowieso geltenden, internationalen Richtlinien, werden mit dem folgenden Gesetz endgültig in deutsches Recht überführt:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/092/1809235.pdf

Zum juristischen Stand der Dinge, lohnt ein kurzer Blick auf,

https://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/heinrich/materialien/arbeitsblaetter-zur-vorlesung-strafrecht-bt-pdf-dateien/straftaten-gegen-das-vermoegen/40.%20Geldwaesche.pdf

Dawei

Christoph Leusch

Joachim Petrick 13.04.2017 | 14:53

Lieber Herr Leusch,


Ihre Einlassung ist wie meist so auch hier im vorliegenden Fall von einsam bedenkenswerter Güte. Gilt, das, was Sie mir vorhalten auch für Sven Giegolds Forderung eines Unternehmens- und Verbandsstrafrecht?


Ihre leidenschaftslos gern geübte Praxis, mir ans Bein pinkeln zu wollen, will ich Ihnen um der Sache des Oster Festes 2017 Willen gerne nachsehen.


Gleichwohl drängt sich mir der ungetrübte Eindruck auf, dass Sie es sind, der hier seine Schrotflinte mit dem 129 a, b, 261 StGB Paragrafensalat munitioneren, um auf Fliegende Elefanten mit Schmetterlingsohren zu ballern, wo es doch hier um Hasenige-l Paare geht, gegen die, dank fehlendem Unternehmens- und Verbandsstrafrecht in Deutschland nicht einmal ansatzweise, siehe ADAC- , DFB-Komplex, VW- , Daimler- , Opel- , BMW-Diesel- Abgasskandal ermittelt, geschweige denn öffentliche Klage geführt wird


Deutschland, die EU sind Hochburgen gelungener Kunst Paragrafen Vertragswerken zu ersinnen und zu beschließen, um sie dann im Ernstfall doch nicht anzuwenden, siehe Paragraf 129 a, b Strafgestzbuch, wenn es um Unternehmen, Vereine, Verbände geht, siehe EU-Massenzustromrichtlinie 2001 aus den Kehren des Jugoslawienkrieges 1992- 1999 mit ihrem Verteilungsautomatismus im Krisen- , Kriegsfall, Krisen- , Kriegsflüchtlingen auf 28 EU-Länder zu verteilen. Die wird bis heute, zu Lasten Griechenlands, Italiens, Spaniens von keiner Regierung in EU Ländern aufgerufen, sie zu aktivieren, auch nicht von der schwarzroten Bundesregierung


Ebenfalls Frohe Ostern",

mit pille pille Ostereiern für Sie Frau Gemahlin, Kinder, Enkel und Ihren Holzwauwau an der Leine

JP

30sec 13.04.2017 | 16:23

"Bei uns gibt es das einfach nicht", sagte Helmut Schmidt, dunnemals Innensenator in Hamburg, in Hinsicht auf die organisierte Kriminalität. So wird er zitiert in der SR Sendung "Fragen an den Autor" mit Dagobert Lindlau, Verfasser von der "Der Mob. Recherchen zum organisierten Verbrechen". Arbeiten die italienische Mafia oder chinesische Triaden auch bei uns? Wie "verdienen" sie ihr Geld? Was können Polizei und Justiz tun?


Das ist eine Sendung von 1987, vor 30 Jahren also.
Heute gibt es das einfach nicht mehr, dass die organisierte Kriminalität ignoriert wird, denn wir haben ja das Osterei des Columbus, den §129b StGB ...


Columbus 13.04.2017 | 17:09

Das OK weiterhin und auch in großem Maßstab möglich ist, hat doch gar nichts damit zu tun, dass mittlerweile viel gegen OK getan wird. So viel, dass die Ermittler zu Recht über Personalmangel und mangelnde Sachausstattung klagen, 30sec.

Das Argument, kriminelle Vereinigungen würden nicht per se verfolgt und die Mitglieder würden/dürften nicht benannt werden, sofern man einen Verdacht und dann ein bestätigendes Urteil hat, stimmt nicht. Darum ging es mir.

Übrigens, sind mit schöner Regelmäßigkeit jene Staaten Spitze bei Korruption und organisierter Kriminalität, die auf dem Papier die härtesten Strafen vorsehen und ihren Polizeieinheiten und/oder Staatsanwaltschaften mehr freie Hand lassen, wie sie vorgehen dürfen, wie sie verhören, abhören und festsetzen können, wie Staatsanwälte/Richter mit U-Haft- Anträgen und richterlichen Bestätigungen umgehen und Gerichte arbeiten, um Täter beweiskräftig zu bestrafen.

Der Lindlau hat ja einen legendären Ruf, wie eben der selige Rauchkringel auch.

Sehr interessant und bedenkenswert ist allerdings die Tatsache, dass es OK in jedem Gesellschaftssystem gibt. In den eher repressiven Staaten, die auch den Persönlichkeitsschutz gegenüber dem Staat und der Öffentlichkeit eher nach jeweiliger Laune der Regierenden und der Politik auslegen und in den freien Gesellschaften, die auf ihre Verfassung und den Rechtsstaat setzen, in denen heute personenbezogene, öffentliche Verdächte erschreckende Ausmaße angenommen haben.

Frohe Ostern

Christoph Leusch

Joachim Petrick 13.04.2017 | 18:18

"Bei uns gibt es das einfach nicht", sagte Helmut Schmidt, dunnemals Innensenator in Hamburg, in Hinsicht auf die organisierte Kriminalität. So wird er zitiert in der SR Sendung "Fragen an den Autor" mit Dagobert Lindlau, Verfasser von der "Der Mob. Recherchen zum organisierten Verbrechen"."

Auch wenn er es wohl so sicher nicht meinte, klingt das für mich so als ob er sagen wollte, wenn überhaupt, machen wir das selber

Columbus 13.04.2017 | 18:22

Ja, gegen ein definiertes Unternehmens- und Verbandsstrafrecht, habe ich gar nichts einzuwenden, Herr Petrick.

Da könnten Strafbestimmungen zusammengefasst werden, wie z.B. der Umgang mit Kartell- und Wettbewerbsrechten, also mit Preisabsprachen aller Art, mit Steuer- und Bilanzvergehen, institutionelle und betrieblicher Produkthaftung und fällige Entschädigungen, usw., völlig unabhängig von der persönlichen Verantwortlichkeit der Vorstände, Direktoren, leitenden Mitarbeiter und Aufsichtsräte, die ja zudem von ihren eigenen Firmen und/oder Institutionen für strafrechtlich und zivilrechtlich relevantes Fehlverhalten in Anspruch genommen werden können. - Nur ist das ein völlig anderes Thema.

Eine andere Frage auch, als nun die nach der pressemedialen "Verdachtsberichterstattung" oder "Gerichtsreportage", nach den Grenzen und Möglichkeiten der pressemedialen Investigation. Eine andere Frage, als die nach der konsequenten rechtlichen Absicherung freier AutorInnen bei der Presse- und in sonstigen Info-Medien.

Da haben der DJV, immerhin ein großer Traditionsverband der journalistischen Interessenvertretung, sowie diverse Mediareports für Journalisten schon Recht, einmal genau auf den Fall Reski- dF/Augstein zu schauen. Dass freie Autoren lange schon das schwächste Glied in der Kette darstellen, dürfte nicht nur in Rechtsfragen ein Faktum sein.

Nach dem, was ich bisher las, haben nun beide Seiten einigermaßen tief ins Persönliche ausgelangt. Weder haben Frau Reskis schriftstellerische Versuche was mit dem Artikel und dem Rechtsstreit zu tun, noch die Anwürfe und Einschätzungen, die man sich nun gegenseitig ins Stammbuch schreibt.

Klar ist wohl auch, dass grundsätzlich eine solche Absicherung nur die anwaltlichen und gerichtlichen Kosten umfassen kann, die sich aus der einstigen Veröffentlichung im dF selbst ergeben und nicht etwa jene Kosten, die aus anderen Verfahren, anderen Veröffentlichungen, anderen Urteilen oder außergerichtlichen Auseinandersetzungen entstanden sind.

Auf zum Ostermarsch (:-))

Christoph Leusch

Gugel 13.04.2017 | 18:30

Oh..:-) Ich kenne den Geldwäsche-Paragraphen sehr gut. Ich kenne auch andere Dinge sehr gut.

Ihre Ausführungen widerlegen meine nicht. Es geht nicht um die in der BRD ausgeprägt schwächliche Form der Ahndung von Geldwäsche, es geht darum, dass die BRD die gesetzlichen Voruassetzungen für die KONSEQUENZEN aus der Geldwäsche und anderem kriminellen Tun nicht stringent auf die Reihe bekommt. Oder gibt es schon die Beweislastumkehr bei ungeklärten vermögenszugängen im Rahmen der strafrechtlcihen Betrachtung von Straftaten? Wo bitte ist diese Anforderung aus Kapitel II des von Ihnen zitierten Übereinkommens Geldwäsche im effizienten Sinne erfüllt worden?

Gibt es schon eine Novellierung des MoMiG im Sinne einer Publikationspflicht des/der Gesellschafter mit dem Durchgriff auf dahinterstehende Gesellschafen/gesellschafter ?

uvm uvm....

Alles klar ?

Gugel 14.04.2017 | 07:21

In dem hochgeschaukelten Fall der Journalistin ist das so mit dem Urteil.

In dem was die Journalistin schreibt nicht, denn wir sind in der BRD dämlich aufgestellt gegenüber den heutigen Machenschaften in der globalen Wirtschaftsteil. Aber wir sind in Teilbereichen in Bewegung. Ein höchstes Bundesgericht (BFH) ist derExikutive beigesprungen und hat die Schwierigkeiten dort letztendlich ermitteln zu können, die Beweislastumkehr höchstrichterlich abgesegnet.

Es gäbe noch vieles zu den Dingen auszuführen, sprengt hier den Rahmen und Journalisten blicken in den Dingen meist nicht durch.

poor on ruhr 14.04.2017 | 11:20

Es gibt aber auch gute Argumente fuer die hoechstrichterliche Verweigerung der Beweislastumkehr. Vielleicht macht sie es zwar der Mafia etwas leichter geschaefliche Netzwerke in der BRD aufzubauen, aber der Schutz des Einzelnen vor ungerechten Beschuldigungen ist auch ein sehr hohes Rechtsgut. Man kann schon fragen warum ein zu Unrecht Beschuldigter noch beweisen soll, dass er nicht zur Mafia gehoert. Kein Mensch moechte dieser zu Unrecht Beschuldigte sein und Columbus hat ja dargestellt das beim Vorhandensein von Beweisen auch in der BRD von Gerichten auch in der BRD in Ihren Urteilen Mafia-Angehoerige benannt werden, wenn die Beweise dafuer da sind.

Joachim Petrick 14.04.2017 | 17:59

Als Homunculus Politicus stünde es Ihnen, lieber Herr Leusch, als auch mir und anderen frei, ein allgemeines Recht auf Gerichtsberichterstattung in Deutschland zu fordern, durchzusetzen, ohne bei Namensnennungen von Prozessbeteiligten presserechtlich wg. angeblicher Verletzung von Persönlichkeitsrechten weder straf- , noch zivilrechtlich belangt zu werden.

Genau so will es mir scheinen geht es bei dem Dissenz zwischen Frau Reski und dem Freitag bzw. dessen Verleger Herrn Augstein, Frau Reski will diese Forderung thematisieren, der Freitag mit Herrn Augstein aber inzwischen offensichtlich nicht mehr, oder?

Heller Geist und froher Sinn beim Ostermarsch (:-))

JP

Joachim Petrick 14.04.2017 | 18:32


"Es gibt aber auch gute Argumente fuer die hoechstrichterliche Verweigerung der Beweislastumkehr. "

Weisst Du da Näheres? einen Link?

In der Sache gebe ich Dir recht, aber hier geht es nicht um Beweisumkehr, sondern darum, überhaupt über Gerichtsproesse zu berichten und Namen von Prozessbeteiligten zu nennen, ohne presserechtlich d. h. sweder straf- , noch zivilrechtlich belangt werden zu können.


Es ist ja nicht das Strafrecht, das Journalisten an sich fürchten, sondern das Zivilrecht in Gestalt des Presserechts über das solvente Kläger Journalisten, Medien mit Verfahrens- und Geldforderungen materiell, personell, zeitlich so außer Atem halten, dass die gar nicht mehr zu ihrer eigentlichen Arbeit kommen und kommen sollen, wie in Petra Reskis Blog nachzulesen ist (s. o. )

poor on ruhr 14.04.2017 | 23:19

Das war auch unklar ausgedrueckt. Ich meinte, der Klaeger wird beschuldigt es strafrechtlich relevant mit der Mafia zu tun zu haben. Das ist ja der Grund seiner Klage dass er das bestreitet. Beschuldigung ist sicher das falsche Wort. Es ist eben das Verdachtsmoment, dass die Beklagte mit ihrer Recherche erarbeitet hat. Er klagt ja dagegen, dass dies publiziert werden darf, weil er sagt, dass dem nicht so ist.

Joachim Petrick 15.04.2017 | 00:34

"Das war auch unklar ausgedrueckt. Ich meinte, der Klaeger wird beschuldigt es strafrechtlich relevant mit der Mafia zu tun zu haben. Das ist ja der Grund seiner Klage dass er das bestreitet"


Das war im Prozess gegen den MDR Doku- Film. Bei der Klage zuerst allein gegen Frau Reski dann Monate später gegen den freitag ging es darum, dass sie in ihrer Gerichtsprozessberichterstattung im Freitag seinen Klarnamen nannte, der ja längst öffentlich in der Gerichtsakte war.

Das Gericht hate ihm ja im vorherigen Prozess in seinem Sinne zugestimmt, was hatte da dagegen, dass sein Name nun in Gerichtsberichtserstattungen genannt wurde?

Das halte ich für ziemlich durchisichtig advokatischen Hirnen entsprungen, Geld zu ziehen wo es nur geht u. a. die Zeit zu stehlen, dazu Ressoourcen der Gerichtsbarkeit über die Maßen zu beanspruchen, damit die überfordet andere Fälle wirkliche Mafia Fälle? verschleppt, womögllich die Wahrnehmung von Verjährungsfristen versäumt?

pleifel 21.04.2017 | 18:00

"Jeder kann nicht ueber alles einen Ueberblick haben. Dafuer haben wir ja die Politiker jeglicher Coleur und Geschlechts."

Auf den ersten Blick ja, aber bei Bedarf kann man sich in eine Thematik einarbeiten (falls Zeit und Willen dazu vorhanden ist).

Und zum Text: "Mir geht es nur darum, dass letztlich ueber diese Dinge das Gericht entscheiden muss." ließe sich entgegnen, dass das auch seine Grenzen hat, wenn das Maß zum Unrecht erreicht wird.

Wer das beurteilen kann? Der Bürger natürlich, wenn er feststellt, dass nicht mehr im Sinne von Gerechtigkeit und Wahrheit entschieden wird, denn die Gerichte urteilen nach den bestehenden Gesetzen, die wiederum von einer Politik vorgegeben werden, die nicht mehr den Mehrheitsinteressen des Volkes entspricht.

Darüber hat Gustav Radbruch geschrieben und Orientierungspunkte gegeben.

Joachim Petrick 21.04.2017 | 18:25

"aber wie stellst Du Dir das vor, wenn eine Person straf- oder zivilrechtlich als Kläger auftritt.."

Ich stelle mir vor, wer als Kläger auftritt, gute Gründe dafür hat, das auch mit seinem Namen und Gesicht zu tun. Wo leben wir denn?

Aber in Deutschland leisten Finanzämter, Gerichte, anders als in Schweden, der Wahrung der Anomität von Klägern, Verurteitlen, Steuerbetrügern Vorschub, dank eines Presserechts nach Gutsherrenart.

Am Ende darfst Du nicht einmal diejenigen öffentlich beim Namen nennen, die dich verklagen oder gegen die Du Klage führst?

poor on ruhr 22.04.2017 | 07:11

@PFEIFEL Danke fuer Ihre Reaktion auf meinen Kommentar. Das stimmt ja irgendwie auch Alles. Ich habe in der Diskussion mit JP so ein bisschen den Gegenpart gespielt. Letztlich wird es hierbei kein endgueltiges Richtig oder Falsch geben. Ihr Kommentar ist sehr bedenkenswert. Trotzdem wuerde ich letztlich immer eher auf die Gerichte und die Justiz in einer hocharbeitsteligen Gesellschaft setzen wollen. Es ist aber wichtig im Auge zu haben, dass auch dies nicht die perfekte Loesung ist. Das es auch anders geht zeigen ja die USA mit ihrem Geschworenensysttem in dem der Einzelne ja mehr oder weniger gezwungen werden kann, sich Zeit fuer die Rechtsprechung zu nehmen.