Michael Pickardt

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RE: Tokio: Otoemon-ayahiro Sumi | 03.12.2011 | 19:17

Da braucht man kein Oderbruchwetter mehr und auch kein Berliner Regenradar.

RE: Was war los beim SPIEGEL? | 13.03.2011 | 15:06

Inzwischen wurde der AKW-kritische Titel bei Spiegel-Online wieder eingestellt. DIe erste Auflage, die ausgeliefert wurde, hat noch den alten über den "feindlichen Planeten". Die Hauptauflage wird dann wohl die - angesichts der Ereignisse politisch klarere - Stoßrichtung haben, wie ursprünglich geplant. Die Spekulation, es habe da eine Art "Rückzieher" gegeben, war wohl verfrüht.

RE: Pfefferspray, Blockaden, Gebete: Dresden und der Protest gegen Nazis | 20.02.2011 | 12:19

Wer Fotos zu Dresden bei professionellen Agenturen sucht, bekommt die Wahrheit visuell geliefert. Hier ein Beispiel.
http://www.bilder-hochladen.tv/][IMG]http://img2.bilder-hochladen.tv/zG2o45X7.jpg">
Nichts von den vielen Demonstranten, nichts von der Polizeigewalt, kein Wille, den Tatsachen ein Bild zu geben.

RE: Die FAZ, Sarrazin und Lügen zu Weihnachten | 25.12.2010 | 10:09

"Der einzige Weg, mit einem gewohnheitsmäßigen Lügner umzugehen, ist, ihm das Wort zu entziehen."

Stimmt das wirklich? Gibt es nicht auch andere Wege? Kunst, Satire und Philosophie jedenfalls kennen auch noch andere. Kann man einen Lügner nicht auch so präsentieren, wie es die FAZ getan hat? Wer sich diese Seite im Original ansieht, könnte genauso einen diabolischen Schachzug gegen den fiesesten Verblöder des Jahres 2010 vermuten:

http://www.bilder-hochladen.net/files/gwkt-1.jpg

Und das unter den großen Lettern:
ICH HÄTTE EINE STAATSKRISE AUSLÖSEN KÖNNEN

Stellt sich nicht bei jedem Mitglied besagter Eliten unwillkürlich ein Grinsen ein? Kann man einen Menschen lächerlicher machen als durch eine solche Aufmachung? Ist es nicht das, was man im Layout als "Text-Bild-Schere" bezeichnet? Ist das nicht Dekonstruktion in Reinkultur? Könnte es nicht sein, dass gerade schon die Feuilleton-Redaktion der FAZ im wohlverdienten Weihnachtsurlaub war, der diensthabende Politik-Redakteur das vermeintliche Machtvakuum ausnutzen wollte - und von einem pfiffigen Bildredakteur ausgetrickst wurde? Was könnte man sich alles noch ausdenken! Aber eine böse Verschwörung zur Etablierung des rassistischen Schwachsinns bei den Eliten müsste wahrlich anders aussehen. Sooo blöde sind sie nun auch wieder nicht. Frohes Fest!

http://www.bilder-hochladen.net/files/gwkt-2.jpg

RE: Die Tür von Stuttgart: eine Bahnhofsbesetzung im Livestream | 16.10.2010 | 23:50

... und dann haben sie die Tür wieder schnell repariert und verschlossen ... Sehr raffiniert. Und vor allem so perfekt. Die Flex hatte ja noch einiges zu tun. Nein, mit Schlüssel ist symbolischer Widerstand doch wesentlich eleganter. Weil er zeigt, dass unter den Sympathisanten auch Schlüsselbesitzer sein müssen. Wenn es so weit ist, muss man keine Bahnsteigkarte mehr kaufen, um einen Bahnhof zu besetzen.

RE: Die Tür von Stuttgart: eine Bahnhofsbesetzung im Livestream | 16.10.2010 | 22:56

Mich würde ja mal interessieren, woher die Besetzer den Schlüssel hatten...

RE: Überlebensprinzip communitas | 05.07.2010 | 10:02

Lieber luggi,

Kreationisten bestreiten die Evolution und gehen davon aus, dass die Schöpfungsgeschichte der Bibel unsere wahre Herkunft beschreibt. In meinem Text ist die Evolution die entscheidende Triebkraft für die Entwicklung der Natur. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass dir das entgangen ist.

RE: Überlebensprinzip Missverständnis?-Kurze Replik auf Michael Pickardt | 05.07.2010 | 09:44

Lieber Christoph Leusch,

ich habe mich in meinem Text auf einige reale Zitate in Ihrem Text bezogen. Die habe ich auch korrekt wiedergegeben. (Im Unterschied zu Ihnen, der behauptet, ich hätte Ihnen "Rousseauismus" unterstellt, was in meinem Text gar nicht vorkommt). Die Frage von Renaturierungsmaßnahmen war nicht mein Thema, sondern der - auch in Ihrem Text - formulierte Widerspruch von Mensch und Natur, das war ja auch der Ausgang der ganzen Diskussion, daran habe ich angeknüpft. Mein Kerngedanke war, dass all der Fortschritt, der uns inzwischen zu einer relativ starken Spezies gemacht hat, nicht als "unnatürliche" Ursache für unsere ökologischen Probleme, sondern als Grundlage zu ihrer Lösung betrachtet werden sollte. Ich habe gegen die Ideologisierung der Natur als angeblich gutem oder idealem Zustand argumentiert und das Kokettieren mit "eingriffslosen Zuständen" problematisiert. Dass es so etwas in der ökologischen Szene massenhaft gibt, ist bekannt. Und ich glaube, dass diese Haltung den Blick verstellen kann für Lösungen der massiven gesellschaftlichen und ökologischen Probleme, die der Mensch in und durch seine Gesellschaften erzeugt.

Herzliche Grüße
Michael Pickardt