Scheut MAFIA das Öffentliche?

Augstein vs Reski Wollen Jakob Augstein, Petra Reski im Bunde mit der FAZ Thema MAFIA mit den Instrumenten investigativen Trash & Tratsch an Presserechtsparagrafen vorbei pushen?
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Scheut MAFIA das Politische, die Wirkung öffentlicher Präsenz, Transparenz, wie der Teufel das Weihwasser?

Jakob Augstein sinngemäß Orginalton:im Deutschlandfunk, der Freitag lehnt es ab, Frau Reskis Anwaltskosten in ungenannter Höhe zu übernehmen, hat aber die Kosten der Gegenseite, also des namentlich in Reskis Artikel genannt "ehrenwerten" Geschäftsmannes als Kläger, übernommen"

Inzwischen ist von von 5000 € Anwaltskosten Petra Reskis im Freitag Beitrag 12.4.2017 des Community-Mitgliedes Soloto die Rede, der in dieser Angelegenheit bemerkenswert engagiert agiert.

Wenn die 5000 € wirklich die Anwaltskosten und nicht der Betrag des gerichtlichen Bussgeldbescheides abbilden, bleibt doch die Frage, warum Frau Reski ihren Fall nicht gleich durch den Freitag hat anwaltlich vertreten lassen wollen, wenn ja, hat sich der Freitag anfänglich verweigert aus vielerlei Gründen, u. a. kostenwirksamen, oder nicht im Zusammenhang mit dm Thema Mafia öffentlch in Erscheinung zu treten?, Frau Reski, wie nach Augstein Einlassung angeblich üblich, doch nicht anwaltlich zu vertreten oder hat Frau Reski sich unabgestimmt mit dem Freitag gleich selber einen Anwalt ihrer Wahl genommen?

Wenn doch abgestimmt, bleibt die nächste Frage, fand die Veröffentlichung Frau Reskis Artikel

„Die Bosse mögen’s deutsch“

Unterzeile: „Kriminalität - Deutschland ist für die Mafia eine wichtige Basis. Besonders im Osten können die Verbrecher fast ungestört walten.“

im Freitag Ausgabe 11/17. März 2016 durch die damaligen Chefredakteure Jakob Augstein, Philipp Grassmann nur durch eine branchenspezifisch eher unüblich? Frau Reski abgenötigte Zusage statt, dass sie die Anwalts- und Gerichtskosten im Fall einer Klage für sich und den Freitag vollständig alleine übernehmen und darüberhinaus Stillschweigen bewahren werde?

Dafür das es vorab, wider alle sonstigen öffentlichen Einlssungen bisheriger Beteiligter doch eine Absprache gab, könnte die Einlassung Jakob Augsteins in eigener Sache im Freitag sprechen:

"Petra Reski kannte das Risiko, das sie mit der Nennung des Namens einging. Und wir als Redaktion hätten den fraglichen Passus im Text nicht veröffentlichen dürfen. Wir haben uns korrigiert, als die Gegenseite uns anwaltlich aufforderte, die entsprechende Stelle nicht weiter zu verbreiten."

Woher weiss Herr Augstein, dass Frau Reski das Risiko kannte?, sollen jetzt freie Autoren auch noch das juristische Wissen von Justitiaren bei der Unterscheidung der Bewertung von Gerichts- und Verdachtsberichterstattung in Deutschland auf eigene Rechnung für Verlagshäuser mitliefen?

Insofern kann der gewogene Leser leidenschaftslos registrieren, hier prallen fremde Damen und Herren Welten aufeinander, Frau Reski die Politische prallt auf den Herrn Augstein, den im Zweifel Unpolitischen und umgekehrt. Frau Reskis Motiv ist legitim politisch, das Thema "MAFIA" in Deutschland gegen bestehendes Presserecht bei Gefahr einer Klage auf die Agenda des Öffentlichen zu pressen, Augsteins Motiv unpolitich verlegerisch um nicht zu sagen, politisch verlegen im Klein-Klein internen Trah&Tratsch Gehacke des Unpolitischen im Erlebnisfall impertinent für das Öffentliche?

und Augstein weiter:

"Wir folgen dem Prinzip Zuverlässigkeit für Zuverlässigkeit. Eine Zeitung ist ihren Autoren gegenüber zur Treue verpflichtet. Und ihren Leserinnen und Lesern gegenüber ist sie zur Wahrheit verpflichtet. Wahrheit und Mut schließen einander nicht aus – das beweist der Freitag mit engagiertem, mutigem und kritischem Journalismus jede Woche aufs Neue." Kommentarfunktion deaktiviert

Über die Frage, warum Petra Reskis Beitrag im Freitag inzwischen gelöscht wurde, besteht Uneinigkeit zwischen Jakob Augstein und Petra Reski. Augstein erklärt in seiner Stellungnahme:

"Das ist nicht richtig: Der Artikel wurde im Zuge der Unterlassungserklärung nicht gelöscht, sondern lediglich um den justiziablen Absatz gekürzt – auf anwaltlichen Rat hin, also keineswegs ungeprüft. Die später erfolgte Löschung des Textes wurde mit Frau Reski besprochen."

Frau Reski widerspricht dieser Darstellung und rückt klar, es habe in diesem u. a. Punkten keine Absprache ziwischen ihr und dem Freitag gegeben

https://twitter.com/PetraReski/ ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.freitag.de%2Fautoren%2Fsoloto%2Ffr-reski-und-die-faz-was-zu-beanstanden-ist

Petra Reski‏ @PetraReski 6. Apr.
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⦁ Herr Augstein lügt "in eigener Sache". Weder die Textlöschungen noch sonst etwas wurde mit mir besprochen. ⦁ @derfreitag

Petra Reski hat retweetet
/Dame_vonWelt
dame.von.welt‏ @Dame_vonWelt 6. Apr.
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⦁ dame.von.welt hat Marian Schraube retweetet
⦁ Augstein gibt dem Begriff Chuzpe eine neue Bedeutung
freitag.de/autoren/der-freitag/in-eigener-sache-3 …

Jan Böhmermann‏Verifizierter Account @janboehm /janboehm/status/848973198729334784
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⦁ Jan Böhmermann hat Deutschlandfunk retweetet
⦁ 👍 Daumen hoch, ⦁ @augstein, für diese sympathische Mischung aus Millionärsknauserigkeit und mangelndem verlegerischen Verantwortungsgefühl!https://t.co/eQK8wneWte
Jan Böhmermann hat hinzugefügt,
/DLF/status/848936682409906180
DeutschlandfunkVerifizierter Account @DLF
Verlag getäuscht oder Autorin im Stich gelassen? Jakob @Augstein und @PetraReski im Gespräch mit @DLFmedien. http://www.deutschlandfunk.de/jakob-augstein-gegen-petra-reski-streit-um-freitag-autorin.2907.de.html?dram:article_id=382981

Andererseits ist ja auch die Möglichkeit von dieser deutschen Welt, dass sich freie Autoren Verleger insgeheim zusammentun, nach dem Motto "man muss auch einmal für eine gute Sache persönlich richtig fies unterwegs sein" livehaftig tweetend aufeinander eindreschen wie Kesselflicker, so als ob sie gegeneinander und nicht gegen die Mafia investigativ Krieg führen.

Dabei jeder für sich allein und doch gemeinsam nach dem Einen streben, im Vorfeld von Wahlen in europäischen Ländern im Kir Royal Münchner Abendzeitungs Boulevardstil das Thema "MAFIA" peu a peu auf die Agenda des Öffentlichen zu pressen, mehr und mehr für dieses brisante Thema durch die Hintertür den Lieferantenaufgang hoch ihre Leserschaft interessieren und selbst die verwinkelte Paragrafenlandschaft deutschen Presserechts mit Verweis auf Verletzung des Persönlichkeitsrechts kann dieses Streben zum Entsetzen gehetzter Mafia Bosse nicht hindern noch beheben..

Nehmen wir einmal an, diese Version stimmt, dann ist es doch um so verständlicher, dass der Verleger Augstein mit seinem Talent zum "Schaupielerischen" - siehe "Augstein & Blome" Format -öffentlich um Fassung ringend, seine persönliche Enttäuschung über Frau Reskis "Verrat" an der gemeinsam guten Sache zum Ausdruck bringt, deren Publikationen er doch an sich so gerne liest und über sich als scheinbares Missbrauchsopfer in Krodlistränen ausbricht.

Nun haben aber glücklicherweise japanisch-amerikanische Wissenschaftler mit russich-chinesisch-deutsch-französischer Assistenz inzwischen herausgefunden, Krokodile produzieren in Dürrezeiten für Kleinslebewesen, an denen ihnen aus guten Gründen liegt, Krokodilstränen als Wasserquelle zum Überleben spenden.

Hinter jeder FAZ steckt zwar bekanntlich ein kluger Kopf, aber es schadet gewiss nicht, wenn FAZ Redakteur Andreas Rossmann die neusten Erkenntnisse über die nährende Wirkung von Krokodilstränen des Verlegers Augstein und das "Kleinstlebenwesen " Reski studieren tut und sich entscheidet, weiter bei diesem Boulevard Spektakel das Thema "MAFIA" auf die Agenda des Öffentlichen zu pressen, eingeweiht mitwirkt oder sich nun lieber kapitulierend als geschunden ausgebeutetes Opfer des "Duo- Fatal "Augstein & Reski" zu outen?

Bisher ist die FAZ nach meiner Kenntnis gar nicht aufgefallen, das Thema "MAFIA", anders als der Freitag. wenigstens für eine Veröffentlichung in Erwägung zu ziehen? -

Frau Reski drischt auf den Freitag Verleger Augstein nach dem umwerfenden Credo ein "Wer solche Freinde hat, braucht keine Feinde"

Petra Reski‏ @PetraReski 4. Apr.
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⦁ Wozu die Mafia, wenn es doch auch feige Verleger gibt? ⦁ #Mafia+Medien

Vielleicht will Frau Reski als Politische damit nicht einmal den Verleger Augstein in einem "So als ob" Show Down treffen, sondern in Kriegszeiten, in denen wir uns seit Nine Eleven 2001 befinden, auf einen Zusammenhang verweisen,, dass es die Mafia war, die in Italien, voran auf Sizilien, wie anderswo die organisiert ethnisch eingefärbte Kriminalität ist, die Strukturen einer künftigen Nachkriegsordnung im Verlauf der Besetzungen von Ländern, zu implementieren sucht, was nach der Invasion Siziliens 1943 durch die US-Army im Bunde mit der sizilianischen Mafia, historisch belegt, in italien bis in die 90erJahre des vorigen Jahrhunderts gelungen ist und heute in Afghanistan, Irak, Syrien, Kongo, Mali, Somalia, Sudan zu befürchten bleibt, oder im EU-Protektorat Kosovo unter dem Mandat Brüsseler Hochkommissare Alltag wurde?

Da erscheint mir Frau Reskis sinngemäßer Ausruf überaus plausibel, was brauchen wir die Mafia in all ihren kriminell ethnisch gelackten Farben, wenn demokratisch nicht legitimiertes Regierungshandeln beim Entzug von Rechten im gesellschatlichen Leben wirksamer auftritt?

Meine Frage, "Scheut die MAFIA das Öffentliche", erfährt hier eine Antwort, nämlich, dass Personen wie der Kläger sich problemlos über ein Gewrichtsurteil erfolgreich von der MAFIA distanzieren können, gleich ob sie wirklich oder nicht Mitglied der MAFIA sind.
Denn anders als in Italien wird in Deutschland gegen die MAFIA als verbrecherische Organisation gar nicht ermittelt, geschweige denn ein Gerichtsurteil gefällt.

In Deutschland ist es mit der MAFIA im Gerichtsfall so, dass die behauptete Nähe zur MAFIA einer Person gegenüber einer anderen Person oder Firma gerichtlich nach dem beleidungs- und üble Nachrede Paragrafen behandelt werden kann, wie die Beleidgung,üble nachrede einer Person eine andere natürliche Person oder Jurisitische Person - Unternhmen - habe mit dem Teufel im restaurant zur Hölle gespreist oder sich wie Räuber Hotzenplotz auf dem Rathaus aufgeführt.

Gegen was also in Deutschland polizeilich und staatsanwaltlich gar nicht ermittelt wird, nicht zuletzt, weil in Westdeutschland 1953 auf Anraten des Deutschen Juristentages mit Blick auf die verbrecherische NS-Geschichte deutscher Unternehmen und Verbände das Unternehmens- und Verbandsstrafrecht durch die damalige Bundesregierung Konrad Adenauer abgeschafft wurde,. kann eigentlich von einem deutschen Gericht so etwas, wie im vorliegenden Fall, gar nicht festgstellt werden, nämlich die Mitgliedschaft in oder Nähe der MAFIA.

Im ungekehrten Sinne der Art wie in Deutschland mit dem Begriff Mafia in aller ermittlungs- . klageunwilliigen Unschärfe verfahren wird, wird im öffentlichen Bewusstsein hochtrabend mit Adelstiteln verfahren, Es wird von und zu oder ohne alles ein Adelstiel und Zugehörigkeit zum Adelsstand profitmaximierend unterstellt, trotz Abschaffung des deutschen Hoch- , Funktions- und Etagen - Adelsstandes 1919 nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg.
Warum?, weil in Deutschland ehemalige Adelsfamliien, anders als in Österreich, ihre einstigen Titel funktionslos als Teil ihres Mamens weiter führen dürfen, - s. die von Hohenzollern Dynastie, , Stauffenbergs, Ditfurths, Wittelsbacher Dynastie, , Welfen Dynastie, Fürst August von Hannover, von und zu Sachsen-Anhalt- , Bismarck Dynastie, Otto, Alexander Graf Lambsdorff, Carl-Friedrich, Richard von Weizsäcker, Karl-Theodor zu Gutenberg u. a. - haben Titelhaie wie der legendäre Regenbogenpresse Paraquay Konsul Weyer daraus ein Adaptions-Geschäftsfeld machen können -

Außer es wird das Unternehmens- und Verbandsstrafrecht spätestens seit dem ADAC-, DFB- , Dieselagsskandalm s. VW, Damler, Opel, BMW in deutschland wieder aktiviert, was ich u. a. Sven Giegold von Den Grünen lange fordern

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https://joachimpetrick.wordpress.com/2016/08/30/warum-wir-ein-unternehmensstrafrecht-brauchen-why-do-we-need-a-corporate-crime/

https://www.openpetition.de/petition/online/unternehmens-und-verbandsstrafrecht

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/sven-giegold-fordert-unternehmensstrafrecht

JOACHIM PETRICK 04.12.2013 | 19:28 11

Sven Giegold fordert Unternehmensstrafrecht
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Weil Mafiosi, anders als in anderen Ländern, von dieser ermittlings- , klageunwilligen Jurisprudenz in Deutschland ausgehen können, stellen sie ihre Vorbehalte gegen das Öffentliche mit allem juristischen Vorbehalt gesagt, wie im vorliegenden Fall desWeimarer Geschäftsmannes auch, zu meiden zurück, und lassen sich in der Warnehmung anderer so als ob bescheingien, sie seien weder in der Nähe noch der Mitlgiedschaft in der MAFIA oder gar als Mafioso zu verorten.

Genau hier setzt das gesellschaftspolitische Streben Petra Reskis n. m. E. als investigative Autorin ein, das in Deutschland und andernorts nicht zuletzt mit Blick auf die notwendige Vereinheiltichung des Strafrechts und Ermittlungspraxis in Europa grundlegend zu ändern

JP

https://www.freitag.de/autoren/soloto/fr-reski-und-die-faz-was-zu-beanstanden-ist
Soloto
12.04.2017 | 07:14 1
Fr. Reski und die FAZ: Was zu beanstanden

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/in-eigener-sache-3
der Freitag

06.04.2017 | 13:23
In eigener Sache
Stellungnahme Ein Statement des Freitag zum Fall Reski

http://www.petrareski.com/2017/04/01/wie-ich-meinen-glauben-an-den-journalismus-wiederfand/
BLOG ITALIANOBLOGTERMINEBÜCHERJOURNALISMUSVITAPRESSEKONTAKT
Wie ich meinen Glauben an den Journalismus wiederfand.
01. April 2017

17:53 12.04.2017
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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