Schock und Scholle
Stadtmenschen ziehen aufs Land, um als Schafzüchter, Obstgärtner oder Weinbauern zu überleben. Unsere Autorin erzählt von Menschen, die ihren Weg aus der Krise suchen
"Das Geschäft könnte besser nicht gehen"
Krise? Welche Krise? Für die Superreichen in Griechenland hat sich kaum etwas verändert. Vor der Wahl am Sonntag verhalten sie sich vor allem: unauffällig
Staatsfeindin a.D.
Ein Vierteljahrhundert konnte die Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi ihr Land nicht verlassen. Am Samstag erhält sie endlich offiziell ihren Friedensnobelpreis
Blankoscheck zum Durchregieren?
Mit der ersten Runde der Parlamentswahl kann François Hollande zufrieden sein, auch wenn ihm die "Familien" in der eigenen Partei noch zu schaffen machen könnten
Ein Tweet von Obama war zu wenig
Die gescheiterte Abwahl von Scott Walker, des Gouverneurs von Wisconsin, stößt die Demokraten vor der Präsidentschaftswahl unsanft auf den Boden der Tatsachen
Das Endspiel beginnt
Die viertgrößte Volkswirtschaft der EU wird unter den Rettungsschirm beordert. Da auch Italien wackelt, kommt die Eurokrise ihrem finalen Stadium immer näher
Vergiftetes Klima
Nach einer Verbalattacke gegen einen Rabbiner in Budapest zeigt sich die ungarische Regierung empört. Dabei hat sie am Rechtsruck im Land kräftig mitgewirkt
Es ist einfach nichts mehr da
Flüchtlinge und Kliniken bekommen keine Lebensmittel mehr, weil Lieferanten nicht mehr bezahlt werden können. Die Rede ist nicht von Somalia, sondern einem EU-Staat
Nicht rechts, sondern gar nicht
Psychologisch überzeugend, politisch fragwürdig – der Autor Jonathan Haidt bestätigt im Guardian unfreiwillig seine These, wir seien moralisch voreingenommen
Der White-House-Terminator
Einmal pro Woche bittet Präsident Barack Obama zum Meeting in sein Büro, um zu entscheiden, welche Al-Qaida-Mitglieder demnächst eliminiert werden sollen
100 Milliarden, die nichts klären
Entgegen der Beteuerungen von Spaniens Ministerpräsident Rajoy muss das Land nun doch unter den Euro-Rettungsschirm. Zu welchen Bedingungen das geschieht, bleibt nebulös
Regiert von Kriminellen
Der katalanische Ökonom Arcadi Oliveres verurteilt die Rettung der Banken durch die spanische Regierung und fordert, Banker und Steuersünder zur Rechenschaft zu ziehen
Wohnen im Kühlschrank
Im Londoner Stadtteil Newham müssen Menschen in Gartenhäusern, Garagen, Schuppen, Hütten oder sonstigen Anbauten leben, weil sie eine andere Bleibe nicht bezahlen können
Assad war stets ein verlässlicher Feind
Ein eskalierender Bürgerkrieg in Syrien kann nicht im Interesse der Regierung von Benjamin Netanjahu, geschweige denn des jüdischen Staates sein
Nicht leicht zu verdauen
In israelischen Städten kam es zuletzt häufig zu Übergriffen auf afrikanische Flüchtlinge. Es gab Brandanschläge auf mehrere Gebäude, darunter eine Kindertagesstätte
Ist Viktor F. alles egal?
Unser Autor kennt und liebt die Ukraine. Nun fragt er sich, ob Präsident Janukowitsch das Land in eine Diktatur führen wird
Don Quichotte nimmt sich Zeit
Die Abwertung Spaniens durch die Rating-Agentur Fitch liefert Argumente für eine Bankenunion in einer Politischen Union Europa. Viel Zeit bleibt nicht mehr
Ganz oder gar nicht
Spaniens Banken stehen am Abgrund. Die eigene Regierung ist machtlos, so dass der Euro-Krisenfonds zur letzten Hoffnung wird. Es winkt eine europäische Bankenunion
Stunde der Föderalisten
Im dritten Jahr der Eurokrise stehen die EU-Staatschefs vor immer drastischeren Entscheidungen: Entweder für den Tod des Euro oder die Geburt einer neuen Gemeinschaft
Schuld ohne Sühne
Liberias Ex-Präsident Taylor wurde wegen seiner Schuld am Tod von Zivilisten verurteilt. Wann verantwortet sich die NATO für die Opfer ihrer Angriffe auf Libyen?
Das spricht Bände
In Spanien sind Staatsverschuldung und Krise für die konservative Regierung von Premier Rajoy nur ein Vorwand, um den neoliberalen Durchmarsch zelebrieren zu können
Russland dankbar sein
Präsident Wladimir Putin hat sich beim EU-Russland-Gipfel in seiner Syrien-Politik nicht umstimmen lassen. Nun sollte der Westen auf Realpolitik setzen
Krise des Krisen-Managements
Wie der jüngste EU-Gipfel zeigt, hat sich der Wind gedreht – die Zeichen stehen nicht mehr auf Austerität und Spardogmen, sondern gemeinschaftlichen Schuldenabbau
Mehr als eine fixe Idee
Gemeinschaftliche Anleihen aller Eurostaaten könnten verhindern, dass weiterhin Kapitalströme die Politik bestimmen. Die EU-Kommission hat drei Muster im Auge