Das Gegenteil von Einsamkeit

Gesellschaft Über den Rückzug des Rückzugs und die überraschenden Vorteile des Alleinseins
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Das Gegenteil von Einsamkeit
Die Wälder von Maine

Foto: Susan Bell / Flickr (CC 2.0)

„Auf den Boden!“ Der Polizist zielt mit der Waffe. Der Einbrecher gehorcht. Süßigkeiten fallen dabei aus seiner Tasche. Die Handschellen klicken. „Name?“ – Keine Antwort. Er trägt keinerlei Ausweisdokumente mit sich. Sein Gesicht ist gepflegt, sein Bart getrimmt. Nur die Haut wirkt auffällig blass. Seine Klamotten alle neu, bis auf die Brille. Das Plastikgestell verrät, dass sie aus einer längst vergangenen Epoche stammen muss. Nach einiger Zeit fängt er doch an zu sprechen. Sein Mund bewegt sich schüchtern. Er sagt er sei beschämt. Sein Name ist Christopher Knight. Er hat keine Adresse, kein Auto, und kein Geld. Es sind die ersten Sätze, die er seit 27 Jahren spricht.

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Lange vor Christopher Knight, im Jahr 1704, strandet ein junger Schotte namens Alexander Selkirk für 4 Jahre auf einer einsamen Insel. Die Geschichte seines Abenteuer verbreitet sich schnell und landet bald in den Händen von niemand geringerem als Daniel Defoe. Den echte Name des Gestrandeten kennt heute kaum noch jemand. Doch Defoe macht aus ihm niemand geringeren als den wohl ersten modernen Romanhelden aller Zeiten: Robinson Crusoe.

Für einen großen Teil des Romans ist Crusoe gänzlich alleine mit sich und seinen Gedanken. Ohne den Druck sozialer Konventionen, ohne die Theatralik einer Liebesgeschichte, ohne irgendwelche Streitigkeiten mit irgendwem, pflanzt Crusoe Getreide an, domestiziert Ziegen, baut sich einen Unterschlupf und ein Vorratslager. Seine Geschichte handelt vom Essentiellen. Keine Ablenkungen, keine Trivialitäten, nur das Leben als solches.

Eine solche, als Tatsachenbericht getarnte, Geschichte stand damals in starkem Kontrast zur üblichen Literatur. Die Umständen und Anforderungen, mit denen Crusoe konfrontiert ist, machen seine Handlungen verständlich. Sie werden nicht einfach als moralische Verfehlung gewertet. Das ist der Grund, warum Daniel Defoe gemeinhin die Begründung des realistischen Romans zugeschrieben wird. Mittlerweile ist dieser Erzählstil der Standard in der Literatur. Der Inhalt des Romans aber hat mit der Zeit an Ausgefallenheit dazugewonnen.

Natürlich gibt es unendlich viele Crusoe-Kopien, unendlich viele Geschichten über Gestrandete. Doch umso unvorstellbarer das tatsächliche Alleinsein für das moderne Subjekt wird, desto weiter entfernen sich diese Nachahmer von dem Realismus des Crusoe-Romans. Denn könnte es einen größeren Kontrast zum modernen Leben geben, als sich all den überflüssigen Reizen, der Werbung, den hedonistischen Genüssen, den interpersonellen Konflikten, Streitigkeiten und Missverständnissen zu entziehen, als alleine zu sein und Zeit nur mit sich zu verbringen?

Da mag einer entgegnen, dass das Phänomen Einsamkeit doch immer weiter zunimmt. Wie oft hat man schon gehört, dass mit zunehmender Verstädterung, Individualismus, Mobilität und Kosmopolitismus die familiären Strukturen, gemeinsamen Traditionen, Werte und das gemeinschaftliche Gefüge zerbrechen?

Der Kern der Gesellschaft, auf den sich ein jeder beziehen konnte, scheint zu verschwinden. Als Reaktion darauf schafft sich jeder seinen eigenen Kern. Die Individuen driften auseinander. Doch sind wir dabei wirklich alleine? Jedes neue technische Spielzeug macht es uns leichter, in unserer Wohnung zu bleiben, nicht tatsächlich mit jemand anderem in Kontakt zu treten, aber irgendwie doch noch. Die Außenwelt bleibt in Reichweite denn wir haben WhatsApp, Twitter, Instagram und Netflix.

Wir scheinen zwar einsamer zu werden, gleichzeitig sind wir immer weniger allein. Steht diese Einsicht nicht in diametralem Kontrast zu den üblichen Weisheiten: Vielleicht ist es gerade so, dass wir häufiger alleine sein müssten um uns weniger einsam zu fühlen?

Die überraschenden Vorteile des Alleinseins

Einsamkeit und Alleinsein sind nicht das gleiche. Das Wort Einsamkeit ist ein Gefühl. Es beklagt einen Mangel. Den Mangel an sozialen Beziehungen zu anderen. Das Wort Alleinsein hingegen ist eine reine Zustandsbeschreibung. Man ist mit sich selbst alleine. Tatsächlich getrennt von den Ansprüchen und Bedürfnissen seiner Mitmenschen. Einsamkeit beschreibt eine Diskrepanz zwischen Gewünschtem und Tatsächlichem. Alleinsein beschreibt nur das Tatsächliche.

Natürlich: der Mensch ist ein soziales Wesen. Der Kontakt zu anderen Menschen ist für jeden von uns essentiell. Es wäre deshalb doch nur logisch, dass das Alleinsein schlecht für uns ist, dass wir schon nach kurzer Zeit vereinsamen. Doch den Menschen als ausschließlich soziales Wesen darzustellen, ist vor allem eines: eine grobe Verallgemeinerung. Wir verbringen etwa 29% unserer wachen Zeit alleine. Und die Vermutung liegt nahe, dass wir diese Zeit auch brauchen. Denn Alleinsein ist eben keine zwangsläufige Last. Eine wachsende Zahl an Psychologen ist sich mittlerweile über die positiven Aspekte des Alleinseins bewusst. So betonen beispielsweise die Psychologen Christopher Long und James Averill, wie sich das Alleinsein unter anderem positiv auf unser Freiheitsgefühl, unsere Kreativität und unsere Fähigkeit zur Intimität ausüben kann [1].

Offensichtlich ist Alleinsein eine Form von Freiheit. Man ist frei von dem Blick und der Beurteilung der anderen, von den Erwartungen und Annahmen wie man zu sein hat. Und man ist frei das zu tun, worauf man wirklich Lust hat, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer nehmen zu müssen. Man hat die Freiheit sich selbst ungefiltert wahrzunehmen, über sich zu reflektieren und sich in neue Richtungen zu entwickeln.

Ebenso wie die Selbstwahrnehmung ändert sich durch das Alleinsein auch die Wahrnehmung der Umwelt. Auf diese Weise fördert Alleinsein Kreativität (und vice versa). Jeder, der ab und zu alleine spazieren geht, wird dieses Phänomen kennen. Alleine spazieren ist anders als zusammen spazieren. Einem fallen Dinge auf, die man sonst übersieht. Man denkt über Dinge nach, die man sonst ausblendet. Indem man die soziale Wahrnehmungswelt verlässt, eröffnen sich einem alternative Wahrnehmungswelten. Beispielsweise die der Fantasie, der Fiktion oder die des wissenschaftlichen Theoretisierens. Ein Buch zu lesen, einen Film zu sehen, über eine wissenschaftliche Idee zu grübeln das alles schließt (zumindest teilweise) die direkte soziale Interkation mit anderen aus.

Tatsächlich fördert Alleinsein auch unsere Kapazität zur Intimität. Das klingt zunächst einmal widersprüchlich. Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass wir verhärten und die Nähe zu anderen verlernen, umso länger wir alleine sind?

Die Psychologin Donna C. Oliver hat hierzu eine faszinierende Studie durchgeführt. Im Winter von 1977 ist sie dafür an den wohl einsamsten Ort auf Erden gereist: die Antarktis. Der Winter in der Antarktis dauert von Februar bis September an. Zu dieser Zeit geht die Sonne nie auf. Die Temperaturen fallen im Höhepunkt des Winters auf durchschnittlich -26°C. Die größten Siedlung in der Antarktis, die McMurdo Station wird im Sommer von bis zu 800 Personen bewohnt wird. In jenem Winter schrumpft das Personal auf gerade einmal 78 Personen. In jeder Hinsicht stellen die 8 Wintermonate eine psychische Extremsituation für diese 78 Personen dar.

Oliver berichtet von Kopfschmerzen. Ihre Wahrnehmung fühlt sich wie betäubt an. Normalerweise eine aufmerksame Zuhörerin, bemerkt sie dass sie ihre Freunde unterbricht und ihr Blick abschweift. Wenn sie dann wieder ihren Gesprächspartner fokussiert, hat sie bereits den Inhalt des Gesprächs vergessen. Ihre Motivation und Produktivität sind erheblich eingeschränkt. Auch ihr Erinnerungsvermögen ist beeinträchtigt. Regelmäßig fallen ihr die einfachsten Wörter nicht ein und manchmal wenn sie aufsteht um etwas zu holen, vergisst sie nach zwei Sekunden was es war. Um dem entgegenzuwirken erhöht sich ihr Kaffee-Konsum um das Dreifache. Einige der Mitbewohner berichten ihr, dass sie zwischen 20 und 50 Tassen Kaffee am Tag konsumieren.

Doch trotz dieser enormen Belastung, der Abgeschiedenheit von Freunden und Familien, der scheinbar ewigen Dunkelheit, trotz all dieser Umstände stufte fast jeder der Anwesenden den Winter in McMurdo als eine der besten Erfahrungen ihres Lebens ein. Wie kann das sein?

Zum einen verspürten die Überwinterer sicherlich enormen Stolz, dass sie den Belastungen des Winters standgehalten hatten. Das ist aber nur ein Teil der Erklärung. Denn was Donna C. Oliver herausgefunden hatte, war dass die Isolation und das Alleinsein des Winters überraschend positive psychologische Auswirkungen auf das Personal bewirkt hatten.

Die statistische Auswertung von Oliver offenbarte, dass sich lediglich vier psychologische Faktoren signifikant während des Winters verändert hatten. Alle vier Veränderungen positiv. Gefühle von Abhängigkeit und Paranoia sanken. Zudem erhöhte sich das Gefühl der Selbstbestimmtheit genauso wie die Motivation und Kapazität für intimen Kontakt zu anderen. Mögen die kognitiven Fähigkeiten der Überwinterer enorm eingeschränkt gewesen sein, ihr psychologischer Zustand schien sich während des Winters eher verbessert als verschlechtert zu haben [2].

Solche Beobachtungen stehen in starkem Kontrast zu dem, was wir für gewöhnlich über das Alleinsein vernehmen. Und sie unterstreichen einen entscheidenen Aspekt, nämlich den der Selbstbestimmtheit. Die Menschen in der Antarktis haben sich aus eigenem Willen dorthin begeben. Höchstwahrscheinlich hätten sie die Isolation ganz anders erlebt, wenn ihnen diese gewaltsam aufgezwungen worden wäre. Denn Einsamkeit ist die Differenz zwischen Gewünschtem und Tatsächlichem. Solange wir das Alleinsein also als problematisch empfinden, solange tragen wir zu dieser Differenz bei.

Die vorangegangenen Beobachtungen eröffnen eine Möglichkeit: Alleinsein ist nicht zwangsläufig problemtisch. Alleinsein ist nicht zwangsläufig schädlich. Alleinsein ist vielleicht sogar gut für uns.

Das Phantom von Maine

„Auf den Boden!“ Der Polizist zielt mit der Waffe. Der Einbrecher gehorcht. Soeben wurde Christopher Knight beim Einbruch in ein Ferienhaus ertappt. Seit fast 30 Jahren ist er ein Phantom in den Wäldern von Maine gewesen. Seit fast 30 Jahren wurden dort auf mysteriöse Weise Ferienhäuser ausgeraubt. Immer waren sie zum Zeitpunkt des Einbruchs unbewohnt gewesen. Nie hatte man den Einbrecher zu Gesicht bekommen, geschweige denn seinen Namen gekannt. Die Bewohner begannen Schilder an ihre Türen zu hängen: „Bitte brechen Sie nicht ein. Sagen Sie, was Sie brauchen und ich werde es draußen für Sie stehen lassen.“ Doch weder die Schilder, noch die neu installierten Alarmsysteme und Kameras konnten Knights Raubzügen ein Ende setzen. Bis zu einem unglücklichen Tag im Jahr 2013.

Während Knight in einem Haus des Pine Tree Sommer-Camps die Küche plündert, zehn Rollen Smarties, eine Tüte Marshmallows, Kaffee, Chips, Burger und Speck einpackt, hat er einen stummen Alarm hinter der Eismaschine ausgelöst. Seargent Terry Hughes wird verständigt und ist wenig später vor Ort. Seit einiger Zeit ist er besessen davon, das Phantom von Maine zu fassen. Noch bevor Verstärkung eintreffen kann, verlässt Knight das Haus und bewegt sich in Richtung Wald. Sobald er zum Dickicht gelangen würde, wäre eine Verfolgung zwecklos. Doch soweit kommt es nicht. Mit Taschenlampe und Pistole ausgestattet befiehlt Sergeant Hughes den Einbrecher zu Boden. Christopher Knight ist gefasst. Nach und nach kommt seine Geschichte ans Tageslicht.

Knight war ein Eremit, aber keiner wie man ihn aus romantischen Geschichten kennt. Für 27 Jahre lebte er im Wald. Aber nicht in der Wildnis sondern auf einem privatem Grundstück, nur ein paar hundert Meter von der nächsten Hütte entfernt. Umgeben von dichtem Gebüsch hatte er sich ein kleines Camp errichtet, in braun-grünen Tarnfarben.

Seine Haut war blass, denn in das Camp gelangten nur wenig Sonnenstrahlen. Selbst in den eisigsten Wintern verzichtete er auf ein Lagerfeuer. Der Rauch hätte seine Anwesenheit verraten können. Stattdessen benutzte er einen Gaskocher. Die Gaskartuschen genau wie das gesamte Essen, das er konsumierte, klaute er aus den umliegenden Ferienhäusern. Er rasierte sich regelmäßig um keine zusätzliche Aufmerksamkeit bei seinen Raubzügen auf sich ziehen. Christopher Knight ist kein Wilder gewesen, der im Morgengrauen auf Elchjagd ging und am Abend bei knisterndem Feuer seine Beute verspeiste. Stattdessen lebte er von Burgern und Marshmallows, versteckt in einem kleinen Zelt im Wald.

Der Autor Michael Finkel hat ein Buch über Knight geschrieben und besuchte ihn dafür regelmäßig im Gefängnis, wo er seine Haftstrafe für die hunderten Überfälle absaß. Niemals habe sich Knight in seiner Jugend wohlgefühlt, nicht in der Schule, nicht auf der Arbeit, nicht in der Gegenwart anderer Menschen. Dann entdeckte er das Refugium im Wald. Es sei der einzige Ort auf der Welt gewesen an dem er zufrieden war. Was er am meisten vermisse sei die Stille und das Alleinsein. Während der Sommermonate sei er manchmal zum nahegelegenen See geschlichen, hatte sich im Wasser treiben lassen und zu den Sternen geschaut [3].

Der Rückzug vom Rückzug

Wenige Menschen verspüren wohl ein so starkes Bedürfnis nach Rückzug und Stille wie Christopher Knight. Doch das Bedürfnis selbst ist nichts Ungewöhnliches. Lange war es in der Psychologie als ein Anzeichen einer Geisteskrankheit verschrien. Doch die Zeiten ändern sich. Immer mehr Studien deuten darauf hin, dass das Alleinsein eine essentielle Quelle für die geistige Gesundheit darstellt [4].

Das einzige Problem dabei ist, dass der Raum für das Alleinsein zunehmend schrumpft. Die Robinson Crusoes von heute führen ein weit weniger romantisches Leben. Die Welt ist voll. Einsame Inseln gibt es nicht mehr. Man rennt von der Gesellschaft nicht mehr weg, man versteckt sich vor ihr. Man entkommt ihr nie ganz. Die Abhängigkeiten reichen zu tief. Die modernen Robinson Crusoes heißen Christopher Knight und klauen Nachts Marshmallows und Burger aus dem Ferienlager.

Zunehmend sind wir von Objekten umgeben, die uns dazu drängen vor allem eines zu tun: Genießen. Durch immer mehr, immer neue Reize, die immer tiefer in unser Privatleben vordringen. Genuss, so die Botschaft, kann nur ein gesunder und vernetzter Mensch empfinden. Einer, dessen Schritte und Herzfrequenz konstant getrackt werden. Einer, der von technischen Assistenten, wie Siri und Alexa umgeben ist. Einer, dem viel geschrieben, einer der häufig gematched und geliked wird. Alles um uns herum signalisiert uns 24/7, dass wir nicht alleine sein sollten.

Im Roman Fahrenheit 451 werden Bücher verbrannt. Nichts soll den Menschen davon abhalten zu Genießen. Nichts soll seinem Glück im Weg stehen. Vor allem keine Bücher, die neue Welten denken und alte Welten in Frage stellen. Keine Bücher, die die Menschen fordern, verwirren und aufregen könnten. Keine Bücher, die den Menschen auch nur für einen Augenblick aus den Trivialitäten der sozialen Welt entführen würden. Die Dystopie von Fahrenheit 451 besteht vor allem darin, dass es kein Außen gibt. Niemand kann sich abkapseln und tatsächlich alleine sein. Niemandem wird die tatsächliche Traurigkeit und Schönheit der Welt zugemutet. Niemandem wird die Rolle zugemutet, die er darin spielt. Niemandem wird zugemutet, diese Rolle zu hinterfragen.

Wie schrecklich klein und einsam die Welt auf einen wirken kann, wenn niemand mehr alleine ist.

[1] Long, Christopher R., und James R. Averill. „Solitude: An Exploration of Benefits of Being Alone“. Journal for the Theory of Social Behaviour 33, Nr. 1 (März 2003): 21–44. https://doi.org/10.1111/1468-5914.00204.

[2] Oliver, Donna C. „Psychological Effects of Isolation and Confinement of a Winter-Over Group at McMurdo Station, Antarctica“. In From Antarctica to Outer Space, herausgegeben von Albert A. Harrison, Yvonne A. Clearwater, und Christopher P. McKay, 217–27. New York, NY: Springer New York, 1991. https://doi.org/10.1007/978-1-4612-3012-0_20.

[3] https://www.gq.com/story/the-last-true-hermit

[4] Detrixhe, Jonathan J., Lisa Wallner Samstag, Linda S. Penn, und Philip S. Wong. „A Lonely Idea: Solitude’s Separation from Psychological Research and Theory“. Contemporary Psychoanalysis 50, Nr. 3 (3. Juli 2014): 310–31. https://doi.org/10.1080/00107530.2014.897853.

11:48 05.10.2020
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