Mein Freund Helder Yuren ist tot

Ihn in uns zu bewahren .. wird einfach sein. Denn das Bild des Geschichts- und Geschichtenschreiber, dessen Texte wie von selbst ins Netz flossen, ist überall in Stein und Gesellschaft gemeißelt.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Helder Yuren hat über Jahre unermüdlich geschrieben. Vor allem für die Freitag-Community

https://www.freitag.de/autoren/h-yuren. Er tat es auf sehr eigenwillige, kleinschreiberische, intelligente Weise, die viele in seinen Bann zog - er agierte hintergründig ironisch, zuweilen auch zornig. Er sah und erlebte die Welt zwischen Gier und Machtwahn und hoffte der herrschenden Canaille Herr zu werden. Ein lobenswerter Versuch, der seine Fortsetzung einfordert. Helder Yuren zeichnete eine neue Welt und beschwor uns, den Homo Rapiens in und über uns auszutilgen.

Heute nach seinem Ableben muss ich feststellen, dass ich viele seiner Texte nicht kenne. Ich habe seine Bücher gelesen und seine Website studiert. Das aber ist allenfalls ein Bruchteil dessen, was im Gedächtnis der Community festgeschrieben ist und hoffentlich ... festgeschrieben bleibt.

Was sein Pseudonym bedeutet, habe ich leider nie erfahren und so bleibt dieser Umstand in seiner Vita en miniature ungeklärt http://www.stoerfall-zukunft.de/wir-vermissen-juergen/

Ich vermisse Dich !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

uli

16:48 22.02.2018
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Scharfenorth

Geb. 1941. Bis 1990 Gutachter fuer die DDR-Stahlindustrie. Danach Journalist/ Autor in Duesseldorf. 2008: "Stoerfall Zukunft"; 2011: "abgebloggt"
Scharfenorth

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