Ulrike Baureithel
Ausgabe 1314 | 09.04.2014 | 06:00 25

Die AfD-Jugend und der Antifeminismus

Antifeminismus Die AfD hält nichts vom Feminismus. Mit abgenutzten Vorurteilen machen sie ihre Positionierung deutlich

Die AfD-Jugend und der Antifeminismus

Illustration: Otto

Die eigentliche Neuigkeit an der Sache ist: Es gibt offenbar tatsächlich ein paar Jüngere im Altherrenverein der Alternative für Deutschland (AfD), die sich in sozialen Netzwerken verbreiten und sich dort zu ihren Einstellungen bekennen. Da findet sich etwa ein junger Mann, der via Facebook auf einem Foto mit hochgehaltenem Schild erklärt, kein Feminist zu sein, „weil ich Ideologien idiotisch finde“. Es gibt einen, der die „Vernunft“ über den „Genderwahn“ stellen will und einen anderen, der keine Frau kennt, „die eine Quote braucht“. Soweit die ziemlich milchbubihaft wirkenden AfD-Jungs, die aber „wahre Weiblichkeit wunderschön finden“.

Die Partei-Mädels, allesamt Nicht-Feministinnen selbstverständlich, lassen sich schon mal gern die Türe aufhalten, auch weil sie „nicht sein wollen wie die Männer“ (welche Feministin will das eigentlich?) und „in der Lage sind, über sich selbst zu bestimmen“ (Glückwunsch!). Dabei rufen sie all die abgenutzten Vorurteile über den Feminismus auf – und rennen mit ihrer Aktion auch offene Türen ein. Denn die Strategie, den Feminismus unter Ideologieverdacht zu stellen, ist unter Antifeministen nun wirklich nicht neu. Und sie funktioniert nicht nur bei Facebook, sondern auch in anderen Gefilden wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Die Kampagne der AfD-Jugend auf Facebook, die auf eine entgegengesetzte der Münsteraner Jusos reagiert („Ich bin Feminist, weil ...“) erinnert an den weiland im Netz ausgelösten Shitstorm junger Piratenmänner, die sich mit weiblicher Emanzipation ziemlich schwer taten. Wo die Piraten gelandet sind, ist bekannt. So gesehen, könnte man auch die AfD-Aktion der kritischen Community bei Facebook überlassen, die feststellt: „Die haben wohl alle nicht auf dem Schirm, was Feminismus eigentlich ist.“ Und die empfiehlt, eine Partei mit 14 Prozent Frauenanteil lieber zu verlassen und „mit ein paar Frauen ins Gespräch zu kommen“.

Allerdings scheint der AfD-Jugend die Abgrenzung von der europäischen Rechten fremd, auch wenn der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke nicht müde wird, diese zu behaupten. Die Welt hat entdeckt, dass sich unter den Netzfotos, die die AfD-Jugend auf ihrem Facebook-Profil präsentiert, auch welche von Nigel Farage von der rechten United Kingdom Independence Party finden, dessen Partei den Austritt Großbritanniens aus der EU fordert und gegen Einwanderer Stimmung macht. Und auch deutsche Nationalisten greifen die Antifeminismus-Kampagne gern auf.

Worin sich Jusos und AfD-Jugend mit ihren hochgehaltenen Schildern allerdings treffen, ist die politische Ausdrucksform. Das J’accuse der Achtundsechziger und ihrer Nachfolger, das sich anprangernd gegen objektive Verhältnisse richtete, scheint erledigt. Die Jüngeren frönen ihren subjektiven Befindlichkeiten. Bekenntnisgesten statt Anklage. Da zeigt sich nicht ein „Genderwahn“, sondern ein neuer Glaubenswahn.

 

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 13/14.

Kommentare (25)

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FoTu 27.03.2014 | 07:23

Frau Baureithel: Ihnen ist schon bewußt, daß sich die Piraten nach einer feministschen Aktion zerlegt haben? Wenn zwei oben-ohne-Feministinnenvor der Desdner Frauenkirche dem "Bomber-Harris" dankend tausende Kriegsopfer verhöhnen, dann hat dass nichts damit zu tun, daß es bei den Piraten eine AG Männer gab (denn die wurde kurz nach eren Gründung verboten - soviel zur Demokartie bei den Piraten....)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/femen-aktion-in-dresden-zu-bomber-harris-sorgt-fuer-streit-a-954246.html

Und wenn Sie wissen wollen, woher die Idee der AfD-Jugend zu dieser Aktion stammt, sollten Sie sich beser informieren:

http://cuncti.net/lebbar/489-wer-braucht-feminismus-na-wir

Die Gender-Fanatiker der SPD werden dieses Spiel nicht mehr lange durchhalten zumal die SPD ihr igene Frauenquote nicht halten kann:

http://www.derwesten.de/staedte/essen/spd-essen-missachtet-eigene-quotenregelung-fuer-frauen-id8794185.html

http://www.derwesten.de/staedte/hagen/in-bezirksvertretungen-kann-spd-quote-oft-nicht-erfuellen-id8895611.html

Gerrit Helbers 27.03.2014 | 12:35

Auch eine vom Erbmultimillionär betriebene online-Plattform sollte in ihren Artikeln Arbeit erkennen lassen, die man sich gemacht hat. Anders also, als man es im täglichen Leben seit je gewohnt ist ...

Im Vorstand der AfD sitzen 5 Frauen! Die hat nicht der heilige Geist dorthin befördert, sondern der Mitgliederparteitag als basisdemokratische Urmutter. Also kein Delegiertenparteitag wie bei den Altparteien, bei denen abends vorher alles genau bis auf den letzten Ersatzstellvertreterposten ausgekungelt ist.

Daraus können auch weniger Informierte in den Redaktionen schliessen, dass die Partei keine Anti-Frauenpolitik macht, sondern lediglich Auswüchse korrigiert.

Danke für ein etwaiges künftiges Bemühen um den vielgerühmten "Qualitätsjournalismus".

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Ehemaliger Nutzer 13.04.2014 | 19:09

Endlich haben wir also eine Partei die sich diesem totalitären Wahnsinn entgegenstellt. Wer glaubt dass Feminismus nicht totalitär ist, der verschließt die Augen vor der Wirklichkeit. Es gibt unzählige Veranstaltungen die von Feministen gesprengt wurden, nur weil sie die feministiscche Weltsicht negieren. Man schaue sich auch ein bisschen bei YouTube um. Wer das nciht für totalitär hält, dem kann ich auch nicht helfen.

Übrigens, das ist ein Irrglaube wenn man sagt dass die Piraten eingebrochen sind weil sie sich gegen den Feminismus gestellt haben. Der Niedergang begann als die Feministen, unterstützt von unseren Medien, die Macht im Vorstand übernahmen.

Und noch eins: Emanzipation hat nichts mit Feminismus zu tun.

Ich würde jedem empfehlen sich ein paar Meinungen von ehem. Frauenrechtlern anzuhören. Deren Meinung über den heutigen Feminismus reicht von "raffgierigen Opportunisten" bis zu "eine Terror-Gruppe"(Erin Pizzey).

Erin Pizzey war übrigens die Frau die das erste Frauenhaus der Welt gründete.

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Ehemaliger Nutzer 13.04.2014 | 19:16

Nun ja, ich werde immer wieder gesperrt weil ich den Gender-Feminismus für Wahnsinn halte. Ich schreibe bei freitag.de seit über einem jahr.

Doch die Frage sollten Sie sich schon stellen, wieso glaubt jemand nicht totalitär zu sein wenn er so offensichtlich andere Meinungen verbieten will? Ja sogar schlichte kritische Kommentare sperren will?

Ich scheine einer der wenigen echten Progressiven hier zu sein. Ich habe keine Probleme andere Meinungen zu lesen. Und auch diejenigen die meine Weltsicht in Frage stellen, diese sind sogar die spannendsten.

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Ehemaliger Nutzer 13.04.2014 | 20:23

Hier spricht Erin Pizzey über Feministen in den Medien und über Todesdrohungen.

http://www.youtube.com/watch?v=Ix5-jqQYU1M

http://www.youtube.com/watch?v=Kccm4KbQtrU

Übrigens, wie Erin Pizzey wurde auch Esther Vilar von unserer Alice und ihren "Schwestern" aus dem Land gejagt.

Welche Veranstaltungen das sind? Wie gesagt, es sind unzählige Veranstaltungen. Schauen Sie sich ein bisschen um. Letzte Woche sah ich diesen hier: http://www.youtube.com/watch?v=rOnuZsXRwTA

Da versucht Janice Fiamengo einen Vortrag auf dem Campus der "University of Ottawa"zu halten. Doch da es sich um eine Anti-Feministin handelt, darf sie natürlich nicht reden. Das Video ist zwar lang, aber es lohnt sich das anzuschauen. Man kann das Verhalten der Feministen von kindisch bzw. dumm bis totalitär bezeichnen.

Besonders gefällt mir als Janice Fiamengo dann letzlich aufgibt aber noch sagt, dass es totalitär ist andere daran zu hindern ihre Meinung zu sagen. Doch das stört die Feministen nicht, sie wissen wohl sehr gut wer sie sind und was sie da tun.

dame.von.welt 13.04.2014 | 21:46

Darf ich mal fragen, in welchem Zusammenhang irgendein Vortrag in Ottawa mit dem Artikelthema AfD/Antifeminismus steht?

Sie haben die Behauptung aufgestellt, es gäbe zahllose von Feministinnen gesprengte Veranstaltungen, es ist nicht meine Aufgabe, mich ein bisschen umzuschauen, sondern Ihre, Ihre steile These mit Bezug zum Artikelthema zu belegen. Daß Sie Feministinnen für totalitär, kindisch, dumm, wahnhaft halten, hatte ich verstanden.

Gibt es eigentlich spezielle Gründe, daß Sie sich so auf Esther Vilar und Alice Schwarzer kapriziieren? Beide sind historische Gestalten, ich sehe keinen Grund, in den 1970er Jahren zu verharren, um ein Thema im Jahr 2014 zu diskutieren. Das Gleiche gilt für das erste Pizzey-Video, sie spricht über gewalttätige britische Radikalfeministinnen in den 70ern, im zweiten Video geht es um häusliche Gewalt. Zu dessen Einordnung sollte man wissen, daß Erin Pizzey eine etwas exotische Definition von häuslicher Gewalt vertritt, nämlich (in etwa) wenn das Opfer keine Todesangst hatte, war's keine. Völlig recht hat sie mit ihrer Aussage, daß Opfer häuslicher Gewalt in der Kindheit nicht selten später zu Tätern werden.

Was aber haben Ihre Kommentare mit dem Artikelthema zu tun? Außer Ihrem ersten Satz: °Endlich haben wir also eine Partei die sich diesem totalitären Wahnsinn entgegenstellt.°

Die AfD zu wählen, um einen von Ihnen angenommenen totalitären Wahnsinn zu bekämpfen, ist ein bißchen so wie NPD-wählen, um den deutschen Wald zu retten.

Wenn Sie mal einen Blick in die von FGH verlinkte Studie werfen und überprüfen möchten, was z.B. ein Abtreibungsverbot á la evangelikale Lebensschützer in der AfD mit Emanzipation (hat nichts mit Feminismus zu tun) zu tun haben könnte? Sie wünschen sich zum Austragen und Gebären ungewollter Kinder gezwungene Frauen? Ein Ja würde die Diskussion abkürzen...

maske 14.04.2014 | 01:02


dies alles ist eine wirkung der vaterlosen gesellschaft, die durch unterdrückung der frau, und dominanz des mannes erst entstanden ist....(industrialisierung, man arbeitet nicht mehr gemeinsam unter einem dach) ....wenn frauen ALLEIN kinder erziehen, mädchen und jungen.... hat das unterschiedliche wirkung auf mädchen und jungen.... der junge, der das begehrte objekt(libido, die mutter) ständig um sich herum hat, sehnt sich nach abgrenzung(durch die erstickende nähe zur mutter).... und sucht identität im nicht anwesenden vorbild des vaters.... das mädchen, das das begehrte objekt(libido, den vater) NICHT ständig um sich herum hat, sehnt sich nach nähe.... braucht aber nicht nach identität zu suchen, weil das vorbild ständig um es herum ist.... dies hat eine verheerende wirkung auf die entwicklung aller, der identitätssuchende erwachsene mann erstickt die identität der nähesuchenden frau, durch die immer noch vorhandenen abgrenzungsmechanismen, die er durch die alleinige nähe zur mutter erlernt hat....nähe kann garnicht mehr gelebt werden, IHRE sehnsucht danach kann also nie gestillt werden, und identität wird zerstört, weil der mann gar keine gefunden hat(er muss(te) sich selber eine basteln).... folge: "weibliche werte" (menschliche) von nähe, sozialverhalten, rücksichtnahme, etc. gelten als minderwertig und untergeordnet.... unter die abgrenzung und führen durch die dominanz der durchsetzung von abGRENZ(E)ung zu ausschluss und vertreibung.... denn beide erfahren ja nicht mehr, was nähe wirklich ist....

dame.von.welt 14.04.2014 | 12:12

Mit Ihren Schlüssen aus der vaterlosen Gesellschaft verwandt, bzw. sie um eine Annahme ergänzend ist eine These von Benard/Schlaffer in °Laßt endlich die Männer in Ruhe. Wie man sie weniger und sich selbst mehr liebt°, in dem die Freud'sche Ödipaltheorie für die vaterlosen Mädchen weitergesponnen wird (berücksichtigen muß man dabei, daß Bernard und Schlaffer 1950er Jahrgänge sind, in denen die Rolle Hausfrau/Mutter verbreiteter war als heute).

Nimmt man demnach als gegeben an, daß Kinder den jeweils gegengeschlechtlichen Elternteil zur Findung ihrer Identität benötigen und nicht nur das role model des gleichgeschlechtlichen (was auch für Mädchen trotz der Gegenwart von Müttern nur bedingt klappt, weil Mütter u.a. Brüste und Macht haben, dem Mädchen also nicht gleichen), werden immerhin die Fehlkommunikationen zwischen erwachsenen Frauen und Männer erklärlicher.

Laut Benard/Schlaffer textet Mami in Ermangelung des Gesprächspartners Papi ihren Sohn von früh bis spät zu, während ihre Tochter zu wenig an Gespräch und Identitätsfindung mit dem abwesenden Papi erfährt, was sie als Erwachsene nachzuholen versucht.

Es treffen also Männer mit einer Lebensüberdosis Text/Erziehung/Identität auf identitätsarme Frauen, die sie von früh bis spät zutexten und bitter enttäuscht sind, nicht auf einen identitätsstiftenden Vater zu treffen, also ihren Mann zu ändern versuchen. Um in der Folge darüber unglücklich zu sein, daß der umerzogene Mann nicht mehr der ist, in den sie sich mal verliebt haben. Während die identitätsstärkeren Männer bereits ihre Lebensüberdosis Text/Erziehung haben und mit Abgrenzung reagieren. Die Folge: Nähe gibt's bestenfalls beim Sex.

Je nach Blickwinkel ein Drama wie in griechischen Tragödien oder Bergbauernheimatromanen oder - mit ein klein bißchen Distanz - eine Tragikomödie.

Die Geringschätzung/Unterbezahlung (->Unattraktivität für Männer) der Arbeit in Erziehung und Pflege (oder auch aktuell die der Hebammen) erkläre ich mir auch damit, daß weibliche Arbeit traditionell unentgeltlich verrichtet wurde, das zu "weibliche werte" (menschliche) von nähe, sozialverhalten, rücksichtnahme, etc. gelten als minderwertig und untergeordnet.. Frauen sind nicht die besseren Menschen - wenn Big Alice mit einem Satz recht hat, dann mit dem.

Die AfD-Jugend und ihre Feminismus-Absage sind Enkel der beschriebenen Elterngeneration. Es scheint ihnen sehr bedrohlich sein, daß festgefügte Konstrukte in Frage gestellt werden und sie reagieren darauf mit einem beherzten Schritt zurück, ungefähr in die 1950er Jahre.

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Ehemaliger Nutzer 14.04.2014 | 18:07

Ich sehe schon, Sie sind eine typische Feministin. Wenn es unangenehm wird, sofort das Thema wechseln oder auf eine andere Eben abweichen.

Ich habe nie gesagt ich werde AfD wählen. Ich finde es nur toll dass wir endlich eine über-5%-Partei(potenziell) haben die sich diesem Wahnsinn entgegenstellt.

Inwiefern mein Kommentar mit dem Thema zu tun hat? Gar nichts. Ich habe nur auf Ihre Fragen geantwortet.

Und mir geht es darum zu zeigen wie verrückt Feministen sind. Diese "Radikalfeministen" wie Sie sie nennen sind tatsächlich die echten Feminsiten. Die haben Einfluss in Institutionen und Medien. Alle anderen sind pseudo-Feministen denen es tatsächlich um Gleichberechtigung geht, doch die haben keinen Einfluss.

Robinson 14.04.2014 | 19:45

Hej. Da hat es Frau Baureithel doch tatsächlich geschafft, mir diesen Pappnasenverein von der (sic!) AfD ein klitzekleines bißchen sympathisch zu machen. Kaum zu glauben, dass sich eine politische Partei - oder was sich dafür hält - tatsächlich erdreistet, gegen den Feminismus zu sein. Und auch wieder dieser treffende Vergleich mit den Piraten, von denen wir ja nun wissen, wie sie geendet sind, nachdem sie den feministischen Okkupantinnen nichts abgewinnen konnten. Was dem Schäuble sein Putin, das sind der Baureithel ihre Piraten.

dame.von.welt 15.04.2014 | 01:46

Ich sehe schon, Sie sind eine typische Feministin.

Auch ich bin also nach Ihrer Auffassung °verrückt, totalitär, kindisch, dumm, wahnhaft° - hatte ich, wie gesagt, bereits zuvor verstanden, was Sie so von Feministinnen halten.

Kommt's noch zu Diskussion, Argumenten, Quellen, Belegen Ihrer steilen Thesen, im Bezug auf das Artikelthema? Andernfalls wären Ihre persönlichen Zuweisungen ein 1a Sperrgrund, da reichlich beleidigend. Zumal ich nicht auf die Idee käme, mich als Feministin zu bezeichnen, ich hab's eher mit den Menschenrechten.

Es ist mir, am Rande bemerkt, herzlich egal, ob oder was Sie wählen.

zelotti 15.04.2014 | 09:44

Es ist doch gut, wenn es eine Partei gibt, die solche Positionen vertritt, man muss es ja nicht wählen, aber es muss auf dem Wahlzettel sein. Als Demokrat findet die Auseinandersetzung mit Wahlvorschlägen an der Wahlurne statt. Jedem steht es frei sich dann zu bekennen. Besser nicht ad hominem sondern Auseinandersetzung über Themen.

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Ehemaliger Nutzer 15.04.2014 | 17:26

Das wird ja immer besser. Ich denke ich habe Ihre Fragen beantwortet, falls Sie weitere Fragen haben kann ich Sie Ihnen gerne beantworten, mit Fakten und Belegen und Quellen und was Sie sonst noch wollen.

Es ist doch ziemlich eindeutig dass es Ihnen gar nicht um eine Diskussion geht, Sie wollen Ihr eigenes Weltbild mit allen Mittlen schützen. Doch ich sehe es positiv wenn Sie überhaupt mit "anderen", die Ihr Weltbild nciht teilen, kommunizieren, denn das kommt bei Feministen nicht oft vor. Es gibt also noch Hoffnung.

MUSCHIMIEZE 21.04.2014 | 01:00

Nicht alles, was man bei Youtube&co. findet, spiegelt die Realität oder Mehrheit wieder. Es ist immer wieder traurig, wie einige wenige medial respräsentierte VertreterInnen bestimmter Bewegungen als Maßstab für alle genommen werden. Ich predige immer wieder: pro Frau ist nicht gleich contra Mann. Ich kann mich an dieser Stelle für Frauenrechte einsetzen und an anderer Stelle für Männerrechte. Und ja, manche Frauenrechtlerinnen nerven mich auch und ich kann viele Dinge so nicht unterschreiben - das heißt aber nicht, dass dies für den Feminismus selbst gilt. Es ist immer so schön einfach in Schubladen zu denken und kategorisch abzulehnen... dann muss man sich mit unangenehmen Konfrontationen auch weniger auseinander setzen.

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Ehemaliger Nutzer 21.04.2014 | 17:01

Ich glaube Sie verkennen die Realität

Ob Sie es glauben oder nicht, mir war der Feminismus noch vor ein paar Jahren sehr symphatisch. Weil ich eben keine Ahnung hatte.

Ich dachte wirklich es gehe den Feministinnen um Gleichberechtigung. Auch wenn einige, wie Sie sagen, nervten, habe ich den Feminismus nie in Frage gestellt.

Doch dann kam der #Aufschrei und die Propaganda in den Medien. Da wurde ich stutzig, denn das roch stark nach Propaganda. Wieso haben die Feministen, also zahlenmäßig eine sehr kleine Gruppe, so viel Macht ? Dazu war die Argumentation schlicht debil.

In den folgenden Monaten beschäftgte ich mich mehr und mehr mit den Feministinnen und den sog. Gender-Studies. Je mehr ich über diese erfuhr, desto unsymphatischer wurden sie mir. Und schließlich kam ich zu der Erkenntnis dass es sich schlicht um eine Lobby handelt.

Müsste das nicht anders laufen wenn Feminismus etwas Gutes wäre? Die Feministen argumentieren ja damit dass die Menschen nicht wüssten was Feminismus ist, deshalb hat der Feminismus so ein schlechtes Image.Ich behaupte das Gegenteil, je mehr die Menschen über den Feminismus wissen, desto geringer der feministische Einfluß in unserer Gesellschaft.

Haben Sie sich schon mal gewundert wieso immer wieder solche Lügen verbreitet werden, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger Geld bekommen oder wie vor einigen Wochen so eine EU-Studie erscheint, wonach Europa für Frauen die Hölle sein muss?

Man muss eben nicht vorhandene Probleme erschaffen um relevant zu bleiben. Schauen Sie mal wieviele Steuergelder für allerlei feministischen Schwachsinn ausgegeben wird. Es ist eine Industrie.

Schauen Sie in die Geschichte. Die Feministen sind nciht die Ersten und nicht die Letzten die das machen.

Es gibt zwei Arten von Feministen, die verrückten und diejenigen die an Geleichberechtigung interessiert sind. Dumm nur, dass nur die Radikalen Einfluß haben.