Unddasistauchgutso, proletarisches
Es ist warm in Berlin, am letzten Augustwochenende - manche behaupten sogar »heiß« -, bis tief in die Nacht. Die Bienenstöcke summen in wepsigen ...
Pillen
In Zeiten von Lipobay und Lifestyle Drugs wird der Körper zur Nebenwirkung
Politik der Beichte
Es lebt nur weniger laut und extravagant. Eine Beobachtung auf den Bühnen der Gegenwart, ein möglicher Zusammenhang und eine fromme Erklärung
Es blitzt, ich werde geliebt
Eine Tagung auf Schloss Elmau »Über die Liebe«
Leere Stadt
Jedes Jahr, bevor ich in die Ferienreise, befällt mich eine eigenartige Sehnsucht, in Berlin zu bleiben. Vorausgesetzt das Wetter ist kalendergemäß, ...
Zwischen den Gebrauchsanweisungen
Wäre die prekäre Position des lyrischen "Götterlieblings" nicht fürs erste vergeben, so müsste wohl der junge Schweizer Lyriker Raphael Urweider jene ...
Eine erfahrene Frau
Beschwingten Schrittes komme ich am frühen Nachmittag aus meiner Stammkneipe, die ich vor allem deshalb so schätze, weil sie auf einer Anhöhe liegt, ...
Wink mit der Torlatte
Erfolg eines einmaligen Zuschauerstreiks: »ran« wird wieder vorverlegt
Kriege, Massaker und Hungersnöte
Im Kölner Museum Ludwig zeigt die Ausstellung »KIOSK« Höhepunkte aus 150 Jahren Fotojournalismus
Ich bin korrumpierbar
Adolf Endler im Gespräch über Identität, schwarzen Humor und das Geschäft der Wiedervereinigung
Der Charme des Bewährten
Jean-Pierre Jeunets »Die fabelhafte Welt der Amélie« löste in Frankreich viel Begeisterung und vereinzelt auch böse Kritik aus
Quel Bordel!
Theater schließen. Intendanten jammern. Kein Geld, keine Ideen, keine Courage. Nur Wolfgang Bordel eröffnet neue Spielstätten
Nichts als schwarze Fahnen
Das nicht immer verträumte Holz der modernen arabischen Lyrik in dem Sammelband »Zwischen Zauber und Zeichen«
Kinder leiden unter Wurzellosigkeit
Bei einer Anhörung im Deutschen Bundestag plädieren Sachverständige für das Recht der Mütter, namenlos zu entbinden
Schwertgeklirr und Wogenprall
Der Germanist Jürgen Schröder analysiert die Rezepturen vaterländischer Lyrik
Gehilfen der Kommunikation
Hinterher liegt man da und versucht das warme Wohlgefühl so lange wie möglich auszukosten, ein bisschen was davon irgendwo zu speichern, als Reserve ...
Sperrmüll
Der Schreibtisch war das letzte Stück in der leergeräumten Wohnung. Bis zuletzt hatte das Telefon auf ihm gestanden, das schließlich bezahlt war bis ...
tanzen sie rückwärts
Christian Geißlers (k) neues Buch »ein kind essen« klingt nicht gerade wie ein Liebeslied
Mondfrau
Der Mond steht hinter einer Federwolke. Es hat geregnet. Die Straße ist feucht, von den Bäumen fallen mit jedem Windstoß Tropfen; leiser Windstoß, ...
Was Mutter mir antat
»Die DDR war eine strenge Mutter«, hat Volker Braun einmal gesagt. Das bewog uns zu der Frage, ob der real existierende Sozialismus eine moderne Form ...
Mutterlos ausgehalten
»Die DDR war eine strenge Mutter«, hat Volker Braun einmal gesagt. Das bewog uns zu der Frage, ob der real existierende Sozialismus eine moderne Form ...
Die Einsamkeit der angefangenen Sätze
Als Bewohnerin dieser Stadt hält man sich eigentlich von der Oranienburger Straße fern. Um bei der Wahrheit zu bleiben, man meidet so ziemlich alle ...
Täuschung
Junge AutorInnen und die Politik
»Sie kriegen unbefristet!«
Wer sich als »EU-Ausländer« in Deutschland niederlassen will, muss einige Hürden nehmen.