Frank Mögling

Ich bin ein glücklich liierter Rentner mit Hund und mache mir Sorgen über die Probleme vor meiner Haustür.
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RE: „Warum nicht mal eine Wirtschaftsdemokratie?“ | 11.11.2018 | 14:23

Eine real existierende Wirtschaftsdemokratie ohne konkrete wirklich und wahrhaftige Vorstellungen zu fordern, bringt wahrscheinlich alle Befürworter/innen der freien sozialen Marktwirtschaft der Kapitalwirtschaft auf die Palme und klingt nach um Aufmerksamkeit ringenden Parteiideologien um längst verlorener Wähler/innen zu beeindrucken.

Sind es doch einzig die im Bundestag vertretenen Parteien, die uns in den vergangenen Jahrzehnten durch ihr falsches Denken und Handeln oder eben auch des nicht Handeln, die Suppe der Gedankenlosigkeit erst eingbrockt haben, sonst wäre unser Land ein anderes. Es gibt also keinen echten Grund ihnen weiterhin zu vertrauen.

Das wir für die Lösungen unserer gegenwärtigen, als auch der zukünftigen noch nicht vorhersehbaren Probleme auch eine freie Sozialwirtschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unternehmen, Manufakturen, Werkstätten und Denkhäuser benötigen ist auch der Kapitalwirtschaft seit langem klar, sichert sie doch auch ihr eigenes überleben durch den Erhalt des sozialen Frieden.

Vielleicht benötigen wir zunächst einmal mit der Hilfe und der Unterstützung der Wirtschaft eine Allianz der ideologiefreien Bildung, die die in jeder Generation verborgenen individuellen, kreativen und schöpferischen Fähigkeiten der Pioniergeister an das Tageslicht befördert.

Da uns die verbleibende Zeit davonläuft und uns aufgrund der nicht mehr kalkulierbaren Klimaveränderungen unter den Nägeln brennt und wir praktisch wie auf glühenden Kohlen sitzen, müssen wir also umgehend damit beginnen, mit allen uns politisch und menschlich zur Verfügung stehenden Mitteln uns für eine neue freie Weltsicht in der Bildung einzusetzen um zu retten was noch zu retten ist.

Gründen wir eine Allianz der freien "Bundes Pionier Schulen".

RE: „Es geht nicht um die Nation“ | 23.10.2018 | 20:06

Guten Abend Herr Flegel,

selbstverständlich stimme ich Ihnen in jedem Punkt Ihres Kommentar zu was die Auslaufmodelle in Brüssel als auch in Berlin betrifft. Auch die Verspechen auf den Presseerklärungen des französischen Staatspräsidenten und der Bundeskanzlerin zum Kulturerbejahr der Europäischen Union Sharing Heritage 2018 sind in den Administrationen verdorrt.

Trotz alldem hoffe ich denoch insgeheim, dass sowohl Herr Junkers wie auch Frau Merkel uns ein politisches Erbe für eine chancengleiche gesamteuropäische Renaturierung der Bildung für die nachkommenden Generationen hinterlassen und sich im Alter von ihrer eigenen sozialen und politischen Eitelkeit ihres nicht mehr zeitgemäßen Hochmut klipp und klar trennen.

Was Ihre Anmerkung zur Existenz eines "EU Bürger Senat" betrifft, so bin ich der festen Überzeugung, dass dieses Thema in vielen Ländern gerade bei den 20-40jährigen schon lange in der Luft liegt.

Sobald sich möglicher Weise zum Beispiel auch in der Bundesrepublik die "Alternativen Freiwilligen Netzwerke" AFN zu einem Lobbyverbund des "Bundes Bürger Senat" BBS zusammengeschlossen haben, in dem alle gewaltfreien Initiativen gleichberechtigt, Sitz, Stimme und Gehör erhalten, haben wir auch die Möglichkeiten uns sowohl der nationalen als auch der europäischen Rechtsmittel mit Nachdruck zu bedienen.

RE: „Es geht nicht um die Nation“ | 22.10.2018 | 10:26

Ein aufrüttelnder Kommentar ist Ihnen da gelungen. Zu Ihrem letzten Satz möchte ich anmerken, dass sich Jean Claude Junkers im Januar dieses Jahres über die Zukunft der Europäischen Administrationen dahingehend geäußert hat, als dass er die Gründung eines "EU Bürger Senat" als "Zweite Kammer" wie in einigen Ländern der EU schon vorhanden unterstützen werde.

Warum soll es also nicht auch bei uns einen "Bundes Bürger Senat" geben, deren Mitglieder automatisch gleichberechtigt im "EU Bürger Senat" Sitz, Stimme und Gehör erhalten, wo ist das Problem?

RE: „Es geht nicht um die Nation“ | 22.10.2018 | 10:13

Ein sehr interessant zu lesendes Interview zwischen zwei klugen Menschen über den gegenwärtigen Zustand der sozialpolitischen Lebensumstände in unserem Land.

Um wieviel interessanter wäre wohl ein Interview über die neuen Wege in die Zukunft zur Weiterentwicklung unserer Demokratie.

RE: Er bringt uns frohe Kunde | 04.10.2018 | 09:03

Guten Morgen na64, danke für Ihre Gedanken. Es ist nicht meine Absicht eine allgemein gültige sanfte Autorität als Erziehungskunst einzuführen. Meine Vorstellungen von einer halbstaatlichen freien "Erziehungskunst Schule" konzentriert sich im wesentlichen auf die chancengleiche Schul-, Berufsausbildung- und Studienzeit begleitende Förderung der individuellen. kreativen und schöpferischen Fähigkeiten jedes Einzelnen.

RE: Er bringt uns frohe Kunde | 01.10.2018 | 06:56

Guten Morgen na64, danke für Ihre neuen Gedanken. Natürlich sind Sie offensichtlich nicht allein oder der "Einzige" der die anderen Menschen um sich herum in seinem alltäglichen Umfeld zum Nachdenken anregt. Wir können wohl mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass so ziehmlich jeder Mensch in seiner Kultur auf unserem Planeten und auf seine individuelle, kreative und schöpferische Art und Weise aktives Mitgefühl durch Achtsamkeit praktiziert ohne daraus etwas besonderes zu machen, es ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit oder?.

Das sich von Anderen zu unterscheiden wollen, trägt auch das gefährliche Potenzial der Ausgrenzung in sich, was wie uns die Geschichte lehrt sehr schnell zu vollkommen unnötigen weil vermeidbaren gewalttätigen-, leidvollen- und kriegerischen Auseinandersetzungen führen kann.

Das Thema "Erziehungskunst" (griechisch Pädagogik) bedarf wohl dringend der Erneuerung da stimme ich Ihnen zu, es macht also keinen Sinn sich weiter mit der Vergangenheit der "Erziehungsmethoden" des 19. und des 20. Jahrhundert zu beschäftigen. Es steht uns doch frei einen freien "Bundes Bürger Senat" für Bildungsfragen einzuberufen und gemeinsam nach den besten Vorschlägen für die neuen "Erziehungskunst Schulen" von A wie Albert Einstein über J wie Jules Verne bis Z wie Zeppelin zu suchen und sie wirklich auch mal umzusetzen.

RE: Er bringt uns frohe Kunde | 28.09.2018 | 13:01

Guten Tag na64, herzlichen Dank für Ihre Antwort, dennoch vermag ich nicht zu sagen, was man muss oder nicht muss und maße mir auch nicht an dies anderen vorzuschreiben.

Ihren Gedanken zur Musik jedoch kann ich sehr gut aus eigenen Erfahrungen folgen. Seit den 90iger Jahren habe ich zahlreiche kleine Klangkonzerte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich gegeben und auch an verschiedenen Schulformen Klangharmonie Konzepte unterrichtet. Die besonders in den Niederlanden und Belgien populären "Liegekonzerte" für alte-, kranke-, pflegebedürftige und blinde Menschen finden bedauerlicher Weise in Deutschland kein wirkliches sozialpolitisches öffentliches Interesse in den zuständigen Einrichtungen.

Zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach haben meine Frau die sehr gut rezitieren und singen kann 72 Alten-, Pflege- und Hospizeinrichtungen für dieses Konzept beworben und uns eben soviele Lippenbekenntnisse angehört. Einzig im Nelly Sachs Haus in Düsseldorf haben wir eine sehr schöne Veranstaltung gehabt.

Das Sie durch das dazu lernen keine Angst vor der Zukunft haben ist doch sehr schön für Sie. Eine Möglichkeit die sich bestimmt viele Menschen und besonders Kinder wünschen.

RE: Er bringt uns frohe Kunde | 27.09.2018 | 22:25

Sorry na64 ich habe auch mal wieder in das falsche Feld geschrieben, ich hoffe das meine Antwort Sie trotzdem erreicht. Alles Gute für Sie.

RE: Er bringt uns frohe Kunde | 27.09.2018 | 22:13

Guten Abend na64, ich weiß weder wer oder was Sie sind noch wie Alt oder welches Ihre Nationalität ist oder welche Interessen Sie vertreten, was es für mich etwas schwierig macht und nicht meine Art ist länger mit dem Unbekannten zu kommunizieren. Dennoch finde ich ihren letzten Kommentar zu tiefst erschütternd und beunruhigend zu gleich und Ihre Gedanken und Wahrnehmungen erscheinen mir vertraut wofür ich Ihnen danke.

Wir befinden uns offensichtlich in einer unsere humanistische Kultur des menschlichen Sein existenziel, brandgefährlichen Situation. Steven Hawkings sagte im vergangen Jahr in seinem letzten Interview mit der BBC, dass die Menschheit sich an dem gefährlichsten Punkt ihrer menschlichen Entwicklung befindet. Ich denke das dies auch der Wahrnehmung sehr vieler Menschen auf unserem einzigen bewohnbaren Planeten in unserem Universum entspricht.

Wenn es das Wetter gestattet gehen ich fast jeden Tag mit meinem Hund Tulio auf den "Jacobswiesen" (Rheinwiesen in Düsseldorf auf denen Jacobsschafe weiden) spazieren und komme mit alten Kindern der Kriegs und Nachkriegsgeneration ins Gespräch. Die Inhalte drehen sich um dieselben Themen wie Sie sie beschreiben und die offenen Fragen ähneln sich auch.

Was zurück bleibt ist die Ratlosigkeit der nackten Verzweifelung, der heilige Zorn, das Kopfschütteln, Schultern zucken und die traurigen Gesichter alter Kinder denen die Poesie des Lebens und der Liebe abhanden gekommen ist, während auf dem Rhein Passagierschiffe mit Namen wie, "Heinrich Heine", "Rheinpoesie", "Jules Verne" oder "de Zonnenbloom" (ein Krankenschiff aus den Niederlanden) vorüber fahren.

Mit unseren eigenen Sorgen kommen wir als alte Kinder ja irgendwie noch halbwegs zu recht, aber die Sorgen um die Zukunft der Kinder und deren Kinder erscheinen angesichts der schier endlos sich übereinander stappelnden Probleme in der Umwelt-, Sozial-, Arbeit-, Kultur- und Bildungspolitik erscheinen höher als der Mount Everest und lassen sich nicht mehr weder schön reden, noch weg beten und schon gar nicht ignorieren.

Was die sogenannten sozialen Netzwerke betrifft fühlen sie sich für mich wie rosa Zuckerwatte an und mein Versuch FB zu "meinem FB" zu machen wurde just nach drei Monaten mit einem Rauswurf quittiert, wärend meine Meinungsfreiheit bei "der Freitag", Taz, Spiegel, SZ, Spektrum der Wissenschaft u.ä. vollkommen uneingeschränkt ist und meine Gedanken frei sind.

RE: Er bringt uns frohe Kunde | 20.09.2018 | 21:30

Guten Abend na64, herzlichen Dank für Ihre interssanten Gedanken, denen ich nur zustimmen kann. Natürlich hat sich in vielen Gesellschaften schon etwas im Denken und Handeln gerade in den jüngeren Generationen der 25-40 jährigen verändert. Ich sehe genau wie Sie, dass wir eine Renaturierung der Bildungswege für das 21. Jahrhundert benötigen, in denen wir u.a. auch lernen wie Mitarbeiter/innen Unternehmen, Gemeinschafts-Manufakturen und Werkstätten, Genossenschaften, Kooperativen u.ä. gegründet werden.

Unter der Renaturierung der EU-Bildung für das 21. Jahrundert verstehe ich, eine einfache "Erziehungskunst Schule" für Alle, in der auf in den "Grundrechten unseres Grundgesetz" noch fest zu verankerndem Grundrecht auf die chancengleiche, kostenfreie, lebensbegleitende Förderung aller individuellen, kreativen und schöpferischen Fähigkeiten zur Weiterentwicklung des Landes.