Frank Mögling

Ich bin ein glücklich liierter Rentner mit Hund und mache mir Sorgen über die Probleme vor meiner Haustür.
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RE: Er bringt uns frohe Kunde | 19.09.2018 | 08:36

Guten Morgen na64,

danke für Ihre Frage, ja ich meine das Essay das Blumental Syndikat 2014-2017 Seite 1-72 aus meinem Blog. Die Seitenangaben finden Sie freundlicher Weise unter dem jeweiligen Text. Ich sehe für den unaufschiebbaren Wandel in der Herangehensweise bei der Lösung unserer sozialpolitischen Probleme nur die Möglichkeit noch einmal bei Null anzufangen und mit allem gebotenen Nachdruck unter Berücksichtigung aller demokratischen Grundwerte in unserer Gesellschaft mit der Bildungskultur anzufangen.

Ich schätze Ihre umsichtigen Anmerkungen in unserem Gedankenaustausch und wünsche mir, dass wir dies noch fortführen können. Jetzt gehe ich mit meinem Hund auf die Rheinwiesen in Düsseldorf spazieren und wünsche Ihnen ebenfalls einen geruhsamen Tag.

Eigentlich sind die Lösungen unserer demokratischen Probleme gar nicht so unüberwindbar wie sie zunächst einmal erscheinen mögen. Letztendlich liegt die Verantwortung für unsere gesellschaftlichen Disharmonien bei den im Parlament vertretenen Parteien, die wir nicht als von G-tt gegeben hinnehmen müssen, haben wir doch auch die gewaltfreien Möglichkeiten ihnen unser Vetrauen solange zu entziehen bis sie sich in Ihrem Verhalten ändern und ihre Tätigkeit als ein wahrhaftiges "Ehrenamt" verstehen.

Es ist aller höchste Eisenbahn, dass es bei denen die für unser demokratisches Land die politische Verantwortung tragen endlich im menschlichen Sinn "Klick" macht und die Betroffenen sich von ihrem eigenen Hochmut der sozialen und politischen Eitelkeiten lösen und den Folgen des falschen Denken und Handeln, der unerträglichen Uneinsichtigkeit und Unbelehrbarkeit ein auf die Gemeinschaft bezogenes Denken und Handeln entgegen setzen.

RE: Er bringt uns frohe Kunde | 17.09.2018 | 23:07

Guten Abend na 64, herzlichen Dank für Ihre weiterführenden Ausführungen. Ich stimme Ihnen zu das es mit Bildung in der bisherigen Form nicht nur in unserem Land nicht getan ist. Was ich mir vorstelle sind chancengleiche staatlich anerkannte öffentliche, wie auch private freie Erziehungskunst Schulen für die fünf Bereiche Umwelt, Sozial, Arbeit, Kultur und Bildung. Diese Schulen sind fahrende und segelnde Bootschulen auf den 42 000 Km Binnenwasserwegen und den 117 000 Km europäischer Küsten. Der Schulschifftyp wird durch einen Wettbewerb ermittelt und gebaut. Die Renaturierung der Bildung in den freien Erziehungskunst Schulen auf den Mehrzweck/Booten können für eine begrenzte Zeit, als auch für die Dauer eines Shabbat Jahres für Schüler, Auszubildende, Student7innen, Erholungsbedürftige und u.v.m. genutzt werden.

Wenn es für Sie interessant ist schauen Sie bitte in meinem Blog unter "Europas Kulturerbejahr der Kunst Handwerk" dort finden Sie die Seite 55 aus dem Blumental Syndikat, dass sich im wesentlichen um das Thema Bildung bewegt.

RE: Er bringt uns frohe Kunde | 15.09.2018 | 22:54

Guten Abend na 64, wie wahr, wie wahr, ich teile Ihre Ansichten und kann dem eigentlich nichts hinzufügen. Was mich bei Ihren Anmerkungen beschäftigt ist die Frage, wie es uns gelingen kann auf gewaltfreie Weise und unter Nutzung aller Möglichkeiten unseres Grundgesetz den Ball für den anstehenden Wandel unserer Kultur ins rollen zu bringen. Vielleicht im Sinne von der Renaturierung der Poesie des Leben durch die Renaturierung unserer Bildungswege.

Anlässlich des Kulturerbejahr der Europäischen Union Sharing Heritage 2018 vermisse ich die Wertschätzung der Entwicklung und die der Wege, die zu unseren heutigen Demokratien geführt haben. Ohne die echte Chancengleichheit aller Bildungswege und deren politischer und gesellschaftlicher Langzeitförderung aller individuellen, kreativen Fähigkeiten jedes Einzelnen wird sich das demokratische Denken und Handeln auch in unserem Land weiter abschwächen. Ein außerparlamentarischer Bundes Bürger/innen Senat erscheint mir eine gute Möglichkeit um uns über den Wandel in unseren Kulturen im klaren zu werden.

RE: Er bringt uns frohe Kunde | 15.09.2018 | 08:08

Guten Morgen Lucas, ein sehr schöner, gut zu lesender Artikel ist Ihnen aus der Feder geflossen. Wo und wie die "Zukunft der Rebellion" aussieht, darüber gibt es bestimmt so viele Ansichten wie sich Menschen für die demokratischen Veränderungen in ihrem Land b.z.w. vor dem kulturen Hintergrund ihres jeweiligen Kontinent interessieren.

In Europa haben wir eigentlich alle nur denkbaren gewaltfreien demokratischen Möglichkeiten die Dinge in unserem Land, die zu Lasten großer Teile der Bevölkerungen gehen zu ändern. Wir benötigen keine Helden mit wehenden Fahnen auf den Barikaden und keine schillernden Gallionsfiguren die uns das Heil verkünden.

Das einzige was uns vielleicht weiterhelfen kann sind wir selber, die Alten, die Schwachen, die Kranken, die die keine Wohnung oder keine Arbeit mehr haben. Eben allein für die unserer Hilfe Bedürftigen können wir doch einen außerparlamentarischen Bürger/innen Senat als zweite Kammer gründen in dem z.B. die Initiativen im Bereich Umwelt, Kultur, Sozial, Arbeit, Bildung gleichberechtigt Sitz, Stimme und Gehör erhalten.

RE: Europa der Kontinent des sauberen Trinkwasser | 14.08.2018 | 04:02

Danke für Ihre Anmerkungen, natürlich können nicht alle auf Hausbooten leben, arbeiten und lernen. Die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten bieten zahlreiche Reportagen und Dokumentationen über die europäischen Flüsse, Seen und Küsten in Ihren Mediatheken an, die wirklich für Interessierte zum Thema Wasser empfehlenswert sind.

Es steht uns doch frei eine europäische Wohnboot Genossenschaft zu gründen und eine Mitarbeiter/innen Werft und Reederei zu gründen.

RE: Aus der Geschichte lernen | 14.08.2018 | 03:52

Herzlichen Dank für Ihre Antwort und ihre Anmerkung zum richtigen Namen von Joseph Beuys.

Das Problem mit dem "Aufstehen" sind die mangelnde Konzentrationsfähigkeit auf ein bestimmtes Thema zum Beispiel, Umwelt, Sozial, Arbeit, Kultur und Bildung mit den "Sozialen Medien" die nicht im Eigentum der Nutzer/innen sind. Es ist also höchste Vorsicht geboten den im Parlament vertretetenen Parteien zu Vertrauen, die jede zu ihrer Zeit für unsere heutigen Zustände verantwortlich waren oder sind, ohne jedoch die Verantwortung zu übernehmen sonst wäre unser Land ein anderes.

RE: Aus der Geschichte lernen | 12.08.2018 | 17:30

Danke für Ihre Antwort, dass mit dem elitären Grüpplein habe ich weder so geschrieben, noch so angedeutet und auch nicht so gemeint, vielmehr scheinen sich nach 10 Jahren der Kapital Gewinnmaximierung durch die sogenannten "Sozialen Silicon Valley Netzwerke" gefährliche Hindernisse für ein wirlich und wahrhaftige vertrauensvolle Kommunikation aufzutürmen, die es zu umschiffen gilt, da sie mit einem Mausklick abgeschaltet oder gehackt werden können.

Aus meiner Sicht ist es besser und hilfreich auf der Landesebene vor der eigenen Tür mit persönlichen Kontakten von Angesicht zu Angesicht nach Lösungen zu suchen die dann von erfahrenen und vertrauensvollen Politiker/innen in Berlin in einem freien außerparlamentarischen Parteien übergreifenden Bundes Bürger/innen Senat für Umwelt, Sozial, Arbeit, Kultur und Bildung in die richtigen rechtsverbindlichen Wege im Sinne des Grundgesetz gelenkt werden.

Es gibt in allen Bundesländern außergewöhnliche Orte die zur Besinnung und Weiterentwicklung der Gedanken einer neuen demokratischen Bewegung geeignet sind und mit Hilfe und der weiteren Unterstützung der öffentlich rechtlichen und privaten Medien unsere Anliegen auf den Punkt bringen, die uns sowieso schon seit Jahrzehnten schonungslos aufklären.

Als Wahl Düsseldorfer empfehle ich die Rheinwiesen o.ä. auf dem obigen Bild aus dem "Heute Journal" des ZDF und für den weiterführenden Gedankenaustausch halte ich die Kultur Insel Hombroich für einen ausgezeichneten Ort in NRW.

Die Empfehlung von Joseph Boys, "von hier aus" trifft doch den Nagel auf den Kopf oder?

RE: Aus der Geschichte lernen | 12.08.2018 | 16:39

Danke für Ihre Antwort, eigentlich sollte es doch gleich sein ob Lotos-, Schneidersitz oder Barfuß, wichtig erscheint mir der direkte eigene körperliche Kontakt in der Natur zu sein, der über einen Event Charakter hinaus geht und den jeder nur mit sich selber auf seine ganz eigene Art und Weise wahrnehmen und selbst am eigenen Körper erfahren kann.

Das Bild aus dem "Heute Journal" ist immer noch in mir zumal ich fast jeden Tag mit meinem Hund durch diese Rheinwiesen gehen und es ist für mich ein Symbol für die Folgen von falschem Denken, was zwangsläufig zu falschem Handeln in der Politik in den vergangenen 50 Jahren geführt hat.

Meiner persönlichen Ansicht nach bleibt uns wohl nichts anderes übrig als nach den eigenen Wegen der individuellen Möglichkeiten sich zu besinnen zu suchen, in dem wir vielleicht einfach aufstehen und uns nicht mehr alles gefallen lassen, was uns die Berliner Kokon Republik so als Erneuerung und Wende verkaufen will, immerhin leben wir noch in einer Demokratie.

RE: Aus der Geschichte lernen | 11.08.2018 | 08:00

Vielleicht ist es ja hilfreich auf die Bezeichnung "Linke" in Verbindung mit einer Sammelbewegung zu verzichten, vermittelt es doch den Eindruck, dass es sich offensichtlich um eine besondere Personengruppe handeln soll, die mal wieder Wert darauf legt sich von anderen zu unterscheiden und alle anderen ausschließt.

Vor einigen Tagen wurde im Heute Journal Bilder von einer Frau gezeigt, die in typischen Schneidersitz allein in Düsseldorf in der Mitte der verdorrten Rheinwiesen sitzt und ihren Blick auf den Rhein richtet, an dessem gegenüber liegenden Ufer das Hochhaus einer Versicherung in den gleißenden Himmel ragt.

Das wir eine Bewegung der Sammlung nötig haben ist wohl dem politischen Chaos der nach medialer Aufmerksamkeit heischenden Berliner Republik geschuldet und erfordert neue Wege der Besonnenheit die durch Vertrauen, Achtsamkeit und Mitgefühl geprägt sind und nicht durch belanglose politische Geschwätzigkeit in den sogenannten "Sozialen Netzwerken" auszeichnet.

Düsseldorf und besonders die Museumsinsel Hombroich halte ich für einen ausgezeichnet Ort der Stille und Besinnung um in Ruhe die Dinge einer Sammelbewegung zu Ende zu Denken.

RE: „Ist das Heroische schlimm?“ | 05.07.2018 | 21:40

Vielleicht hilft es uns ja weiter, statt der endlosen Diskussionen über das anders sein dieser und jener Kulturen auf unsere Ressentiments zu verzichten und unsere Energie auf eine kosmopolitische Bildung für eine Zeit nach dieser Zeit zu konzentrieren, "Da werden Sie geholfen".