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Transatlantikblog

Blogbeiträge

06.03.2010 | 19:02 schlesinger

Erlkönig Westerwelle

Der Erkönig - In der Koalitionsfassung Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist Vater Staat mit seinem deutschen Kind. Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm. 2. Mein Sohn, was birgst du so b... >> mehr
04.03.2010 | 18:38 schlesinger

Wir müssen Westerwelle dankbar sein – die FDP nicht

Absicht und Wirkung stimmten noch nie zwangsläufig überein. Das formulierte schon Goethe mit seiner faustischen Einsicht "Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft." Westerwelle, dieser "etwas leichtfe... >> mehr
16.02.2010 | 20:54 schlesinger

Zur Überheblichkeit des Westens gegenüber dem Islam

Altbundeskanzler Helmut Schmidt urteilte kürzlich: "Das Verhältnis des Westens zum Islam insgesamt ist durch eine grundsätzliche Animosität und Überheblichkeit des Westens gekennzeichnet. Dabei summieren sich seit Jahrhunderten Verhalt... >> mehr
10.02.2010 | 15:07 schlesinger

Bushido so harmlos wie der Musikantenstadl

"Halt's Maul, Alter! Eltern am Rande des Nervenzusammenbruchs?" war das Thema bei Maischberger. Letztlich ging es um die Frage, wie man erzieherischen Einfluss auf Kinder / Jugendliche nehmen kann und ob die Musik Bushidos einen negativen Einfluss nimmt. Das... >> mehr
12.12.2009 | 21:13 schlesinger

B'Tselem kämpft für Menschenrechte in Israel

Bitte mitspenden: Dear Schlesinger, Thank you for your donation of $---.00 to B'Tselem. This year, B'Tselem marks twenty years since we began our work to promote human rights in the Occupied Territories. It is a bittersweet milestone. We can be proud of ma... >> mehr
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Kommentare

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Der Putz bröckelt schon lange

26.02.2010 | 23:57 h.yuren
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05.03.2010 | 23:25 schlesinger
Wer vor den mordenden Truppen des Dschingis Khan - um ein beliebiges Beispiel herauszunehmen - nicht fliehen konnte, für den ging die Welt nicht theoretisch und mit großem Meldodram zugrunde, sondern ...
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06.03.2010 | 10:43 schlesinger
@h.yuren lieber h.yuren, verstehe und verstehe doch nicht ganz. Die mutmaßliche oder tatsächliche Führungslosigkeit, oder auch der "Wildwuchs" sind ja topoi, die seit sehr sehr langer Zeit gelten. Das einzig wirklich neue: Seit Hiroshima liegt die Option der völligen Vernichtung auf dem Tisch. Aber was folgt daraus? Rettende Engel wird es nirgends geben, der Herrgott interessiert sich so wenig für uns wie eh und je. Ergo? Kopf in den Sand stecken? Fortgesetzt vor dem Ende bibbern? Ich meine, Ditfurth hat das mit dem Apfelbäumchen keineswegs desillusioniert gemeint, wie Sie andeuten, sondern optimistisch: Und selbst wenn die Welt morgen (vielleicht) unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen. Man kann es auch als eine Art Pascal'scher Wette sehen: Welches Risiko geht man ein, wenn man auf das gute Ende baut (und handelt)? Antwort: Keins. Denn geht die Welt unter, habe ich mich in der Zwischenzeit am Apfelbaum erfreuen können, geht sie aber nicht unter, und habe ich das Bäumchen nicht gepflanzt, wird durch das fehlende Grün (metaphorisch gemeint) nur zur Trostlosigkeit beigetragen. Das ist offenkundig auch eine Art selbsterfüllender Prophezeiuung: Die Welt ist schon so trostlos, dass sie eigentlich auch untergehen könnte. Dieser Zusammenhang wiederum - das gehört nicht zu Ihrem Thema, ist aber ein interessanter Nebenaspekt - wurde / wird von jeher von den kühl kalkulierenden Verführern der Menschheit ganz bezielt benutzt. Angefangen von katholischen Sätzen wie "Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt" oder "die Welt ist ein Jammertal" bis hin zu den jenseitssüchtigen Suizidbombern der Schiiten... Kurzum: Die (negative) Bestandsaufnahme kann immer nur der Ausgangspunkt sein, nie das Resultat.
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Der Putz bröckelt schon lange

26.02.2010 | 23:57 h.yuren
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05.03.2010 | 23:25 schlesinger
Wer vor den mordenden Truppen des Dschingis Khan - um ein beliebiges Beispiel herauszunehmen - nicht fliehen konnte, für den ging die Welt nicht theoretisch und mit großem Meldodram zugrunde, sondern sehr konkret. Soll heißen: Die im Blog benannten Zustände sind ja nicht falsch. Aber jede Menschheitsgeneration seit wohl zehntausend Jahren kann allezeit beliebig viele Zustände benennen, die die Lage aussichtslos erscheinen lassen. Was meine eigene Lebenzeit betrifft, habe ich in den Jahren, als das Thema "the day after tomorrow" akut war, deutlich mehr Bammel gehabt als heute. Selbst das hatte den Vorzug, dass es theoretischer Bammel war. Dem Opa dagegen wurde an der Ostfront ein Stück Rücken heraus geschossen. Als er heimkam, hat er später ein Haus gebaut und nach der Arbeit seinen Garten gepflegt. Mit Apfelbäumen. Jammern hörte ich ihn selten. Er hatte das Schlimmste ja längst hinter sich.
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05.03.2010 | 19:41 Rahab
zu alledem ein schmankerl aus meiner derzeitigen lokal-presse: www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/-Spaet-roemische-Dekadenz-in-der-FDP-Geschaeftsstelle;art1231,699512
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05.03.2010 | 23:14 schlesinger
@Rahab: Herrlicher Hinweis! Wer nicht selber suchen mag, hier wenigstens die Kurzfassung: "Mitglieder der Gewerkschaftlichen Arbeitsloseninitiative Darmstadt (Galida) haben sich am Mittwochvormittag als Römer verkleidet, um in der FDP-Geschäftsstelle in der Rheinstraße "etwas spät-römische Dekadenz" auszuüben, wie es der Galida-Vorsitzende Helmut Angelbeck formulierte. Die verkleideten Hartz-IV-Bezieher mit ihren Tabletts voller Trauben, Häppchen und Champagner klingelten an der Tür der FDP-Geschäftsstelle und erschreckten den Geschäftsstellen-Leiter Günter Hartel derart, dass er die Polizei rief." www.echo-online.de/wissen/wissenschaftsstadt/20100305hse./art1231,699512 Auch das Photo mit den dekadenten Römern ist wundervoll: www.echo-online.de/storage/scl/ngen/suedhessen/darmstadt/103711_m1t1w270q75v57277.jpg
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04.03.2010 | 19:13 Carl Gibson
FDP-Chef Guido Westerwelle hat sehr wenig mit Goethes Mephistopheles zu tun, der stets das Böse will - und doch das Gute schafft, lieber Herr Schlesinger, aber sehr viel mit dem "Zauberlehrling", der ...
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05.03.2010 | 12:50 schlesinger
Lieber Gibson, stimme Ihnen völlig zu. Die ernste Lage, wie Sie zurecht feststellen, wurde vorgestern von Michael Lerchenberg alias Fastenprediger "Bruder Barnabas" äußerst pointiert geschildert. Dafür geht es ihm jetzt wohl an den Kragen: www.transatlantikblog.de/2010/03/05/harte-gute-nockherberg-predigt-bruder-barnabas-michael-lerchenberg/ Ich bleibe bei meiner und Ihrer Auffassung: Der Westerwelle-FDP wird es an den Kragen gehen, weil sie den Bogen schlicht überspannt hat.
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04.03.2010 | 21:38 Achtermann
Schlesinger, Du schreibst: „Im Gegenteil: Er [Westerwelle] meint Gutes zu wollen und mit dieser Absicht auch Gutes zu bewirken. Was könnte es Gerechteres geben als "Leistungsgerechtigkeit"? Zu meinem...
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05.03.2010 | 12:47 schlesinger
@ Achtermann: Damit war die Meinung des Ortsvorsitzenden des Vereins für klare Aussprache gemeint. Ihr Begriff "Verteilungsgerechtigkeit" gefällt mir.
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Politikarena

Antworten

schlesinger 21.05.2009 | 22:06

Einen deutschen Obama wird es bis auf weiteres nicht geben. Das Phänomen Obama besteht aus zwei Komponenten, die untrennbar miteinander verbunden sind: Auf der einen Seite ein Ausnahmepolitiker, der sich durch Intelligenz, Wortgewandtheit, Neugierde, Optimismus und Tatendrang auszeichnet, und auf der anderen Seite Wähler, die das das außergewöhnliche an ihm erkannt haben und sich in einem bisher ungeahntem Maß persönlich engagiert haben. Wer sich etwas mit dem unglaublichen Einsatz der vielen hunderttausend "Obamistas" beschäftigt hat, kommt kaum umhin mit Neid und Unbehagen zu dem Schluss zu kommen, dass Ähnliches in Deutschland schlicht unmöglich ist. Es mangelt sowohl an Ausnahmepolitikern, wie an wirklich begeisterungsfähigen Wählern.

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Historiker (M.A.) "Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt" Jorge Louis Borges
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München
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10.05.2009
Zuletzt aktiv:
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