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Auf der Durchreise
In Zürich wurde überraschend der Regisseur Roman Polanski verhaftet. Seine Straftat liegt mehr als 30 Jahre zurück
Hitlers Kopf ist eine Frau
Sowjets hatten falschen Führer-Schädel. Zweifel am Kopfteil im Kreml bestätigt. Zu klein für den "Führer". Jetzt enthüllen amerikanische Forscher: Es war eine Frau
Neue Anarchisten
Fritz H. Dinkelmanns Roman „Die Kanzlerin“ passt nicht nur zum Wahlkampf
Ein höherer Sinn
Der Berliner Strafverteidiger Ferdinand von Schirach präsentiert absonderliche Fälle von "Verbrechen" aus seinem Arbeitsalltag
Die Ich-AG des Bösen
Alle wollen plötzlich mitreden, wenn Verbrechen wie jüngst in München oder Ansbach passieren. Aber wer hat in dieser Situation wirklich etwas zu sagen?
Dialektik des Kolonialismus
Egon Flaig ist mit Islamkritik aufgefallen. Interessant, wenn so einer eine "Weltgeschichte der Sklaverei" schreibt. Amerika oder Rom hat er nicht im Fokus
No we can’t
Wie die SPD im Netz Wähler gewinnen wollte und kläglich scheiterte. Ein anonymer Insider berichtet aus der Mitte der sozialdemokratischen Wahlkampfmaschine
Nie mehr Size Zero
Jahrelang dominierten magere Frauen die Laufstege. Nun gibt es erste Anzeichen für ein Umdenken. Und die Models beginnen, sich gegen das falsche Schönheitsideal zu wehren
Literatur aus der Zukunft
Roberto Bolaños sagenumwobener Roman „2666“ ist ein Feuerwerk rhizomatischer Erzählkunst. In fünf lose verknüpften Episoden reist man durch Themen und Stimmungen
Wenn Blasen platzen
Vor zwei Jahren ist André Gorz freiwillig aus dem Leben geschieden. Sein gerade erschiener Aufsatzband liest sich wie ein prophetischer Kommentar zu aktuellen Krise.
Lügner und Sektierer
Simone Weils Essay zur generellen Abschaffung Parteien wurde wieder aufgelegt. Ihre Thesen werden der heutigen parlamentarischen Demokratie nicht mehr gerecht
Einen Steinwurf entfernt
Der Hamburger Pfarrer Bernd Lohse organisiert protestantische Pilgerreisen nach Norwegen. In seinem Krimi "Familienbande" verarbeitet er seine Erlebnisse
Duzen Sie den Täter nicht
In der Debatte nach dem Gewaltverbrechen von Solln geht es auch um die Frage, ob man eingreifen soll oder eher nicht. Einige Zeitungen geben Ratschläge. Eine Medienlese
Finger am Abzug
Angesichts der Mordtat von München-Solln fordern Politiker reflexhaft ein verschärftes Strafrecht für Teenager - und versuchen so ihre Hilflosigkeit zu verbergen
Rendezvous mit Abwesenden
Vor dem Kanzleramt wollte das "Zentrum für politische Schönheit" den Mächtigen die Wünsche der Bürger überbringen. Die Bürger wollten dabei aber nicht wirklich mitmachen
Gute Nacht, Mankell
Schweden hat einen neuen Krimi-King: Jens Lapidus. In seinem Erstling verzichtet er auf schlaflose Ermittler mit Schwäche für linke Ideologien. Und geht in die Schickeria
Vorsicht bei der Abfahrt
Ein Brandenburger SPD-Minister glaubt, mehr Wettbewerb könne die Probleme der Berliner S-Bahn lösen. Was passiert, wenn der Markt die Regie führt, ist dort schon zu sehen
Ist doch auch Dschang
In seinem Buch "Der ewige Krieg" verspricht der US-amerikanische Reporter Dexter Filkins "Innenansichten aus dem Kampf gegen den Terror".
Die Angst vor den Putzfrauen
Mikael Krogerus bedauert, dass es keine Journalisten mehr gibt, die sich etwas trauen. Und liest dann ein Buch über "New New Journalism", das ihn begeistert
Bitte nicht an die Bäume pinkeln!
Der Kongress „Zukunft lo(c)kt“ des Verbandes Berlin 21 wollte die Jugend der Metropole zum Nachdenken über Nachhaltigkeit anregen. Das ging leider absolut schief
Pro: Noch haben wir Zeit
Nicholson Bakers Ehrenrettung des Pazifismus in "Menschenrauch" mag gewagt sein. Sie fordert aber zum Nachdenken über Alternativen zum Krieg auf
Contra: Weder Ghandi noch Quäker
Nicholson Bakers Ehrenrettung des Pazfismus in „Menschenrauch“ mag ehrenwert sein, bagatellisiert aber den deutschen Rassismus
In der Hitze des August
Donald Windhams ernüchternder Adoleszenzroman „Dog Star“ gleicht dem Schwebezustand im Urlaub
Ganz schön viel Trubel!
Vom Lenindenkmal bis zum Fontanegrab: Erhard Schütz bespricht neue Berlin-Bücher
Mit forcierter Passivität
Macht verändert den Menschen, heißt es. Doch in den zahlreichen Biografien und Bildbänden über Angela Merkel ist der Mensch hinter der Rolle nur schwer zu erkennen