Frank Mögling

Mein Thema ist der Artikel 2 des Grundgesetz, das Recht auf die "Freie Entfaltung der Persönlichkeit"
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RE: Zehn Jahre neuer Freitag | 09.02.2019 | 21:27

Guten Tag Jacob Augstein,

eigentlich haben Sie doch gar keinen Grund pessimistisch zu sein und zu der Annahme zu gelangen, dass Ihnen am Hegelplatz 1 angeblich die Macht fehlen soll, außer Kontrolle geratene Entwicklungen in unseren Gesellschaften aufzuhalten. Ich habe mal davon gehört, dass das Wort die gefährlichste Waffe gegen bestehende Machtverhältnisse sein soll. Ihnen stehen also auch weiterhin alle nur denkbaren Möglichkeiten offen.

Ihre letzte Sendung Augstein und Blohme (Wo bleibt die Friedensbewegung?), war mal wieder brilliant. Eine kleine Frau aus Schweden hat mit ihren Worten ebenfalls einen Stein in den öffentlichen Debattenraum geworfen und die "Freitags-Streiks" der Schülerinnen ins Leben gerufen. Warum soll es nicht auch "Freitags-Streiks" der Eltern oder einen "Freitags-Generalstreik" geben?, solange bis das gegen die Wand beten und reden ein Ende hat.

Für all das was ich hier seit 12 Monaten bei "der Freitag" schreiben und veröffentlichen konnte bin ich nach 2 Monaten aus dem Zuckerwatteland geflogen, herzlichen Dank dafür.

Alles Gute für Sie und bleiben Sie gesund, manchmal dauern die Dinge eben etwas länger, hat mir mal ein alter Mann aus Jerusalem vor 25 Jahren in einem winzigen kleinen Theater in Saarbrücken ins Ohr geflüstert. In diesem Sinn, Mir, Shalom, Paix, Frieden, Peace & Love.

RE: Der Gärtner wird zum Bock | 08.02.2019 | 11:29

Eigentlich ist es doch ein sehr guter Artikel von Kathrin Hartmann mit einer schönen Ilustration von Susann Massute, danke dafür. Es besteht also kein Grund sci im Ton zu vergreifen und aus reiner Rat- und Hilflosigkeit aufeinander loszugehen wie die Kesselflickerinnen.

Es wäre wünschenswert wenn wir uns endlich dazu aufraffen könnten, uns in einem öffentlichen Debattenraum zu versammeln und gemeinsam nach den besten Lösungen zu suchen.

Offensichtlich ist es uns ja nicht möglich politische Lösungen umzusetzen ohne uns zuerst über unsere eigenen menschlichen Hindernisse im klaren zu werden, die uns daran hindern uns für ein auf die Gemeinschaft bezogenes Denken und Handeln zu entscheiden.

Dabei steht es uns doch frei in einem freien öffentlichen unabhängigen Debattenraum darüber abzustimmen für welchen Weg wir uns entscheiden wollen. Das es mit dem ein bischen hier und da an der Wahlpropaganda herumdoktern nicht mehr getan ist, ist wohl inzwischen auch jedem im Zeitalter der Aufklärung des 21. Jahrjhundert klar geworden.

Für ein "Nationales Aufbau Werk" benötigen wir eine nationale Richtlinien Kompetenz die von der zivilen Bevölkerung ausgeht und auch von ihr eigenverantwortlich und langfristig auf der Grundlage unseres Grundgesetz getragen wird. Wir können in unserer "Deutschen Demokratischen Bundes Republik" (DDBR) immer noch selber darüber frei entscheiden, was uns selber in unserem und dem Leben der Anderen wichtig ist oder eben auch nicht.

Wenn wir weiterhin die sehr eindringlichen Warnungen der Ursachen und Wirkungen der Naturgesetze verdrängen und lieber den Worthülsen der politischen und wirtschaftlichen Eliten zu unserem eigenen Vorteil glauben schenken wollen, haben unsere Kinder eben Pech gehabt, da hilft auch kein hoffen, beten, jammern und wehklagen mehr.

Dann sind wir feige von allen guten Geistern verlassene Gott erbärmliche Lügner, die Generation um Generation unseren Kindern aus reiner politischer Geschwätzigkeit versprochen haben, alles politisch und Menschen mögliche für die Zukunft unseres Planeten, unserer Tiere und unserer Kinder zu tun.

Mir, Shalom, Paix, Frieden, Peace & Love.

RE: „Vielleicht bin ich Romantiker“ | 04.02.2019 | 10:55

Wie Recht Sie haben, dass sehe ich auch so, das gleiche gilt wohl auch für Parteifahnen, die Schals der Gewerkschaften und die lustigen Trillerpfeifen, wo fängt es an wo hört es auf schade.

RE: „Vielleicht bin ich Romantiker“ | 02.02.2019 | 16:00

Ich verstehe ja Ihren heiligen Zorn nur allzu gut, Sie haben ja so recht, aber was können wir denn wirklich tun um uns von der Ansammlung von Menschen mißachtenden politischen Eliten endgültig zu befreien?

RE: „Vielleicht bin ich Romantiker“ | 02.02.2019 | 15:52

Einfach brilliant ihre Gedanken, welcher Tölpel möchte dem noch wiedersprechen, herzlichen Dank dafür. Vielleicht sollten wir im Angesicht der steigenden Nachfragen an gelben Warnwesten über eine Produktion an Warnwesten in allen Farben des Regenbogen als Gemeinschaftsprojekt nachdenken.

RE: „Vielleicht bin ich Romantiker“ | 02.02.2019 | 15:42

Das ist doch mal ein wirklich nettes Interview, herzlichen Dank dafür an den Gärtner, der sich vortrefflich in der Anwendung der Geschicktheit der Mittel versteht, da schmunzelt man doch gerne einmal ein bischen mit. Es hat schon was für sich einen bodenständigen Beruf erlernt zu haben, so geht denn auch der Samen auf und die Kommentare der Leserinnen sind vom feinsten, danke auch dafür.

RE: Wer ist hier eigentlich ohne Empathie? | 30.01.2019 | 19:15

Guten Tag Martina Mescher, ihnen ist ein sehr guter Artikel über die kleine Person Greta Thunberg gelungen, danke dafür.

Es gibt auch eine bitter süße Knetgummi Liebesgeschichte in dem australischen Animationsfilm "Mary & Max oder schrumpfen Schafe wenn es regnet" von dem Regisseur Adam Elliot von 2009 zu dem Thema Asperger.

Natürlich hat Greta Thunberg recht, wenn sie sagt: "Ich will das Ihr in Panik geratet, dass Ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre". Es gibt bestimmt noch einige Menschen mehr von unseren über 7 Milliarden Erdbwohnern, die genau dieselbe Angst um die weitere menschliche Existenz auf unseren blauen Planeten physisch und psychisch spüren, ob nun mit oder ohne Asperger ist doch auch vollkommen egal.

Es gibt unzählige wissenschaftliche Gründe für jeden von uns, auch in unserem Land in Panik zu geraten. Das Jahrzehnte lange gegen die Wand beten und reden von Wissenschaftlern aller für unsere weitere menschliche Existenz bedeutenden Bereiche, hat bis heute nicht das Mensch Sein, des tätigen Mitgefühl in den Herzen der politischen und wirtschaftlichen Eliten erreicht.

Die Weltuntergangsuhr des Weltwissenschaftsrat steht nicht ohne Grund auf zwei Minuten vor zwölf. Sehenden Auges rasen wir ohne Airbag auf den Kollaps der Gesetze der Natur zu. Die Hoffnung, dass es irgend jemand schon für uns richten wird oder es doch nicht so schlimm werden wird wie ursprünglich gedacht, wiederlegen die tagtäglichen Nachrichten rund um die Welt.

Wie oft hören und lesen wir in den Medien die Frage, "Was muß eigentlich noch passieren, damit dieses oder jenes endlich beendet wird"? Es ist egal was wir gerade tun an diesem Tag, ob wir im Fitnesstudio sitzen, im Auto die Kinder zur Schule fahren oder zu Hause sind, alt geworden und die Welt um uns herum nicht mehr verstehen. 24 Stunden rund um die Uhr ringt im Hintergrund die Natur sichtbar oder nicht sichtbar um ihr eigenes überleben.

Stephen Hawking sagte in seinem letzten Interview mit der BBC, "Dass die Welt sich an dem Gefährlichsten Punkt ihrer menschlichen Entwicklung befindet". Wenn es uns nicht gelingt uns ein auf die Gemeinschaft bezogenes denken und handeln anzueignen, werden weitere Millionen Europäerinnen die nahe Zukunft kaum unbeschadet überstehen und weitere hunderte von Millionen Lebewesen werden unseren Planeten verlassen.

Wenn es Ihnen möglich ist aus der Perspektive des Mondes auf die Erde zu blicken, dann haben Sie eine gute Phantasie, wenn Sie dies auch vom weiter entfernten Mars tun können sind Sie ein Stück weiter und haben eine blühende Phantasie. Albert Einstein soll einmal gesagt haben, "Die Phantasie ist die Vorschau auf die zukünftigen Ereignisse".

In diesem Sinn muss wohl Antoine de Saint-Exupéry das kleine Buch "Der Kleine Prinz" geschrieben haben.

RE: Botschafterin von unten | 27.01.2019 | 22:10

Guten Tag Romy Strassenburg, Sie haben ein klares Porträt von einer französischen Frau Ingrid Levavasseur gezeichnet, die mit beiden Beinen im Leben steht und von der sozialpolitischen Situation in Frankreich die Nase voll hat, danke dafür.

Es gibt in Europa noch einige weitere Millionen Frauen die das gleiche Schicksal schon ereilt hat oder in der nahen Zukunft unausweichlich ereilen wird. Bisher wurde noch jedes soziale Aufbegehren in den Europäischen Bevölkerungen in jedem Land durch die politischen Eliten weichgespült.

Wenn sich politische Bewegungen dazu entschließen eine Partei zu gründen unterliegen sie automatisch den Spielregeln, der jeweiligen Regierungsformen, die immer noch von den seit 150 Jahren währenden Machtinteressen der unheiligen Allianz der politischen Eliten mit der Kapitalwirtschaft bestimmt werden.

Die Revolution frist ihre Kinder, die Kapitalwirtschaft ihre Konkurenz und die politischen Eliten zerstören Demokratien. Die Zeiten der politischen Führerinnen sind 21. Jahrhundert, dem Zeitalter der Aufklärung durch die öffentlich rechtlichen wie durch die privaten Medien endgültig vorbei.

Wenn wir mündige Bürgerinnen sein wollen, dann müssen wir uns erst einmal einig werden was wir überhaupt ändern wollen zum Beispiel in der Umwelt-, Sozial-, Arbeit-, Kultur- und Bildungspolitik. Es steht uns frei uns einem freien "Denkhaus Europa" zu treffen und gemeinsam nach den besten Lösungen zu suchen, dann können wir immer noch Parteien gründen.

Alice Schwarzer, Annette Gerlach und Tina Hasselt haben auch in Paris Journalismus studiert und sind Botschafterinnen ihres eigenen klaren Geist geworden um unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen. Greta Thunberg und ihre Apelle an die Lobby der Uneinsichtigen und Unbelehrbaren benötigen mit ihren streikenden Schülerinnen ebenfalls unsere Solidarität, um das Jahrzehnte lange gegen die Wand beten und reden zu beenden.

Ich wünsche Ihnen für ihr nächste Buch, "Wie mein Frankreich wieder auferstand" viel Erfolg.

RE: „Es gab bei uns was Unergründliches“ | 26.01.2019 | 19:21

Ein sehr schönes von Maxi Leinkauf gezeichnetes Porträt, dass Bilder bewegt aus den Filme der Biografien entstehen, die dem Zeitgeist seinen Geschmack der Poesie des Lebens in der DDR verleihen. Danke dafür.

RE: Für mehr Europa | 25.01.2019 | 05:36

Guten Tag Hans Georg Ehrhart, Sie haben einen sehr guten klaren Artikel geschrieben, danke dafür.

Ein Europa als Friedensmacht der Völkerfreundschaften, ja dass wünsche ich mir auch. Bei den Presserklärungen der Kanzlerin hat sich mir der Magen umgedreht, es ist schier zum verzweifeln, mit welcher Dreistigkeit uns das blaue vom europäischen Himmel als Zukunft verkauft wird.

Im Angesicht das der Weltwissenschaftsrat die große Uhr auf zwei Minuten vor zwölf gestellt hat, wie schon einmal 1953, fragt man sich wirklich in welcher Zeit und in was für einer Welt die beiden Staatsoberhäupter leben.

Es scheint wohl zwingend erforderlich uns in Zukunft von dem Machtmonopolen einer einzigen Person zu lösen und uns gemeinsam nach anderen Lösungen umzuschauen, um dem Wahnsinn der politischen Uneinsichtigkeit und Unbelehrbarkeit Grenzen zu setzen.

Wir können es uns in Europa schon aus reinem menschlichen Selbsterhaltungstrieb nicht mehr leisten, eine nationale wie europäische Politik der persönlichen Verantwortungslosigkeit zu unterstützen, die uns die Verarmung als Umarmung verkauft.